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    Sie befinden sich in: Firmen-Info - Nordzucker AG, Unternehmenszentrale

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    Nordzucker AG, Unternehmenszentrale

    Germany, Braunschweig


     
    08.06.2018   Nordzucker Bilanz 17/18: Rapider Preisverfall bei Zucker überschattet Ergebnisse des Geschäftsjahrs    ( Firmennews )

    Firmennews Deutlicher Ergebnisrückgang 2018/19 erwartet
    · Jahresüberschuss von 118 Mio. Euro
    · Umsatz um 3 Prozent auf 1.650 Mio. Euro gefallen
    · Eigenkapitalquote mit 66 Prozent in etwa auf Vorjahresniveau
    · Dividendenvorschlag 1,20 Euro pro Aktie

    Nordzucker hat das Geschäftsjahr 2017/18 mit einem Jahresüberschuss von 118 Millionen Euro abgeschlossen. Neben Einsparungen aus dem Effizienzprogramm trugen vor allem stabile Marktpreise in den ersten drei Quartalen zu dem verbesserten Ergebnis bei. Der rapide Preisverfall im letzten Quartal des Geschäftsjahres 2017/18 hat sich bereits negativ auf das Ergebnis 2017/18 ausgewirkt und wird zu einem deutlichen Ergebnisrückgang im laufenden Geschäftsjahr führen.

    Nordzucker erzielte im Geschäftsjahr 2017/18 (Stichtag 28.2.) einen Konzernumsatz von 1.650 Millionen Euro und lag damit drei Prozent unter dem Vorjahr (1.708 Mio. Euro). Das operative Ergebnis (EBIT) betrug 154 Millionen Euro (Vorjahr: 131 Mio. Euro), der Konzernjahresüberschuss hat sich mit 118 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr (99 Mio. Euro) weiter verbessert.

    Insgesamt war die Ertragslage im Übergangsjahr vom regulierten in den freien Markt wie erwartet deutlich besser als im Jahr zuvor. Der Hauptversammlung der Nordzucker AG wird eine Dividende von 1,20 Euro je Aktie (Vorjahr: 1,10 Euro) vorgeschlagen.

    Dazu der Sprecher des Vorstands, Dr. Lars Gorissen, im Rahmen der Bilanz-Pressekonferenz in Braunschweig: „Wir haben uns mit Kostendisziplin und Effizienzsteigerung eine gute Basis für volatile Zeiten erarbeitet. In der Übergangsphase mit niedrigen Preisen sehen wir Chancen, die wir entschlossen nutzen werden.“

    Überangebot beschert Preisverfall
    Mit dem Ende der Zuckermarktordnung zum 30. September 2017 haben sich die Marktbedingungen deutlich verändert. Weltweit prognostizierte Produktionsüberschüsse von Zucker haben zu einem drastischen Preisverfall geführt. Durch Flächenausweitungen in der EU und einer damit verbundenen deutlichen Steigerung der Zuckerproduktion wurde der Wettbewerbs- und Preisdruck zusätzlich erhöht.

    Die Folge: Auch die EU-Zuckerpreise sanken im vierten Quartal rapide und folgten der Entwicklung auf dem Weltmarkt. Die Nordzucker konnte jedoch insgesamt ihre Marktposition behaupten.

    Futtermittelpreise stabil, Bioethanol leicht rückläufig
    Insgesamt blieben Absatz und Preise bei Futtermitteln aus Rüben stabil. Der Melasse-Absatz blieb ebenfalls mengenmäßig stabil, wenn auch die Preise etwas rückläufig waren. Die Bioethanol-Produktion erfolgte flexibel entsprechend der Marktgegebenheiten, die Preise waren leicht rückläufig.

    Effizienzprogramm erfolgreich abgeschlossen
    Das Unternehmen hat im abgelaufenen Geschäftsjahr das langjährige Effizienzprogramm FORCE beendet und die Zielmarke von 50 Millionen Euro nahezu erreicht. Das Programm erzielte Einsparungen in allen Bereichen, die Schwerpunkte lagen vor allem im Einkauf, in der Produktionsplanung und bei Prozessoptimierungen.

    Solide Kapitalausstattung für Wachstum und Investitionen
    Nordzucker verfügt weiterhin über eine stabile Vermögens- und Finanzlage. Das Eigenkapital erhöhte sich auf 1.429 Millionen Euro (Vorjahr: 1.375 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote stieg ebenfalls weiter auf 66 Prozent (Vorjahr: 65 Prozent). Nach wie vor ist das Unternehmen schuldenfrei, die Nettoanlage liegt mit 301 Millionen Euro nahezu auf Vorjahresniveau (308 Millionen Euro).

