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    Lanxess Deutschland GmbH Business Unit Material Protection Products / Beverage Technologies

    Germany, Köln


     
    20.03.2014   LANXESS legt Bilanz für das Geschäftsjahr 2013 vor     ( Firmennews )

    Firmennews • Umsatzrückgang im Gesamtjahr um neun Prozent auf 8,3 Mrd. Euro
    • EBITDA vor Sondereinflüssen um 40 Prozent gesunken auf 735 Mio. Euro
    • Konzernergebnis von minus 159 Mio. Euro belastet durch außerplanmäßige Abschreibungen
    • Dividendenvorschlag: 0,50 Euro je Aktie
    • Q1 2014 EBITDA vor Sondereinflüssen von rund 200 Mio. Euro erwartet

    Bild: Lanxess Tower - Konzernzentrale

    Der Spezialchemie-Konzern LANXESS erwartet in einem weiterhin schwierigen Wettbewerbsumfeld für das erste Quartal 2014 ein EBITDA vor Sondereinflüssen von rund 200 Millionen Euro. Im Vorjahresquartal hatte der Konzern ein EBITDA vor Sondereinflüssen von 174 Millionen Euro erzielt, das unter anderem durch Anlaufkosten belastet war.

    LANXESS bestätigte darüber hinaus die am 26. Februar 2014 veröffentlichten vorläufigen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2013.

    Der Umsatz ging gegenüber dem Vorjahr um rund neun Prozent auf 8,3 Milliarden Euro zurück. Maßgeblich für diese Entwicklung waren hauptsächlich niedrigere Verkaufspreise im Segment Performance Polymers, bedingt durch rückläufige Rohstoffpreise sowie durch die herausfordernde Wettbewerbssituation. Das EBITDA vor Sondereinflüssen ging im Jahresvergleich um 40 Prozent auf 735 Millionen Euro zurück, und lag damit innerhalb der prognostizierten Bandbreite von 710 bis 760 Millionen Euro. Ursächlich waren unter anderem ein produktionsbezogener Kostenanstieg und negative Währungseffekte. Leicht gestiegene Absatzmengen konnten den Rückgang des Ergebnisses nicht kompensieren. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen im Konzern lag bei 8,9 Prozent nach 13,4 Prozent im Vorjahr.

    Außerplanmäßige Abschreibungen in den Segmenten Performance Polymers (Business Units Keltan Elastomers und High Performance Elastomers) und Performance Chemicals (Business Unit Rubber Chemicals) von 257 Millionen Euro sowie vorgezogene Sonderaufwendungen von etwa 30 Millionen Euro im Rahmen des Effizienzprogramms „Advance” belasteten das Konzernergebnis im vierten Quartal. Sie führten zu einem Konzernverlust im Gesamtjahr von 159 Millionen Euro und einem Ergebnis je Aktie von minus 1,91 Euro. Im Vorjahr betrug das Konzernergebnis 508 Millionen Euro und das Ergebnis je Aktie 6,11 Euro.

    „Hinter uns liegt ein herausforderndes Jahr“, sagte LANXESS Finanzvorstand Bernhard Düttmann. „Belastend waren die volatilen Rohstoffpreise und der zunehmende Wettbewerb, vor allem im Kautschukgeschäft.“

    Der Hauptversammlung wird am 22. Mai 2014 eine Dividende von 0,50 Euro je Aktie vorgeschlagen. Das entspricht einem Ausschüttungsvolumen von insgesamt rund 42 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte der Konzern eine Dividende von einem Euro je Aktie gezahlt.

    Die Auszahlungen für Investitionen sanken auf 624 Millionen Euro, nach 696 Millionen Euro im Vorjahr. Der operative Cashflow lag geschäftsbedingt mit 641 Millionen Euro um 197 Millionen Euro unter dem Wert des Vorjahres. Die Nettofinanzverbindlichkeiten erhöhten sich im Jahresvergleich um 248 Millionen Euro auf 1,7 Milliarden Euro. „Im vierten Quartal konnten wir jedoch die Nettoverschuldung aufgrund unseres strikten Working Capital Management im Vergleich zum Vorquartal um 91 Millionen Euro senken“, sagte Düttmann.

    Geschäftsentwicklung in den Regionen
    Der Umsatz in der Region Asien/Pazifik blieb mit einem Minus von etwa drei Prozent auf 2,1 Milliarden Euro nahezu stabil. Dabei erzielten die Segmente Performance Polymers und Performance Chemicals ein operatives Wachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Eine erfreuliche Entwicklung verzeichnete der Konzern im chinesischen Wirtschaftsraum. Dort überschritt LANXESS wie auch im Vorjahr die Umsatzschwelle von einer Milliarde Euro. Der Anteil der Region Asien/Pazifik am Konzernumsatz erhöhte sich auf 26 Prozent.

    Der Umsatz in der Region EMEA (ohne Deutschland) ging um rund fünf Prozent auf 2,4 Milliarden Euro zurück. Der Anteil am Konzernumsatz stieg auf 29 Prozent.

    In Deutschland erwirtschaftete LANXESS mit rund 1,5 Milliarden Euro einen Umsatz, der um fast acht Prozent niedriger als im Vorjahr war. Der Anteil von Deutschland am Konzernumsatz lag bei 17 Prozent.

    Der Umsatz in Nordamerika lag mit 1,3 Milliarden um rund 17 Prozent unter dem Wert des Vorjahres und hatte damit einen Anteil am Konzernumsatz von 16 Prozent.

    In der Region Lateinamerika gingen die Umsätze um fast 19 Prozent auf rund 1 Milliarde Euro zurück. Der Anteil am Konzernumsatz sank auf zwölf Prozent.

    In den BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika) sanken die Umsätze um rund sieben Prozent auf 2 Milliarden Euro. Der Anteil am Konzernumsatz blieb bei 24 Prozent.

    Geschäftsentwicklung in den Segmenten

    Das Segment Performance Polymers verzeichnete im Berichtsjahr mit rund 13 Prozent einen deutlichen Umsatzrückgang auf rund 4,5 Milliarden Euro. Ein anhaltend schwieriges Marktumfeld sowie stark gesunkene und volatile Einstandspreise für Rohstoffe, insbesondere für Butadien, führten zu einem negativen Preiseffekt von 15 Prozent. Negative Wechselkurseffekte belasteten zusätzlich. Die Absatzmengen stiegen um rund vier Prozent, teilweise bedingt durch Kapazitätserweiterungen in den Business Units Butyl Rubber und High Performance Materials.

    Das EBITDA vor Sondereinflüssen des Segments verringerte sich um rund 52 Prozent auf 389 Millionen Euro. Neben rückläufigen Verkaufspreisen und negativen Wechselkurseffekten beeinträchtigten zusätzlich Vorratsabwertungen, Bestandsabbau sowie Anlaufkosten für die neue Butylkautschuk-Anlage in Singapur das Ergebnis.

    Die Umsätze des Segments Advanced Intermediates lagen 2013 mit 1,6 Milliarden Euro leicht unter dem Niveau des Vorjahres. Eine Steigerung der Verkaufspreise glich den leichten Rückgang der Absatzmengen aus, während die Entwicklung der Wechselkurse das Ergebnis belastete. Insbesondere das Geschäft mit Produkten für die Agrochemie zeigte sich in beiden Business Units des Segments stabil.

    Das EBITDA vor Sondereinflüssen sank um rund sechs Prozent auf 286 Millionen Euro. Höheren Verkaufspreisen sowie Rohstoffkostenentlastungen standen niedrigere Absatzmengen, höhere Fertigungskosten sowie negative Wechselkurseffekte gegenüber.

    Die Umsätze im Segment Performance Chemicals verringerten sich im Geschäftsjahr 2013 leicht um rund drei Prozent auf 2,1 Milliarden Euro, resultierend vor allem aus nachteiligen Währungseffekten von drei Prozent sowie leicht negativen Preis- und Mengeneffekten.

    Das EBITDA vor Sondereinflüssen ging gegenüber dem Vorjahr um rund 18 Prozent auf 231 Millionen Euro zurück. Neben rückläufigen Absatzmengen, niedrigeren Verkaufspreisen und nachteiligen Wechselkursen belasteten insbesondere gestiegene Fertigungskosten sowie leicht höhere Einstandspreise für Rohstoffe das Ergebnis.

    Effizienzsteigerungsprogramm „Advance“

    Im Rahmen des Effizienzsteigerungsprogramms „Advance“ haben bereits rund 730 Mitarbeiter weltweit das Angebot des Konzerns angenommen, über Vorruhestandsregelungen oder Abfindungen das Unternehmen bis einschließlich 2015 freiwillig zu verlassen. 2013 fielen dafür rund 110 der geplanten 150 Millionen Euro Sonderaufwendungen an. Ab dem Jahr 2015 erwartet LANXESS Einsparungen von jährlich rund 100 Millionen Euro.

    Weiterhin hat LANXESS sein 100%iges Tochterunternehmen Perlon-Monofil an die Serafin Unternehmensgruppe mit Sitz in München verkauft.

    Ausblick

    LANXESS rechnet damit, dass die Marktsituation für synthetischen Kautschuk angesichts der Wettbewerbs- und Kapazitätssituation auch im Gesamtjahr 2014 herausfordernd bleibt. Die Wechselkurse, insbesondere der US-Dollar, werden sich voraussichtlich weiterhin volatil entwickeln. Das gleiche gilt für die Rohstoffkosten, wenn auch auf vergleichsweise moderatem Niveau.

    Das Ergebnis für das erste Quartal 2014 wird darüber hinaus durch die Auswirkungen eines Streiks im belgischen Zwijndrecht beeinträchtigt. Seit etwa drei Wochen ruht dort die Produktion in der Butylkautschuk-Anlage.

    Für das Gesamtjahr erwartet LANXESS ein leicht verbessertes EBITDA vor Sondereinflüssen, allein aufgrund des Wegfalls von Einmaleffekten, selbst wenn die Verkaufspreise auf niedrigem Niveau bleiben sollten.

    Für das laufende Jahr plant LANXESS Investitionen auf dem Niveau des Vorjahres. Der wesentliche Teil wird auf den Bau der World-Scale-Anlage für den Hochleistungskautschuk Nd-PBR (Neodymium-basierter Performance Butadien Kautschuk) in Singapur sowie auf die Errichtung der Anlage für den Kautschuk EPDM (Ethylen-Propylen-Dien-Monomer) in China entfallen. Beide Anlagen sollen 2015 in Betrieb gehen. Weiterhin wird im dritten Quartal des laufenden Jahres eine World-Scale-Anlage für Polyamid-Kunststoffe im belgischen Antwerpen die Produktion aufnehmen. Ab dem Geschäftsjahr 2015 sollen die Investitionen deutlich sinken und hauptsächlich für die Erweiterung und Instandhaltung von bestehenden Anlagen genutzt werden.

    Eine Präzisierung des Ausblicks für das laufende Geschäftsjahr wird LANXESS traditionell mit dem Bericht zum ersten Quartal am 8. Mai 2014 vornehmen.
    (Lanxess AG)
     
    06.03.2014   Matthias Zachert übernimmt Vorstandsvorsitz der LANXESS AG am 1. April 2014    ( Firmennews )

    Firmennews Matthias Zachert, derzeit Finanzvorstand der Merck KGaA in Darmstadt, wird sein Amt als neuer Vorsitzender des Vorstands der LANXESS AG am 1. April 2014 antreten.

    Bis zum Eintritt von Matthias Zachert nimmt LANXESS Finanzvorstand Bernhard Düttmann die Aufgaben des Vorstandsvorsitzenden wahr.
    (LANXESS AG)
     
    27.02.2014   LANXESS: Veränderungen im Wettbewerbsumfeld führen im vierten Quartal 2013 zu ...    ( Firmennews )

    Firmennews ... außerplanmäßigen Abschreibungen

    - Konzernverlust für das Gesamtjahr 2013 von 159 Mio. Euro erwartet
    - Dividende von 0,50 Euro je Aktie geplant

    Beim Spezialchemie-Konzern LANXESS fallen nach einer Werthaltigkeitsprüfung (Impairment-Test) gemäß IAS 36 außerplanmäßige Abschreibungen von 257 Millionen Euro im vierten Quartal 2013 an.

    Aufgrund der erwarteten Entwicklung von Überkapazitäten sowie der Rohstoff- und Energiekosten wird von einem Wettbewerbsumfeld ausgegangen, in dem die künftigen Cash-Flow-Beiträge nicht mehr den bisherigen Buchwerten der Business Units Keltan Elastomers und High Performance Elastomers (Segment Performance Polymers) sowie Rubber Chemicals (Segment Performance Chemicals) entsprechen.

