Berentzen-Gruppe veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht

Nachhaltigkeitsaktivitäten auch im Jahr 2020 weiter ausgebaut

Die Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft hat ihren freiwilligen Nachhaltigkeitsbericht für das Geschäftsjahr 2020 veröffentlicht. Es ist der vierte Nachhaltigkeitsbericht der Unternehmensgruppe.

Berentzen-Gruppe veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht
© Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft
08.04.2021
Quelle:  Firmennews

„Nachhaltigkeit ist in unserer Unternehmensgruppe, deren Wurzeln über 260 Jahre zurückreichen, ein immanenter Teil unseres Selbstverständnisses. Dass wir uns dabei auch im letzten, herausfordernden Jahr weiterentwickelt haben, macht unser Nachhaltigkeitsbericht 2020 deutlich“, erklärt Ralf Brühöfner, im Vorstand der Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft unter anderem für die sogenannten Corporate Social Responsibility (CSR)-Aktivitäten verantwortlich. „Mit dem nun vierten, freiwilligen Nachhaltigkeitsbericht führen wir die kontinuierliche, transparente Kommunikation im Bereich der sozialen, ökologischen und ökonomischen Verantwortung mit unseren unterschiedlichen internen und externen Stakeholdern fort.“

„Die immer weiter vorangetriebene Intensivierung und Professionalisierung der Nachhaltigkeitsaktivitäten der Berentzen-Gruppe zeigt, welch hohen Stellenwert das Thema Nachhaltigkeit innerhalb der Unternehmensgruppe einnimmt“ erklärt Laura Schnober, CSR-Managerin der Berentzen-Gruppe. „Nachhaltiges Denken und Handeln implementieren wir immer mehr in unsere alltäglichen Prozesse. Dabei lassen wir uns von unserem Nachhaltigkeitsverständnis und unseren drei Handlungsfeldern People, Planet und Products leiten.“

Der Bereich People erforderte im vergangenen Jahr besondere Aufmerksamkeit, stand der Schutz der Beschäftigten im Licht der Coronavirus-Pandemie mehr denn je im Vordergrund täglicher Arbeitsweisen. Dieses Handlungsfeld umfasste im Jahr 2020 außerdem weitere Themen wie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Chancengleichheit sowie das gesellschaftliche Engagement der Berentzen-Gruppe. Das zeigte sich zum Beispiel durch eine überbetriebliche Kooperation zur Herstellung von großen Mengen an Desinfektionsmitteln zu Beginn der Coronavirus-Pandemie.

Teil der Maßnahmen im Handlungsfeld Planet war auch im Jahr 2020 der sorgsame Umgang mit natürlichen Ressourcen sowie die Reduzierung des Energieverbrauchs der Berentzen-Gruppe. Der Anteil von Strom aus erneuerbaren Energien wurde in der Unternehmensgruppe im vergangenen Jahr auf 98 Prozent gesteigert. Gleichzeitig konnten die CO2-Emissionen im Vergleich zum Vorjahr um 9,4 Prozent reduziert werden.

Im Bereich Products liegt der Fokus auf Verbesserungen hinsichtlich verantwortungsvoller Beschaffung sowie nachhaltigen Produkten und Verpackungen. So sind beispielsweise seit dem Jahr 2020 die Mineralwassermarken Emsland Quelle und Märkisch Kristall sowie alle im deutschen Handel erhältlichen Mio Mio Produkte klimaneutral. Im Segment Alkoholfreie Getränke setzt die Unternehmensgruppe zudem sehr stark auf den Einsatz von Glas- bzw. Mehrwegflaschen – der Glasflaschenanteil von 47 Prozent und der Mehrweganteil (Glas und PET-Mehrweg) von sogar 69 Prozent an der Gesamtproduktion lagen im Jahr 2020 deutlich über den jeweiligen Vergleichswerten des deutschen Mineralwassermarktes.

Im Nachhaltigkeitsbericht 2020 wird außerdem ein wichtiger Meilenstein der Nachhaltigkeitsaktivitäten der Unternehmensgruppe thematisiert: Die Veröffentlichung einer ambitionierten Nachhaltigkeitsstrategie Ende des letzten Jahres. Auf Basis der drei Handlungsfelder People, Planet und Products wurden darin drei wesentliche Zielgrößen definiert, die die Unternehmensgruppe bis 2025 erreichen will: 0 – 100 – 100.
0 – Null Unfälle und bessere Gesundheit.
100 – Einhundert Prozent Ressourceneffizienz.
100 – Einhundert nachhaltige Produkte.

„Um diese Ziele bis 2025 umfänglich zu erreichen, werden wir unseren zukunftsgerichteten Blick auch weiterhin behalten, viel Neues anstoßen und umsetzen. Trotz der aktuellen Herausforderungen aufgrund der Coronavirus-Pandemie, von denen die meisten Unternehmen betroffen sind, darf das nachhaltige Engagement für Mensch und Umwelt nicht in den Hintergrund rücken. Dass das gemeinsam und durch den Einsatz aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter funktionieren kann, zeigen die Erfolge des vergangenen Jahres“, so Brühöfner abschließend. 

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