beverage-world.com - Aktuelle News aus der internationalen Getränkeindustrie - recherchiert von Birkner

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'Ein rabenschwarzes Jahr für den Biermarkt …'
 22.01.2021

'Ein rabenschwarzes Jahr für den Biermarkt …'  (Firmennews)

Radeberger Gruppe bewährt sich in überaus schwierigem Umfeld – Strategie, Portfolio und Aufstellung auch unter großen Herausforderungen belastbar

Es war ein düsteres Jahr für die deutschen Brauer: Der monatelange, nahezu ersatzlose Ausfall des Außer-Haus-Geschäftes und aller Formen der Geselligkeit hat im Biermarkt zu massiven Verwerfungen und nie dagewesenen Absatzeinbrüchen geführt, von denen sich die Brauwirtschaft nur sehr langsam erholen wird. In diesem schwierigen Marktumfeld hat sich die Radeberger Gruppe besser als die Branche entwickelt: Als Spiegel des Marktes mit Engagements in allen Segmenten spürt aber auch sie die massiven Einschläge der Corona-Krise umsatz- und ergebnisseitig deutlich.

Der Blick der größten privaten Brauereigruppe auf den Biermarkt fällt entsprechend nüchtern aus: „Die Opfer, die auch die deutschen Brauer seit nun schon nahezu zehn Monaten als Beitrag zur Pandemiebekämpfung bringen, waren und sind enorm“, erklärt Guido Mockel (Foto), Sprecher der Geschäftsführung der Radeberger Gruppe. Als einer von zahlreichen Partnern des Außer-Haus-Marktes leide die Unternehmensgruppe mit ihren Kunden in Gastronomie und Eventgeschäft: „Wenn Menschen nicht mehr zusammenkommen dürfen und alles Gesellige nicht möglich ist, hat das zwangsläufig dramatische Auswirkungen auf den Absatz unserer Produkte. Und auf die wirtschaftliche Substanz aller Unternehmen, die direkt und indirekt im Außer-Haus-Markt tätig sind.“

So wird das vergangene Jahr nach Einschätzung Mockels für die Branche als eines der schmerzhaftesten in die Geschichte eingehen: Seit langer Zeit verliert der deutsche Biermarkt aufgrund des demographischen Wandels und sich ändernder Konsumgewohnheiten jährlich bis zu einer Million Hektoliter Absatz. Guido Mockel: „Schon dieser Absatzverlust trifft die Branche hart. Das Jahr 2020 war allerdings eine Zeitmaschine, die den bestehenden Druck noch einmal dramatisch erhöht.“ Insider rechnen infolge der Corona-Krise mit einem Absatzverlust von mindestens 5 Millionen Hektolitern oder – anschaulicher – 500 Millionen Maßkrügen, die leer blieben. „Unsere Branche musste also in zwölf Monaten einen Absatzrückgang verkraften, der organisch erst über einen Zeitraum von schätzungsweise fünf Jahren eingetreten wäre. Das war – und bleibt – ein exogener Schock für die Brauwirtschaft. Es wird einen langen Atem, viel Geduld und ordentlich Kraft benötigen, bis sich die Branche von diesem Einschlag erholt haben wird. Wenn dies denn überhaupt vollumfänglich gelingen kann …“

Radeberger Gruppe liefert, spürt aber Auswirkungen der Krise
In diesem schwierigen Fahrwasser konnte sich der Marktführer im deutschen Biermarkt bewähren, obwohl auch er die Auswirkungen der Corona-Pandemie deutlich spürt. So hat sich die Radeberger Gruppe mit einem Absatzrückgang von minus 4,7 Prozent besser als der Markt entwickelt (Gesamt-Umsatz Gruppe: minus 8 Prozent, 1,6 Milliarden Euro), Marktanteile hinzugewonnen und die Stärken ihres breiten Portfolios regionaler, nationaler und internationaler Marken ausgespielt. „Mit einer starken Mannschaftsleistung und viel Engagement unserer Beschäftigten ist es uns trotz der Krisensituation und massiver Vermarktungsbeschränkungen gelungen, unsere Marktposition zu festigen und sich bietende Marktchancen erfolgreich zu ergreifen“, so Guido Mockel. Im Inland wie im Ausland konnte die Brauereigruppe insbesondere mit regionalen Marken, alkoholfreien Bieren und Neuprodukten punkten. „Das war keine Selbstverständlichkeit und zeigt uns: Unsere Entscheidung, auf ein breites Sortiment starker Marken mit attraktiven Sorten zu setzen, bewährt sich auch und gerade jetzt.“ Die Unternehmensgruppe sieht auch in diesem fordernden Umfeld viele Chancen: „Bei allen Schwierigkeiten, mit denen unser Markt konfrontiert ist, gilt: Bier bleibt ein hoch spannendes Produkt, das mit Sortenvielfalt, Trends wie Regionalität und einer Rückbesinnung auf Marke Raum für außerordentliche Entwicklungen bietet“, ist Mockel überzeugt.

Verlorener Fassbierabsatz schmerzt
Dabei sei der Blick auf den Absatz jedoch nur eine Messgröße für Markterfolg, betont Mockel: Während viele Brauer wie auch die Radeberger Gruppe den massiven Einbruch des Fassbierabsatzes durch einen Zuwachs bei Flaschenbier zumindest nominal etwas abfedern konnten, reißt das entfallene margenträchtigere Fassbiergeschäft schmerzhafte Lücken in die Unternehmensergebnisse. „Wir sind einer der größten Fassbiervermarkter in Deutschland und beliefern weit über 40.000 gastronomische Objekte mit unseren Bieren und alkoholfreien Getränken. Entsprechend hart trifft uns deren monatelange Schließung, die zu einer Halbierung unserer Fassbierabsätze geführt hat.“ Doch die Krise im Außer-Haus-Markt beschäftigt die Frankfurter Brauereigruppe nicht nur im Bier- und Getränkeabsatz:

Längst mehr als eine Brauereigruppe
Ihre Engagements im gastronomieorientierten Getränkefachgroßhandel oder bei Plattformen für die Gastronomie spüren die Krise noch deutlicher. Doch Guido Mockel bestätigt die Unternehmensstrategie: „Natürlich vergrößert eine breitere Aufstellung in einem Marktsegment in einer außerordentlichen, nicht vorhersehbaren Krisensituation wie dieser auch punktuell das Risiko. Da wir aber mit vielen Standbeinen an verschiedenen wesentlichen Schaltzentralen des Marktes aktiv sind, greift hier unsere diversifizierte Aufstellung: Einerseits spüren wir die Breitseiten der Krise, aber wir können gleichzeitig über einige unserer Tochtergesellschaften profitieren und somit Verluste teilweise ausgleichen. Eine aussagefähigere Belastungs- und Bewährungsprobe für unsere Strategie könnte es also gar nicht geben.“

Entsprechend unterschiedlich fällt die Bewertung der Sparten aus: Während die zugehörigen gastronomieorientierten Getränkefachgroßhandlungen unter dem monatelangen Entzug ihrer Geschäftsgrundlage leiden und sich auf ein mittelfristig reduziertes Geschäftsvolumen einstellen müssen, konnten sich andere Töchter und Beteiligungen der Radeberger Gruppe erfreulich entwickeln. So hat insbesondere die zugehörige größte deutsche Getränkefachmarktkette, Getränke Hoffmann, die verstärkte Verbrauchernachfrage in diesem Absatzformat optimal genutzt: Sie konnte nicht nur deutliche Umsatzzuwächse verzeichnen, sondern hat auch nachhaltig neue Verbraucher für ihr Angebot begeistert. Und noch besser: Getränke Hoffmann entwickelte sich sogar über dem Marktdurchschnitt in dem unter dem Einfluss der Corona-Krise flächig gestärkten Absatzkanal Getränkefachmarkt - und gewann so Marktanteile hinzu.

Das Liefergeschäft mit Getränken, das die Radeberger Gruppe vor gut drei Jahren unter der Marke Durstexpress auf- und ausgebaut hat, konnte in der Krise erfreulich von dem verstärkten Trend zu E-Commerce profitieren: Mit einer perfekten Lösung für den kontaktlosen, schnellen und bequemen Getränkeeinkauf hat der Durstexpress auch und gerade in der Krise eine stetig steigende Zahl von Kunden nachhaltig für sein Angebot begeistert: So konnte der Getränkelieferdienst seinen Kundenstamm dynamisch ausbauen und seinen Umsatz weiter steigern. „Der Durstexpress belegt eindrucksvoll: Die Verbraucher suchen nach neuen Wegen, ihre täglichen Bedarfe zu decken. Unsere Entscheidung, uns in diesem Feld zu engagieren, war goldrichtig. Hier haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine zukunftsweisende Lösung geschaffen, die zeigt, dass E-Commerce auch für Getränke funktioniert“, betont Guido Mockel.

Auch das Streckengeschäft der Unternehmensgruppe, insbesondere unter dem Dach der Deutsche Getränke Logistik (ein Joint Venture mit der Brauerei C. & A. Veltins) profitiert von einer gestiegenen Flaschenbier-Nachfrage im Lebensmitteleinzelhandel und in Getränkeabholmärkten, während der führende deutsche Leergutlogistiker H. Leiter sich auch in der Krise als wichtiger Pfeiler eines funktionierenden Mehrwegsystems erweist.

Branche muss sich auf ein weiteres schwieriges Jahr einstellen
„Wir arbeiten also mit Licht und Schatten, atmen sprichwörtlich mit den Maßnahmen der Bundesregierung zur Pandemiebekämpfung, wissen aber auch: Selbst, wenn wir diese Phase als Unternehmensgruppe durchstehen können – jeder Tag mehr, an dem der Außer-Haus-Markt geschlossen bleibt, zieht strukturelle Veränderungen, kaum aufholbare Absatzverluste sowie langfristig reduzierte Geschäftsvolumina für alle Akteure dieses Marktes nach sich“, so Guido Mockel.

Ausblick
Der Blick des Marktführers auf das Jahr 2021 bleibt daher zurückhaltend, wird doch immer deutlicher: Eine Wiedereröffnung des Außer-Haus-Marktes ist kurzfristig nicht absehbar, sogar eine Ausdehnung des Lockdowns bis in die Saison kann heute nicht mehr ausgeschlossen werden. „2020 war bereits ein rabenschwarzes Jahr für die Brauer – und das Jahr 2021 startet ebenfalls unter schwierigen Vorzeichen“, so Guido Mockel. Nun gelte es, die Zeit, bis es wieder möglich sein wird, Freunde in der Gastronomie zu treffen, Konzerte, Feste oder Sportereignisse zu besuchen und Geselligkeit zu erleben, in der Branche bestmöglich zu nutzen: „Auch, wenn es schwerfällt, das derzeit im Blick zu behalten: Diese Krise wird vorübergehen. Dann werden wir uns auch in unserer Branche die Wunden lecken – und mit unseren Partnern in der Gastronomie wieder kraftvoll durchstarten“, prognostiziert der Unternehmenschef. Die Radeberger Gruppe werde ihre breite Aufstellung optimal ausspielen – und Marktchancen weiterhin beherzt ergreifen: „Wir stehen in allen Teilen unserer Unternehmensgruppe bereit und planen weiterhin mit Zuversicht, Mut und frischen Impulsen, im vollen Bewusstsein, dass sich der Biermarkt in einem dynamischen Veränderungsprozess befindet – und dies nicht nur wegen Corona“, betont Guido Mockel. Und ergänzt: „Klar ist: Das wird kein Spaziergang, das wird ein Marathon mit vielen Härten. Aber wir haben einen langen Atem und viel Kondition.“
(Radeberger Gruppe KG)

Die neue GEA PowerPak PLUS Technologie – jetzt mit einer nachhaltigeren ...
 22.01.2021

Die neue GEA PowerPak PLUS Technologie – jetzt mit einer nachhaltigeren ...  (Firmennews)

...Verpackungsalternative aus Papier

Bild: Abbildung einer papierbasierenden MAP-Käseverpackung, die mit der neuen PowerPak PLUS Verpackungsmaschine produziert werden kann. (Foto: GEA)

Die Tiefziehverpackungsmaschine GEA PowerPak PLUS eignet sich für eine Reihe von unterschiedlichen Verpackungslösungen – unter anderem für Griffschutz-, Vakuum-, MAP- bis hin zu Schrumpffolienverpackungen. Diese Vielfalt wird jetzt durch eine nachhaltigere Verpackungsmöglichkeit aus einem formbaren Papierverbund mit speziellen Barriereeigenschaften ergänzt, die zu mehr als 80 Prozent aus Papier und einem geringen Restanteil Kunststoff besteht. Die technologische Weiterentwicklung der Maschine ermöglicht eine absolut sichere Verarbeitung des empfindlichen Materials.

