Tschechien: Prazdroj erhöht ab Oktober die Großhandelspreise für Bier

Die Brauerei Prazdroj wird ab Oktober ihre Großhandelspreise für Bier erhöhen – die letzte Preisanpassung erfolgte vor einem Jahr, als der Preis pro halben Liter um etwa denselben Betrag stieg. Dies gab Unternehmenssprecher Kovář bekannt, wie „Around Prague“ am 28. August berichtete.

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12.09.2026
Quelle:  Firmennews

Der Endpreis für die Verbraucher wird von Restaurants und Geschäften eigenständig festgelegt, und bislang haben diese noch keine neuen Preise für Prazdroj-Produkte bekannt gegeben. „Der Endpreis liegt immer im Ermessen desjenigen, der das Bier verkauft oder ausschenkt. Wir können nicht im Namen von Restaurants und Geschäften sprechen“, erklärte der Vertreter der Brauerei.

Der Hauptgrund für die Preiserhöhung sind die steigenden Kosten für Rohstoffe und Lieferungen vor dem Hintergrund der Krise in der Straße von Hormus, die mit der Lage im Nahen Osten zusammenhängt. Laut Kovář ist dies in erster Linie auf die gestiegenen Kosten für Dieselkraftstoff zurückzuführen, die sich direkt auf die Transportkosten des Unternehmens auswirken, sowie auf steigende Aluminiumpreise – ein besonders heikles Thema für das immer beliebter werdende Segment des Dosenbiers.

Die Änderungen betreffen Fässer und Tanks, die zu den Aluminiumverpackungen gehören, sowie mehrere Sorten von Flaschenbier. Nach Angaben des Unternehmensvertreters spiegelt die Erhöhung die jährliche Inflationsrate wider, die die Tschechische Nationalbank für das laufende Jahr auf rund 2,2 % prognostiziert.

Prazdroj erklärt, dass die Entscheidung zur Preiserhöhung darauf zurückzuführen ist, dass das Unternehmen weiterhin die höchste Qualität seines Bieres und der damit verbundenen Dienstleistungen gewährleisten will, einschließlich der Förderung der tschechischen Bierkultur. Das Unternehmen möchte zudem seine Fähigkeit bewahren, in neue Produkte und Produktionsinnovationen zu investieren. Allein im vergangenen Jahr investierte Prazdroj 1,66 Milliarden Kronen in den Ausbau seiner Brauereien – genau so viel wie im Jahr zuvor.

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