    Die EU bleibt weiter Kernmarkt für Nordzucker. Die Kapitalausstattung gibt Sicherheit und eröffnet Möglichkeiten, die angespannte Marktphase zu nutzen und Marktanteile zu sichern und auszubauen.

    Auch den wachsenden weltweiten Zuckermarkt hat Nordzucker im Blick: „Wir werden uns Schritt für Schritt zu einem global agierenden Unternehmen entwickeln“, so Dr. Gorissen und betont: „Dabei setzen wir auf Exporte und auf Produktionsstandorte in anderen Teilen der Welt.“

    Mit Blick auf die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens investiert Nordzucker weiterhin substantiell: Im vergangenen Geschäftsjahr flossen 89 Millionen Euro vor allem in die Senkung des Energieverbrauchs, die Verbesserung der Logistik, in Maßnahmen zur Erhöhung von Service und Qualität sowie in die Optimierung von Prozessen und IT. Für das laufende Geschäftsjahr sind Investitionen von 110 Millionen Euro vorgesehen.

    Ertragssteigerungen im Rübenanbau sichern
    Effizienz im Rübenanbau und nachhaltige Ertragssteigerungen sichern die Wettbewerbsfähigkeit des in der EU erzeugten Zuckers. Einschränkungen im Pflanzenschutz durch jüngst beschlossene oder weiter geplante Verbote behindern diese Entwicklung und haben gleichzeitig eine unmittelbare Auswirkung auf die Rüben- und Zuckererträge. „Wir haben bereits ein Programm gestartet und setzen in unseren Versuchen und in der Anbauberatung einen Schwerpunkt auf Pflanzenschutz. Unsere Anbauer benötigen dringend Alternativen“, bekräftigt der Sprecher des Vorstands.

    Ausblick: Herausfordernde Marktphase durchstehen und nutzen
    Weltweit wird auch für 2018/19 ein erheblicher Zuckerüberschuss und ein daraus resultierender Preisdruck prognostiziert. Deshalb rechnet Nordzucker für das laufende Geschäftsjahr mit einem deutlichen Ergebnisrückgang und setzt darauf, einen Verlust zu vermeiden. Trotzdem sieht sich das Unternehmen im Wettbewerb gut positioniert: „Wir sind solide finanziert und werden diese Tiefpreisphase durchstehen und für uns nutzen“, so Dr. Lars Gorissen und weiter: „Der Übergang in den freien Markt ist geprägt von hartem Wettbewerb und massivem Preisverfall. Es wird sich eine neue Balance im Markt finden. Der Weg dahin wird zu einer Marktbereinigung in der EU führen.“
    (Nordzucker AG)
     
    19.06.2017   Bilanz 2016/17: Nordzucker bereit für Herausforderungen des Marktes    ( Firmennews )

    Firmennews Ergebnisse deutlich verbessert / Finanzlage weiter gestärkt/ weiteres Wachstum anvisiert

    Bild: Axel Aumüller(Vorstand Produktion), Hartwig Fuchs(Vorstandsvorsitzender und Vorstand Marketing & Vertrieb), Dr. Michael Noth(Vorstand Finanzen), Dr. Lars Gorissen(Vorstand Agrarwirtschaft)

    ·Jahresüberschuss mit 99 Mio. Euro erheblich verbessert
    ·Umsatz um 6 Prozent auf 1.708 Mio. Euro gestiegen
    ·Eigenkapitalquote auf 65 Prozent weiter erhöht
    ·Dividendenvorschlag 1,10 Euro pro Aktie

    Deutlich über dem Vorjahr: Nordzucker hat das Geschäftsjahr 2016/17 mit einem Jahresüberschuss von 99 Millionen Euro abgeschlossen. Ein höherer Absatz und bessere Preise für Zucker haben dazu beigetragen. Zudem schlugen erneut Einsparungen aus dem Effizienzprogramm positiv zu Buche. Für das kommende Geschäftsjahr erwartet der Zuckerproduzent ein Ergebnis mindestens auf diesem Niveau.

    Nordzucker erzielte im Geschäftsjahr 2016/17 (Stichtag 28.2.) einen Konzernumsatz von 1.708 Millionen Euro und lag damit sechs Prozent über dem Vorjahr (1.607 Mio. Euro). Das operative Ergebnis (EBIT) betrug 131 Millionen Euro (Vorjahr: 16 Mio. Euro), der Konzernjahresüberschuss hat sich mit 99 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr (15 Mio. Euro) erheblich verbessert.

