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    Schneider Electric Automation GmbH

    Germany, Marktheidenfeld


     
    03.09.2010   PacDrive 3 auf der Fachpack! Für die Zukunft gerüstet    ( Firmennews )

    Firmennews Bild: PacDrive 3 ist das zukünftige Automatisierungssystem von Schneider Electric für Logic Motion Control- und Robotiklösungen im Maschinenbau

    Obwohl PacDrive M noch immer zu den leistungsfähigsten Automatisierungslösungen der Welt zählt, beginnt ELAU, der Automatisierungsspezialist von Schneider Electric, bereits mit der Markteinführung des zukünftigen Nachfolgesystems: Mit PacDrive 3 hält die durchgängig Ethernet-basierte Kommunikation auf Basis von SERCOS III Einzug, ein neues Tool-Konzept soll Engineering-Zeiten weiter verkürzen. Außerdem folgen ein noch flexibleres Drive-Konzept und eine integrierte Safety-Lösung.
    PacDrive steht seit Jahren für eine Steuerungstechnologie, bei der synchron fahrende Servoachsen, SPS-Funktionen und Roboter mit einer einzigen Hardware-Plattform gesteuert werden. Die offene, auf internationale Standards aufbauende Technologie ist konsequent auf eine Senkung der Komplexität in Hard- und Software ausgerichtet. Ziel ist damals wie heute, steigenden Kosten im Maschinenbau sowohl beim Engineering, als auch bei der Montage und Inbetriebnahme entgegen zu wirken. PacDrive 3 erschließt hierzu weiteres Potenzial und trägt durch neue technologische Ansätze zur langfristigen Zukunftsfähigkeit der Automatisierungslösung bei.
    - Neues Kommunikationskonzept
    Die neuen PacDrive Controller LMC 300 C, 400 C und 600 C bieten skalierbare Performance, 8 bis maximal 99 Achsen sind synchronisierbar. Mit LMC 101 C und 201 C befinden sich neue, kompakte Steuerungen für Anwendungen mit weniger Synchronachsen in Vorbereitung. Wichtigstes Unterscheidungsmerkmal zur Vorgänger-Controller-Generation ist der Wechsel von dem Antriebsbus SERCOS II auf den durchgängig für Antriebs-, I/O- und Safety-Kommunikation einsetzbaren Ethernet-basierten Automation Bus SERCOS III. Neben Standard-Ethernet sind die gängigsten Feldbusprotokolle - Profibus DP und CAN – grundsätzlich onboard integriert, zwei freie Slots bieten Spielraum für weitere Feldbus-Schnittstellen wie EtherNet/IP. Zusätzlich zu SERCOS III und Standard-Ethernet können alternativ ein zusätzlicher Echtzeit-Ethernet- und ein Feldbus-Protokoll oder zwei Feldbus-Protokolle parallel betrieben werden.
    Lexium LXM 62 ist das komplett neue Multi Servo Drive-Konzept von PacDrive 3. Es wird im nächsten Schritt um die bereits von PacDrive M her bekannten iSH-Servomodule – Servomotoren mit integriertem Regler und zentralem Netzteil – und durch neue Stand-alone-Servoregler der Serie Lexium LXM 52 ergänzt.
    Bei Lexium LXM 62 sind Servoregler für jeweils eine (Single Drives) oder zwei Servoachsen (Double Drives) an zentrale Netzteile angeschlossen, die bei Bedarf auch iSH-Servomodule versorgen. Insbesondere durch die Double Drives bietet LXM 62 einen Ansatz für kompakte und kostengünstige Servoantriebslösungen. Steckbare Anschlüsse sowie die frontseitige Integration der Drives in die Netzversorgung bzw. in den Zwischenkreis durch Schieber statt über Backplane senken darüber hinaus Montagekosten.
    Die in Vorbereitung befindlichen Lexium LXM 52-Servoverstärker mit integrierten Netzteilen bieten als Alternative zu dem Multi Servo Drive-Konzept Lexium LXM 62 bei kompakten Anwendungen mit wenigen Servoachsen einen Ansatz für wirtschaftlich optimierte Servolösungen.
    - Ein Engineering Tool, ein Projekt