„Der Verpackungsmarkt ist im Wandel“, beschreibt Volker Sassmannshausen, Senior Product Manager Thermoforming Packaging Systems bei GEA, die Ausgangslage. „Auf der einen Seite stehen Verbraucher und Lebensmitteleinzelhändler, die einen geringeren Kunststoffeinsatz fordern. Auf der anderen Seite muss die Lebensmittelindustrie am Anfang der Lieferkette sichere Verpackungen anbieten, die einerseits sämtliche Hygiene- und Qualitätsanforderungen und andererseits die gesetzlichen Regelungen erfüllen, den Kunststoffanteil bei Verpackungen deutlich zu reduzieren. Da wir uns bei der Weiterentwicklung unserer Maschinen stets an den Kundenbedürfnissen orientieren, lag dieser Fokus klar auf der Hand.“

Papier problemlos verformen
Der GEA Thermoformer gewährleistet höchste Verpackungsqualität, Effizienz sowie Konsumentenfreundlichkeit. Technische Anpassungen machen es möglich, dass die Tiefziehverpackungsmaschine jetzt auch problemlos beschichtetes Papier verformen kann. Das Abwickeln und Zuführen der empfindlichen Materialien, ein neu entwickeltes Multizonenheiz- in Kombination mit dem ausgereiften Siegelsystem, einfache Öffnungs- und Materialtrennlösungen ermöglichen, dass die Frischeware sicher und hygienisch verpackt und nach Gebrauch Papier und Kunststoff vom Verbraucher einfach getrennt und dem jeweiligen Verwertungssystem zugeführt werden können.

In der Formstation wird das beschichtete Papier mit der Hilfe eines Multizonenheizsystems punktgenau je nach Anforderungsprofil erwärmt und anschließend mit Hilfe von Vakuum und Druckluft verformt. Es entstehen ca. 20 mm hohe Tiefziehverpackungen, in die im nächsten Schritt die aufgeschnittenen Scheiben eingelegt werden. Ehe die Packungen getrennt werden, erfolgt das Schließen und Versiegeln der Packung mit einer extrem dünnen Oberfolie. Ihre Dicke liegt lediglich zwischen 30 und 50 µm.

Der grundsätzliche Vorteil der GEA Tiefziehverpackungsmaschine PowerPak PLUS sind die motorisch angetriebenen Abwicklungssysteme der Ober- als auch der Unterfolie. Beide Abwicklungssysteme sind mit dem Vorzugszyklus der Maschine synchronisiert. Das bedeutet, dass nur ganz geringe Kräfte sowohl auf die Papierlösung als auch die Oberfolie ausgeübt werden, deren Abwicklung gleichzeitig kontrolliert und gleichmäßig erfolgt. Das Membranversiegelungssystem sorgt darüber hinaus für dichte und gleichmäßige Siegelnähte.

Einfache Materialtrennung
Eine Voraussetzung für die fachgerechte Entsorgung ist, dass die beiden Materialien – Papier und Kunststoff – vom Verbraucher einfach zu trennen sind. Um das zu erreichen, hat GEA in das Formwerkzeug des Thermoformers Peeleckenstanzen zum Anstanzen der Papierunterbahn integriert. Der Verbraucher kann zum Entsorgen einfach die obere Ecke anknicken, um die dünne Kunststofffolie von der Papierunterbahn zu trennen und anschließend der jeweiligen Verwertung zuzuführen.

Nachhaltigkeit im Fokus
Wiederverwertbare und nachhaltigere Verpackungen stehen im Fokus der Verbraucher. Die Anforderungen an Verpackungsanlagen liegen damit auf der Hand: Sie müssen leistungsfähig, sicher, flexibel sowie energie- und ressourcenschonend arbeiten. Die Verpackungslösung auf Papierverbundbasis wird bereits erfolgreich in Supermärkten eingesetzt. „Wir können problemlos papierbasierende Materialen verformen“, macht Volker Sassmannshausen noch einmal klar. „Und leisten damit schon jetzt einen wichtigen Beitrag für nachhaltigere Lebensmittelverpackungen.“
(GEA Group Aktiengesellschaft)

ECOGRIP - Kunststoff-Alternative für den Getränkehandel
 21.01.2021

ECOGRIP - Kunststoff-Alternative für den Getränkehandel   (Firmennews)

Die europäische Allianz Blue Box Partners bringt mit ECOGRIP eine umweltfreundliche Lösung für den Getränkehandel auf den Markt.

Aktivitäten von Verbrauchern, Umweltgruppen und zuletzt die des Gesetzgebers haben den Handlungsdruck erhöht, Plastikverpackungen – insbesondere solche aus Einweg-Kunststoff – durch umweltfreundlichere Alternativen zu ersetzen. Speziell für den Getränkehandel ist das keine einfache Aufgabe, denn angesichts der Anforderungen an Stabilität sowie an ein unkompliziertes Handling bei Transport und Lagerung erschien der Einsatz von Kunststoffverpackungen gerade hier bislang alternativlos.

Trägerlösung für viele Flaschengrößen
Mit ECOGRIP hat Klingele in Zusammenarbeit mit seinen Partnern der paneuropäischen Allianz Blue Box Partners nun eine nachhaltige Alternative für Flaschenträger entwickelt. ECOGRIP besteht aus Wellpappe, ersetzt Einweg-Schrumpffolie für Flaschen zwischen 0,33 und 1,5 Litern und ist eine biologisch abbaubare und recyclebare Lösung für Multipacks. Diese Lösung lässt sich an viele verschiedene Flaschentypen auf dem Markt anpassen, unabhängig vom Durchmesser. ECOGRIP bietet Getränkeherstellern, Einzelhändlern und Verbrauchern eine nachhaltige Trägerlösung für Gebinde von vier, sechs oder acht Flaschen.

Das ergonomische Design von ECOGRIP erleichtert Transport, Handhabung und Lagerung. Außerdem lässt sich die Wellpappe mit einer Vielzahl von Drucktechnologien für maximale Markenpräsenz und Wirkung am Point of Sale individuell gestalten.

EU-Richtlinie verbietet vermeidbaren Kunststoffabfall
„Jedes Unternehmen engagiert sich derzeit dafür, seine Wertschöpfungskette nachhaltiger auszurichten”, kommentiert Armin Höttges, Managing Director der Blue Box Partners. „Und tatsächlich steigt bei vielen Verpackungsprodukten die Recyclingrate. Sekundärverpackungen wie Schrumpffolien fallen jedoch in die Kategorie der Einwegkunststoffe, die nicht biologisch abbaubar sind – diese Vorteile wiederum hat Wellpappe. Die Forderung nach mehr Nachhaltigkeit hat zu erheblichem Druck von Seiten der Regierungen, Umweltgruppen und Verbrauchern geführt.“ Inzwischen hat der Gesetzgeber eine klare Vorgabe gemacht: Die am 3. Juli 2019 in Kraft getretene Einweg-Kunststoffrichtlinie der EU verbietet ab Juli 2021 vermeidbare Kunststoffeinwegprodukte, für die es Alternativen aus nachhaltigeren Materialien gibt. „Mit ECOGRIP, unserer umweltfreundlichen Lösung für Getränke, können Anbieter dieser Richtlinie problemlos entsprechen – ohne Einschränkung bei Qualität, Stabilität, Handling und auch Werbewirksamkeit der Verpackung“, bekräftigt Höttges.

Umweltfreundliche Lösungen mit langfristiger Wirkung im Fokus
Blue Box Partners ist eine europäische Allianz von Herstellern von Wellpappeverpackungen und Wellpappenrohpapier, die aus den Unternehmen VPK Packaging (Belgien), Klingele Paper and Packaging Group (Deutschland), Hinojosa (Spanien) und Cart-One (Italien) besteht. Gemeinsam entwickelt die Gruppe auf Basis ihrer langjährigen Erfahrung und ihrer technologischen Kompetenz Lösungen für Kunden in ganz Europa. Bei der Zusammenarbeit mit Markenartiklern steht nicht vordergründig die Lösung aktueller Herausforderungen im Umgang mit Einwegkunststoff im Fokus, sondern die Entwicklung umweltfreundlicher und nachhaltiger Verpackungslösungen auf lange Sicht.

ECOGRIP eignet sich sowohl für die manuelle als auch die automatisierte Verpackung. Die Lösung wird von allen Mitgliedern der Blue Box Partners-Allianz europaweit eingeführt und bietet Verbrauchern, Einzelhändlern und Unternehmen eine wirklich nachhaltige Alternative.
(Klingele Paper & Packaging Group)

Neujahrsvorsätze durchhalten / Mit Fruchtsaft den Obst- und Gemüseverzehr steigern
 21.01.2021

Neujahrsvorsätze durchhalten / Mit Fruchtsaft den Obst- und Gemüseverzehr steigern  (Firmennews)

Neues Jahr, neue Vorsätze – soweit die Theorie. Bei vielen Menschen steht vor allem eine gesündere und bewusstere Ernährung ganz weit oben auf der Liste der guten Vorsätze. Dazu gehört unter anderem, den Obst- und Gemüseverzehr zu steigern. Im Alltag ist das für viele Menschen gar nicht so einfach, zu realisieren. Doch wenn man weiß, was alles als Portion Obst und Gemüse gezählt werden kann, ist es leichter als gedacht.

5 am Tag – ganz einfach unterstützt mit Fruchtsaft
Viele Menschen nehmen sich zu Beginn des Jahres vor, mehr Obst und Gemüse zu essen. Und das aus gutem Grund, denn zahlreiche Studien zeigen, dass eine ausgewogene Ernährung mit reichlich Obst und Gemüse dazu beitragen kann, das Risiko für sogenannte Zivilisationskrankheiten wie zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Bluthochdruck zu verringern.

Der Verein 5 am Tag e.V. und die Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfehlen daher mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag; darunter zwei Portionen Obst und drei Portionen Gemüse. Diese Menge soll den Körper möglichst gut mit Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen versorgen.

Eine Portion entspricht in etwa einer Handvoll und variiert so je nach Alter und Körpergröße.

Zahlreiche Ernährungsexpertinnen und -experten sind sich einig, dass eine Portion Obst gelegentlich durch ein Glas Fruchtsaft ersetzt werden kann. Wohl auch deshalb, weil die DGE Fruchtsaft aufgrund seiner hohen Nährstoffdichte nicht als Getränk, sondern als pflanzliches Lebensmittel einstuft.

100 Prozent purer Obstgenuss
Der Hintergrund ist, dass Fruchtsaft immer zu 100 Prozent aus dem Saft der gepressten Früchte besteht. So ist es gesetzlich in der Fruchtsaftverordnung vorgeschrieben.

100 Prozent Frucht heißt auch, dass niemals zugesetzter Zucker oder Konservierungs- und Farbstoffe enthalten sind.

Ebenso wie frisches Obst liefern Fruchtsäfte Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Ein Glas Orangensaft (200 ml) beispielsweise kann den durchschnittlichen Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin C bereits zu über 50 Prozent decken.

Gerade wenn man unterwegs ist oder es mal schnell gehen muss, bieten Frucht- und Gemüsesäfte eine leckere Alternative!

Auch im Winter bieten Fruchtsäfte eine große Vielfalt und sorgen für reichlich Abwechslung im Alltag: neben den Klassikern Orangen- oder Apfelsaft findet man verschiedene Traubensäfte, Birnensaft oder auch Besonderheiten wie Quittensaft. Unabhängig von der Saison kann man das ganze Jahr über so ziemlich jede Frucht genießen.

5 am Tag – das gehört dazu
Neben einem Glas Fruchtsaft und frischem Obst (z. B. ein Apfel, zwei Hände voll Beeren, eine Banane) zählen auch tiefgekühltes Obst, eine kleine Menge getrocknete Pflaumen oder Aprikosen, eine halbe Hand voll Nüsse oder ein Smoothie als mögliche Portion Obst.

Als Portion Gemüse zählen neben frischem Gemüse (z. B. eine Paprika, drei Tomaten, zwei Hände voll Brokkoli oder Salat), eine kleine Dose Gemüse, eine Hand getrocknete Hülsenfrüchte (z. B. Linsen), eingelegtes Gemüse wie Sauerkraut oder ein Glas Tomaten- oder Karottensaft.

Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse ist die Basis für ein gesundes Leben. Die Vielfalt an Fruchtsäften kann dabei für Abwechslung und Genuss sorgen. Fruchtsäfte sind eine schnelle, leckere und einfache Alternative zu Obst und können es erleichtern, die Neujahrsvorsätze durchzuhalten.
(Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e.V. (VdF))

Für ausgezeichnete Nachhaltigkeitsleistungen: Eckes-Granini Deutschland besteht...
 20.01.2021

Für ausgezeichnete Nachhaltigkeitsleistungen: Eckes-Granini Deutschland besteht...  (Firmennews)

..EcoVadis-Audit mit Bestnote

Als Familienunternehmen denkt Eckes-Granini nicht in Geschäftsjahren, sondern in Generationen. Ökologische und soziale Aspekte sind deswegen seit jeher Eckpfeiler des unternehmerischen Handelns. Und dies beweist einmal mehr die aktuelle erfolgreiche Auditierung von EcoVadis, einer der weltweit größten und vertrauenswürdigsten Anbieter von Nachhaltigkeitsratings für Unternehmen. Seit 2014 unterzieht sich Eckes-Granini dem strengen und umfangreichen Audit von EcoVadis und das mit Erfolg: Das Unternehmen hat mit Bestnote bestanden. Damit gehört es zu den Top 1 Prozent der von EcoVadis gerateten Unternehmen und erhält somit das 'Platinum Rating'.

