Internationaler Tag des Kakaos und der Schokolade: Start in die neue Saison

Am 1. Oktober feiert die Welt den Internationalen Tag des Kakaos und der Schokolade. Dieser Tag ist weit mehr als nur ein Anlass, süße Köstlichkeiten zu genießen. Er markiert den offiziellen Startschuss für die neue Kakaosaison und rückt die Menschen ins Rampenlicht, die hinter jeder Tafel Schokolade stehen.

Kakao
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28.09.2026

Saisonauftakt: Der Beginn einer neuen Ernte

Während in Ländern wie Deutschland Schokoladenhersteller mit Hochdruck die Weihnachtsregale füllen, beginnt in den westafrikanischen Anbaugebieten die eigentliche Arbeit. Dort ernten Bauern die ersten Kakaofrüchte der neuen Saison von den Kakaobäumen. Der 1. Oktober läutet damit ein neues Kapitel in der komplexen Lieferkette ein, die Schokolade auf unseren Tisch bringt.

Wirtschaftliche Bedeutung für Anbauländer

Für Länder wie die Côte d’Ivoire und Ghana ist der 1. Oktober besonders wichtig. Sie liefern zusammen über 60 Prozent der weltweiten Kakaoproduktion. Kakao bildet dort eine Haupteinnahmequelle für Millionen von Menschen. An diesem Tag legen staatliche Stellen die Preise für die kommende Saison fest. Es zeigt sich dann, wie gut die Ernte ausfällt und ob der Klimawandel die Bauern beeinträchtigt hat.

Die Menschen hinter der Schokolade

Der Internationale Tag des Kakaos und der Schokolade würdigt die unermüdliche Arbeit der Kleinbauernfamilien. Rund 90 bis 95 Prozent des weltweit produzierten Kakaos stammt von kleinen Familienbetrieben, die zwei bis sieben Hektar bewirtschaften. Diese Familien sichern durch den Kakaoanbau ihr Einkommen.

Jede Schokoladentafel enthält die Arbeit, das Wissen und das Engagement dieser Bauern. Ohne ihre sorgfältige Arbeit im tropischen Kakaogürtel – von der Ernte der Früchte bis zur Fermentation und Trocknung der Bohnen – wäre der Genuss von Schokolade in Europa, Amerika und Asien nicht möglich. Dieser Tag erinnert uns an ihre unverzichtbare Rolle.