    Die außerplanmäßigen Abschreibungen fallen bilanziell im vierten Quartal 2013 an und beeinflussen das EBIT sowie das Konzernergebnis 2013, sind jedoch nicht zahlungswirksam.

    Zusammen mit vorgezogenen Sonderaufwendungen in Höhe von etwa 30 Millionen Euro im Rahmen des Effizienzprogramms „Advance” führen die genannten Abschreibungen zu einem Konzernverlust sowie einem negativen Ergebnis je Aktie im vierten Quartal und im Gesamtjahr 2013.

    Der Konzernverlust im Gesamtjahr 2013 wird voraussichtlich 159 Millionen Euro betragen und das Ergebnis je Aktie bei einem Verlust von 1,91 Euro liegen. Das EBITDA vor Sondereinflüssen ist von den außerplanmäßigen Abschreibungen nicht betroffen. Es wird voraussichtlich mit 735 Millionen Euro in der prognostizierten Bandbreite von 710 bis 760 Millionen Euro liegen. Der Umsatz wird voraussichtlich 8,3 Milliarden Euro betragen. Die endgültigen Daten werden sich aus dem bisher noch nicht aufgestellten Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2013 ergeben.

    Der Vorstand plant nach Zustimmung durch den Aufsichtsrat, der Hauptversammlung am 22. Mai 2014 für das Geschäftsjahr 2013 eine Dividende von 0,50 Euro je Aktie vorzuschlagen. Im Vorjahr zahlte der Konzern je Aktie eine Dividende von einem Euro.

    Für das Jahr 2014 erwartet LANXESS ein leicht verbessertes EBITDA vor Sondereinflüssen, allein aufgrund des Wegfalls von Einmalbelastungen, selbst wenn die Verkaufspreise auf niedrigem Niveau bleiben sollten.

    LANXESS wird die endgültigen Geschäftszahlen für das Jahr 2013 am 20. März 2014 veröffentlichen.
    (Lanxess Deutschland GmbH Business Unit Material Protection Products / Beverage Technologies)
     
    27.01.2014   Führungswechsel im Vorstand von LANXESS    ( Firmennews )

    Firmennews Der Aufsichtsrat der LANXESS AG hat in seiner heutigen Sitzung die einvernehmliche Beendigung der Tätigkeit von Axel C. Heitmann als Mitglied und Vorsitzender des Vorstands der LANXESS AG zum Ablauf des 28. Februar 2014 beschlossen.

    Als seinen Nachfolger hat der Aufsichtsrat mit Wirkung spätestens zum 15. Mai 2014 Matthias Zachert, früherer Finanzvorstand der LANXESS AG und derzeit Finanzvorstand der Merck KGaA, bestellt.

    Bis zum Eintritt von Herrn Zachert in den Vorstand wird LANXESS-Finanzvorstand Bernhard Düttmann die Aufgaben des bisherigen Vorstandsvorsitzenden wahrnehmen.

    „Herr Heitmann hat LANXESS seit Gründung des Unternehmens durch konsequente Restrukturierung und strategische Portfoliomaßnahmen maßgeblich geprägt. Er hat LANXESS zu einem weltweit führenden Spezialchemie-Konzern mit beachtlichen Erfolgen geformt“, sagte Rolf Stomberg, Vorsitzender des Aufsichtsrats der LANXESS AG. „Der Aufsichtsrat spricht Herrn Heitmann seinen großen Dank und seine hohe Anerkennung auch im Namen aller Mitarbeiter aus.“

    „LANXESS steht vor großen Herausforderungen, beispielsweise hinsichtlich Marktkapazitäten und Geschäftsportfolio. Der Aufsichtsrat hält deshalb den Zeitpunkt für gekommen, einer neuen Führung Verantwortung zu übertragen, um diesen Herausforderungen zu begegnen“, sagte Stomberg. „Herr Zachert hat in seiner Zeit als Finanzvorstand von LANXESS hervorragende Arbeit geleistet und genießt sowohl unter Mitarbeitern als auch Kapitalmarktvertretern hohes Ansehen.“
    (Lanxess Deutschland GmbH)
     
    31.10.2013    8. „Round Table: Innovationsmanagement“ im LANXESS Tower: Innovationskultur als ...     ( Firmennews )

    Firmennews ... Fundament für neue Produkte, Technologien und Dienstleistungen

    Branchenübergreifendes Teilnehmerfeld internationaler Unternehmen

    LANXESS war kürzlich Gastgeber des 8. „Round Table: Innovationsmanagement“, einer vom Strom- und Gasanbieter RWE ins Leben gerufenen und organisierten Veranstaltungsreihe. „Für LANXESS bietet dieses Netzwerk die große Chance, einen branchenübergreifenden Dialog über effektives Innovationsmanagement zu führen und dadurch von den Erfahrungen Anderer zu lernen. Außerdem können wir uns über Best Practice-Methoden austauschen und bewährte Ansätze in die Innovationsarbeit von LANXESS integrieren“, erklärte Dr. Paul Wagner, Leiter der Group Function Innovation & Technology bei LANXESS. Die Teilnehmer der Tagung stammten u. a. von international agierenden Firmen der Automobil-, Lebensmittel-, Versicherungs-, Logistik- und Medienbranche sowie von Unternehmensberatungen, Banken und Kommunikationsanbietern.
    Außerdem beteiligt waren namhafte Berater und Dienstleister, die auf Innovationsmanagement und zugehörige Produkte spezialisiert sind.

    Zu guten Ideen motivieren, kreative Potenziale erkennen
    Thema des Netzwerktreffens im LANXESS Tower in Köln war „Innovationskultur“. Sie bildet das Fundament für die erfolgreiche Entwicklung neuer Produkte, Technologien und Dienstleistungen. In mehreren Vorträgen wurden verschiedenste Ansätze und Programme präsentiert, wie Mitarbeiter immer wieder aufs Neue an das Thema Innovation herangeführt, kreative Potenziale identifiziert und vor allem Innovationen zielgerichtet und schnell umgesetzt werden können. „Voraussetzung dafür ist eine im Unternehmen fest verankerte Innovationskultur über alle Hierarchieebenen, die global ausgerichtet ist“, so Dr. Jörg-Dietrich Jentsch, Experte im Innovationsmanagement von LANXESS.

    Innovationskultur bei LANXESS
    Für Innovationskultur ist bei LANXESS die Group Function Innovation & Technology verantwortlich. Sie treibt weltweit Themen mit hohem Innovationspotential voran, die das bestehende Geschäft ergänzen, und koordiniert Business Unit-übergreifend Innovationsaktivitäten.
    Sie bildet dabei den gesamten Innovationsprozess von der Idee über das Produkt bis hin zum technischen Verfahren ab. Werkzeuge der Innovationskultur von LANXESS sind u. a. eine Online-Plattform, auf der alle Mitarbeiter eigene Ideen und Kommentare zu definierten Themen wie Elektromobilität einstellen können, sowie ein System, das Forscher und Experten für besondere Leistungen honoriert.
    Außerdem werden zum Beispiel frühzeitig externe Spezialisten mit langjähriger Industrieerfahrung in Projekte eingebunden, die die technische Machbarkeit und das Marktpotenzial von Produktideen einschätzen. „Wir haben inzwischen im Unternehmen eine Innovationskultur mit einem Wertekanon etabliert, der von Führungskräften und Mitarbeitern mit Erfolg gelebt wird. Er ermutigt jeden, innovative Lösungen zu suchen, Verantwortung zu übernehmen, Einfachheit zu wagen und dadurch den Fortschritt zu beschleunigen“, so Wagner.

    Positives Fazit
    Wagner zieht ein positives Fazit vom „Round Table: Innovationsmanagement“ bei LANXESS. So profitiere der Spezialchemie-Konzern besonders davon, dass bei der Veranstaltung keine Wettbewerbssituation bestehe und daher Dialoge sehr offen geführt werden und das Networking funktioniere.
    „Das Feedback unserer Netzwerkpartner zeigte uns deutlich, dass wir in unserem Unternehmen eine auf hohem Niveau funktionierende Innovationskultur aufgebaut haben. Von ihr können wir uns bei vielen Zukunftsthemen wie etwa grüner Mobilität noch viel erhoffen“, so Wagner. Die jährlichen Forschungsausgaben von LANXESS haben sich seit 2008 von 97 auf 198 Mio. Euro verdoppelt. Aktuell unterhält LANXESS 203 Forschungspartnerschaften und acht Forschungszentren rund um den Globus.
    (LANXESS Deutschland GmbH)
     
    10.09.2013   LANXESS steuert seine weltweiten Geschäfte von Köln aus    ( Firmennews )

    Firmennews - Umzug der Konzernzentrale von Leverkusen in den LANXESS Tower nach Köln erfolgreich abgeschlossen

    - Offizielle Einweihung mit NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin, NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans und Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters

    Die Lanxess AG hat den Umzug ihrer Konzernzentrale von Leverkusen nach Köln erfolgreich abgeschlossen und ist mit rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den LANXESS Tower am Kennedyplatz 1 im Stadtteil Deutz gezogen. Von jetzt an steuert der Spezialchemie-Konzern seine weltweiten Geschäfte von Köln aus. Am neuen Hauptsitz sind erstmalig die zentralen Leitungsfunktionen des Konzerns unter einem Dach gebündelt.

    „Durch den Umzug werden wir noch effizienter“, sagte Axel C. Heitmann, Vorstandsvorsitzender der LANXESS AG, während der offiziellen Einweihung am heutigen Dienstag, 3. September. „Gerade vor dem Hintergrund unserer aktuellen Situation ist die Bündelung unserer Kräfte im LANXESS Tower enorm wichtig. Wir wollen unsere bisherige Erfolgsgeschichte weiter fortsetzen, und dazu trägt der neue Standort ganz sicher bei.“

    Der LANXESS Tower in der florierenden Wirtschafts- und Medienmetropole Köln biete alle Voraussetzungen, die LANXESS als weltweit agierender Konzern für seine Geschäfte brauche. „Das Gebäude ist nicht nur mit moderner Technik ausgestattet, sondern steht auch für nachhaltige und verantwortungsvolle Architektur“, sagte Heitmann. Köln verfüge zudem über eine in Nordrhein-Westfalen einzigartige Infrastruktur mit besten Verkehrsanbindungen und sei zudem ein renommierter Hochschul- und Forschungsstandort mit außerordentlicher Anziehungskraft für Top-Talente. „Wir fühlen uns hier sehr wohl. Der neue Standort und der LANXESS Tower werden sich positiv auf unsere Unternehmenskultur auswirken.“

    Garrelt Duin, Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen, bewertet den Umzug der LANXESS-Konzernzentrale positiv: „Als Wirtschaftsminister, dem die Chemie besonders am Herzen liegt, freue ich mich sehr über die Entscheidung von LANXESS für Köln. Sie unterstreicht die Stärke des Industriestandorts Nordrhein-Westfalen und den Erfolg eines Unternehmens, das kaum ein Jahrzehnt nach seiner Gründung zu einem der führenden Player der europäischen Chemieindustrie herangewachsen ist.“

    Auch Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters sieht den Zuzug des Spezialchemie-Konzerns als einen bedeutenden Gewinn für die Stadt: „Ich freue mich, die LANXESS AG mit ihrer Unternehmenszentrale in Köln-Deutz begrüßen zu können und heiße die rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier sehr herzlich willkommen. Diese Ansiedlung ist ein beeindruckendes Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Köln. Ich bin sehr stolz und werte die Entscheidung als einen Beweis für die Zugkraft der Stadt für Global Player. Der LANXESS Tower ist eine wichtige Landmarke, die unser Stadtbild positiv verändert und nun mit prägt. Ich bin überzeugt, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Köln als eine Stadt erleben, in der es sich gut leben und arbeiten lässt. Willkommen in Köln, LANXESS!“

    Moderne Arbeitswelt im LANXESS Tower

    In dem 22-geschossigen LANXESS Tower gibt es neben den zeitgemäß gestalteten Büroetagen auch eine eigene Konferenzetage mit 13 Besprechungsräumen sowie ein Kommunikationszentrum, das für rund 400 Personen Platz bietet. Im hauseigenen Mitarbeiterrestaurant sowie in der Cafeteria steht den Beschäftigten zudem ein großes gastronomisches Angebot zur Auswahl. Für den Weg zur Arbeit und zurück bietet LANXESS ein vielfältiges Mobilitätskonzept an. Neben Parkplätzen in der Tiefgarage des LANXESS Towers sowie in der nahe gelegenen LANXESS arena stehen den Mitarbeitern auch ausreichend Fahrradstellplätze sowie ein Bus-Shuttle-Service zwischen Leverkusen und Köln zur Verfügung. Zudem bietet LANXESS ein Job-Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel an, das bereits von 70 Prozent der Beschäftigten, die im LANXESS Tower arbeiten, genutzt wird.