"Gerade als produzierendes Unternehmen, das zudem Naturrohstoffe aus aufstrebenden Volkswirtschaften importiert, sind wir uns der großen Verantwortung bewusst, unsere Ressourcen nicht auszubeuten, sondern dafür zu sorgen, dass heutige und künftige Generationen in Gesundheit und Wohlstand auf diesem Planeten leben können", sagt Dr. Kay Fischer (Foto), Geschäftsführer Eckes-Granini Deutschland. Der selbstgesteckte Auftrag von EcoVadis lautet, die Umwelt und Sozialpraktiken von Unternehmen durch ein CSR Performance Monitoring innerhalb der Lieferkette zu fördern und Unternehmen bei der Verbesserung von Nachhaltigkeit zu unterstützen. Darüber hinaus bewertet und auditiert das unabhängige Institut EcoVadis im Auftrag von Eckes-Granini seine Lieferanten und Logistikpartner.

Ganzheitliche Nachhaltigkeitsstrategie
Seit 2019 - und damit ein Jahr früher als geplant - arbeiten alle drei Eckes-Granini-Standorte in Deutschland klimaneutral. Das Unternehmen ist Mitglied des Zentrums für nachhaltige Unternehmensführung (ZNU) und beteiligt sich an der Initiative "ZNU goes Zero", die sich bis zum Jahr 2022 die Klimaneutralität der teilnehmenden Unternehmen zum Ziel gesetzt hat. Zudem hat Eckes-Granini Deutschland vergangenes Jahr seine neue Umwelterklärung für die Jahre 2020-2023, die im Rahmen der sechsten EMAS-Zertifizierung entstanden ist, publiziert. Ganz im Sinne des Bestrebens nach Nachhaltigkeit arbeitet das Unternehmen bereits seit 1996 nach dem international anerkannten "Eco-Management and Audit Scheme", kurz EMAS. In der aktuellen Publikation sind der status quo sowie die weiteren Nachhaltigkeitsziele definiert:

-Verpackung: Insgesamt liegt seit 2020 der Anteil von recyceltes PET (rPET) im Gesamtsortiment aller Marken hinweg bei 25 Prozent. Bis 2025 will Eckes-Granini Deutschland mindestens 50 Prozent rPET markenübergreifend einsetzen. Die Marke hohes C setzt ab 2021 im 1-Liter PET-Gebinde auf 100 Prozent rPET.

-Anbau und Lieferkette: 100 Prozent nachhaltige Säfte und Pürees bis 2030.

-Zuckerreduktion: Bereits bis zum Jahr 2020 hat Eckes-Granini zugesetzten Zucker in den Nektaren und Erfrischungsgetränken um durchschnittlich 10 Prozent gesenkt. Eine weitere Reduktion von 10 Prozent möchte das Unternehmen bis 2025 erreichen.
(Eckes Granini Deutschland GmbH)

Hayman's Peach & Rose Cup jetzt auch in Deutschland erhältlich
 20.01.2021

Hayman's Peach & Rose Cup jetzt auch in Deutschland erhältlich  (Firmennews)

Das Jahr 2021 beginnt mit guten Nachrichten für alle Freunde des True English Gin. Denn ab sofort gibt es etwas Neues aus dem Hause Hayman’s: Der Peach & Rose Cup ist ein Vorgeschmack auf einen lang ersehnten und hoffentlich unbeschwerten Sommer. Mit seiner Komposition aus klassischem London Dry, vollreifem Pfirsich, gartenfrischen Birnen und fein gesüßten Rosen bietet er die ideale Grundlage, einen Drink zu mixen, der perfekt zu warmen Sonnentagen und lauen Nächten unter dem Sternenhimmel passt. Vor allem, wenn er mit Limonade oder Ginger Ale, genügend Eis und saisonalen Früchten ergänzt wird. Dann kommt eine Erfrischung ins Glas, die an einen Spaziergang unter schattenspendenden Obstbäumen erinnert.

Passend zu dieser Leichtigkeit beschwingt die Spirituose mit geringerem Alkoholgehalt im Vergleich zum herkömmlichen Gin. 25 % Alkoholvolumen stecken im Cup, der in England eine lange Tradition aufweist. Als Basis für einen angenehm süßen und gleichzeitig würzigen Spritz erfreut er sich im Land der Queen auf Sommerpartys größter Beliebtheit. In dieser Saison schwappt der Trend nun aufs europäische Festland über - da sind sich die Macher des True English Gin sicher. Alle Voraussetzungen für einen Trend bringt der Peach & Rose Cup sicher mit: optimal als Cocktail zu genießen, fruchtig wie ein Aperol und dabei vielleicht noch etwas raffinierter.

Wer hierzulande als Vorreiter für den potenziellen Sommerdrink des Jahres gelten möchte, hat bereits jetzt die Chance, zuzugreifen. Spirituosenimporteur Sierra Madre aus Hagen führt die für Hayman’s typischen, markant-eckigen Flaschen ab sofort in seinem Sortiment. Darin stecken jeweils 0,7 l Urlaubsgefühl und der Duft eines Englischen Gartens in voller Blüte. So schmeckt der Sommer schon zum Jahresstart und macht Lust auf mehr.

Hayman’s Peach & Rose Cup
700 ml / 25 % alc. Vol.
UVP: 24,99 €
(mer/Sierra Madre Trend Food GmbH)

Wenn der Gaumen große Augen macht: Neues Stiegl-Hausbier 'Toll: Kirsche'
 19.01.2021

Wenn der Gaumen große Augen macht: Neues Stiegl-Hausbier 'Toll: Kirsche'  (Firmennews)

Seit 1995 ist die Stiegl-Hausbrauerei – situiert in den historischen Braugewölben der Salzburger Privatbrauerei – eine kreative „Bierküche“, wo mit viel Ideenreichtum und handwerklichem Können laufend neue, innovative und spannende Bierspezialitäten entstehen – sehr zur Freude der Biergenießer. In 25 Jahren hat sich hier viel getan, denn Stiegl-Kreativbraumeister Markus Trinker und sein Team sind mit ihren Bierkreationen immer am Puls der Zeit.

Beim jüngsten Stiegl-Hausbier mit dem verlockenden Namen „Toll: Kirsche“ überrascht Kreativbraumeister Markus Trinker diesmal mit einem Cherry Stout. „Fruchtbiere sind im Trend und auch bei der Damenwelt sehr angesagt. Die Kombination aus Röst- und Schokonoten in Verbindung mit Kirschgeschmack prägt das gewagte, aber gelungene Bierexperiment, das es so in der Alpenrepublik noch nie gegeben hat“, erklärt dazu der Braumeister. Und so zeigt sich einmal mehr, dass Österreichs führende Privatbrauerei ihre Schwerpunkte erfolgreich bei den Themen Vielfalt, Kreativität und Innovationskraft setzt.

Cherry Stout – Kirschzauber im Glas
Überlieferten Erzählungen zufolge soll früher ja so mancher Wilderer gerne zu echten Tollkirschen gegriffen haben, da diese zu geweiteten Pupillen führten und damit zu besserer Nachtsicht verhalfen. Natürlich sind im Cherry Stout von Stiegl keine echten Tollkirschen zu finden, aber die Gaumen der Bierliebhaber dürften bei der bezaubernden Kombination aus dunklem Stout und frechroten Kirschen trotzdem große Augen machen. Denn das neue Stiegl-Hausbier präsentiert sich rubinschwarz im Glas und mit mokkagetöntem Schaum, der gleichsam als Vorbote für ein vielschichtiges Duftspiel aus Zartbitterschokolade und Kirsche auftritt. „Der ‚tolle‘ Geschmack nach Sauerkirsche und Steinobst bettet sich in ein komplexes Säurespiel, der röstige Körper schmiegt sich drumherum. Die charmante Kohlensäure bringt Eleganz in dieses typisch stämmige Stout, das sich im Nachhall sortentypisch herb und mit betörendem Kirschzauber zeigt“, beschreibt Markus Trinker seine jüngste Bierkreation. Auch als Speisenbegleiter eignet sich das fruchtig ausgebaute Stout, denn es passt zu würzigen Speisen wie Steak und BBQ-Gerichten sowie zu Rotschmierkäse mit Karamellnüssen, und ist zugleich die harmonische Ergänzung zu Süßem wie Schwarzwälder Kirschtorte oder ein perfekter Digestif.

Im Handel und in der Gastronomie erhältlich
Ab sofort ist das saisonale Stiegl-Hausbier „Toll: Kirsche“ im Stiegl-Braushop, im Stiegl-Getränkeshop Salzburg und online auf www.stiegl-shop.at sowie bei ausgewählten Partnern der Gastronomie und des Lebensmittelhandels in der 0,75-Liter-Einwegflasche erhältlich. In der Gastronomie kann man die Stiegl-Hausbiere (hoffentlich bald wieder) auch frisch gezapft vom Fass genießen.
(Stieglbrauerei zu Salzburg GmbH)

Für noch mehr Kundennähe und Innovationskraft: Mosca stellt sich mit Holding-Struktur ...
 19.01.2021

Für noch mehr Kundennähe und Innovationskraft: Mosca stellt sich mit Holding-Struktur ...  (Firmennews)

...für die Zukunft auf

Zum 01.01.2021 hat die Mosca GmbH ihre Unternehmensstrukturen geändert und sich in eine übergreifende Gruppengesellschaft und mehrere Tochtergesellschaften aufgeteilt. Letztere umfassen dabei unter anderem die Unternehmensbereiche „Machinery & Equipment“, „Strap & Consumables“ und „Sales & Services“. Die Gruppengesellschaft bildet die strategische Klammer und beinhaltet zentrale Bereiche wie Personal, Einkauf oder Ausbildung. So ermöglicht es Mosca seinen Unternehmensbereichen, unabhängiger und flexibler auf Kundenanforderungen und Marktveränderungen zu reagieren. Durch die gezielte Bündelung der technologischen Kompetenzen in den Tochtergesellschaften wird zudem die internationale Zusammenarbeit weiter gestärkt, der Wissensaustausch erleichtert und Prozesse sowie Services für Kunden auf der ganzen Welt weiter vereinheitlicht.

Eine übergreifende Gruppengesellschaft, mehrere neue Tochtergesellschaften – die Mosca GmbH aus Waldbrunn wechselt zum Jahresbeginn in eine neue Unternehmensstruktur. Während der Bereich Umreifungsband in der MOSCA Strap & Consumables GmbH & Co. KG bereits seit April 2020 eigenständig ist, sind jetzt die Bereiche „Machinery & Equipment“ sowie „Sales & Service“ nachgezogen. „Wir haben unsere technologischen Kompetenzen rund um Entwicklung, Produktion und Service gezielt in eigenständigen Tochtergesellschaften gebündelt, die ihre Themen von nun an weltweit steuern und vorantreiben“, erklärt Simone Mosca, Geschäftsführerin von Mosca. „So paradox es erstmal klingen mag – durch diese Aufteilung des Unternehmens und Verlagerung von Verantwortlichkeiten wachsen wir in unserer internationalen Zusammenarbeit enger zusammen, schaffen mehr Transparenz und Wissensaustausch.“

Umreifungslösungen aus einer Hand
Durch die internationale Verzahnung und Bündelung von Kompetenzen sorgt das Unternehmen für die nötige Agilität, um in Zukunft noch schneller und flexibler auf Kundenanforderungen reagieren zu können. Von der Prozessberatung am Ende der Verpackungslinie über die darauf zugeschnittene Anlage bis hin zu Umreifungsband und Service sind Mosca-Kunden eine Rundum-Betreuung gewöhnt. Dieses „Alles-aus-einer-Hand-Prinzip“ wird durch die neue Struktur über Ländergrenzen hinweg weiter gestärkt. Unmittelbar hat die Umstrukturierung für Mosca-Kunden dabei nur wenige Auswirkungen. Über Änderungen von Ansprechpartnern oder Adressen wurden diese bereits vor der Umstellung zum Jahreswechsel informiert. So geben Kunden jetzt zum Beispiel Bestellungen für Maschinen, Ersatzteile oder Service-Leistungen bei der Mosca Sales & Service GmbH & Co. KG auf, während für Bandnachschub die Mosca Strap & Consumables GmbH & Co. KG zuständig ist – selbstverständlich bei unveränderter Mosca-Premiumqualität.

