Australien und Äthiopien: Äthiopien gilt als weiterer potenzieller Exportmarkt für australische Braugerste

Die australische Gerstenindustrie hat Äthiopien als weiteren potenziellen Exportmarkt für hochwertige australische Braugerste ins Visier genommen, berichtete die Mirage News am 8. Oktober.

Äthiopien gilt als weiterer potenzieller Exportmarkt für australische Braugerste
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06.11.2021
Quelle:  E-Malt News

Das Australian Export Grains Innovation Centre (AEGIC) wird in Zusammenarbeit mit Barley Australia, Grain Trade Australia (GTA) und dem Grains Industry Market Access Forum (GIMAF) ein Webinar für die äthiopische Mälzerei- und Brauereibranche veranstalten.

Das Webinar bietet potenziellen Gerstenkäufern Informationen über die Qualität und den Wert der australischen Braugerste sowie praktische Ratschläge zur Optimierung des Wertes für die äthiopische Bierindustrie.

AEGIC Barley Markets Manager Mary Raynes sagte, dass australische Braugerste in Äthiopien eine attraktive Option sein könnte.

"Die Nachfrage nach Bier in Äthiopien hat ein gutes Wachstumspotenzial, und die australische Braugerste ist gut positioniert, um in diesen Markt einzusteigen", sagte sie.

"Australische Gerste hat dank eines sehr starken Züchtungsprogrammes und des robusten Zertifizierungsprogrammes weltweit einen hervorragenden Ruf."

"In dieser Saison wird eine große Menge Braugerste für den Export verfügbar sein, und wir erwarten ein starkes Interesse aus Äthiopien."

An dem Webinar werden Dr. Megan Sheehy, geschäftsführende Vorsitzende von Barley Australia, Pat O'Shannassy, CEO von GTA, und Tony Russell, GIMAF Executive Manager, teilnehmen.

Die AEGIC plant ähnliche Veranstaltungen für potenzielle Gerstenmärkte in Nord- und Südamerika, darunter Mexiko, Kolumbien, Ecuador und Peru.

Die AEGIC dankt der Agricultural Trade and Market Access Cooperation (ATMAC) für die Unterstützung dieser Aktivitäten.

AEGIC ist eine Investition der australischen Regierung im Rahmen der Grains Research and Development Corporation (GRDC) und der westaustralischen Regierung im Rahmen des Department of Primary Industries and Regional Development (DPIRD).