    Innenausbau und Umzüge planmäßig abgeschlossen

    „Der Innenausbau des beinahe 100 Meter hohen LANXESS Towers mit einer Mietfläche von rund 38.500 Quadratmetern ist bis auf einige wenige verbleibende Feinarbeiten fertig gestellt“, erklärte LANXESSProjektleiter Norbert Mimberg. Rund 6.000 Rollcontainer und Umzugskisten sind zwischen Juli und August in drei großen Umzugswellen von Leverkusen und Dormagen nach Köln transportiert worden.

    Dreijährige Bauphase

    Die Bauarbeiten für den LANXESS Tower und die Rheinetagen starteten am 1. März 2010. Bis zur Fertigstellung wurden 50.000 Tonnen Beton und anderer mineralischer Abbruch abtransportiert. Zu Spitzenzeiten befanden sich mehr als 400 Arbeiter auf der Baustelle. Zunächst wurde ein vormals als Garage und Zufahrt genutztes Sockelgebäude, das die beiden Bürohäuser früher verband, abgetragen. Mit dem Rückbau wurden die beiden Bürogebäude freigestellt, zwischen denen sich heute der Kennedyplatz erstreckt. Der öffentlich zugängliche Platz gibt den Blick auf das benachbarte Kloster Alt St. Heribert und auf die andere Rheinseite mit Domblick frei. Beide Gebäude wurden komplett entkernt und von Grund auf neu gestaltet. Die durchgehende, transparente Fassade des LANXESS Towers gestaltet sich mit ihren 2.500 Glaselementen nach allen Seiten hin offen.

    Nachfolgeumzüge in Leverkusen und Langenfeld

    Indes verlegt die Saltigo GmbH, eine hundertprozentige Tochter der LANXESS AG, ihre Unternehmenszentrale von Langenfeld nach Leverkusen. Am 9. September zieht das Unternehmen mit gut 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in das ehemalige LANXESS-Hauptgebäude (K 10) im CHEMPARK Leverkusen. „Mit dem Einzug unseres Feinchemie-Spezialisten Saltigo stärken wir den Standort Leverkusen und bauen ihn als weltweit wichtigsten LANXESS-Standort für unseren Megatrend Landwirtschaft weiter aus“, so Werner Breuers, Vorstandsmitglied der LANXESS AG. Insgesamt werden künftig 550 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in K 10 arbeiten. Neben Leverkusen ist vor allem der LANXESS-Standort Langenfeld von den Umzügen betroffen. Auf die Saltigo GmbH wird im Gebäude am Katzberg der Bereich Global Procurement & Logistics folgen.
    (Lanxess Deutschland GmbH Business Unit Material Protection)
     
    07.08.2013   LANXESS: Geschäftsjahr 2013 bleibt herausfordernd    ( Firmennews )

    Firmennews - Q2-Umsatz sinkt um 12 Prozent auf 2,1 Mrd. Euro
    - Q2-EBITDA vor Sondereinflüssen geht um 45 Prozent auf 198 Mio. Euro zurück
    - Q2-Konzernergebnis fällt um 95 Prozent auf 9 Mio. Euro
    - EBITDA-Prognose Gesamtjahr 2013: 700-800 Mio. Euro
    - EBITDA-Ziel von 1,4 Mrd. Euro in 2014 nicht mehr realistisch
    - Überprüfung der Konzernstrategie – Ergebnisse im September

    Bild: LANXESS-Vorstandsvorsitzender Axel C. Heitmann

    Der Spezialchemie-Konzern LANXESS erwartet nach einem Umsatz- und Ergebnisrückgang im zweiten Quartal, dass das Geschäftsjahr 2013 herausfordernd bleibt.
    Im Berichtsquartal sank der Umsatz im Vergleich zum starken Vorjahresquartal um rund 12 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro. Das EBITDA vor Sondereinflüssen fiel gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 45 Prozent auf 198 Millionen Euro und lag damit in der Mitte der veröffentlichten Prognose von 174 bis 220 Millionen Euro. Das Konzernergebnis lag mit 9 Millionen Euro um 95 Prozent unter dem Vorjahreswert.
    Entgegen der im Mai geäußerten Erwartungen sieht LANXESS in der zweiten Hälfte des Jahres keine Verbesserung der Geschäftslage. Der Lagerabbau bei den Kunden setzt sich insbesondere in Asien fort. Das allgemeine Konsumklima bleibt schwach.
    Für das Gesamtjahr 2013 hat der Konzern seine im Mai veröffentlichte Prognose eines EBITDA vor Sondereinflüssen von unter 1 Milliarde Euro konkretisiert. LANXESS erwartet nun ein EBITDA vor Sondereinflüssen in Höhe von 700 bis 800 Millionen Euro. Mögliche Wertberichtigungen auf Vorräte sind dabei nicht berücksichtigt.
    „Die Ergebnisse im ersten Halbjahr entsprechen nicht unseren hohen Erwartungen“, sagte LANXESS-Vorstandsvorsitzender Axel C. Heitmann. „Die Rahmenbedingungen für unsere Geschäfte bleiben schwierig und die angespannte Stimmung in Europa zeigt sich nun auch in anderen für uns wichtigen Märkten wie China und Brasilien.“
    Vor dem Hintergrund der anhaltenden Nachfrageschwäche im laufenden Geschäftsjahr hält der Konzern die Erreichung des für 2014 gesetzten Ziels von 1,4 Milliarden Euro EBITDA vor Sondereinflüssen auch bei einer zu erwartenden Nachfrageerholung im kommenden Geschäftsjahr nicht mehr für realistisch.
    An seinem mittelfristigen Ziel von 1,8 Milliarden Euro EBITDA vor Sondereinflüssen im Jahr 2018 hält LANXESS trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds fest, sieht aber die Erreichung dieses Ziels als herausfordernder an.
    Heitmann: „Die Megatrends, vor allem Mobilität und Landwirtschaft, bleiben unverändert intakt, und auch die aufstrebenden Volkswirtschaften werden wieder bessere Zeiten erleben. Daher sehen wir uns grundsätzlich richtig aufgestellt.“

    Überprüfung der Strategie
    In den kommenden Monaten wird der Konzern die bewährten Maßnahmen, flexibles Anlagenmanagement und strikte Kostendisziplin, fortsetzen. Darüber hinaus wurde bereits das diesjährige Investitionsbudget auf 600 Millionen Euro reduziert. Wichtige Maßnahmen zur langfristigen Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Business Unit Rubber Chemicals wurden bereits im zweiten Quartal eingeleitet.
    „Wir haben bereits in der Vergangenheit erfolgreich bewiesen, dass wir mit schwierigen Rahmenbedingungen umgehen können. Derzeit arbeiten wir an einer Überprüfung der Strategie und weiteren Maßnahmen. Dazu zählen sowohl kurzfristige und nachhaltige Kostenentlastungen, weitere Effizienzsteigerungen sowie strukturelle Veränderungen. Ergebnisse werden wir Mitte September vorstellen“, sagte Heitmann.

    Ergebnisse des zweiten Quartals 2013
    Im zweiten Quartal 2013 sank der Umsatz von LANXESS um rund 12 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro. Diese Entwicklung beruhte vor allem auf gesunkenen Verkaufspreisen, die unter anderem auf niedrigere Rohstoffpreise zurückzuführen waren. Der anhaltende Druck auf die Preise Butadien-basierter Produkte wirkte sich vor allem auf das Segment Performance Polymers aus. Darüber hinaus belastete die anhaltend schwache Nachfrage aus der Automobil- und Reifenindustrie die Umsatzentwicklung des Konzerns. Die Nachfrage nach Agrochemikalien, insbesondere in Europa, blieb dagegen erfreulich und trug zur soliden Entwicklung des Segments Advanced Intermediates bei.
    Das EBITDA vor Sondereinflüssen sank gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 45 Prozent auf 198 Millionen Euro. Das Ergebnis beinhaltet Wertberichtigungen auf Vorräte aufgrund gesunkener Butadien-Preise. Die EBITDA-Marge ging von 14,9 Prozent auf 9,2 Prozent zurück. Das Konzernergebnis lag mit 9 Millionen Euro um 95 Prozent unter dem Vorjahreswert. Darin enthalten sind Einmalaufwendungen von rund 40 Millionen Euro für die angekündigten Restrukturierungen im Segment Performance Chemicals.

    Finanzkennzahlen
    Die Nettofinanzverbindlichkeiten stiegen wie erwartet zum Ende des zweiten Quartals 2013 auf mehr als 2 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Ende des Jahres 2012 stiegen sie vor allem aufgrund von Auszahlungen für die Dividende, Zinsen und jährliche Zahlungen an Mitarbeiter um 36 Prozent an. Der operative Cashflow war im Berichtszeitraum positiv. Aufgrund des reduzierten Working Capital sowie geringerer Auszahlungen für Ertragsteuern und eines strikten Cash Management lag er bei 93 Millionen Euro.

    Geschäftsentwicklung nach Regionen
    Die schwierige Geschäftsentwicklung spiegelte sich auch in den regionalen Umsätzen wider.
    In der Region EMEA (Europa ohne Deutschland, Naher Osten, Afrika) sank der Umsatz um 4 Prozent auf 624 Millionen Euro. Der Anteil am Gesamtumsatz betrug 29 Prozent.
    Die Region Asien/Pazifik repräsentierte einen Anteil von 24 Prozent am Gesamtumsatz. Der Konzern verzeichnete dort einen Umsatzrückgang von 14 Prozent auf 522 Millionen Euro. In der Region Greater China ging der Umsatz sogar um 21 Prozent auf 236 Millionen Euro zurück.
    Der Umsatz in Deutschland fiel um 9 Prozent geringer aus als im Vorjahreszeitraum und hatte mit 362 Millionen Euro einen Anteil von 17 Prozent am Konzernumsatz.
    Die Region Nordamerika erreichte einen Anteil am Konzernumsatz von rund 17 Prozent. Der Umsatz verringerte sich um 19 Prozent auf 357 Millionen Euro.
    In der Region Lateinamerika sank der Umsatz um 17 Prozent auf 276 Millionen Euro. Der Anteil der Region am Konzernumsatz betrug 13 Prozent. In Brasilien fiel der Umsatz um 17 Prozent auf 200 Millionen Euro.
    Die Umsätze in den fünf BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) verringerten sich insgesamt um 17 Prozent auf 495 Millionen Euro. Der Anteil dieser Staaten am Konzernumsatz lag bei 23 Prozent.

    Entwicklung in den Segmenten
    Im Segment Performance Polymers fiel der Umsatz um 17 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Das EBITDA vor Sondereinflüssen sank um 63 Prozent auf 94 Millionen Euro. Weiterhin fallende Rohstoffpreise führten zu einem negativen Preiseffekt. Darüber hinaus waren die Absatzmengen aufgrund der geringeren Nachfrage aus der Automobil- und Reifenindustrie niedriger. Leerkosten in Folge einer niedrigeren Anlagenauslastung belasteten das Ergebnis.
    Die Entwicklung im Segment Advanced Intermediates war angesichts der soliden Nachfrage nach Agrochemikalien stabil. Der Umsatz sank im zweiten Quartal um 2 Prozent auf 393 Millionen Euro. Das EBITDA vor Sondereinflüssen fiel um 6 Prozent auf 74 Millionen Euro. Die Nachfrage aus der Automobil- und Farbenindustrie blieb weiterhin schwach.
    LANXESS setzt verstärkt auf den Bereich Agrochemikalien und erweitert für das chemische Zwischenprodukt Kresol in Leverkusen die Kapazitäten um 20 Prozent. Die Business Unit Saltigo wird ihren Hauptsitz mit rund 100 Mitarbeitern im September nach Leverkusen verlegen und rückt damit näher an die Produktion. Damit stärkt LANXESS Leverkusen als Hauptproduktionsstandort für das Agrochemikalien-Portfolio.
    Der Umsatz im Segment Performance Chemicals ging um 4 Prozent auf 561 Millionen Euro zurück. Das EBITDA vor Sondereinflüssen lag mit 67 Millionen Euro um 14 Prozent unter dem des Vorjahreszeitraums. Die Nachfrage nach anorganischen Pigmenten und Produkten zur Wasseraufbereitung blieb stark, während die Business Units mit Fokus auf die Automobil- und Reifenindustrie schwächere Ergebnisse erzielten. Die Business Unit Rubber Chemicals leitete im zweiten Quartal Restrukturierungsmaßnahmen an Produktionsstandorten in Belgien und Südafrika ein. Daraus resultierten die bereits genannten Einmalkosten. Das Lederchemikalien-Geschäft wurde unter anderem durch einen Streik in der konzerneigenen Chromerzmine in Südafrika beeinflusst, der zu geringeren Produktionsmengen führte.
    (Lanxess Deutschland GmbH)
     