    SoMachine Motion ist das neue Tool für den gesamten Engineering-Prozess mit PacDrive 3, bis hin zu Inbetriebnahme und Diagnose. SoMachine Motion fasst Werkzeuge für Motion Design und Antriebsauslegung, Programmentwicklung, HMI-Applikation, für Inbetriebnahme, Diagnose und Daten-Handling unter einem Dach zusammen. Zu einem späteren Zeitpunkt wird darüber hinaus ein Tool für die sicherheitsgerichtete Automation integriert. Das zentrale Tool von SoMachine Motion zur Software-Entwicklung basiert bereits auf CoDeSys V3, wegweisend durch die Möglichkeit der objektorientierten Programmierung.
    EDESIGN, das geplante zentrale Element für eine neue Form der grafischen Strukturierung von Maschinenfunktionen, wird einen weiteren Beitrag zur Reduktion der Komplexität im Software-Engineering leisten. Ein großer Schritt nach vorne für ein effizientes Engineering ist das Multiuser-Konzept mit gemeinsamer Datenbasis: Alle Entwickler eines Maschinen-programms können am gleichen Software-Projekt arbeiten. Kein umständliches Versions-Management und kein unnötiger Abstimmungsaufwand behindern die Team-Arbeit.
    Entwicklungsprojekte von Maschinen, die mit PacDrive M automatisiert wurden, können mit SoMachine Motion konvertiert werden. Geleistete Arbeit bleibt erhalten, im Rahmen modularer Maschinenkonzepte entwickelte Software ist auch nach einem Wechsel auf PacDrive 3 wieder verwendbar.
    Zukunftsweisend ist das offene Safety-Konzept von PacDrive 3 (Safety gemäß IEC 61508:1998, EN/ISO 13849:2006 und EN 62061:2005) entsprechend den Anforderungen der neuen Maschinenrichtlinie 2006/42/EG. Es bietet von der voll integrierten Lösung bis hin zu einfachen Konzepten mit fester Einzelverdrahtung Spielraum für individuelle Wege. Bei der integrierten Lösung kommuniziert eine PacDrive Safety-PLC sicherheitsgerichtet über den SERCOS-Bus mit allen relevanten Teilnehmern der Antriebs- und I/O-Ebene. Sensoren und Aktoren sind dabei über sichere Klemmen in die Kommunikation integriert. Mit der integrierten Safety-Lösung lassen sich Sicherheitsfunktionalitäten bis SIL 3 gemäß IEC 61508 realisieren. Für die Erstellung der Safety-Konfiguration und die Entwicklung der Software für die sicherheitsgerichtete Automation wird SoMachine Motion ein Konfigurations- und Programmierwerkzeug anbieten. Mit dem selben Werkzeug stehen auch umfangreiche Diagnose- und Dokumentationsfunktionen zur Verfügung.
    Der Verzicht auf die PacDrive Safety PLC und die teilweise oder komplette Verlagerung aller Sicherheitsfunktionalitäten auf ein AS-i-Safety-Netzwerk ist eine alternative offene Safety-Lösung. Abgesehen davon bleibt nach wie vor die Möglichkeit, auf Basis des breiten Portfolios an Preventa-Sicherheitsbausteinen klassische Konzepte mit Einzelverdrahtung realisieren. Insgesamt ist die PacDrive Safety Lösung auf Basis der neuesten Sicherheitsstandards umgesetzt und erleichtert dem Maschinenhersteller die Zertifizierung nach der neuen, seit Dezember 2009 gültigen, europäischen Maschinenrichtlinie.
    - Automatisierungs-Komplettlösungen
    Durch Interoperabilität zwischen PacDrive 3 und dem Portfolio von Schneider Electric bestehen zudem die Voraussetzungen, Maschinenbau und Konsumgüterindustrie durch Komplettlösungen aus einer Hand zu überzeugen. Als einer der weltweit am breitesten aufgestellten Automatisierer und Elektroausrüster verfügt Schneider Electric über ein umfangreiches Programm an Erfassungssystemen und Sensoren, sowie an elektrischer Standard- und Hilfsausrüstung für den Bau von Maschinen, Linien und ganzen Produktionsanlagen: Strom- und Spannungsversorgungen, Montage- und Verdrahtungssysteme, Nieder- und Mittelspannungstechnik, Befehls- und Meldegeräte. Auf der Software-Seite sind mit Produkten aus dem Citect-Portfolio auch Scada- und MES-Lösungen realisierbar.
    ELAU und Schneider Electric auf der Fachpack 2010
    Besuchen Sie uns in Halle 1, Stand 427
    (ELAU GmbH)
     
