Coca-Cola in Halle: Der Aufbau der neuen Abfüllanlage für Dosen läuft

Am Standort in Halle investiert Coca-Cola Europacific Partners Deutschland in eine neue Produktionslinie für Getränke in Dosen. Künftig laufen dort Coca-Cola, Fanta und Sprite in 0,25- und 0,33-Liter-Dosen für Kunden in ganz Deutschland vom Band. Insgesamt 45 Millionen Euro fließen dafür ins Werk. Damit wird nicht nur der Produktionsstandort Halle gestärkt, sondern auch das Produktionsnetzwerk. Projektleiter Arne Rosenberg steuert das Großprojekt und erläutert alles rund um die neue Abfüllanlage.

Coca-Cola in Dosen
© Coca-Cola Europacific Partners
20.08.2026
Quelle:  Firmennews

Das Coca-Cola Werk Halle im Wandel
Die Dose erlebt ein deutliches Wachstum und ist wieder richtig beliebt. Deshalb baut Coca-Cola die Kapazitäten für die Dosenabfüllung in Deutschland deutlich aus: Neben den Standorten Karlsruhe und Dorsten wird zum Ende des Jahres auch das Werk in Halle Getränke in Dosen für den deutschen Markt abfüllen. Damit entstehen vor Ort 25 neue Arbeitsplätze. Ein weiteres Novum: Das Werk in Halle füllt endlich wieder die beliebten kohlensäurehaltigen Klassiker Coke, Fanta und Sprite ab. In den letzten zwei Jahrzehnten kamen hier ausschließlich kohlensäurefreie Getränke der Marken Fuze Tea und Powerade in die Flasche.

Aufbau der neuen Dosenlinie: Der Füller ist da
Am 17.07.2026 ist das Herzstück der neuen Dosenlinie in Halle angekommen: Der 21 Tonnen schwere Füller des Herstellers Krones wurde aus Neutraubling angeliefert – ein echter Koloss! Mit einer möglichen Leistung von 120.000 Dosen pro Stunde zählt er zu den leistungsstärksten seiner Art in Deutschland.

Bei Wind und Wetter: Wie der Koloss ins Werk kam
Als der tonnenschwere Füller per Kran in die Halle gehoben werden sollte, zog ein Gewitter auf. „Kurz vor sechs hat es kurz gewittert und war windig. In dem Moment fragt man sich schon, ob das heute noch was wird. Als der Kran angedockt hatte, kam die Sonne heraus. Quasi wie im Film. Die Erleichterung war riesig, als die Maschine sicher in der Halle stand. Ein Füller ist eine sehr fragile Maschine. Da gibt es keinen zweiten Versuch“, erklärt Arne.

Monatelange Vorbereitung für den großen Moment
Arne und das Projektteam haben diesen Höhepunkt lange geplant. Bevor der Füller in die Werkshalle eingebracht werden konnte, gab es viel zu tun: „Über ein halbes Jahr haben wir sechs Lagerhallen zusammengeführt, Wände herausgenommen, Beton aufgebrochen und neuen Beton gegossen. Das war die Voraussetzung dafür, dass eine Maschine dieser Größe überhaupt eingebracht werden konnte“, erklärt Arne.

Wie Coca-Cola die Dosenlinie bei laufendem Betrieb aufbaut
Der Aufbau der neuen Dosenlinie ist ein Mammutprojekt: Bei Coca-Cola in Halle sind bis zu 50 externe Fachkräfte im Einsatz. Das eingespielte Team vor Ort weiß, was zu tun ist, damit das Projekt gelingt, während die Produktion auf den anderen Linien weiterläuft. „Das erfordert ein hohes Maß an Kommunikation, Präzision und ein starkes Miteinander“, sagt Arne. Über Monate hinweg gehörten Bagger und Presslufthämmer auf der einen Seite sowie die laufende Produktion auf der anderen zum Alltag der Mitarbeitenden.

Coca-Cola „made in Germany”: Investitionen stärken Standorte
In den nächsten Wochen wird die neue Dosenlinie in Halle weiter aufgebaut. Damit wird ein Teil der 100 Millionen Euro sichtbar, die dieses Jahr auch in die deutschen Standorte von Coca-Cola fließen werden. Die für 2026 geplanten Investitionen bleiben auf einem ähnlichen Niveau wie in den letzten Jahren. Seit fast 100 Jahren ist Coca-Cola fester Teil der deutschen Wirtschaft und Gesellschaft. 97 Prozent der hierzulande angebotenen Getränke werden in 13 deutschen Werken abgefüllt.

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