Die Mosca-Geschäftsführung bestehend aus Timo Mosca, Simone Mosca und Alfred Kugler steht weiterhin an der Spitze der Gruppengesellschaft. An sie berichten direkt die sechs ‚Group Directors‘ der Tochtergesellschaften. „Die Holding bildet die Klammer für die Tochtergesellschaften. Im engen Austausch mit den ‚Group Directors‘ entwickeln wir Strategien und Ziele, die den Rahmen für alle Aktivitäten der Töchter bilden“, sagt Simone Mosca. „In dieser Struktur fällt es uns künftig leichter, ein gemeinsames Vorgehen zu verfolgen, Trends zu erkennen und die bestmöglichen Lösungen für unsere Kunden auf der ganzen Welt zu entwickeln.“

Mehr Vernetzung, mehr Effizienz, mehr Innovationskraft
Mit dem Schulterschluss stärkt Mosca zudem den internationalen und bereichsübergreifenden Wissensaustausch unter den Mitarbeitern. „Durch unsere Standorte auf der ganzen Welt haben wir unser Ohr ganz nah dran an unseren Kunden. Diese Kundennähe ist für uns der Kern unseres Unternehmens – und deshalb ist es uns wichtig, die Expertise und das Know-how unserer Mitarbeiter von Malaysia über Waldbrunn bis in die USA optimal zu verknüpfen“, führt Simone Mosca aus. An den Rahmenbedingungen ändert sich für die Mosca-Mitarbeiter auf der ganzen Welt nichts durch die Umstrukturierung. „Mitarbeiter werden den verstärkten internationalen Fokus vor allem dadurch spüren, dass sie deutlich mehr in weltweiten und interdisziplinären Projektteams arbeiten. Im Bereich Umreifungsband haben wir hier seit der Ausgliederung im Frühjahr 2020 schon viele positive Erfahrungen gesammelt“, berichtet Jan Wessel, Group Director Strap & Consumables.

Besonders bei wichtigen Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Automatisierung setzt Mosca künftig auf den intensiven Austausch von Best Practices. „Ideen und Lösungen, die Kollegen in Asien längst in die Tat umgesetzt haben, könnten auch in Europa oder Amerika hilfreich sein – und andersrum. Wir schauen genau hin, wo wir voneinander lernen und Prozesse aneinander angleichen können. Das schafft noch mehr Effizienz und Innovationskraft innerhalb der Unternehmensbereiche und über die gesamte Mosca-Gruppe hinweg“, ergänzt Jan Wessel.
(Mosca GmbH)

Krombacher Gruppe behauptet sich gut in einem äußerst schwierigen Geschäftsjahr 2020
 18.01.2021

Krombacher Gruppe behauptet sich gut in einem äußerst schwierigen Geschäftsjahr 2020   (Firmennews)

Der Gesamtausstoß der Krombacher Gruppe ist im Corona-Jahr um 2,5 % auf 7,403 Mio. Hektoliter gesunken.

Foto: Das Krombacher Pils war auch in 2020 wieder das Lieblingsbier der Deutschen.

Ein äußerst eingeschränkter Gastronomiebetrieb, keine Festveranstaltungen, keine Fußball-Fans in den Stadien, komplett geschlossene Nachtgastronomie und ein massiv beeinträchtigtes Exportgeschäft – so präsentierte sich das Corona-Jahr 2020 der gesamten Brau- und Getränkebranche. Die Krombacher Gruppe verzeichnete insgesamt einen Ausstoßverlust von 0,188 Mio. Hektoliter (hl) auf 7,403 Mio. hl. Im Vergleich zum Markt konnte die Dachmarke Krombacher ein besseres Ergebnis erzielen und landete für 2020 bei 5,723 Mio. hl (-4,8 %). Die Schweppes-Familie hat insbesondere durch die Ausweitung der Zero-Range trotz widrigster Umstände um 101.000 hl wachsen können (+7,9 %).
„Es ist dem hohen Engagement und der großen Flexibilität unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verdanken, dass wir auch in 2020, trotz aller Umstände, mit unserem bestehenden Portfolio und auch mit unseren Neuprodukten die Verwender*innen durchweg überzeugen konnten“, kommentiert Uwe Riehs, Geschäftsführer Marketing der Krombacher Gruppe das Unternehmensergebnis. „Die Kraft unserer Marken sowie der Zusammenhalt und das Einstehen füreinander in unserem Unternehmen sind wesentliche Erfolgsfaktoren, die besonders in einem solchen Krisenjahr zum Tragen gekommen sind.“

Krombacher bleibt Biermarke Nr. 1 und wächst alkoholfrei
Krombacher hat auch in 2020 die Position als Deutschlands beliebteste Biermarke weiter gefestigt. Trotz der Pandemie-bedingten, signifikanten Verluste im Fassbierbereich, präsentierte sich der Marktführer aus dem Siegerland vor allem im Geschäft mit Flaschenbier äußerst stabil. Dadurch konnten die Verluste in Gastronomie, Festgeschäft und Export zumindest ansatzweise kompensiert werden.

Das Krombacher Pils war auch in 2020 wieder das Lieblingsbier der Deutschen. Vor allem die hohe Produktqualität und die jahrzehntelange, konsequente Naturpositionierung haben maßgeblich hierzu beigetragen. Durch die Weiterentwicklung und Neuinterpretation der Naturpositionierung innerhalb der überarbeiteten Markenkampagne konnte das Markenimage auch im Corona-Jahr über alle Werbeplattformen weiter gesteigert werden.

Ein weiterer wichtiger und strategischer Baustein in der Sortenpolitik von Krombacher ist der Fokus und der Ausbau von alkoholfreien Sorten. Hier zeigte sich in 2020 eine besonders erfreuliche Entwicklung. Sowohl der isotonische Durstlöscher Krombacher o,0% als auch KROMBACHER´S FASSBRAUSE und die Kultmarke Vitamalz sind signifikant gewachsen. Mit der Einführung von Vitamalz Sport konnte dabei zusätzlich auch der Trend zu kalorienreduzierten Erfrischungsgetränken weiter bedient werden. Immer mehr Verbraucher*innen wissen die Sortenvielfalt aus dem Hause Krombacher zu schätzen und machen Krombacher damit zur stärksten nationalen Biermarke auch im alkoholfreien Segment.

Im Bereich der alkoholreduzierten Produkte wurde ebenso eine weitere erfolgreiche Neueinführung präsentiert. Das neue Krombacher Limobier in der Variante Zitrone naturtrüb hat schnell viele neue Fans gefunden. Es überzeugte nicht nur mit Geschmack und Qualität, sondern auch mit einer überraschenden Präsentation im Produktdesign und in der Kundenansprache. Und auch das sommerliche Aktionsprodukt Krombacher Limobier Mango-Maracuja wusste zu überzeugen.

Schweppes entwickelt sich weiter sehr positiv
Die Marken und Produkte von Schweppes Deutschland haben auch in 2020 viele Fans und Verwender*innen gefunden. Seit 2006 hält die Krombacher Gruppe die Marken- und Vertriebsrechte für Deutschland und Österreich an den alkoholfreien Marken Schweppes, Orangina und Dr Pepper. Trotz der sehr schwierigen Bedingungen in der Gastronomie konnte Schweppes Deutschland insgesamt ein positives Ergebnis erzielen. Der Jahresausstoß wuchs um 7,9 % auf 1,384 Mio. hl. Der Umsatz kletterte auf 145 Mio. € (+4,5 %).

Nach wie vor sind es die Klassiker wie u. a. Indian Tonic Water, Dry Tonic Water und Original Bitter Lemon, die das Wachstum fördern. Sie alle sind jetzt auch in der neuen, nachhaltigen 0,75 Liter Mehrweg-Glasflasche erhältlich. Darüber hinaus reißt der Boom von Schweppes Russian Wild Berry nicht ab. Mittlerweile gehört die Sorte zu den Top 3 unter den Schweppes-Produkten. Als ein weiterer wichtiger Treiber der erfolgreichen Entwicklung von Schweppes erweist sich die Zero-Range. Mit Russian Wild Berry Zero steht hier seit 2020 bereits die vierte zuckerfreie Schweppes-Sorte in den Regalen der Märkte.

Die positiven Absätze im Einzelhandel täuschen dabei keineswegs über die schwierige Situation in der Gastronomie hinweg. Die in 2020 besonders leidgeprüfte Trend- und Szenegastronomie fand u. a. Unterstützung durch die Crowdfunding-Kampagne SUPPORT YOUR LOCAL BAR. Als zentraler Partner u. a. dieser Initiative konnte Schweppes durch diese und viele weitere Maßnahmen einen Teil dazu beitragen, die Barszene, soweit es möglich war, zu stabilisieren. Umso erfreulicher ist auch das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Gastro-Branchenmagazins „fizzz“, in der Schweppes zum Top-Getränk in der Kategorie Filler gewählt worden ist.

Orangina ist und bleibt eine absolute „Love-Brand“. Und das zeigte sie auch in 2020. Der erfrischende Geschmack und das ikonische Design der „Bulby-Bottle“ überzeugen immer mehr Menschen von der Premium-Limonade.

Auch die „älteste Softdrink-Marke der Welt“ verzeichnet eine tolle Entwicklung in Deutschland. Mit dem Claim „Schmeckt. Aber nicht jedem.“ sorgte Dr Pepper in 2020 wieder für Aufsehen. Zurzeit ist die US-Kultmarke, passend zum aktuellen Hype, im limitierten American Football-Design im Handel erhältlich.

Der Vertrieb sowie die Vermarktung der Schweppes-Produkte wird in Teilen von der Drinks & More GmbH & Co. KG verantwortet, einer 100%igen Beteiligung der Krombacher Brauerei.

Ausblick: Sortenvielfalt und Qualitätsfokus weiterhin zentrale Elemente
„Auch die erste Jahreshälfte 2021 wird voraussichtlich weiterhin von den Auswirkungen der Pandemie bestimmt sein. Dementsprechend herausfordernd gestaltet sich die Planung für dieses Jahr“, so Uwe Riehs. „Hiervon lassen wir uns aber nicht beirren, sondern werden unseren strategischen Fokus weiterhin auf exzellente Produktqualität und adäquate Sortenvielfalt legen. Wichtig wird es dabei sein, dass wir – wie in 2020 – die Menschen mitnehmen, sowohl unsere Verwender*innen als auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das betrifft zudem unsere gesellschaftliche Verantwortung, der wir auch dieses Jahr nachkommen werden.“ Bereits in 2020 hatte sich Krombacher zu Beginn und während der Corona-Pandemie engagiert. So wurde u. a. Ethanol zur Herstellung von Desinfektionsmittel kostenlos zur Verfügung gestellt, eine Spende in Höhe von 1 Mio. € an den Corona-Nothilfefonds des Deutschen Roten Kreuzes getätigt sowie die jährliche Krombacher Spendenaktion vorgezogen und dem Ehrenamt gewidmet. Bereits seit 2003 werden im Rahmen der Spendenaktion jährlich 100 gemeinnützige Institutionen mit je 2.500 € unterstützt und gefördert.
(Krombacher Brauerei Bernhard Schadeberg GmbH & Co KG)

Design-Relaunch für Cardenal Mendoza Clásico
 18.01.2021

Design-Relaunch für Cardenal Mendoza Clásico  (Firmennews)

Der mahagonibraune Premium-Brandy de Jerez Cardenal Mendoza Clásico erhält pünktlich zum Jahresbeginn ein modernes Upgrade. Nicht nur die Kapsel und das Etikett erstrahlen im neuen Look, auch die neue Flaschenform sorgt zukünftig für ein optisches Highlight im Spirituosenregal. Das traditionelle Wachssiegel bleibt auch bei der neuen Ausstattung erhalten und trägt weiterhin die einzigartige Qualität des Brandy de Jerez nach außen. Zu dem Relaunch finden Blogger-Kooperationen im Genuss- und Zigarrenbereich sowie reichweitenstarke Kommunikationsmaßnahmen auf Social Media statt.

Cardenal Mendoza ist ein ausdrucksstarker Brandy de Jerez mit spürbarer Reife und nachhaltigem Ausklang. Besonders charakteristisch für Cardenal Mendoza Clásico ist die füllige, geschmeidige Süße geprägt von Eichenholz- und Sherry-Tönen. Ein Hinweis auf die jahrelange Reifephase in ehemaligen Sherry-Fässern verbirgt sich auch in der neuen Flaschenform des Cardenal Mendoza Clásico, welche die Form eines Fasses andeutet. Der unverwechselbare Mahagoniton des durchschnittlich 15 Jahre gelagerten Brandy de Jerez lässt sich durch die Umstellung auf Weißglas und die breite Einbuchtung des Flaschenbodens nun noch besser erkennen. Durch die goldene Aufschrift „CLASICO“ auf der bordeauxroten Kapsel, wird der Produktname klar von dem ca. 25 Jahre gelagerten Cardenal Mendoza Carta Real abgegrenzt. Während die geschwungene Form des Vorderetiketts einer gradlinigen Gestaltung weicht, bleiben die farbenfrohen Ornamente erhalten. Passend zum neuen Etikett, gestaltet sich zukünftig auch der Geschenkkarton – das farbenfrohe Etikett erstrahlt auf dem hellen Beige der Verpackung und unterstreicht mit einer Leichtigkeit den ausdrucksstarken Geschmack des Klassikers. Traditionelles Handwerk, verbunden mit höchster Qualität und Wertigkeit, spiegeln sich nach wie vor im stilecht geprägten Wachssiegel am Ende des Flaschenhalses wider.