    Insgesamt ist die Ertragslage wie erwartet deutlich besser als im Jahr zuvor. Aufsichtsrat und Vorstand der Nordzucker AG werden der Hauptversammlung eine Dividende von 1,10 Euro je Aktie (Vorjahr: 0,10 Euro) vorschlagen.

    Dazu der Vorstandsvorsitzende Hartwig Fuchs im Rahmen der Bilanz-Pressekonferenz in Braunschweig: „Wir haben viel erreicht, auch wenn wir noch nicht alles abgearbeitet haben. Nordzucker-Aktien zahlen sich wieder aus. Dies ist schon einmal sehr erfreulich.“

    Aufschwung am Zuckermarkt genutzt
    Der globale Verbrauch von Zucker übertraf im Wirtschaftsjahr 2015/16 sowie im noch laufenden Zuckerwirtschaftsjahr (jeweils 1. Oktober bis 30. September) die Produktion. Dieses Defizit führte zu einem Abschmelzen der Zuckerbestände. Dadurch waren die Zuckerpreise am Weltmarkt im Verlauf des letzten Jahres deutlich gestiegen.

    Auch die EU-Marktpreise entwickelten sich zeitverzögert nach oben. Nordzucker konnte davon profitieren und durch erfolgreiche Vertriebsaktivitäten auch die abgesetzten Mengen steigern.

    Erholung bei Futtermitteln
    Insgesamt blieb der Umsatz mit Futtermitteln aus Rüben nahezu unverändert. Die schwierige Lage auf dem Milchmarkt wirkte sich bei Zuckerrübenpellets und -schnitzeln im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres aus. Die Situation stabilisierte sich erst im zweiten Halbjahr, so dass sich Preise und Absätze erholen konnten.

    Der Melasse-Absatz blieb mengenmäßig stabil. Jedoch brachten Billigimporte die Preise unter Druck. Melasse wird vor allem in der Hefe- und Alkoholindustrie sowie im Futtermittelbereich eingesetzt.

    Bioethanol
    Die Preise des Kraftstoffs Bioethanol waren im abgelaufenen Geschäftsjahr starken Schwankungen unterworfen. Da Bioethanol bei Nordzucker ausschließlich auf Basis von Zuckerrüben produziert wird, konnte das Unternehmen flexibel auf die Preise reagieren.

    Effizienzprogramm auf Kurs
    Das Unternehmen hat auch im abgelaufenen Geschäftsjahr konzernweit seine Prozesse weiter erfolgreich optimiert. Das Programm erzielt Einsparungen in allen Bereichen, Schwerpunkte liegen zum Beispiel im Einkauf und der Verwaltung. Mit dem Effizienzprogramm FORCE wurden in den letzten zwei Jahren bereits mehr als 30 Millionen Euro eingespart. Das Ziel liegt bei 50 Millionen Euro.

    Solide Kapitalausstattung für Wachstum und Investitionen
    Nordzucker verfügt über eine stabile Vermögens- und Finanzlage. Das Eigenkapital erhöhte sich auf 1.375 Millionen Euro (Vorjahr: 1.278 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote stieg ebenfalls weiter auf 65 Prozent (Vorjahr: 63,5 Prozent) und liegt weit über der Zielmarke von 30 Prozent. Nach wie vor ist das Unternehmen schuldenfrei, die Nettoanlage stieg deutlich auf 308 Millionen Euro.

    Der Zuckerkonzern investiert weiterhin intensiv. Im vergangenen Geschäftsjahr gab das Unternehmen 84 Millionen Euro aus. Schwerpunkte waren zum einen die Schnittstellen zum Kunden wie Service, Qualität, Logistik oder IT. Ein weiterer Fokus lag auf der weiteren Steigerung der Leistungsfähigkeit und der Energieeffizienz in den Werken. Für das laufende Geschäftsjahr sind Investitionen von 87 Millionen Euro vorgesehen.

    Durch die Kapitalausstattung ist Nordzucker gut vorbereitet für weitere Wachstumsschritte; auch in schwierigem Marktumfeld kann das Unternehmen Marktanteile gewinnen und Wachstumschancen nutzen.

    Ausblick: Bereit für eine neue Zeit
    Das Ende der europäischen Zuckermarktordnung in ihrer bisherigen Form im Oktober 2017 stellt eine Zäsur dar.