    03.04.2013   Gut abgefüllt mit Velcorin DT Touch - Neue Dosierpumpen für die Getränkestabilisierung     ( Firmennews )

    Firmennews Der Spezialchemie-Konzern LANXESS hat mit Velcorin DT Touch eine neue Dosieranlagen-Generation für die Getränkeindustrie entwickelt. Ab sofort wird die neue Baureihe für die Abfüllung von Velcorin zur Kaltentkeimung von alkoholfreien Erfrischungsgetränken und Wein weltweit vertrieben. Die hochwertigen, in Deutschland gefertigten Dosieranlagen mit aseptisch ausgerichtetem Design und entsprechenden Anschlüssen erfüllen die hohen Reinheits-Anforderungen der Getränkeindustrie. Ihre Handhabung ist einfach und sicher. Die Steuerung und Visualisierung des Dosierprozesses erfolgt mittels eines Touch Panels. Velcorin DT Touch sorgt für eine exakte Dosierung und hervorragende Verteilung von Velcorin im Getränk. Die modernen Dosieranlagen können leicht in neue oder bestehende Getränke-Produktionslinien integriert werden und es ist nur eine geringe Erstinvestition erforderlich.
    Die Modell-Reihe umfasst sieben Typen gleicher Baugröße, die sich in der Getränke-Durchflussmenge unterscheiden. Die Verarbeitungskapazität des „kleinsten“ Typs Velcorin DT 3 Touch liegt zwischen 600 und 3.600 Litern pro Stunde. Die Kapazität des „größten“ Geräts liegt zwischen 13.200 und 79.200 Litern pro Stunde: „Die individuell benötigte Ausführung ist abhängig von der zu produzierenden Getränkekapazität. Wir bieten zur richtigen Geräteauslegung unseren Kunden eine Beratung vor Ort an“, erklärt Ingo Broda, Leiter Beverage Technology im Geschäftsbereich Material Protection Products (MPP).
    Die Zugabe von Velcorin erfolgt vor der Abfüllung des Getränks. Schon bei geringen Konzentrationen zeigt das LANXESS-Produkt eine sehr ausgeprägte Wirkung auf typische Mikroorganismen: Es dringt in die Zelle ein und inaktiviert deren Schlüsselenzyme. Nach der Zugabe zum Getränk zerfällt Velcorin rasch in geringste Mengen Methanol und Kohlendioxid, natürliche Bestandteile in vielen Getränken wie Obst- und Gemüsesäften sowie Wein. Daher werden weder Geschmack noch Geruch oder Farbe des Getränks beeinflusst. „Dieser wichtige Produktvorteil hat insbesondere Önologen in der ganzen Welt überzeugt, die Jahr für Jahr einen hohen Standard bei der Weinherstellung erreichen müssen“, betont Broda. Velcorin kann entsprechend den nationalen und internationalen Vorschriften der OIV (Internationale Organisation für Rebe und Wein) auch in diesem Segment eingesetzt werden.
    „Wir bieten mit unserer Velcorin-Technologie nicht nur eine wirksame Lösung zur Kaltentkeimung von Getränken an, sondern in Kombination mit unseren Dosieranlagen der neuen Reihe Velcorin DT Touch einen echten Komplettservice. Das schließt auch die Instandhaltung der Geräte ein“, ergänzt Broda. Die MPP-Experten bieten zudem Unterstützung bei Labor- und Praxistests sowie ein umfangreiches Registrierungsmanagement.
    (Lanxess Deutschland GmbH)
     
    21.03.2013   LANXESS legt starke Ergebnisse für 2012 vor     ( Firmennews )

    Firmennews • Dividendenvorschlag: plus 18 Prozent auf 1,00 Euro/Aktie
    • Rekord-Ausschüttung an Mitarbeiter: 115 Millionen Euro
    • Q1-EBITDA vor Sondereinflüssen in der Bandbreite von 160-180 Millionen Euro erwartet
    • Neue Konzernzentrale in Köln: Einweihung am 3. September 2013

    Leverkusen – Der Spezialchemie-Konzern LANXESS hat für das abgelaufene Geschäftsjahr starke Ergebnisse vorgelegt. Wesentliche Kennziffern haben sich verbessert. „Das Jahr 2012 war das bisher beste Jahr unserer Wachstumsgeschichte. Unser Geschäftsmodell hat sich abermals bewährt“, sagte der LANXESS-Vorstandsvorsitzende Axel C. Heitmann auf der Bilanzpressekonferenz in Düsseldorf.

    LANXESS bestätigte die am 7. März veröffentlichten vorläufigen Geschäftszahlen. Der Konzernumsatz wuchs im Geschäftsjahr 2012 um vier Prozent auf 9,094 Milliarden Euro. Ausschlaggebend waren beispielsweise die Konzentration auf Wachstumsmärkte, eine solide Nachfrage nach Agrochemikalien, erfreuliche Beiträge aus Akquisitionen sowie die Preis-vor-Menge-Strategie.

    Das EBITDA vor Sondereinflüssen verbesserte sich um sieben Prozent auf 1,225 Milliarden Euro nach 1,146 Milliarden Euro. Damit lag das operative Ergebnis im Zielkorridor von 5 bis 10 Prozent Zuwachs. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen betrug 13,5 Prozent nach 13,1 Prozent im Jahr zuvor. Das Konzernergebnis sowie das Ergebnis je Aktie stiegen im abgelaufenen Geschäftsjahr um jeweils zwei Prozent auf 514 Millionen Euro beziehungsweise 6,18 Euro.

    Der Hauptversammlung am 23. Mai 2013 wird eine Dividende von 1,00 Euro je Aktie vorgeschlagen. Das bedeutet eine Steigerung um fast 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr und entspricht einem Ausschüttungsvolumen von insgesamt rund 83 Millionen Euro.

    Von dem starken Ergebnis profitieren auch die Beschäftigten. Rund 115 Millionen Euro zahlt der Konzern als Erfolgsbeteiligung an seine Mitarbeiter aus. Für 2011 waren es rund 100 Millionen Euro.

    Geschäftsentwicklung in den Regionen

    Im Gesamtjahr 2012 zeigte sich die Region Asien/Pazifik wieder als stabilisierender Faktor. Der Umsatz wuchs um knapp zehn Prozent auf rund 2,2 Milliarden Euro. In Greater China (Hongkong, China, Taiwan) wurde erstmals die Umsatzschwelle von einer Milliarde Euro überschritten. Die Region Nordamerika legte ebenfalls stark zu. Der Umsatz wuchs um über zehn Prozent auf rund 1,6 Milliarden Euro. Den höchsten regionalen Umsatz erzielte LANXESS bei einem leichten Rückgang von knapp einem Prozent mit rund 2,5 Milliarden Euro weiterhin in der Region EMEA (Europa ohne Deutschland, Mittlerer Osten, Afrika). In Deutschland verbesserte sich der Umsatz leicht auf rund 1,6 Milliarden Euro. In den BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika) stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um ein Prozent auf fast 2,2 Milliarden Euro.

    Entwicklung in den Segmenten

    Das Segment Performance Polymers zeigte gegenüber dem starken Vorjahr mit einer Umsatzsteigerung um gut zwei Prozent auf rund 5,2 Milliarden Euro eine solide Entwicklung und war weiterhin das umsatzstärkste Segment. Die mit der Auto- und Reifenindustrie verbundenen Business Units Butyl Rubber, Performance Butadiene Rubbers und Technical Rubber Products verzeichneten Mengeneinbußen. Demgegenüber wirkten Portfolioeffekte aus dem 2011 erworbenen Keltan-EPDM-Geschäft unterstützend. Das EBITDA vor Sondereinflüssen des Segments stieg um 6,4 Prozent auf 817 Millionen Euro.

    Der Umsatz im Segment Advanced Intermediates wuchs 2012 um gut acht Prozent auf rund 1,7 Milliarden Euro. Dieser Anstieg wurde insbesondere durch die anhaltend hohe Nachfrage nach Agrochemikalien begünstigt. Davon profitierten sowohl die Business Unit Advanced Industrial Intermediates als auch die Business Unit Saltigo, die ihren Fokus noch stärker auf die Agrochemie ausgerichtet hat. Das EBITDA vor Sondereinflüssen stieg um fast 16 Prozent auf 305 Millionen Euro.

    Das Segment Performance Chemicals verbesserte den Umsatz 2012 um gut drei Prozent auf rund 2,2 Milliarden Euro. In den Business Units Rubber Chemicals und Rhein Chemie, die mit Kunden aus automobilnahen Branchen einen bedeutenden Umsatzanteil erzielen, gingen die Absatzmengen zurück. Positive Effekte ergaben sich aus den Zukäufen der Business Units Material Protection Products, Functional Chemicals sowie Rhein Chemie. Das EBITDA vor Sondereinflüssen des Segments sank vor allem aufgrund gestiegener Energie- und Fertigungskosten um knapp drei Prozent auf 281 Millionen Euro.

    „Grüne Mobilität“

    Mit Produkten und Technologien für „Grüne Mobilität“ erzielte LANXESS 2012 einen Umsatz von etwa 1,6 Milliarden Euro. Das sind 17 Prozent des Gesamtumsatzes. Bis zum Jahr 2015 soll dieses Geschäft ein Volumen von rund 2,7 Milliarden Euro erreichen.

    Solide Finanzlage

    Die gute Geschäftsentwicklung führte zu einem starken operativen Cashflow und einer soliden Bilanz. Die Auszahlungen für Investitionen wuchsen auf 696 Millionen Euro nach 679 Millionen Euro im Vorjahr. Der operative Cashflow entwickelte sich im Geschäftsjahr 2012 deutlich positiv. Trotz der Zunahme des Working Capital verbesserte sich diese Kennziffer auf 838 Millionen Euro gegenüber 672 Millionen Euro. „Die Nettofinanzverschuldung ging im Jahresvergleich trotz Akquisitionen und gestiegener Investitionstätigkeit um 32 Millionen Euro zurück auf 1,483 Milliarden Euro“, erläuterte LANXESS-Finanzvorstand Bernhard Düttmann. Das Verhältnis von Nettofinanzverschuldung zum EBITDA vor Sondereinflüssen sank dabei von 1,3 auf 1,2. „Dies belegt unsere konservative Finanzpolitik, die durch langfristige Finanzierungen und vorausschauende Steuerung finanzieller Risiken gekennzeichnet ist“, fügte Düttmann hinzu.

    Umzug nach Köln voll im Plan

    Der Umzug der Konzernzentrale nach Köln liegt voll im Plan. Rund 1.000 Mitarbeiter werden in den LANXESS Tower am Rhein-Ufer mit rund 36.000 Quadratmetern Fläche einziehen. Am 3. September 2013 wird die neue Zentrale eingeweiht.

    Ausblick

    Die niedrige Nachfrage, die sich bereits in der zweiten Jahreshälfte 2012 abzeichnete, setzte sich entgegen der typischen Saisonalität auch im neuen Geschäftsjahr in den meisten Geschäftsfeldern von LANXESS fort. Angesichts der aktuell geringen Nachfrage aus der Reifen- und Automobilbranche in Europa erwartet LANXESS für das erste Quartal 2013 ein im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich niedrigeres EBITDA vor Sondereinflüssen von 160 bis 180 Millionen Euro. Dabei sind 20 Millionen Euro Anlaufkosten für das neue Butylwerk in Singapur berücksichtigt. Im Vorjahreszeitraum hatte LANXESS ein EBITDA vor Sondereinflüssen von 369 Millionen Euro und damit das stärkste Quartal seiner Geschichte erzielt.

    Auf Basis des schwachen Geschäftsverlaufs im ersten Quartal erwartet LANXESS derzeit nicht, dass das EBITDA vor Sondereinflüssen des Geschäftsjahres 2013 die Bestmarke des Vorjahres erreichen wird. Eine Präzisierung des Ausblicks für das laufende Geschäftsjahr wird LANXESS traditionell mit dem Bericht zum ersten Quartal am 8. Mai 2013 vornehmen.

    Im aktuell unverändert volatilen Umfeld setzt der Konzern weiter auf Kostendisziplin und das bewährte flexible Anlagenmanagement. LANXESS erwartet, dass die Nachfrage im zweiten Halbjahr 2013 an Dynamik gewinnt, so dass sich das Geschäftsjahr 2013 zu einem weiteren guten Jahr entwickeln kann. Der Konzern hält an seinen mittelfristigen EBITDA-Zielen von 1,4 Milliarden Euro in 2014 und 1,8 Milliarden Euro in 2018 fest.