    16.04.2010   Wechsel bei ELAU    ( Firmennews )

    Firmennews Rechts im Bild Norbert Gauß, links Andrea Barbolini

    Nach knapp zwei Jahren äußerst erfolgreicher Geschäftsentwicklung verlässt Norbert Gauß Mitte Mai die ELAU GmbH, ein Tochterunternehmen von Schneider Electric, auf eigenen Wunsch. Nach über 15 Jahren Tätigkeit für Schneider Electric nimmt Gauß eine neue Herausforderung außerhalb des Konzerns an. Sein Nachfolger bei ELAU wird Andrea Barbolini, langjähriger Geschäftsführer der ELAU Systems Italia.
    Norbert Gauß, seit 15 Jahren in verschiedenen Management-Funktionen für Schneider Electric tätig und zuletzt Geschäftsführer der ELAU GmbH in Marktheidenfeld, verlässt den Konzern auf eigenen Wunsch, um im Raum München eine neue Herausforderung anzunehmen. Gauß übernahm im Juli 2008, zusätzlich zur Geschäftsführung von Schneider Electric Motion in Lahr, die des fränkischen Automatisierungsspezialisten für Verpackungsmaschinen, um dessen Integration in den Schneider Electric-Konzern voran zu treiben. Er positionierte die ELAU-Technologie als eine der vier Säulen des neuen Plattformkonzepts Flexible Machine Control, mit dem Schneider Electric zukünftig ein komplettes Steuerungsspektrum für den Maschinenbau anbietet.
    Darüber hinaus konnte Norbert Gauß die Konzernleitung für die Installation eines
    OEM Headquarters (Hauptsitz für Automatisierungslösungen im Maschinenbau) am ELAU-Standort in Marktheidenfeld gewinnen, um das Lösungsgeschäft von Schneider Electric im Maschinenbau zu forcieren. Im Rahmen dieser Entwicklung hat die Konzernleitung den Investitionen zum Bau eines neuen Firmengebäudes für ELAU zugestimmt, das bis Ende 2011 im Industriegebiet Altfeld bei Markheidenfeld entstehen wird.
    Norbert Gauß´ Amtszeit bei ELAU fiel praktisch fast komplett mit der im Herbst 2008 einsetzenden Wirtschaftskrise zusammen, in deren Folge eine Vielzahl von Industrieunternehmen – auch der Automatisierungsbranche – schwerste Umsatzrückgänge hinnehmen mussten. Unter seiner Führung konnte ELAU diese schwierige Phase erfolgreich meistern. Das Unternehmen durchschiffte die weltweite Krise mit nur minimalen Umsatzrückgängen und lediglich über drei Monate währender Kurzarbeit.
    Bereits zu Beginn 2010 zeichnete sich eine enorme Wiederbelebung des Geschäfts ab, hierzu Norbert Gauß: „Im Vergleich mit den Vorjahreswerten erlebt ELAU im Moment die höchste Auftragseingangssteigerung seiner gesamten Firmengeschichte.“ Gauß ist überzeugt, dass ELAU dank der neu entwickelten Systemgeneration PacDrive 3, die sich zur Zeit in der Markteinführung befindet, den Aufwärtstrend auch in den kommenden Jahren fortsetzen wird.
    Mit der Entscheidung für Andrea Borbolini als neuen ELAU Geschäftsführer folgt die Konzernleitung der Empfehlung von Norbert Gauß, der in ihm eine ideale Besetzung sieht: Andrea Barbolini, Geschäftsführer von ELAU Systems Italia, ist seit mehr als 15 Jahren für das Unternehmen tätig. Er baute ELAU in Italien zum Marktführer für die Automatisierung von Verpackungsmaschinen aus. Norbert Gauß ist überzeugt, dass Barbolini über das Potenzial verfügt, ELAU auch zum weltweiten Marktführer in den Zielbranchen des Unternehmens zu entwickeln. (ELAU GmbH)
     
     
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