„Die Genusskombinationen von Brandy mit Cocktails, Schokolade oder Zigarren begeistern eine immer größer werdende Zielgruppe. Mit dem neuen Design von Cardenal Mendoza Clásico sprechen wir gerade auch die jüngere Zielgruppe an. Sie ist in jedem Ambiente ein echter Hingucker“, so Jan Rock, Global Head of Corporate Communications bei Henkell Freixenet.
(Henkell Freixenet)

Erneute Auszeichnung für Qualität: Achtfaches DLG-Gold für Rabenhorst Premiumsäfte
 15.01.2021

Erneute Auszeichnung für Qualität: Achtfaches DLG-Gold für Rabenhorst Premiumsäfte  (Firmennews)

Mit gleich acht Säften konnte die Traditionsmarke Rabenhorst in internationaler Qualitätsprüfung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) überzeugen

Bild: Rabenhorst Bio Ingwer-Mix

Mit über 100 Jahren Wissen und Erfahrung in der Herstellung wohltuender Säfte in höchster Qualität konnten die Saftexperten von Rabenhorst sich schon über zahlreiche Auszeichnungen aus der Lebensmittelbranche freuen. In diesem Jahr konnten so bereits die Bio-Säfte Rabenhorst B-Aktiv, Bio 120 zu 80, Bio Aronia Muttersaft, Bio Multifrucht sowie Bio Traditioneller Gemüsesaft allesamt die begehrten DLG-Gold Prämierungen erhalten. Damit einhergehend wurde Haus Rabenhorst im April 2020 zum neunten Mal in Folge mit dem DLG-Preis für langjährige Produktqualität ausgezeichnet. Dieser Preis ist solchen Unternehmen vorbehalten, die in fünf Folgejahren immer mindestens drei der begehrten DLG-Prämierungen erhalten konnten, und ehrt die besondere Produktqualität damit zusätzlich.

Wenn Qualität zur Tradition wird – acht DLG-Gold- und eine DLG-Silber-Auszeichnungen für neun untersuchte Rabenhorst Säfte
Auf dieser Erfolgsspur hält sich das Traditionsunternehmen aus Unkel am Rhein seit vielen Jahrzehnten und kann auch zum Ende des Jahres 2020 nochmals überzeugen: In der neusten DLG-Qualitätsprüfung wurden neun Rabenhorst Säfte untersucht und bewertet. Dabei konnten acht Rabenhorst Säfte mit DLG-Gold und einer mit DLG-Silber prämiert werden. Für die Sorten Rabenhorst Bio Heidelbeer-Nektar, Bio Ingwer-Mix, Bio Detox, Bio Waldheidelbeere, Bio mildes Sauerkraut, Bio Maracuja Mini, Bio Ingwer Mini sowie Alles Gute konnte das begehrte DLG-Gold erlangt werden. Alle getesteten Säfte konnten sowohl in der umfangreichen sensorischen Qualitätsprüfung hinsichtlich der Prüfkriterien Farbe, Aussehen, Geruch, Geschmack und Harmonie, als auch bei den Laboranalysen und Verpackungs- und Kennzeichnungsprüfungen überzeugen.

„Auszeichnungen für die eigene Arbeit und Philosophie unseres Unternehmens nehmen wir natürlich immer gerne an – insbesondere, wenn es dabei um die Qualität unserer Säfte geht. Für uns ist immer entscheidend, dass wir mit dieser Qualität überzeugen und unsere Verwender dadurch halten können. Die DLG-Gold Prämierungen durch renommierte und unabhängige Qualitätsprüfungen sind für uns eine klare Bestätigung, dass wir unseren Weg fortsetzen müssen“, so Klaus-Jürgen Philipp, Haus Rabenhorst Geschäftsführer.
(Haus Rabenhorst O. Lauffs GmbH & Co. KG)

Pia Kollmar unter den 100 einflussreichsten Frauen der deutschen Wirtschaft
 15.01.2021

Pia Kollmar unter den 100 einflussreichsten Frauen der deutschen Wirtschaft  (Firmennews)

Bild: Pia Kollmar, Gesellschafterin und Geschäftsführerin der OeTTINGER Brauerei

In Kooperation mit der Boston Consulting Group (BCG) präsentiert das manager magazin bereits im sechsten Jahr in Folge Frauen, die die Wirtschaft nachhaltig geprägt und die Gleichstellung vorangetrieben haben. Die 100 einflussreichsten Frauen der deutschen Wirtschaft werden in der ersten Ausgabe des Wirtschaftsmagazins 2021 geehrt. Unter ihnen befindet sich auch Pia Kollmar, Gesellschafterin und Geschäftsführerin der OeTTINGER Brauerei, die in der Kategorie „Unternehmerinnen“ ausgezeichnet wurde.

„Die Nachricht kam für mich völlig überraschend und ich habe mich daher umso mehr darüber gefreut! Wenn man so vieles im Leben dem Erfolg des Familienerbes, der OeTTINGER Brauerei, unterordnet und dann derart belohnt wird, gibt das enorm viel Kraft und Motivation, genau so weiterzumachen. Ich sehe die Auszeichnung jedoch nicht als alleinigen persönlichen Erfolg an. Die OeTTINGER Brauerei lebt und atmet durch unsere außergewöhnlich engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und natürlich durch unsere hervorragenden Original OeTTINGER Produkte.“

Mit der Initiative rund um die 100 Top-Frauen in der deutschen Wirtschaft möchten manager magazin und BCG den positiven Wandel in der Unternehmenswelt dokumentieren und fördern. Die Auswahl der Frauen erfolgte durch eine hochkarätige Jury aus Vertretern von Wirtschaft und Politik. Dabei wurden die Kandidatinnen unterschiedlicher Branchen nicht aufgrund formaler Ämter, sondern anhand ihres realen Einflusses ausgewählt. Neben Unternehmerinnen befinden sich Vorstandsvorsitzende, Managerinnen, Aufsichtsrätinnen, Expatriates (deutsche Managerinnen im Ausland), Partnerinnen und Influencerinnen in weiteren Auszeichnungs-Kategorien.

Pia Kollmar wird Präsidentin des Traditionsvereins BierConvent International
Der Bedeutung von Pia Kollmar für die gesamte Braubranche trägt auch der BierConvent International Rechnung: Zum Jahreswechsel erweitert Pia Kollmar ihren Wirkungskreis im Braubereich als neue Präsidentin des 1969 in München gegründeten Fördervereins. Seit drei Jahren war sie bereits als Mitglied, als sogenannte Notable, aktiv. Der BierConvent International versteht sich als weltumspannende Institution zur Erforschung, Pflege und Aufklärung über das 7.000 Jahre alte Kulturgetränk Bier. Pia Kollmar startet ihr neues Ehrenamt als Präsidentin des aus rund 200 internationalen Persönlichkeiten bestehenden Convents mit einer besonderen Zielrichtung: „Es genügt nicht zu kritisieren, dass nur wenige Spitzenpositionen mit Frauen besetzt sind. Wenn sich, wie beim BierConvent International, erstmalig die Chance ergibt, sich als Präsidentin einzubringen, nehme ich diese Herausforderung gerne an. Dabei mache ich es mir zur Aufgabe, diese unvergleichlich großartige Vereinigung von Freunden des Bieres aus aller Welt verstärkt für Frauen zu öffnen. Denn nur gemeinschaftlich lässt sich das stark von Männern dominierte Thema Bier in all seinen emotionalen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, ökologischen und kulinarischen Facetten bestmöglich in die Zukunft begleiten.“
(Oettinger Brauerei GmbH)

Anton Paar eröffnet Tochterunternehmen in Irland
 14.01.2021

Anton Paar eröffnet Tochterunternehmen in Irland  (Firmennews)

Am 1. Jänner 2021 eröffnete die Anton Paar GmbH ihr 33. Vertriebstochterunternehmen. Mit Anton Paar Ireland Ltd. werden Vertrieb und Service in Irland und Nordirland weiter ausgebaut und gleichzeitig die Kundenbetreuung vor Ort sichergestellt.

Die Präsenz vor Ort ausbauen, Verkauf und Service verbessern, die Kundenbeziehungen stärken: Dies sind nur einige Gründe für die Eröffnung des neuesten Vertriebsstandortes der Anton Paar GmbH. Bisher wurde Irland von der bereits bestehenden Anton Paar UK mitbetreut, mit der Eröffnung von Anton Paar Ireland Ltd. ist diese nun eine eigenständige Tochterfirma. „Mit Anton Paar Ireland Ltd. bieten wir unseren Kundinnen und Kunden eine noch bessere Betreuung direkt vor Ort. In Irland erwartet uns ein hohes Potenzial in den Bereichen der Getränkeindustrie, der pharmazeutischen Industrie sowie der Oberflächen- und Partikelcharakterisierung. Wir werden uns auf diese Felder konzentrieren, um die Marktanteile in Irland auszubauen“, so Friedrich Santner, CEO der Anton Paar GmbH.

Der neue Standort befindet sich in der irischen Hauptstadt Dublin. Huw Bevan, Geschäftsführer von Anton Paar Ireland Ltd.: „Wir freuen uns, als Teil von Anton Paar die neueste Technik und beste Qualität in Sachen Messinstrumente im Markt noch stärker positionieren zu können. Unser modern ausgestattetes Büro bietet Platz für Kundenberatung und die Präsentation der verschiedensten Messgeräte in einem eigens eingerichteten Demolabor, damit die Technologie von Anton Paar aus erster Hand getestet werden kann.“
(Anton Paar GmbH)

Teeling Whiskey stellt mit der Neuheit 'Blackpitts' den ersten in Dublin destillierten ...
 14.01.2021

Teeling Whiskey stellt mit der Neuheit 'Blackpitts' den ersten in Dublin destillierten ...  (Firmennews)

...Peated Single Malt vor

Die führende irische Whiskey-Destillerie Teeling erweitert ihr Kernportfolio aus preisgekrönten Whiskeys mit dem Launch des Teeling „Blackpitts Peated Single Malt“. Nach dem „Single Pot Still“ ist dies die zweite Abfüllung aus der 2015 errichteten Destillerie im Herzen Dublins und der erste getorfte Single Malt Whiskey aus der irischen Hauptstadt.

Die Neuheit wird vom hanseatischen Familienunternehmen BORCO-MARKEN-IMPORT ab dem 01. Februar 2021 für eine UVP von 49,99 Euro (0,7l) bei ausgesuchten Händlern, Kaufhäusern und dem Fachhandel in Deutschland angeboten.

Blackpitts erweckt eine alte irische Whiskey-Tradition zum Leben
Mit der neuen Abfüllung setzt die Destillerie ihr Streben fort, Whiskey aus Irland wieder auf die Weltbühne zu heben. Der bahnbrechende internationale Erfolg der letzten Jahre zeigt: es gelingt! Dabei geht die Destillerie mit experimentellen Fass-Finishes und Herstellungsweisen unkonventionelle Wege, um das Geschmacksspektrum und das Potenzial der Kategorie auszuschöpfen und weiterzuentwickeln.

Blackpitts reiht sich dabei in das begrenzte Angebot an irischen Peated Single Malt Whiskeys auf dem Markt ein. Die Abfüllung besinnt sich auf eine uralte Tradition der Whiskeyherstellung in Dublin. Damals wurde der Rauch, welcher durch das Verbrennen von Torf beim Mälzen der Gerste entsteht, genutzt. Durch die Verwendung von Rauch zum Trocknen der Gerste während des Mälzungsprozesses entsteht ein getorfter Whiskey mit rauchigem Geschmacksprofil.

Dies war eine in Irland weit verbreitete Praxis, bevor schließlich Kohle in der irischen Whiskeyindustrie genutzt wurde.

Auch der Name der Abfüllung lässt die florierende Vergangenheit der irischen Whiskey-Produktion Revue passieren. Blackpitts ist der Name der Gegend, die hinter der heutigen Teeling Destillerie im Newmarket-Viertel liegt. Damals galt die Gegend als Synonym für eine Vielzahl von Unternehmen, darunter einige der größten Gerstenmälzereien in Irland.