    Der Vorstandsvorsitzende Hartwig Fuchs blickt optimistisch nach vorn: „Wir brauchen gute Ideen und Mut. Die haben wir und sind überzeugt: Die Rübe hat Zukunft und bleibt wettbewerbsfähig. Höhere Zuckererträge und flexible Anbaukonditionen über 2017 hinweg werden den Betrieben dauerhaft eine feste wirtschaftliche Grundlage sichern. Mit unseren Anbauern haben wir gemeinsam die Grundlage für den zukünftigen Erfolg im freien Markt gelegt.“

    Die Nordzucker ist bestens aufgestellt und wird ihren Wachstumskurs konsequent fortsetzen: „Die Nachfrage in der EU stagniert. Wir werden die Konsolidierung im europäischen Zuckermarktes aktiv mitgestalten und Chancen am Weltmarkt ergreifen – Schritt für Schritt und mit Augenmaß“, so Fuchs und betont: „Mit nachhaltiger Produktion, einem hohen Level an Service und Qualität bieten wir unseren europäischen und internationalen Kunden einen echten Mehrwert. Wir werden unsere Exportchancen gezielt nutzen und internationale Märkte erschließen.“

    Die Veränderungen im Markt erschweren zwar eine Prognose der kommenden Ergebnisse. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Nordzucker aber insgesamt mit einem Ergebnis mindestens auf dem Niveau des Vorjahres.
    (Nordzucker AG)
     
    08.12.2015   Zwischenbericht Nordzucker AG - Sechs Monate 2015/16     ( Firmennews )

    Firmennews Der Nordzucker Konzern, Braunschweig, verzeichnet im ersten Halbjahr 2015/16 erneut rückläufige Geschäftsergebnisse. Trotz eines geringen Verlustes ist die Entwicklung im Konzern insgesamt aber besser als erwartet.

    Der Nordzucker Konzern hat in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2015/16 einen Umsatz von 768,4 Millionen Euro erwirtschaftet (Vorjahr: 975,4 Millionen Euro) und liegt damit rund 21 Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahreszeitraums. Gleichzeitig musste das Unternehmen einen leichten Verlust von 0,6 Millionen Euro (Vorjahresperiode: Überschuss 53,1) hinnehmen.

    Hauptgrund für die weiter rückläufige Geschäftsentwicklung ist die nach wie vor angespannte Lage auf dem Zuckermarkt, auch wenn die Preise für Zucker jetzt erstmals wieder eine Aufwärtstendenz erkennen ließen. Ein sich erfreulich entwickelndes Bioethanol-Geschäft sowie die in diesem Jahr konzernweit begonnenen Effizienzmaßnahmen sorgten für positive Ergebniseffekte.

    Der Vorstandsvorsitzende Hartwig Fuchs unterstreicht: „Das vorgelegte Halbjahresergebnis liegt zwar über unseren Erwartungen, ist aber immer noch negativ. Erfreulich ist, dass insbesondere unsere Anstrengungen im Rahmen unseres Effizienzprogramms FORCE erste Früchte zeigen.“

    So gehe es vor allem darum, Prozesse zu verschlanken, Kosten aus dem System zu nehmen, Doppelarbeit zu vermeiden und das Handeln konsequent auf Markt- und Kundenorientierung und die eigene Marktpräsenz auszurichten. Allerdings erwartet Nordzucker weiterhin einen operativen Verlust für das laufende Geschäftsjahr.

    „Mittelfristig gehen wir wieder von steigenden Zuckerpreisen aus“, so Hartwig Fuchs. Die Reduzierung der Anbaufläche sowie die einsetzende Preisbelebung in ganz Europa werden sich dann auswirken.

    Für die diesjährige Kampagne erwartet Nordzucker aufgrund der Witterung im Jahresverlauf nur eine durchschnittliche Ernte. Alle Werke sind jedoch gut angelaufen und dank der getätigten Investitionen bestens vorbereitet. „Unser Kerngeschäft hat für uns größte Bedeutung. Auch im kommenden Jahr werden wir maßgeblich in unsere Standorte investieren“, erklärt der Vorstandsvorsitzende.

    Der vorgelegte Zwischenbericht für die ersten sechs Monate erfasst alle Geschäftstätigkeiten vom 1. März bis zum 31. August 2015.

    Das Geschäftsjahr der Nordzucker erstreckt sich vom 1. März bis Ende Februar.
    (Nordzucker AG)
     
    17.08.2015   Nordzucker Erstes Quartal: Erneut deutliche Rückgänge bei Umsatz und Ergebnis    ( Firmennews )

    Firmennews Verlust im ersten Quartal entspricht Erwartungen

    Der Nordzucker Konzern aus Braunschweig verzeichnete in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2015/16 erneut deutliche Rückgänge bei Umsatz und Ergebnis. Das erste Quartal schloss erwartungsgemäß mit einem Verlust.