    Im laufenden Geschäftsjahr plant LANXESS erneut Investitionen von rund 650 bis 700 Millionen Euro. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sollen 2013 um gut zehn Prozent steigen, nach 192 Millionen Euro im Vorjahr.

    Der Megatrend Mobilität ist weiterhin intakt. In den Agro-Endmärkten geht der Konzern insbesondere in Asien von einer weiterhin guten Entwicklung aus. Erwartet wird zudem eine moderate Erholung in der Bauindustrie mit Wachstumsschwerpunkten in Asien und Lateinamerika. Auch unter der Annahme geringer wirtschaftlicher Dynamik strebt der Konzern eine Stärkung seiner Marktpositionen an, insbesondere in den BRICS-Staaten.

    In allen drei Segmenten werden zudem neue Kapazitäten, die im Jahresverlauf in Betrieb gehen, zum Wachstum beitragen. „So hat das neue Butylwerk in Singapur, mit rund 400 Millionen Euro unser bislang größtes Investitionsprojekt, wie geplant im ersten Quartal den Betrieb aufgenommen. Die Aufnahme der kommerziellen Produktion erfolgt dann im dritten Quartal“, sagte Heitmann. Im April wird LANXESS zudem eine neue Leder-Chemikalienproduktion in China starten. Bereits Anfang März wurde in Brasilien ein neues Projekt für Hochleistungskautschuke gestartet, die in „Grünen Reifen“ eingesetzt werden.

    Heitmann: „Die Zeiten mögen im Moment stürmischer sein - dank unserer strategischen Aufstellung mit dem Fokus auf die Wachstumsmärkte und der Ausrichtung auf Megatrends sind wir aber unverändert optimistisch.“
    (LANXESS AG)
     
    20.09.2012   LANXESS: Neues mittelfristiges Ergebnisziel     ( Firmennews )

    • 1,8 Milliarden Euro EBITDA vor Sondereinflüssen in 2018 geplant
    • Aktuelles Ziel von 1,4 Milliarden Euro EBITDA vor Sondereinflüssen nun bereits in 2014 geplant
    • Organisches Wachstum im Fokus
    • „Grüne Mobilität” Umsatz im ersten Halbjahr 2012 um 20 Prozent gestiegen
    • Ab Anfang 2013 14 Business Units durch TRP-Aufsplittung

    Der Spezialchemie-Konzern LANXESS setzt sich ein neues mittelfristiges Wachstumsziel: Geplant ist ein EBITDA vor Sondereinflüssen von 1,8 Milliarden Euro im Jahr 2018. Der Konzern sieht sich strategisch gut aufgestellt, um den eingeschlagenen Wachstumskurs fortzusetzen. Daher erwartet LANXESS sein für 2015 festgelegtes Ziel von 1,4 Milliarden Euro EBITDA vor Sondereinflüssen bereits im Jahr 2014, und somit ein Jahr früher als bisher geplant zu erreichen.

    Das Unternehmen hat seine zentrale Ergebnisgröße, das EBITDA vor Sondereinflüssen, seit 2004 jährlich um durchschnittlich 20 Prozent verbessert. Für das Jahr 2012 bestätigt der Konzern seine Prognose, das EBITDA vor Sondereinflüssen gegenüber dem Vorjahr um 5 bis 10 Prozent zu steigern.

    „Wir haben LANXESS zu einem Wachstumsunternehmen transformiert“, sagte der LANXESS-Vorstandsvorsitzende Axel C. Heitmann auf dem Medientag des Konzerns in New York. „Um unser neues mittelfristiges Ziel zu erreichen, werden wir an unserer bewährten Strategie aus organischem und externem Wachstum festhalten.“

    Erfolgsstrategie

    LANXESS setzt weiterhin auf seine fünf bewährten Erfolgsfaktoren: Premium-Produkte mit dem Fokus auf Megatrends, flexibles Anlagen- und Kostenmanagement, globale Präsenz mit Schwerpunkt auf die aufstrebenden Volkswirtschaften; Innovation und Technologie sowie eine durch unternehmerisches Denken geprägte und leistungsorientierte Firmenkultur.

    Die Fokussierung auf Premium-Produkte ist entscheidend für die erfolgreiche Umsetzung der Preis-vor-Menge-Strategie, bei der LANXESS bereit ist, auf Geschäfte zu verzichten, wenn keine adäquaten Preise für seine Produkte zu erzielen sind.

    Durch die konsequente Umsetzung dieser Strategie konnte der Konzern erfolgreich der Preisvolatilität von Rohstoffen und anderen Einstandskosten begegnen. In den vergangenen zweieinhalb Jahren wurden zusätzliche Rohstoff- und Energiekosten von rund 1,8 Milliarden Euro in den Markt weitergegeben.

    Für langfristiges Wachstum wird weiter die Fokussierung auf die wachstumsstarken Märkte der aufstrebenden Volkswirtschaften eine tragende Rolle spielen. Seit 2005 ist das Unternehmen in der Region Asien-Pazifik um knapp 70 Prozent, in Nord- und Lateinamerika zusammen um knapp 40 Prozent gewachsen.

    Die Premium-Produkt-Strategie des Konzerns konzentriert sich auch in Zukunft auf die vier Megatrends: Mobilität, Urbanisierung Landwirtschaft und Wasser.

    Wachstumstreiber „Grüne Mobilität“
    Die weltweit stark steigende Nachfrage nach Lösungen für nachhaltige Mobilität deckt LANXESS vorrangig mit seinem Synthesekautschuken für „Grüne Reifen“ und Leichtbau-Materialien für die Automobilindustrie ab. Beides trägt in hohem Maße zur Reduktion von Kraftstoff und Emissionen bei.

    „Unsere Kompetenz bei ‚Grüner Mobilität‘ spiegelt sich in unserem Ergebnis wider“, sagte Heitmann.

    Rund 17 Prozent – oder 1,5 Milliarden Euro – des Gesamtumsatzes von LANXESS entfielen im Jahr 2011 auf Produkte für „Grüne Mobilität“. In der ersten Hälfte dieses Jahres stieg der Umsatz mit diesen Produkten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 20 Prozent auf 878 Millionen Euro. Der Konzern will seinen Umsatz mit Produkten für „Grüne Mobilität“ im Jahr 2015 auf rund 2,7 Milliarden Euro steigern.

    Zweigleisiges Wachstum

    LANXESS setzt weiterhin auf seine zweigleisige Strategie aus organischem und externem Wachstum. Mit einem Verhältnis von zwei zu eins haben dabei Investitionsprojekte Priorität gegenüber Akquisitionen.

    In den vergangenen zwei Jahren hat das Unternehmen rund 1,4 Milliarden Euro Investitionen bekannt gegeben. Ein Großteil davon entfiel auf das Segment Performance Polymers. Erweiterungen, Umrüstungen und Investitionen in neue Produktionsstandorte wurden auf den Weg gebracht.

    Innerhalb der nächsten zwei Jahre wird LANXESS insgesamt 125 Millionen Euro in sein weltweites Anlagennetzwerk für Hightech-Kunststoffe für den Fahrzeug-Leichtbau investieren. Von diesen Investitionen verspricht sich der Spezialchemie-Konzern ab 2016 jährliche Umsätze von rund 200 Millionen Euro.

    In den Wachstumsländern ist ein Großteil der Investitionen in neue Produktionsanlagen geflossen. Alleine rund 200 Millionen Euro investiert LANXESS in die modernste und weltweit größte Anlage zur Produktion von Neodymium-basiertem Performance Butadienkautschuk (Nd-PBR) in Singapur. Der Konzern wird seine Kunden in Asien mit Kautschuk zur Produktion von „Grünen Reifen“ beliefern. Ab 2017 werden jährlich Umsätze von 300 bis 350 Millionen Euro durch das neue Werk erwartet.

    Externes Wachstum

    Vergangene Woche übernahm LANXESS das deutsche Unternehmen „Bond-Laminates“, das auf die Entwicklung und Herstellung von maßgeschneiderten Verbundmaterialien aus Kunststoffen spezialisiert ist, die mit Materialien wie Glasfasern verstärkt sind. Die Kunststoff-Verbundmaterialien sind im Vergleich zu Metallteilen leichter zu verarbeiten und wiegen bis zu 40 Prozent weniger. Der Einsatz dieser Materialien ermöglicht der Automobilindustrie reduzierte Produktionskosten und mehr Flexibilität bei der Gestaltung von Fahrzeugkomponenten.

    „Bei der Evaluierung aller organischen und externen Wachstumsprojekte orientieren wir uns an strikter Finanzdisziplin“, sagte Heitmann. „Alle Investitionsprojekte müssen eine Rendite in Höhe der Kapitalrendite (ROCE) von LANXESS oder mehr liefern. Bei unseren Akquisitionen gelten strenge strategische und finanzielle Kriterien, wie etwa eines positiven Ergebnisbeitrags innerhalb drei Jahren.“

    Nachhaltige Finanzplanung

    Die kontinuierliche Wachstumsstrategie von LANXESS wird durch eine nachhaltige Finanzpolitik ergänzt. Diese beinhaltet eine sorgfältige Herangehensweise an Akquisitionen, ein langfristiges Fälligkeitsprofil der Finanzverschuldung und die Beibehaltung der soliden Investment-Grade-Ratings. Das Verhältnis von Nettofinanzverschuldung zu EBITDA vor Sondereinflüssen soll – in einem normalen Geschäftszyklus – im Bereich zwischen 1 und 1,5 liegen.

    „Dank unserer langfristigen Finanzierung in Verbindung mit einem vorausschauenden Risikomanagement hatten wir stets ausreichend Liquidität zur Verfügung, um unser Working Capital und unsere Geschäftstätigkeit zu finanzieren“, sagte LANXESS Finanzvorstand Bernhard Düttmann. „So wird es auch in Zukunft bleiben.“

    Ende des zweiten Quartals 2012 verfügte LANXESS über Liquiditätsreserven in liquiden Mitteln und nicht in Anspruch genommenen Kreditlinien von mehr als 1,8 Milliarden Euro.

    Rating-Agenturen bewerten die Liquidität von LANXESS positiv. Die seit 2007 unveränderten BBB Investment-Grade-Ratings sind ein Beleg für die starken Marktpositionen des Unternehmens und sein solides Finanzprofil.

    LANXESS mit 14 Business Units

    Ab 1. Januar 2013 wird das Portfolio aus derzeit 13 Geschäftseinheiten auf 14 erweitert. Die Business Unit Technical Rubber Products (TRP) wird geteilt. Mit diesem Schritt trägt der Konzern der wachsenden Bedeutung des globalen Geschäfts mit dem synthetischen Kautschuk Ethylen-Propylen-Dien-Monomer (EPDM) Rechnung. Keltan Elastomers (KEL) lautet der Name des neuen, eigenständigen Geschäftsbereichs, der sich ausschließlich mit der Herstellung von EPDM befasst. Günther Weymans, Leiter von TRP, übernimmt mit der Leitung des neuen Bereichs KEL rund 600 Mitarbeiter. Standorte in den Niederlanden, China, den USA, Deutschland und Brasilien gehören zu KEL.

    Der derzeitige Leiter des weltweiten EPDM-Geschäfts von LANXESS, Ming Cheng Chien, wird künftig Landeschef von China und löst in dieser Funktion Martin Kraemer ab. Kraemer wird künftig den neu aufgestellten Bereich Benzyl Products and Inorganic Acids innerhalb des Geschäftsbereichs Advanced Industrial Intermediates (AII) leiten. Diese Änderungen treten zum 1. Februar 2013 in Kraft.

    In China, dem weltweit größten Automobilproduktionsmarkt, investiert LANXESS 235 Millionen Euro in den Bau einer EPDM-Kautschuk-Anlage. Die Anlage wird bei voller Auslastung jährlich Umsätze von rund 400 Millionen Euro generieren. EPDM wird in der Automobilindustrie in vielen Produkten wie beispielsweise Scheibenwischern und Türdichtungen verwendet.

    Zum Portfolio des bisherigen Geschäftsbereichs TRP gehören neben EPDM auch Polychloroprenkautschuk, hydrierter Nitril-Kautschuk, Ethylen-Vinylacetat-Kautschuke und Nitril-Kautschuk. Diese Produkte werden jetzt Teil der neuen eigenständigen Business Unit High Performance Elastomers (HPE). Sie wird von Jan Paul de Vries geleitet und hat rund 800 Mitarbeiter an Standorten in Deutschland, den USA, Frankreich und China. Rund 100 Mitarbeiter werden von TRP zur Group Function Innovation & Technology wechseln.