Dreifache Destillation und Reifung in Sauternes- und Bourbonfässern

Anders als bei getorften Whiskys aus Schottland, die traditionell zweifach destilliert werden, kommt beim Teeling Blackpitts eine dreifache Destillation zum Einsatz – eine Praxis, für welche die in Dublin ansässigen Destillerien einst auf der ganzen Welt berühmt waren. Die dreifache Destillation in Pot Stills lässt die Rauchnoten besser zur Geltung kommen und reduziert einen „medizinischen“ Charakter des Whiskeys. Das besondere Destillationsverfahren wird mit der für Teeling Whiskey typischen innovativen Fassreifung kombiniert, bei der sowohl Ex-Bourbon- als auch Ex-Sauternes-Weißweinfässer Verwendung finden. Durch die Reifung in Bourbonfässern entwickeln sich die Rauchnoten, während die Weinfässer fruchtige Noten hervorbringen. Inspiriert ist die Auswahl der Fässer vom Teeling Whiskey 24 Years Old, der 2019 bei den renommierten „World Whiskies Awards“ als „World’s Best Single Malt“ ausgezeichnet wurde. Nach der Lagerung wird der Blackpitts bei 46% Vol. ohne Kältefiltration abgefüllt.

Für Jack Teeling, Gründer und Geschäftsführer von Teeling Whiskey, ist die Abfüllung ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Destillerie: „Als wir Teeling Whiskey im Jahr 2012 neu gründeten, war es unser Ziel, die Auswahl und den Ausdruck von irischem Whiskey voranzutreiben und gleichzeitig die Destillierkunst in der Stadt Dublin wiederzubeleben. Mit unserem neuen Blackpitts Peated Single Malt Whiskey ist uns beides gelungen. Die Kombination aus dem jahrhundertealten Mälzungsprozess, bei dem der Rauch von Torf zum Trocknen der gemälzten Gerste verwendet wird, und der dreifachen Destillation in unserer Dubliner Brennerei ergibt einen sehr einzigartigen Teeling Whiskey. Dieser Stil ist zwar nicht jedermanns Sache, aber es gibt Whiskey-Liebhaber, die diesen einzigartigen rauchigen Charakter gerne genießen und danach suchen. Es ist also nur richtig, dass es nun auch einen Teeling Whiskey gibt, der diesen Wunsch erfüllt. Verwurzelt in der Geschichte, aber mit einem wirklich modernen Ansatz, ist unser neuer Blackpitts ein wahrhaft unkonventioneller irischer Whiskey vom Feinsten.“

Abgerundet wird das Genusserlebnis von einer dunkelgrünen Flasche, die auf ein Siebdruckdesign, ein metallisches Etikett sowie eine urbane Typographie setzt. Damit vermittelt die Flaschenausstattung einen industriellen Charakter und erinnert an das Treiben in der Blackpitts-Gegend hinter der heutigen Destillerie.
(Borco-Marken-Import Matthiesen GmbH & Co. KG)

IWA Chairman's Award für Noel Sweeney
 13.01.2021

IWA Chairman's Award für Noel Sweeney  (Firmennews)

Master Distiller Noel Sweeney (Foto) von Powerscourt Distillery gehörte zu den sechs Personen, die bei der Verleihung der Chairman's Awards der Irish Whiskey Association für ihre herausragenden Verdienste um die irische Whiskey-Industrie ausgezeichnet wurden, die virtuell stattfand.

Drinks Ireland | Irish Whiskey Association ist der repräsentative Verband für die irische Whiskey-Industrie. Die Chairman's Awards der Association finden alle zwei Jahre statt und werden in diesem Jahr vom scheidenden Vorsitzenden David Stapleton, dem Gründer von The Connacht Whiskey Company, verliehen. Mit den Auszeichnungen werden Personen, Brennereien und Industriepartner gewürdigt, die einen herausragenden Beitrag zur Entwicklung der irischen Whiskey-Industrie und der Kategorie geleistet haben. Noel hat eine führende Rolle bei der Gründung der Drinks Ireland|Irish Whiskey Association gespielt.

Im Jahr 2017 wurde Noel in die World Whiskey Hall of Fame aufgenommen. Mit Leidenschaft für sein Handwerk hat er über 30 Jahre lang geduldig sein Handwerk verfeinert und von ehemaligen Meistern gelernt. Als er 2017 zur Powerscourt Distillery kam, spielte er eine große Rolle bei der Planung und Inbetriebnahme der modernen Anlage, und im Juni 2018 wurde das erste Destillat produziert.

In den letzten Jahren hat er die ersten Expressionen aus der Powerscourt Distillery mit Spirituosen vorgestellt, die er früher in der Fercullen-Reihe irischer Whiskys destilliert hat - 8YO Blend, 10YO Grain, 14YO Single Malt im November 2018, gefolgt von einem 18YO Single Malt im Jahr 2019 und zuletzt dem Fercullen Five Elements 18YO Single Malt. Ein Vier-Stile-Finish, limitiert auf nur 1.500 Flaschen.

Noel kommentierte: "Seit ich in der Branche angefangen habe, wurde Irish Whiskey auf den Kopf gestellt. Als Master Distiller bin ich stolz darauf, Teil einer innovativen Welle zu sein, die den irischen Whiskey über dreifach destillierte, nicht gebrannte Abfüllungen hinaus gebracht hat. Seitdem haben wir einen schnellen und aufregenden Anstieg an neuen Veröffentlichungen von interessantem, qualitativ hochwertigem irischen Whiskey erlebt, und es werden noch viele weitere folgen. Unsere Branche ist von großer Widerstandsfähigkeit, Erfindungsreichtum, Zuversicht und Kreativität geprägt, und ich freue mich auf eine glänzende Zukunft für irischen Whiskey."

David Stapleton, Vorsitzender von Drinks Ireland | Irish Whiskey Association, sagte: "Ich fühle mich geehrt, die Chairman's Awards an eine so talentierte und hartnäckige Gruppe von Menschen zu verleihen, die maßgeblich zur Wiederbelebung der irischen Whiskey-Industrie beigetragen haben. Die Preisträger repräsentieren die Dynamik und den Einfallsreichtum, die für unsere Branche von zentraler Bedeutung sind."

Das Team der Powerscourt Distillery freut sich für Noel und seine Familie und gratuliert ihm zu seiner wohlverdienten Anerkennung für seinen lebenslangen, herausragenden Beitrag zur irischen Whiskey-Industrie. Gemeinsam sehen wir aufregenden Zeiten für Irish Whiskey entgegen.
(Powerscourt Distillery)

Anuga FoodTec – neuer Termin: 2022 als Special Edition
 13.01.2021

Anuga FoodTec – neuer Termin: 2022 als Special Edition  (Firmennews)

Aus den vielen Gesprächen mit Ihnen haben wir eine zentrale Botschaft mitgenommen: Der persönliche Austausch ist durch nichts zu ersetzen! Dieser Austausch wird im kommenden März nicht so möglich sein, wie wir uns dies alle wünschen. Da sich die Auswirkungen der Pandemie, wie z.B. Reisebeschränkungen und Teil-Lockdowns in den letzten Wochen weiter verschlechtert haben und keine kurzfristige Besserung in Sicht ist, sind wir gezwungen, die Anuga FoodTec als „Special Edition“ auf den 26.-29. April 2022 zu verschieben.

Die Anuga FoodTec 2022 wird ein Hybrid!
Flexibel, innovativ, hybrid! Die Anuga FoodTec macht sich auf den Weg in die Zukunft und präsentiert sich 2022 in einem neuen hybriden Format. Die Mischung aus kompakter Präsenzmesse und der Digitalplattform Anuga FoodTec@home schafft beste Bedingungen für den Re-Start der Branche.

Aus vielen Gesprächen haben wir gelernt: Nach der pandemiebedingten Durststrecke wird es wieder Zeit für Messe. Es wird Zeit für den persönlichen Austausch, für intensives Networking, für eine noch innovativere Anuga FoodTec 2022, die nicht nur die Branche, sondern auch Ihr Business wieder nach vorne bringt.

Unser Fokus wird auch in 2022 Ihre Sicherheit sein! Mit unserem umfassenden Maßnahmenpaket B-SAFE4Business sorgen wir dafür, dass Sie Ihre Messeerlebnis sicher ist –im Messegelände und im ganzen Kölner Umland.

Vom 26. - 29. April 2022 freuen wir uns darauf, Sie in Köln und auch online zu begrüßen – wie gewohnt mit neuesten Lösungen, spannenden Technologien und nachhaltigen Impulsen für Ihren Erfolg.
(Koelnmesse GmbH)

Starlinger verdoppelt Produktionskapazitäten für Kunststoffrecyclinganlagen
 12.01.2021

Starlinger verdoppelt Produktionskapazitäten für Kunststoffrecyclinganlagen  (Firmennews)

Seit Ende August 2020 fertigt Starlinger am neuen Standort in Schwerin, Deutschland, Kunststoffrecyclinganlagen der Baureihe recoSTAR PET.

Foto: Die neuen Produktionshallen von Starlinger in Schwerin, Deutschland. ©Starlinger

"In den letzten zwei Jahren verzeichnete unsere Sparte Starlinger recycling technology eine starke Nachfrage an Recyclinganlagen. Dieser Bereich stellt mit einem Jahresumsatz von ca. 130 Millionen Euro ein wichtiges Standbein für die Zukunft der Firma Starlinger dar - ein Standbein, das wir weiter ausbauen wollen. Also haben wir uns entschlossen, die Produktionskapazitäten mit einem weiteren Werk zu vergrößern", erklärt Angelika Huemer, CEO und Managing Partner der Starlinger & Co. GmbH. Warum ausgerechnet ein Produktionsstandort in Deutschland? "Wir mussten schnell handeln, um der Nachfrage gerecht zu werden. Da lag es nahe, auf bestehende Baulichkeiten zurückzugreifen, die wir rasch adaptieren konnten. Die Firma uniROTA Maplan Schwerin GmbH, ein assoziiertes Unternehmen der Starlinger Firmengruppe, hatte ungenutzte Produktionshallen verfügbar. Diese wurden nun für die Fertigung unserer PET-Recyclinganlagen umgebaut", so Huemer. Das für die technisch komplexe Montage erforderliche Fachpersonal konnte aus dem Raum Schwerin rekrutiert werden und wurde in Österreich eingeschult. Auf insgesamt 11.000 m² Nutzfläche werden nun die größten PET-Aufbereitungsanlagen gefertigt, die Starlinger recycling technology vertreibt - sie erreichen Ausstoßgrößen von bis zu 3,6 Tonnen pro Stunde. Die ersten beiden am Standort Schwerin gebauten Anlagen werden bereits Ende 2020 ausgeliefert.

Wachstumsmarkt PET-Recycling
"Vor allem beim PET-Recycling erleben wir seit 2018 starkes Wachstum", sagt Paul Niedl, Verkaufsleiter der Sparte Starlinger recycling technology. Einerseits liegt das an den strengeren Richtlinien für Kunststoffverpackungen und höheren Recyclingquoten, die einzelne Staaten und Staatenverbunde wie die EU vorgeben, andererseits sind nationale und internationale Markenunternehmen wie Coca-Cola wichtige Impulsgeber. "Diese Markeninhaber - in Österreich zum Beispiel der Mineralwasserabfüller Vöslauer - setzen konsequent ihre Nachhaltigkeitsstrategie um und schaffen damit einen Markt für recyceltes PET", so Paul Niedl. "Mittlerweile haben wir weltweit beinahe 80 PET Bottle-to-Bottle-Recyclinganlagen bei Kunden in Betrieb, allein in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind es 12." Was andere Kunststoffe betrifft, sehen Angelika Huemer und Paul Niedl dringenden Handlungsbedarf: "Es fehlen Anreize für Unternehmen und vor allem konkrete Vorgaben von Seiten der Politik und des Gesetzgebers, um eine nachhaltige Nutzung und Wiederaufbereitung von Kunststoffen wirtschaftlich und gesellschaftlich zu etablieren. Auch die Medien spielen hier eine wichtige Rolle. Es braucht verpflichtende Regelungen, deren Umsetzung auch überprüft werden muss", fügt Huemer abschließend hinzu.
(Starlinger & Co. Gesellschaft m.b.H.)

Innovativer und recycelbarer Getränkekühler aus Pappe
 12.01.2021

Innovativer und recycelbarer Getränkekühler aus Pappe  (Firmennews)

Eine nachhaltige Alternative für Lebensmittelverpackungen zu zeigen - das war das Ziel des neuen Demo-Projekts von Weilburger Graphics. Das Unternehmen kreierte einen innovativen und recycelbaren Getränkekühler aus Pappe und mit einer völlig neuartigen wasserfesten Beschichtung.

Als Material wählten sie den starken und leichten Frischfaserkarton von Metsä Board, Teil der Metsä Group. Die innovative Verpackung wird mit einer Kühlschale geliefert, die bis zu 500 g Crushed Ice oder kaltes Wasser aufnehmen kann. Der Öko-Barrierekarton MetsäBoard Prime FBB EB wurde mit der neuen wasserbasierten Barrierebeschichtung Senolith® von Weilburger Graphics verwendet, um das Wasser im Inneren der Kühlschale zu halten.