    So lag der Umsatz in der Berichtsperiode bei 374 Millionen Euro und ist damit um rund 25 Prozent zurückgegangen (Vorjahresperiode: 501 Millionen Euro). Der Rückgang ist vor allem auf die anhaltend niedrigen Preise für Quotenzucker zurückzuführen. Nordzucker hat das Quartal mit einen Periodenfehlbetrag in Höhe von 6,9 Millionen Euro abgeschlossen (Vorjahr: Überschuss 24 Millionen Euro). Die niedrigen Preise sind Folge eines starken Wettbewerbs in Europa sowie der rückläufigen Entwicklung des Weltmarktpreises. In den zurückliegenden Jahren hatten außerdem Maßnahmen der EU-Kommission zu zusätzlichen Importen geführt und den Verfall der Preise beeinflusst.

    Mit dem konzernweiten Effizienzprogramm FORCE, das Kosten, Prozesse und Strukturen optimieren wird, begegnet Nordzucker diesen Entwicklungen. Hartwig Fuchs, Vorstandsvorsitzender der Nordzucker AG, verdeutlicht den Kurs des Unternehmens, effizienter und schlanker zu werden: „Mit Blick auf 2017 müssen wir auch bei niedrigen Zuckerpreisen konkurrenzfähig sein und uns markt- und kundenorientiert aufstellen.“ So sollen im Zuge des neuen Effizienzprogramms mindestens 50 Millionen Euro eingespart werden. „Wir stellen jetzt die Weichen für die Zukunft, auch wenn wir die Effekte erst mittelfristig sehen werden“, sagt der Vorstandsvorsitzende.

    Nordzucker geht nach wie vor davon aus, dass ein positives Ergebnis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres nicht wahrscheinlich ist. Belastende Faktoren wie die hohen Zuckerbestände und der verschärfte Wettbewerb werden im laufenden Geschäftsjahr ihre Spuren hinterlassen. Die Reduzierung der Anbaufläche sowie die einsetzende Preisbelebung in ganz Europa werden sich erst mittelfristig auswirken. Ein rückläufiges Angebot innerhalb der EU sowie auf dem Weltmarkt wird entsprechende Auswirkungen auf die Preise haben.

    Das Geschäftsjahr der Nordzucker erstreckt sich vom 1. März bis Ende Februar.

    Der vorgelegte Zwischenbericht für das erste Quartal erfasst alle Geschäftstätigkeiten vom 1. März bis zum 31. Mai 2015.
    (Nordzucker AG)
     
    01.10.2010   Nordzucker vor Gründung eines Joint Ventures mit Stevia-Produzent PureCircle    ( Firmennews )

    Die Nordzucker AG, Braunschweig, beabsichtigt, mit dem weltweit größten Stevia-Produzenten PureCircle, Kuala Lumpur/Malaysia, ein Joint Venture zu gründen. Ziel der Zusammenarbeit ist es, natürliche, innovative und zugleich kalorienreduzierte Süßungsprodukte zu entwickeln und zu vermarkten.
    „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit PureCircle und sehen ein attraktives Marktpotenzial für neue, komplett natürliche Süßungsmittel aus Zucker in Kombination mit Stevia. Dies ist eine sehr sinnvolle Erweiterung unserer Kernkompetenz in Zucker“, erläutert Vorstandsvorsitzender Hartwig Fuchs die Gründe für das Engagement. Das künftige Portfolio aus Zucker-Stevia-Mischungen zielt vor allem auf Anwendungen in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie ab.
    Der CEO von PureCircle, Magomet Malsagov, ergänzt: „Es ist klar, dass sich unsere weltweiten Kunden natürliche, kalorienreduzierte Süßungsmittel überall auf der Welt wünschen, um ihre vorhandenen Zuckeroptionen zu ergänzen. Als wir uns in Europa nach Partnern umgeschaut haben, lag die Wahl von Nordzucker auf der Hand.“
    Das neue 50:50-Joint Venture wird sich auf die Märkte in Zentral-, Ost- und Nordeuropa konzentrieren.
    Eine Zulassung für Stevia für den europäischen Markt steht noch aus und wird voraussichtlich für die erste Jahreshälfte 2011 erwartet. (Nordzucker AG)
     
     
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