    LANXESS ist ein führender Spezialchemie-Konzern, der 2011 einen Umsatz von 8,8 Milliarden Euro erzielte und aktuell rund 16.900 Mitarbeiter in 31 Ländern beschäftigt. Das Unternehmen ist derzeit an 49 Produktionsstandorten weltweit präsent. Das Kerngeschäft von LANXESS bilden Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Kunststoffen, Kautschuken, Zwischenprodukten und Spezialchemikalien. LANXESS ist Mitglied in den führenden Nachhaltigkeitsindizes Dow Jones Sustainability Index (DJSI) World und FTSE4Good.

    Leverkusen, 19. September 2012
    (LANXESS Deutschland GmbH)
     
    26.06.2012   LANXESS erhöht Preise in drei Geschäftsbereichen    ( Firmennews )

    Anpassungen bei Ionenaustauschern und anorganischen Pigmenten sowie bewährtem Saltigo Wirkstoff zur Insektenabwehr

    Der Spezialchemie-Konzern LANXESS nimmt zum 1. Juli 2012 globale Preisanpassungen für Ionenaustauscher und anorganische Pigmente vor. Zeitgleich erhöht die 100prozentige Tochtergesellschaft Saltigo GmbH weltweit die Preise für ihren bewährten Insektenrepellent-Wirkstoff Saltidin um bis zu 15 Prozent aufgrund gestiegener Rohstoffkosten.

    Die Business Unit Inorganic Pigments erhöht die Preise für ihre Produkte um mindestens 100 Euro pro Tonne. Die Kunden werden individuell informiert, inwieweit diese Maßnahme ihre Produkte oder Region betrifft. Die farbstarken anorganischen Pigmente werden unter strengen Nachhaltigkeitsvorgaben produziert und unter den Markennamen Bayferrox, Bayoxide und Colortherm vermarktet. Sie gelten weltweit als Standard für die Einfärbung von Baustoffen, Farben und Lacken, Kunststoffen oder Papier sowie als Spezialpigmente für Toner und andere Anwendungen. Ausführliche Informationen bietet der Internetauftritt www.bayferrox.de.

    Der Geschäftsbereich Ion Exchange Resins erhöht ab Juli die Preise für die Ionenaustauscher der bewährten Produktpalette Lewatit um durchschnittlich fünf Prozent. Diese Maßnahmen variieren je nach Austauscher-Typ und Region. Die Premiumprodukte leisten unter anderem einen wichtigen Beitrag zur industriellen Wasseraufbereitung, bei der Produktion von Lebensmitteln sowie in zahlreichen wichtigen Prozessen der chemischen Industrie. Ausführliche Informationen bietet der Internetauftritt www.lewatit.de.

    Die Geschäftsbereiche Inorganic Pigments und Ion Exchange Resins gehören zum LANXESS Segment Performance Chemicals, das im Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz von 2,13 Milliarden Euro erzielte.
    (LANXESS Deutschland GmbH Business Unit Material Protection Products (MPP))
     
    11.08.2011   LANXESS steigert Investitionen in China    ( Firmennews )

    Firmennews Grundstein für neues Lederchemikalien-Werk in Changzhou gelegt
    Neue Produktionslinie für Hightech-Kunststoffe in Wuxi
    Neues Technologiezentrum für Getränke-Industrie in Qingdao

    LANXESS baut sein Geschäft mit Premium-Produkten für den wachsenden chinesischen Markt aus. Dafür investiert der Spezialchemie-Konzern insgesamt mehr als 40 Millionen Euro in lokale Projekte. „China gehört nach wie vor zu den am schnellsten wachsenden Märkten in Asien und spielt damit eine Schlüsselrolle für unsere mittelfristige Wachstumsstrategie“, sagte Axel C. Heitmann, Vorstandsvorsitzender von LANXESS.
    Der deutsche Konzern legte Anfang der Woche den Grundstein für eine neue Produktionsanlage für Lederchemikalien in Changzhou in der Provinz Jiangsu. Die Anlage mit einer Jahreskapazität von bis zu 50.000 Tonnen wird im Changzhou Yangtze Riverside Industrial Park gebaut und mit modernster Technologie und umweltverträglichen Prozessen arbeiten. Im Zuge der Investition in Höhe von 30 Millionen Euro werden rund 150 neue Arbeitsplätze geschaffen. Die Anlage soll in der ersten Jahreshälfte 2013 in Betrieb gehen und Premium Lederchemikalien von LANXESS wie Tanigan, Isoderm, Euderm und Levotan produzieren. Diese Lederchemikalien werden unter anderem zum Gerben und Färben von Leder sowie zu dessen Veredelung verwendet. China ist der weltweit größte Markt für Lederchemikalien. Für die kommenden Jahre wird solides Wachstum erwartet.
    Darüber hinaus wird LANXESS eine dritte Produktionslinie für Hightech-Kunststoffe an seinem chinesischen Standort Wuxi in Betrieb nehmen. Mit der Investition von 10 Millionen Euro steigt die Kapazität der Anlage um fast 50 Prozent auf rund 60.000 Jahrestonnen. Die Anlage produziert die innovativen und gewichtssparenden Kunststoffe Durethan und Pocan, die schwere Metallbauteile in Automobilen ersetzen. Dadurch wird neben dem Kraftstoffverbrauch auch der Emissionsausstoß der Fahrzeuge gesenkt. China ist der weltweit größte Automobilmarkt. 2011 wird für ihn ein Wachstum von neun Prozent erwartet.
    Neben dem Ausbau seiner chinesischen Produktionsanlagen wird LANXESS kommende Woche ein Technologiezentrum in Qingdao in der Provinz Shandong eröffnen. Der Spezialchemie-Konzern investiert einen einstelligen Millionen-Euro-Betrag in den Standort, an dem 10 Spezialisten das Dienstleistungsangebot für die Getränke-Industrie ausbauen werden. Dazu gehören neben analytischen und technischen Dienstleistungen und Beratung auch maßgeschneiderte Lösungen rund um das LANXESS Produkt Velcorin. Dieses wird zur Sterilisation von alkoholfreien Erfrischungsgetränken und Wein eingesetzt. China wird in den kommenden zehn Jahren zum weltweit größten Markt für Getränke avancieren.
    LANXESS betreibt oder baut große Produktionsanlagen in Shanghai, Wuxi, Liyang, Nantong, Changzhou und Quingdao. Mehrere Geschäftsbereiche des Konzerns werden von seiner chinesischen Zentrale in Shanghai aus gesteuert. LANXESS unterhält zudem Büros in Peking, Guangzhou und Hongkong. Der Spezialchemie-Konzern beschäftigt in China zirka 900 Mitarbeiter und erzielte dort 2010 einen Umsatz von rund 800 Millionen Euro.
    (Lanxess Deutschland GmbH)
     
    10.08.2011   LANXESS Aufsichtsrat bestellt Axel C. Heitmann für weitere fünf Jahre zum Vorsitzenden des Vorstands    ( Firmennews )

    Der Aufsichtsrat der LANXESS AG hat in seiner heutigen ordentlichen Sitzung Dr. Axel C. Heitmann (51) für weitere fünf Jahre zum Vorsitzenden des Vorstands der LANXESS AG bestellt. Das neue Mandat beginnt am 1. Juli 2012. Heitmann ist seit September 2004 Vorsitzender des Vorstands der LANXESS AG.
    „Herr Dr. Heitmann und sein Team haben mit LANXESS einen global agierenden Konzern mit knapp 16.000 Mitarbeitern geschaffen. Unter seiner Führung wurde LANXESS zu einer außergewöhnlichen Erfolgsstory. Daher freue ich mich, dass er das Unternehmen auch in Zukunft in enger und sehr guter Zusammenarbeit mit dem
    Aufsichtsrat sowie den Arbeitnehmervertretungen leiten wird”, sagte Dr. Rolf Stomberg, Vorsitzender des Aufsichtsrats.
    (LANXESS AG)
     
    04.04.2011   LANXESS auf Wachstumskurs im Mittleren Osten    ( Firmennews )

    Spezialchemie-Konzern gründet neue Gesellschaft mit Sitz in Dubai

    Der deutsche Spezialchemie-Konzern LANXESS baut seine globale Präsenz aus und hat eine eigene Gesellschaft für den Mittleren Osten gegründet. Die LANXESS Middle East GmbH hat ihren Sitz in Dubai.

    „Die Märkte im Mittleren Osten bieten für LANXESS interessante Perspektiven, sowohl in puncto Rohstoffsicherung als auch durch eine verstärkte Nachfrage nach Qualitätsprodukten. Mit unserer verstärkten Präsenz möchten wir dieses strategische Potenzial noch besser evaluieren und nutzen“, so Werner Breuers, Vorstandsmitglied der LANXESS AG. „Der Standort Dubai bietet uns dafür optimale Voraussetzungen.“

    Derzeit beliefert LANXESS Kunden im Mittleren Osten vor allem mit Spezialchemikalien, Farbpigmenten für die Bauindustrie sowie Hightech-Kunststoffen und -Kautschuken.

    Geschäftsführer der neuen Gesellschaft ist Elie Saad. Saad war zuvor in verschiedenen Funktionen für LANXESS tätig. Zuletzt verantwortete er das globale Geschäft für Polymeradditive im Geschäftsbereich Functional Chemicals.

    Weitere Informationen zur neuen Gesellschaft unter www.lanxess.ae
    (Lanxess Deutschland GmbH)
     
    17.03.2011   LANXESS weiter auf Wachstumskurs    ( Firmennews )

    - Umsatz 2010 plus 41 Prozent auf 7,1 Milliarden Euro
    - EBITDA vor Sondereinflüssen um 97 Prozent auf 918 Millionen Euro verbessert
    - Konzernergebnis: 379 (2009: 40) Millionen Euro
    - Erhöhung der Dividende um 40 Prozent auf 0,70 Euro/Aktie vorgeschlagen
    - Ausblick 2011: Steigerung von Umsatz und EBITDA vor Sondereinflüssen
    - Wachstumsinitiative ’GOFOR1.4‘ im Plan

    Der Spezialchemie-Konzern LANXESS AG hat im Geschäftsjahr 2010 dank seiner strategischen Aufstellung und der allgemeinen wirtschaftlichen Erholung ein hervorragendes Ergebnis erzielt. Der Umsatz stieg, vor allem aufgrund eines signifikanten Preis-Mengen-Effekts, gegenüber dem Vorjahr um 41 Prozent auf 7,1 Milliarden Euro. Das EBITDA vor Sondereinflüssen verdoppelte sich nahezu auf 918 Millionen Euro. Zuletzt hatte der Konzern hier einen Wert von rund 900 Millionen Euro prognostiziert. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen betrug 12,9 Prozent nach 9,2 Prozent ein Jahr zuvor. Mit 379 Millionen Euro hat sich das Konzernergebnis 2010 nahezu verzehnfacht.

    „Unser Wachstum wird sich nach dem hervorragenden Jahr 2010 und einem guten Start ins Jahr 2011 weiter fortsetzen“, sagte der Vorstandsvorsitzende Axel C. Heitmann auf der heutigen Bilanzpressekonferenz in Düsseldorf. „Wir profitieren dabei vor allem von unserem Fokus auf Wachstumsmärkte und auf Premium-Produkte für die globalen Megatrends Mobilität, Urbanisierung, Landwirtschaft und Wasser.“

    Starkes viertes Quartal 2010

    Im vierten Quartal 2010 hat LANXESS Umsatz und Ergebnisse im Vergleich zu dem sehr starken entsprechenden Vorjahresquartal nochmals verbessert. So stieg der Umsatz um 32 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro. Alle drei Segmente profitierten dabei von höheren Absatzvolumina sowie Preis- und Währungseffekten. Die in Deutschland mittlerweile vorgeschriebene Nutzung von Winter- oder Ganzjahresreifen in den Wintermonaten hatte zusätzlichen positiven Einfluss auf das Geschäft mit synthetischen Kautschukprodukten des Segments Performance Polymers.

    Das Konzern-EBITDA vor Sondereinflüssen wuchs im vierten Quartal gegenüber dem Vorjahrjahreszeitraum um 19 Prozent auf 172 Millionen Euro. Den stärksten Anstieg des EBITDA vor Sondereinflüssen verzeichnete dabei das Segment Advanced Intermediates, das insbesondere von der Nachfrageerholung im Bereich der Agrochemikalien profitierte.

    Geplante Wartungsstillstände in Synthesekautschuk-Produktionsanlagen sowie eine einmalige Sonderzahlung an die Mitarbeiter führten zu einem leichten Rückgang der Konzern-EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen im Berichtsquartal auf 9,4 Prozent. Das Konzernergebnis verbesserte sich im vierten Quartal im Vorjahresvergleich deutlich um 86 Prozent auf 26 Millionen Euro.