"Viele unserer Kunden, vor allem in den Bereichen Lebensmittel, Kühlung und Tiefkühlkost, suchen nach umweltfreundlichen Verpackungslösungen, die auch für den direkten Kontakt mit Lebensmitteln geeignet sind. Oft müssen diese Lösungen wasserdicht sein", sagt Arno Dürr, Vertriebsleiter bei der Weilburger Graphics GmbH, einem internationalen Hersteller von Lacken, Flexodruckfarben und Klebstoffen mit Sitz in Deutschland.

Der Hauptkörper der Schachtel, einschließlich Boden und Deckel, wurde aus MetsäBoard Classic FBB 340 g/m² hergestellt, während die spezielle Kühlwanne sowie der Fachtrenner zum einfachen Befüllen aus Metsä Boards Öko-Barrierekarton MetsäBoard Prime FBB EB 265 g/m² gefertigt wurden.

"Sowohl die Idee als auch die Umsetzung sind sehr gut gelungen. Das Ergebnis war eine nachhaltige Alternative zu konventionellen Verpackungsmethoden, die zudem durch ihre Haptik und Optik überzeugt. In Zukunft könnte diese Art von Verpackung auch für frisches Obst und andere Lebensmittel, die gekühlt werden müssen, eine Option sein", sagt Gabriel Goldmayer, Account Director bei Metsä Board.

Frischfaserkartons vertragen in der Regel Feuchtigkeit besser als Sorten auf Recyclingfaserbasis. Sie sind auch leichter und ermöglichen daher einen geringeren Kohlenstoff-Fußabdruck der Verpackung. Nach Gebrauch sind sie recycelbar und tragen somit zur Kreislaufwirtschaft bei.
(Metsä Board Corporation)

Torres Brandy hüllt Torres 10 ab sofort in einen modernen Look
 11.01.2021

Torres Brandy hüllt Torres 10 ab sofort in einen modernen Look  (Firmennews)

Torres Brandy aus dem spanischen Weinhaus Miguel Torres, das zu den renommiertesten und bekanntesten der Welt zählt, stellt für den ikonischen Torres 10 ein modernes und zeitgemäßes Design vor. Die Umstellung auf die neue Flaschenausstattung erfolgt vom hanseatischen Familienunternehmen BORCO-MARKEN-IMPORT.

Die geschmackvolle Welt von Torres, in der seit jeher Tradition und ein zukunftsorientierter Blick ineinanderfließen, wird fortan von einer schlankeren Flaschenform und einer deutlichen Überarbeitung des Etiketts unterstrichen. Die gelbe Farbe des Etiketts ist eines der charakteristischsten Design-Elemente von Torres mit hohem Wiederkennungswert und ziert als aufmerksamkeitsstarker Hingucker auch weiterhin die Flasche. Dabei wird der unverwechselbare Farbton zukünftig harmonisch mit einem edlen und subtilen Goldton in Einklang gebracht, der den Premium-Charakter von Torres 10 mit einem hohen Anspruch an Ästhetik untermalt. In Kombination mit einer filigraneren Typographie in Schwarz und einem schwarzen Band mit Goldumrandung und der Aufschrift „Reserva Imperial“, welches den Flaschenhals in besonderer Haptik schmückt, wirkt das Design in Gänze minimalistischer und zeitgenössischer als zuvor.

Ein Highlight bietet zusätzlich die Unterschrift von Juan Torres, die mittig auf dem Etikett eingearbeitet ist und alle Blicke auf sich zieht. Damit wird die Geschichte von Torres hervorgehoben, denn es war Juan Torres, der sich als erstes Familienmitglied der Torres-Familie der Brandy-Herstellung widmete und damit den Grundstein für die Erfolgsgeschichte legte.

Das Design wird abgerundet von einem Deckel, der die Umrisse eines Turms zeigt – das traditionelle Familiensymbol der Familie Torres. Auf diesem ist zusätzlich auf der Oberseite das Porträt von Juan Torres eingeprägt, welches die Hochwertigkeit des Designs hervorragend und künstlerisch ergänzt.

Torres 10 ist ein in der spanischen Penedès-Region in der Nähe von Barcelona hergestellter Brandy. Er ist das Ergebnis einer erlesenen Auswahl der drei für die Region charakteristischen weißen Rebsorten Parellada, Macabeo und Xarel.lo, einer traditionellen Destillation und einer langen Reifung in amerikanischen Eichenfässern im Solera-Verfahren. Torres 10 wird in 70 Ländern weltweit verkauft und ist in Bars und Restaurants prominent vertreten, wo Torres 10 pur oder als Cocktail für edle Genussmomente sorgt.

Laut des Markenreports 2020 des internationalen Fachmagazins Drinks International ist Torres Brandy die bevorzugte Brandy-Marke der Barkeeper und führt die Brandy-Ranglisten der „Top Trending Brands“ sowie der „Bestselling Brands“ an, die auf der Grundlage einer Umfrage in über 100 Bars erstellt wurden, welche zu den weltbesten Bars zählen.
(Borco-Marken-Import Matthiesen GmbH & Co. KG)

HassiaGruppe ernennt Vertriebs-Chef für Carolinen, Güstrower Schlossquell sowie ...
 11.01.2021

HassiaGruppe ernennt Vertriebs-Chef für Carolinen, Güstrower Schlossquell sowie ...  (Firmennews)

...Gaensefurther Schloss Quelle

Sven Wortmann (57 Jahre, Foto) ist seit 1. Januar 2021 Geschäftsführer Vertrieb für die Marken Carolinen, Güstrower Schlossquell sowie Gaensefurther Schloss Quelle.

Der Diplomkaufmann begann seine Vertriebskarriere bei Aldi Nord und ging dann zur Getränkemarktkette Hol ab! bevor er innerhalb der Edeka Südwest zum Kaufmännischen Leiter des Tochterunternehmens neukauf markt aufstieg. 2004 wechselte er zur Dohle Handelsgruppe und übernahm die Leitung für den Zentraleinkauf Getränke; ab 2016 zeichnete er als Geschäftsführer für Einkauf und Vertrieb des Getränkelogistikdienstleisters Trinks verantwortlich. Andreas Dietzel, Geschäftsführer Vertrieb HassiaGruppe: „Wir freuen uns, dass wir mit Sven Wortmann einen Branchenexperten für die vakante Position des Vertriebs-Geschäftsführers gewinnen konnten, der unseren Partnern im Lebensmitteleinzelhandel, Getränkefachgroß- und Einzelhandel sowie in der Gastronomie ein kompetenter Ansprechpartner sein wird.“ Der Vertriebs-Profi wechselt damit erstmals die Seiten: von Handelsunternehmen zum Lebensmittelhersteller. „Ich freue mich auf die neuen Aufgaben und die Zusammenarbeit mit einem hochmotivierten Team“, setzt Sven Wortmann hinzu.

Der ehemalige Zeitsoldat widmet sich in seiner Freizeit gerne der Natur-Fotografie und genießt Veranstaltungen des Rheingau-Musik Festivals; gerne mit einem gezielten Abstecher in die Weinanbaugebiete der Region oder deutschlandweit.

Zum 1. Januar 2021 sind die Standorte, Marken- und Vertriebsrechte an Carolinen, Güstrower Schlossquell sowie Gaensefurther Schloss Quelle in die HassiaGruppe übergewechselt.
Alle drei Betriebe sollen weitergeführt und das Markengeschäft ausgebaut werden. Die HassiaGruppe vereint damit künftig elf Standorte und rund 1.750 Beschäftigte unter ihrem Dach. Im Geschäftsjahr 2019 stand das Familienunternehmen für einen Absatz von 820 Millionen Litern alkoholfreier Erfrischungsgetränke sowie Apfelwein und einen Umsatz von 282 Millionen Euro.
(Hassia Mineralquellen GmbH & Co. KG)

Powerscourt Distillery bringt neuen, limitierten 18YO Single-Malt auf den Markt
 08.01.2021

Powerscourt Distillery bringt neuen, limitierten 18YO Single-Malt auf den Markt  (Firmennews)

Powerscourt Distillery präsentiert eine ganz besondere Limited Edition, den Fercullen 18-Year-Old Single Malt "Five Elements"

Der mit Spannung erwartete 18-jährige Fercullen "Five Elements" ist auf nur 1.500 Flaschen limitiert und ist ein wahrhaft komplexer, geschmackvoller und einzigartiger Whiskey für den anspruchsvollen Whiskey-Liebhaber

Am 11. November 2020 wurde der mit Spannung erwartete 18 Jahre alte Single Malt Fercullen von der Powerscourt Distillery in limitierter Auflage herausgebracht. Nach der Veröffentlichung des ursprünglichen 18-jährigen Fercullen im Jahr 2019 hat Master Distiller Noel Sweeney heute seine neueste "Five Elements"-Expression von nur 1.500 Flaschen vorgestellt.

Zu den "Five Elements" gehören nach eigenen Angaben:
-Ein Single Malt, eine Single Distillery, ein Single Distiller.
-Zwei Arten der Eichenreifung: amerikanische Weißeiche und europäische Eiche.
Drei verschiedene Finishing-Fässer: Rotwein, Ruby Port und Rum.
-Vier Stile: Bourbon, Rotwein, Ruby Port und Rum.
-Das weltweit anerkannte Fingerspitzengefühl und die Blending-Expertise von Master Distiller Noel Sweeney.

Um einen wirklich komplexen, geschmackvollen und einzigartigen Whiskey zu produzieren, setzte Noel seine große Erfahrung ein, um verschiedene Anteile der einzelnen Stile zu gewährleisten, um den fünf Elementen innerhalb der limitierten Veröffentlichung Ausgewogenheit und Ausdruck zu verleihen.

In Erwartung einer komplexen Zusammenstellung verschiedener Stile und Finishes wurden seltene Bestände von 16 Jahre altem Single Malt, der in amerikanischer Weißeiche, ehemaligen Bourbonfässern, gereift war, dekantiert und in sorgfältig ausgewählte Fässer mit Rotwein, Ruby Port und Rum gefüllt. Nach jahrelangem Finishing wählte unser Master Distiller jedes Fass für diese Zusammenstellung aus. 18 Jahre alter Malt, der ausschließlich in Ex-Bourbonfässern gereift ist, wurde ebenfalls verwendet, um die delikaten Aromen mit denen aus den Finishes in diesem seltenen Composite Expression zu verbinden und auszugleichen.

Das Rotweinfass-Finish wurde über drei Jahre erreicht. Die Rotweinfässer aus europäischer Eiche verleihen dem Whiskey eine tanninhaltige Charakteristik, die durch die Malzsüße des in Ruby-Port-Fässern gefinishten Whiskeys und das tropische Aroma und den Geschmack der Rumfässer gemildert und ausgeglichen wird. Alle drei wurden mit 18 Jahre altem Whiskey aus dem Bourbon-Fass vermählt. Die vier Stile wurden dann fachmännisch von einem Master's Touch kombiniert, um eine Symphonie der Aromen in diesem seltenen und außergewöhnlichen Single Malt Irish Whiskey zu erzeugen.

Noel kommentierte: "Es ist immer ein Vergnügen, einen einzigartigen Whiskey zu entwickeln. Die Arbeit an der Destillation, der Reifung, dem Finish, dem Blend und der Balance dieses seltenen, zusammengesetzten Ausdrucks repräsentiert die jahrelange Erfahrung und Geduld, die erforderlich ist, um alle Elemente zusammenzubringen und etwas wirklich Besonderes zu schaffen".

Abgefüllt mit 46% ABV, wird Fercullen Five Elements 18-year-old Limited Edition ab dem 11. November online auf PowerscourtDistillery.com und in ausgewählten Off-Licences im ganzen Land vorbestellbar sein.

Der UVP für diese auf nur 1.500 Flaschen limitierte Edition beträgt €180.
(Powerscourt Distillery)

Produkteinführung Regelventil GEMÜ R563 eSyStep und Erweiterung des Regelventils ...
 08.01.2021

Produkteinführung Regelventil GEMÜ R563 eSyStep und Erweiterung des Regelventils ...   (Firmennews)

... GEMÜ 566 mit GEMÜ eSyStep Antrieb

Bild: Regelventile GEMÜ R563 (links) und GEMÜ 566 (rechts) mit elektromotorischem Antrieb GEMÜ eSyStep

GEMÜ, Hersteller hochwertiger Ventil-, Mess- und Regelsysteme, bringt mit GEMÜ R563 eSyStep ein neues Regelventil mit elektromotorischem Antrieb auf den Markt. Zudem erweitert der Ventilspezialist das Regelventil GEMÜ 566 mit dem Antrieb GEMÜ eSyStep.