    Starke Geschäfte in den Wachstumsmärkten

    In der Region Lateinamerika erzielte LANXESS im Geschäftsjahr 2010 mit einem Umsatzplus von 85 Prozent auf 955 Millionen Euro das stärkste Wachstum. Der Anteil der Region am Konzernumsatz erhöhte sich auf 13 Prozent. Wichtigster Wachstumstreiber war das Segment Performance Polymers in Brasilien.

    Der Umsatz in der Region Asien/Pazifik wuchs um 43 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Der Anteil am Konzernumsatz betrug damit 23 Prozent. Das höchste Wachstum verzeichnete das Segment Advanced Intermediates. Hier profitierte die Business Unit Basic Chemicals zudem von den im Jahr 2009 erworbenen Geschäftsaktivitäten in Indien und China.

    Den höchsten regionalen Umsatz erzielte LANXESS mit 2,0 Milliarden Euro in der Region EMEA (Europa ohne Deutschland, Mittlerer Osten, Afrika), was einem Plus von 31 Prozent entspricht. Ihr Anteil am Konzernumsatz betrug damit 29 Prozent. Wachstumstreiber war vor allem das Segment Performance Polymers. Russland, die Türkei und Südafrika waren die Länder mit den prozentual deutlichsten Umsatzsteigerungen.

    Der LANXESS-Umsatz in den vier BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China) stieg 2010 gegenüber dem Vorjahr um 60 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Das waren 23 Prozent des Konzernumsatzes, nach 20 Prozent im Jahr zuvor.

    Die Region Nordamerika erreichte mit einem Umsatzplus von 50 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro einen Anteil von 16 Prozent am Konzernumsatz. Um mehr als 50 Prozent verbesserte dabei das Segment Performance Polymers seine Umsätze.

    In Deutschland erwirtschaftete LANXESS einen um 24 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro verbesserten Umsatz. Dies entspricht 19 Prozent des Konzernumsatzes. Zweistellige Wachstumsraten zeigten dabei die Segmente Performance Polymers und Performance Chemicals.

    Megatrends prägen Wachstum in allen Segmenten

    Performance Polymers war 2010 mit einer Steigerung um 58 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro das umsatzstärkste Segment. Ausschlaggebend für dieses außerordentliche Wachstum waren deutliche Mengen- und Preissteigerungen. Das EBITDA vor Sondereinflüssen des Segments wurde mit 585 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Die Business Units Butyl Rubber und Performance Butadiene Rubbers profitierten von der Nachfrageerholung bei Ersatzreifen und im Erstausrüstergeschäft mit Reifen. In den Business Units Technical Rubber Products und Semi-Crystalline Products führten die gestiegene Nachfrage sowie verstärkte Marketingaktivitäten im Geschäftsjahr zu einer deutlichen Ausweitung der Absatzmengen.

    Der Umsatz im Segment Advanced Intermediates wuchs 2010 um 20 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro. Dieser Anstieg wurde durch Mengen- und Preissteigerungen sowie die Integration von im Jahr 2009 erworbenen Geschäftsaktivitäten in Indien und China in die Business Unit Basic Chemicals erreicht. Das EBITDA vor Sondereinflüssen stieg um 44 Prozent auf 222 Millionen Euro. Die beiden Business Units Basic Chemicals und Saltigo profitierten von der zum Jahresende einsetzenden Erholung der Nachfrage nach Agrochemikalien. Basic Chemicals kam zudem die Erholung der Automobilindustrie zugute.

    Im Segment Performance Chemicals stieg der Umsatz 2010 um 29 Prozent auf 2,0 Milliarden Euro. Alle sieben Geschäftsbereiche des Segments weiteten ihre Absatzmengen aus. Dabei verzeichneten die Business Units mit Kunden aus automobilnahen Industrien die deutlichsten Zuwächse. Das EBITDA vor Sondereinflüssen verbesserte sich um 54 Prozent auf 281 Millionen Euro. Die Business Units Leather und Functional Chemicals leisteten einen wesentlichen Beitrag zu dieser Entwicklung. Leather profitierte von der Bekleidungs-, Möbel- und Automobilindustrie.

    Finanzielle Solidität

    Dank der guten Geschäftsentwicklung, die zu einem starken Cash-Flow und einer soliden Bilanz führte, konnte LANXESS seine Wachstumsstrategie im Jahr 2010 weiter entwickeln. Die Auszahlungen für Investitionen stiegen im Jahresvergleich um 82 Prozent auf 501 Millionen Euro. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung wurden um 15 Prozent auf 116 Millionen Euro erhöht.

    Der operative Cash-Flow vor Veränderung des Working Capital hat sich im Jahr 2010 auf 725 Millionen Euro mehr als verdoppelt, während sich die Nettoverschuldung nur um 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 913 Millionen Euro erhöhte.

    Für das Jahr 2011 sind Investitionen in der Größenordnung von 550 bis 600 Millionen Euro vorgesehen, von denen ein großer Anteil in den Bau der neuen Butylkautschuk-Anlage in Singapur fließen wird.

    „Angesichts der soliden Bilanz von LANXESS und der vorhandenen Finanzierungsstruktur sind diese Investitionspläne auch ohne Problem zu stemmen“, sagte Finanzvorstand Matthias Zachert.

    Vorschlag für höhere Dividendenausschüttung

    „Unser Dividendenvorschlag von 0,70 Euro je Aktie spiegelt unsere starke Performance im vergangenen Jahr wider. Das entspricht einer Steigerung um 40 Prozent im Vergleich zu 2009“, sagte Heitmann. Der Vorschlag wird der Hauptversammlung am 18. Mai 2011 in Köln zur Genehmigung vorgelegt. Die vorgeschlagene Dividende entspricht einem Ausschüttungsvolumen von insgesamt rund 58 Millionen Euro.

    Weltweite Mitarbeiterzahl gestiegen

    Die Zahl der weltweit bei LANXESS beschäftigten Mitarbeiter wuchs im vergangenen Jahr um 310 auf insgesamt 14.648 Personen. Auch hier wird die Wachstumsstrategie des Unternehmens deutlich, wobei die Mehrheit der neuen Beschäftigten in der Region Asien/Pazifik eingestellt wurde.

    Angesichts der sehr guten Unternehmensentwicklung hat LANXESS an seine Mitarbeiter Ende 2010 global eine einmalige Sonderzahlung in Höhe von rund 20 Millionen Euro vorgenommen. Damit wurde der Beitrag der Belegschaft zur Überwindung der Krise im Jahr 2009 honoriert.

    Wachstumsinitiative ’GOFOR1.4‘

    Im September 2010 hatte LANXESS angekündigt, mittels einer zweigleisigen Strategie aus organischem sowie externem Wachstum das EBITDA vor Sondereinflüssen auf rund 1,4 Milliarden Euro im Jahr 2015 zu steigern. Die Wachstumsinitiative ’GOFOR1.4‘ umfasst eine Vielzahl von Projekten.

    Beispiele sind:

    - Ausbau der Werke für Hochleistungskautschuke in Deutschland, den USA und Brasilien
    - Ein neues Werk für Ionenaustauscher in Jhagadia, Indien
    - Ein neues Werk für Lederchemikalien in Changzhou, China
    - Neue Produktionsanlagen für Hightech-Kunststoffe in North Carolina, USA, und Jhagadia, Indien
    - Ein neues Formalin-Werk in Krefeld-Uerdingen, Deutschland
    - Übernahme der DSM Elastomers-Gruppe, die den synthetischen Kautschuk Ethylen-Propylen-Dien-Monomer (EPDM) produziert
    - Erwerb des lateinamerikanischen Unternehmens Darmex – einem führenden Hersteller von Trennmitteln und Vulkanisationsbälgen für die Reifenindustrie
    - Akquisition des Materialschutzgeschäfts von Syngenta

    „Wie Sie sehen, sind wir auf einem guten Weg, unser ehrgeiziges mittelfristiges Ergebnisziel zu erreichen", sagte Heitmann.

    Zuversichtlich für das Geschäftsjahr 2011

    Die geschäftliche Entwicklung im Jahr 2011 wird von LANXESS zuversichtlich beurteilt. Umsatz und EBITDA vor Sondereinflüssen sollen im Vergleich zum Vorjahr höher ausfallen. Das Unternehmen erwartet, dass Weltwirtschaft und Chemieindustrie weiter wachsen werden, allerdings mit geringerem Tempo als 2010. Die stärksten Wachstumsraten dürften dabei die aufstrebenden Märkte in Asien/Pazifik und Lateinamerika aufweisen.

    Das Segment Performance Polymers wird erneut von der positiven Nachfrageentwicklung nach Reifen und Hightech-Kunststoffen profitieren. Advanced Intermediates werden die verbesserten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Agrochemikalien zugute kommen. Die allmähliche Erholung in der Bauindustrie in Europa und den USA sowie das anhaltende Wachstum in der Automobilindustrie werden die Entwicklung von Performance Chemicals vorantreiben. In allen drei Segmenten werden zudem neue Kapazitäten, die in Betrieb genommen werden, für zusätzliches Wachstum sorgen.

    Für das Jahr 2011 rechnet das Unternehmen mit einem durchschnittlichen Wechselkurs von 1,40 US-Dollar pro Euro sowie höheren Energie-und Rohstoffkosten. Unverändert stellen geopolitische Unruhen und die hohe Staatsverschuldung vieler Länder ein Risiko dar.
    (LANXESS AG)

    Angezeigt in folgend
     
    10.11.2010   LANXESS - Megatrend Mobilität treibt starke Ergebnisentwicklung im dritten Quartal    ( Firmennews )

    • Q3-Umsatz mit 1,85 Mrd. Euro 35 Prozent über Vorjahr
    • Q3-EBITDA vor Sondereinflüssen mit 244 Mio. Euro 71 Prozent über Vorjahr
    • Q3-Konzerngewinn bei 118 (23) Mio. Euro
    • Einmalige Zahlung für Mitarbeiter geplant
    • Synthetischer Kautschuk und Hightech-Kunststoffe profitieren von Megatrend Mobilität
    • Jahresprognose angehoben: EBITDA vor Sondereinflüssen von etwa 900 Mio. Euro erwartet

    LANXESS hat im dritten Quartal 2010 dank der starken Nachfrage nach synthetischen Kautschuken und Hightech-Kunststoffen ein sehr gutes Ergebnis erzielt. Der Spezialchemie-Konzern hebt deshalb zum zweiten Mal in diesem Jahr seine Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2010 an und erwartet nun ein EBITDA vor Sondereinflüssen von etwa 900 Millionen Euro. Im August wurde die Prognose bereits auf etwa 800 Millionen Euro angehoben.
    „2010 gehen wir von einer sehr guten Entwicklung für LANXESS aus. Dies untermauert unsere erfolgreiche Strategie mit dem Fokus auf Premium-Produkte und Wachstumsmärkte“, sagte Axel C. Heitmann, Vorstandsvorsitzender der LANXESS AG. „Unsere Ergebnisse verdeutlichen, dass wir uns auf einem guten Weg befinden, unser EBITDA-Ziel vor Sondereinflüssen von rund 1,4 Milliarden Euro in 2015 zu erreichen.“
    Das EBITDA vor Sondereinflüssen konnte im dritten Quartal 2010 gegenüber dem Vorjahresquartal um 71 Prozent auf 244 Millionen Euro gesteigert werden. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen stieg von 10,4 Prozent im Vorjahr auf 13,2 Prozent.
    Die zehn umsatzstärksten Produkte des Berichtszeitraums gehören zu den Aktivitäten aus den Bereichen der synthetischen Kautschuke und Hightech-Kunststoffe, die vorwiegend von der Automobil- und Reifenbranche nachgefragt werden. Diese Branchen profitieren von dem steigenden Bedürfnis nach Mobilität, insbesondere in den Wachstumsmärkten. Die synthetischen Kautschuke und Hightech-Kunststoffe von LANXESS dienen nicht nur zur Verbesserung der Sicherheit von Reifen und Autos, sondern machen diese auch sparsamer im Kraftstoffverbrauch und damit umweltfreundlicher.
    Der Konzernumsatz stieg im dritten Quartal im Jahresvergleich um 35 Prozent auf 1,85 Milliarden Euro. Wesentliche Gründe hierfür waren höhere Absatzmengen in bedeutenden Kundenindustrien, positive Währungseffekte und vor allem Preiserhöhungen, durch die die gestiegenen Rohstoffkosten vollständig ausgeglichen wurden. Der Konzerngewinn betrug 118 Millionen Euro nach 23 Millionen Euro im Jahr zuvor.
    Die Nettoverschuldung stieg zum Ende des dritten Quartals 2010 aufgrund des höheren Working Capitals von 794 Millionen Euro Ende 2009 auf 865 Millionen Euro. Der Grund dafür war die allgemein verstärkte Geschäftstätigkeit. Der operative Cash Flow vor Änderung des Working Capitals in den ersten neun Monaten stieg auf 619 Millionen Euro nach 245 Millionen Euro im Jahr zuvor.
    - Entwicklung in den Regionen
    In Lateinamerika verzeichnete LANXESS das stärkste Umsatzwachstum. Im dritten Quartal stieg der Umsatz um 86 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 271 Millionen Euro. Treiber war hierbei vor allem die positive Entwicklung der Business Units Performance Butadiene Rubbers und Semi-Crystalline Products in Brasilien. Die Region repräsentierte 15 Prozent des Konzernumsatzes.
    Der Umsatz in Asien-Pazifik erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 21 Prozent auf 408 Millionen Euro und trug so mit 22 Prozent zum Konzernumsatz bei. Im Vergleich zum Vorjahr haben alle Segmente ein starkes Wachstum verzeichnet. Durch die Integration der übernommenen Geschäfte für Basischemikalien in Indien und China entwickelte sich das Segment Advanced Intermediates am stärksten. Auch die synthetischen Kautschuke erzielten in der Region, getrieben durch eine verstärkte Reifen-Produktion der chinesischen Hersteller, weiterhin Ergebnisse auf hohem Niveau.
    In der Region EMEA (Europa, Mittlerer Osten, Afrika, ohne Deutschland) kletterte der Umsatz im dritten Quartal um 24 Prozent auf 503 Millionen Euro. Wachstumstreiber waren die Segmente Performance Polymers und Performance Chemicals. Insbesondere bei synthetischen Kautschuken und Hightech-Kunststoffen wurden deutlich zweistellige Umsatzzuwächse erzielt. Mit 27 Prozent Anteil am Konzernumsatz blieb EMEA die stärkste Region.
    Die Umsätze in Deutschland stiegen um 22 Prozent auf 340 Millionen Euro und spiegeln damit 18 Prozent des Gruppenumsatzes wider.
    In Nordamerika kletterte der Umsatz um 60 Prozent auf 325 Millionen Euro. Damit steuert die Region einen Anteil von 18 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Unter anderem profitierte die Business Unit Saltigo von einer leichten Verbesserung im Geschäft mit Pharma-Vorprodukten.
    In den BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China) erzielte LANXESS im dritten Quartal 23 Prozent des Konzernumsatzes. In den entsprechenden Vergleichsquartalen 2009 und 2008 trugen sie 22 bzw. 20 Prozent zum Gesamtumsatz bei.
    - Entwicklung in den Segmenten
    Der Umsatz des Segments Performance Polymers wuchs gegenüber dem Vorjahr im dritten Quartal um 50 Prozent auf 986 Millionen Euro. Das Segment profitierte von Preiserhöhungen und einer starken Nachfrage, insbesondere aus Lateinamerika. Das EBITDA vor Sondereinflüssen stieg auf 144 Millionen Euro nach 76 Millionen Euro im Vorjahr. Diese positive Entwicklung betraf alle Geschäftseinheiten und war vor allem von der Erholung des Ersatzreifengeschäfts und der Automobilindustrie getrieben. Dieses starke Ergebnis wurde trotz geplanter Wartungs- und Erweiterungsstillstände erzielt.
    Der Quartalsumsatz im Segment Advanced Intermediates erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 18 Prozent auf 336 Millionen Euro. Dieser Anstieg wurde gestützt durch Preiserhöhungen, die Integration der übernommenen Geschäfte für Basischemikalien in Indien und China sowie eine solide Performance von Saltigo in Nordamerika. Das EBITDA vor Sondereinflüssen stieg gegenüber dem Vorjahr um 38 Prozent auf 55 Millionen Euro.
    Der Umsatz im Segment Performance Chemicals stieg im Jahresvergleich um 21 Prozent auf 515 Millionen Euro. Alle sieben Geschäftsbereiche des Segments verbesserten ihre Umsätze. Das EBITDA vor Sondereinflüssen kletterte um 24 Prozent auf 83 Millionen Euro. Die Business Units Leather, Rubber Chemicals und Functional Chemicals leisteten einen wesentlichen Beitrag zu dieser Entwicklung. LANXESS hatte vor wenigen Tagen angekündigt, das Portfolio von Rubber Chemicals durch den Zukauf von zwei Produktlinien von Flexsys, einer Tochter des US-Unternehmens Solutia Inc., zu stärken.
    - Ausblick
    Für das Gesamtjahr 2010 strebt LANXESS ein EBITDA vor Sondereinflüssen von etwa 900 Millionen Euro an. Damit würde das Ergebnis des Vorjahres nahezu verdoppelt.
    Angesichts dieser erwarteten guten Ergebnisentwicklung hat der Vorstand eine einmalige Zahlung an LANXESS Mitarbeiter in der Höhe von rund 20 Millionen Euro beschlossen.
    „Weltweit haben unsere Mitarbeiter auf Teile ihres variablen Einkommens verzichtet und damit dem Konzern die Möglichkeit gegeben, im Krisenjahr 2009 Einsparungen zu erreichen. Es ist daher nur fair, wenn wir uns nun bei ihnen mit einer Einmalzahlung bedanken,“ sagte Heitmann.
    LANXESS erwartet, dass sich die positive wirtschaftliche Entwicklung im vierten Quartal, insbesondere in der Reifen- und Automobilindustrie, fortsetzen wird. Heitmann: „Unser Konzern ist auf Wachstumskurs. Um von den Megatrends – insbesondere Mobilität –optimal zu profitieren, werden wir unsere geplanten Investitionen in den kommenden Monaten weiter ausweiten.“
    Organisches Wachstum ist ein zentrales Element der Unternehmensstrategie, um das mittelfristige Ergebnisziel zu erreichen. Beispiel hierfür ist die Machbarkeitsstudie für ein neues Werk für Neodymium Polybutadienkautschuk (Nd-PBR) in Asien. Dieser Kautschuk ist ein wichtiger Bestandteil für die Herstellung von Hochleistungs-Reifen. Eine endgültige Entscheidung über die Anlage wird in den kommenden Monaten erfolgen.
    LANXESS ist bereits heute Marktführer bei synthetischen Kautschuken für umweltfreundliche „grüne“ Hochleistungsreifen – dem am schnellsten wachsenden Segment in der Reifenindustrie. Dieses Wachstum wird durch künftige Rechtsvorschriften in der Europäischen Union und anderen Ländern zur Kennzeichnung der Kraftstoffeffizienz von Reifen einen weiteren Schub erhalten. Darüber hinaus werden sich die Pläne der Bundesregierung, den Einsatz von Winter- oder Ganzjahresreifen in den Wintermonaten vorzuschreiben, positiv auf den Umsatz von LANXESS auswirken. (LANXESS AG)
     
    15.09.2010   LANXESS setzt voll auf Wachstum     ( Firmennews )

    • 1,4 Mrd. Euro EBITDA vor Sondereinflüssen in 2015
    • Ergebnisprognose für Gesamtjahr 2010 bestätigt
    • Fokus auf Megatrends und Wachstumsmärkte
    • Weiteres Wachstum durch Investitionsprojekte und Zukäufe
    • Produktinnovationen unterstützen Nachhaltigkeit
    • Neues Nd-PBR-Werk in Asien wird geprüft

    Der Spezialchemie-Konzern LANXESS will seine wichtigste Ergebnisgröße in den kommenden fünf Jahren um rund 80 Prozent steigern. Damit wird im Jahr 2015 ein EBITDA vor Sondereinflüssen von rund 1,4 Milliarden Euro anvisiert. Gleichzeitig bestätigte der Konzern seine Ergebnisprognose von rund 800 Millionen Euro EBITDA vor Sondereinflüssen für das laufende Geschäftsjahr. Um das neue mittelfristige Ergebnisziel zu erreichen, setzt LANXESS auf eine zweigleisige Strategie mit organischem und externem Wachstum. Der Schwerpunkt liegt dabei auf organischem Wachstum.
    „Für LANXESS beginnt heute eine neue Ära des Wachstums. Dank der guten strategischen Positionierung unserer Geschäftsbereiche werden wir die ambitionierten Ziele erreichen können“, sagte der LANXESS-Vorstandsvorsitzende Axel C. Heitmann auf dem vierten Medientag des Konzerns in Düsseldorf. „Zum Abschluss dieses Geschäftsjahres werden wir trotz der globalen Wirtschaftskrise unser EBITDA vor Sondereinflüssen gegenüber 2004 um rund 80 Prozent gesteigert haben. Unsere Erfolgsgeschichte spiegelt unsere operative Stärke wider.“
    Alle LANXESS-Geschäftsbereiche profitieren von der Ausrichtung auf Premium-Produkte für die vier Megatrends Mobilität, Landwirtschaft, Urbanisierung und Wasser. Die Fokussierung auf die Märkte der BRIC-Staaten und das prognostizierte Wachstum der bedeutenden Kundenindustrien werden ebenfalls dazu beitragen, dass alle Geschäfte bis zum Jahr 2015 eine durchschnittliche jährliche Steigerungsrate von mindestens fünf Prozent erzielen. In den vergangenen fünf Jahren hat sich der Umsatzanteil der BRIC-Länder am LANXESS Konzernumsatz mehr als verdoppelt.
    - Zweigleisige Wachstumsstrategie
    Als weltweit führender Hersteller von synthetischem Kautschuk setzt LANXESS konsequent auf den Megatrend Mobilität. Die globale Reifenindustrie, für die eine jährliche Wachstumsrate von rund fünf Prozent bis zum Jahr 2015 erwartet wird, ist für LANXESS die wichtigste Abnehmerbranche. Aufgrund der steigenden Nachfrage baut LANXESS derzeit für rund 400 Millionen Euro ein neues Werk für Butyl-Kautschuk in Singapur. Die Anlage zielt mit ihren Produkten vor allem auf die boomenden Reifenmärkte in Asien. Zusätzlich erweitert LANXESS auch in Belgien sein Butyl-Kautschuk-Werk.
    LANXESS ist mit seinen synthetischen Hochleistungs-Kautschuken führend im Markt für energieeffiziente Reifen. Innerhalb der Reifenindustrie erreicht dieses Segment mit weltweit jährlich rund neun Prozent die stärksten Wachstumsraten. Um die steigende Nachfrage zu bedienen, baut LANXESS seine bestehenden Produktionskapazitäten für den Hochleistungskautschuk Neodymium Polybutadiene Rubber (Nd-PBR) in Deutschland, Brasilien und den USA aus. Für die Produktion von Hochleistungsreifen wird dieser Kautschuktyp immer wichtiger.
    Derzeit wird der Bau eines neuen Werkes für Nd-PBR in Asien mit einer Kapazität von 100.000 bis 150.000 Tonnen pro Jahr geprüft. „Die Entscheidung, ob und wo das neue Werk gebaut wird, erfolgt innerhalb der kommenden sechs Monate“, sagte Heitmann.
    Mit den High-Tech-Kunststoffen Durethan und Pocan bedient LANXESS ebenfalls den Megatrend Mobilität. Durch deren Anwendungen werden Karrosserieteile im Automobilbau leichter und tragen somit zur Energieeffizienz im Straßenverkehr bei. Aufgrund der wachsenden Nachfrage nach diesen Produkten baut LANXESS derzeit die bestehenden Kapazitäten in Wuxi, China, aus und errichtet ein neues Werk am indischen Standort Jhagadia.
    Mit Blick auf die Megatrends Landwirtschaft, Urbanisierung und Wasser wurden weitere Investitionsprojekte gestartet. Ein Beispiel ist der Neubau eines Werkes in Bitterfeld für Membran-Filtertechnologie. Ab dem Jahr 2011 bietet LANXESS damit eine neue Klasse von Produkten zur industriellen Wasseraufbereitung an. Zusätzlich wird in Jhagadia auch ein neues Werk zur Produktion von Ionenaustauschern gebaut. Die Produktion wird dort zum Jahresende beginnen und zielt auf den wachsenden Markt für Wasseraufbereitung in Asien.
    LANXESS wird bestehende Geschäfte auch weiterhin durch Zukäufe stärken. Finanzvorstand Matthias Zachert betonte, dass der derzeitige Fokus dabei auf kleinen und mittleren Akquisitionen.mit einem ähnlichen Transaktionsvolumen wie in der Vergangenheit liege. Zachert ergänzte, dass organisches Wachstum und Zukäufe dabei an strikten Finanzkriterien ausgerichtet werden. (Lanxess Deutschland GmbH)
     
     
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