Das Regelventil GEMÜ R563 eSyStep wird bevorzugt bei Regelanwendungen mit kleinen Durchflussmengen eingesetzt. Mit Kv-Werten von 63 l/h bis 3300 l/h kann auf kundenspezifische Regelparameter reagiert werden. Durch die Verwendung ausgewählter Kunststoffe und Elastomere im medienberührenden Bereich kann das Ventil in einem breiten Anwendungsspektrum und bei unterschiedlichsten Medien eingesetzt werden, zum Beispiel bei der Zuführung von Wasser zur genauen Mischung des Verhältnisses von Säure und Lauge in Ionentauschern.

GEMÜ R563 eSyStep findet auch Anwendung in Winterdienstfahrzeugen. Über das elektromotorisch gesteuerte Regelventil wird der Soleanteil im Streusalz reguliert. Die Soletanks sind mit Sensoren und einer automatischen Wasserzufuhr ausgestattet, um den Anteil von Salz und Wasser jederzeit im optimalen Verhältnis zu halten.

Auch das Regelventil GEMÜ 566 kann durch die KV-Werte von 63 l/h bis zu 2500 l/h mit jeweils einer gleichprozentigen und linearen Kennlinie für die Regelung von Kleinstmengen eingesetzt werden. Die Trennung zwischen dem medienberührenden Bereich und der Antriebskomponente erfolgt über eine Trennmembrane. Diese ist in den Werkstoffen EPDM oder FPM erhältlich. Neben den bereits verfügbaren pneumatisch und manuell betätigten Antrieben steht zukünftig auch eine Ausführung mit dem elektromotorischen Antrieb GEMÜ eSyStep zur Verfügung.

Allgemeiner Hinweis zum Antrieb GEMÜ eSyStep
GEMÜ eSyStep ist ein universaler Antrieb für Auf-/Zu- und einfache Regelanwendungen und besteht aus einem kompakten Spindelantrieb mit Schrittmotor und einer integrierten IO-Link Schnittstelle zum Austausch von Prozessdaten. Ein Stellungsregler ist standardmäßig integriert, weitere Komponenten und Zubehör können über eine Schnittstelle angebaut werden. Durch ein Notstrommodul kann der Antrieb auf eine Sicherheitsstellung konfiguriert werden. Der selbsthemmende Antrieb hält im ausgeregelten Zustand und bei Ausfall der Versorgungsspannung stabil seine Position. Die Stellgeschwindigkeit beträgt maximal 3 mm/s. Aufgrund der schmalen Bauweise eignet sich der Antrieb auch perfekt bei Blocklösungen. Der Antrieb findet ebenfalls Verwendung bei den Schrägsitzventilen GEMÜ 543 und den Geradsitzventilen GEMÜ 533.

Mit der Erweiterung des Produktportfolios im Bereich der elektromotorisch betätigten Ventile mit dem GEMÜ eSyStep Antrieb bietet GEMÜ interessante Alternativen zu Druckluftsystemen.
(GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau GmbH & Co. KG)

Aluminium-Getränkedosen-Recycling in Europa erreicht 2018 Rekordwert von 76,1 %
 07.01.2021

Aluminium-Getränkedosen-Recycling in Europa erreicht 2018 Rekordwert von 76,1 %  (Firmennews)

34 Milliarden Dosen oder 457.000 Tonnen Aluminium wurden recycelt

Die Gesamt-Recyclingrate für Aluminium-Getränkedosen in der Europäischen Union, der Schweiz, Norwegen und Island stieg gegenüber 2017 (74,5 %) um mehr als 2 % und erreichte 2018 einen neuen Rekord von 76,1 %. Die Gesamtmenge an recyceltem Aluminium stieg um 37.000 Tonnen auf beeindruckende 457.000 Tonnen, was einer Einsparung von insgesamt 3,7 Millionen Tonnen CO₂ eq. entspricht. Dies entspricht der Menge an THG-Emissionen einer mittelgroßen europäischen Stadt mit 400.000 Einwohnern wie Palma de Mallorca, Szczecin oder Bologna.

Die Dosenhersteller (Mitglieder von Metal Packaging Europe) und ihre Aluminiumlieferanten (Mitglieder von European Aluminium) sind mit dem neuen Ergebnis sehr zufrieden und glauben, dass die Dosenrecyclingraten weiter verbessert werden können, sofern die getrennten Sammelsysteme für Verpackungen ("gelbe" oder "blaue" Säcke und Tonnen) in Europa weiter optimiert und durch moderne und ausgewogene Pfandsysteme für Getränkedosen und andere relevante Getränkeverpackungen ergänzt werden. Diese Systeme können sehr hilfreich sein, um die Recyclingquote für Getränkedosen in Richtung 90 % oder mehr zu bewegen.

Leonie Knox-Peebles, CEO von Metal Packaging Europe, erklärte: "Mit einer beeindruckenden Recyclingrate von 76,1 % ist die Aluminium-Getränkedose gut positioniert, um zur Vision der EU beizutragen, eine echte Kreislaufwirtschaft zu werden. Konsistente jährliche Steigerungen der bereits hohen Raten, kombiniert mit einem gut funktionierenden Markt für recyceltes Material, zeigen, dass die Aluminium-Getränkedose eine nachhaltige Verpackungslösung ist, die eine Schlüsselrolle in einer ressourceneffizienten Gesellschaft spielt."

Maarten Labberton, Director Packaging Group bei European Aluminium, fügte hinzu: "Wir hoffen, dass unsere Recyclingerfolge und dauerhaften Materialeigenschaften bei der anstehenden Überarbeitung der EU-Richtlinie über Verpackungen und Verpackungsabfälle anerkannt werden und dass eine Unterscheidung zwischen Materialien getroffen wird, die endlos recycelt werden können, und solchen, die nach nur wenigen Wiederverwendungs- oder Wiederverwertungsvorgängen abbaubar sind."
(Metal Packaging Europe GIE)

PepsiCo leistet maßgeblichen Beitrag zur Nationalen Reduktions- und Innovationsstrategie ...
 07.01.2021

PepsiCo leistet maßgeblichen Beitrag zur Nationalen Reduktions- und Innovationsstrategie ...  (Firmennews)

...der Bundesregierung

-Seit 2015 Reduktion des durchschnittlichen Kaloriengehalts bei PepsiCo-Erfrischungsgetränken in Deutschland um mehr als 10 %
-Bis 2025 sind 67 % am verkauften Volumen von PepsiCo-Erfrischungsgetränken zuckerfrei
-100 % der PepsiCo-Produktinnovationen bei Erfrischungsgetränken sind zuckerreduziert oder komplett zuckerfrei

Im Zuge des Zwischenberichts des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zur Nationalen Reduktions- und Innovationsstrategie der Bundesregierung bekräftigt PepsiCo Deutschland sein Engagement für einen nachhaltigen Beitrag zum Vorhaben der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Julia Klöckner. Gemeinsam mit weiteren Mitgliedsunternehmen der Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke (wafg) beteiligt sich der weltweit zweitgrößte Lebensmittelkonzern aktiv an der Branchenzielsetzung, den Zucker- und Kaloriengehalt in Erfrischungsgetränken bis 2025 um 15 % zu senken.

Bereits seit Jahren arbeitet PepsiCo im Rahmen seiner globalen Nachhaltigkeitsagenda „Winning with Purpose“ kontinuierlich daran, den Gehalt von Zucker, Salz und gesättigten Fettsäuren in seinen Produkten zu reduzieren, um es Verbrauchern leichter zu machen, sich ausgewogen zu ernähren. So sind in Deutschland heute bereits 48 % des verkauften Volumens an Erfrischungsgetränken zuckerfrei – darunter beliebte Marken, wie u. a. Pepsi MAX und Schwip Schwap Zero. Bis 2025 soll dieser Anteil auf 67 % erhöht werden. Darüber hinaus sind derzeit bereits weitere 21 % des Erfrischungsgetränkeportfolios zuckerreduziert oder kalorienarm, wie beispielsweise das Lipton-Ice-Tea-Portfolio. Für die Zukunft verpflichtet sich das Unternehmen, ausschließlich zuckerreduzierte oder komplett zuckerfreie Produktinnovationen in der Kategorie der Erfrischungsgetränke in der DACH-Region – ausgenommen Energydrinks – auf den Markt zu bringen.

„Wir als PepsiCo tun alles dafür, dass bis 2025 rund 70 % unseres verkauften Getränkevolumens zuckerfrei sind“, so Isabel Teves, Beverages Lead DACH. „Die aktuelle Reformulierung von Pepsi ist ein gutes Beispiel dafür, dass wir unseren Kunden nicht nur bessere Produktvarianten innerhalb unseres Portfolios anbieten, sondern kontinuierlich zugesetzten Zucker auch in unseren aktuellen Getränken reduzieren.“

„Wir begrüßen den Beitrag, den PepsiCo gemeinsam mit anderen Unternehmen der Branche zur Nationalen Reduktions- und Innovationsstrategie der Bundesregierung leistet“, sagt Anja Roth, Süßstoff-Verband e.V. Deutschland. „Ein entscheidender Beitrag zum Erfolg ist hier der regelmäßige und partnerschaftliche Austausch zu neuesten Forschungserkenntnissen.“

Auch im Snack-Bereich hat sich PepsiCo ambitionierte Ziele gesetzt, um den Zusatz von Salz und gesättigten Fettsäuren zu reduzieren. So sollen bis 2025 mindestens 75 % des Snack-Portfolios auf globaler Ebene nicht mehr als 1,3 Milligramm Natrium pro Kalorie enthalten. In der DACH-Region erfüllen heute bereits 71 % des Snack-Portfolios diesen Zielwert. Zudem sollen bis 2025 auf globaler Ebene ebenfalls 75 % des Food-Portfolios nicht mehr als 1,1 Gramm gesättigte Fettsäuren pro 100 Kalorien enthalten. Auch hier geht die DACH-Region mit gutem Beispiel voran: Bereits 99 % des Snack-Portfolios erfüllen schon jetzt den Zielwert.
(Pepsico Deutschland GmbH)

Ulrich Brendel neues Mitglied im VLB-Verwaltungsrat
 06.01.2021

Ulrich Brendel neues Mitglied im VLB-Verwaltungsrat  (Firmennews)

Die Mitgliederversammlung der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin (VLB) e.V. wählte am 7. Dezember einstimmig den Geschäftsführer Technik der Warsteiner Gruppe, Ulrich Brendel, in den Verwaltungsrat. Er löst in dieser Funktion Peter Himmelsbach ab, der im Juni dieses Jahres in den Ruhestand gegangen ist.

Foto: Ulrich Brendel, Geschäftsführer Technik der Warsteiner Gruppe, wurde einstimmig in den VLB-Verwaltungsrat gewählt.

Ulrich Brendel begann seine berufliche Laufbahn bei der Warsteiner Brauerei 1992 als Betriebsingenieur. 2002 stieg er zum Technischen Direktor auf und übernahm 2007 die komplette Verantwortung für den Betrieb am Stammsitz in Warstein. Im Juli dieses Jahres wurde Brendel zum Geschäftsführer Technik der Warsteiner Gruppe mit sieben Brauereistandorten berufen und löste damit Peter Himmelsbach ab, der Ende Juni in den Ruhestand gegangen ist.

Mit der VLB Berlin verbindet Ulrich Brendel eine lange Zusammenarbeit. So ist er seit rund zwei Jahrzehnten aktives Mitglied im Fachausschuss für Logistik des Betriebswirtschaftlichen Ausschusses (BWA) der VLB Berlin, dem er von 2007 bis 2020 wichtige Impulse als Vorsitzender gab.

Die Warsteiner Brauerei (Haus Cramer) gehört mit zu den langjährigsten Mitgliedsunternehmen der VLB und ist dort bereits seit Jahrzehnten im Verwaltungsrat vertreten, zuletzt durch Peter Himmelsbach. Mit seinem Ausscheiden aus dem aktiven Berufsleben hat die Mitgliederversammlung am 7. Dezember 2020 den Vorschlag, seinen Nachfolger Ulrich Brendel auch in den Verwaltungsrat der VLB zu wählen, einstimmig angenommen.

„Ich freue mich über dieses Vertrauen und übernehme gerne dieses Ehrenamt“, so Ulrich Brendel im Anschluss an die Abstimmung, die aufgrund der anhaltenden Covid-19-Pandemie online durchgeführt wurde.

Der Verwaltungsrat beschließt über alle grundsätzlichen, die VLB betreffenden Angelegenheiten und ist damit neben der Mitgliederversammlung und der Geschäftsführung eines der drei Lenkungsgremien der VLB. Er wird für die Dauer von vier Jahren durch die Mitgliederversammlung gewählt und hat derzeit neun Mitglieder.
(Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin (VLB) e.V.)

Tobias Wiesner wird neuer Geschäftsführer von Vivaris
 06.01.2021

Tobias Wiesner wird neuer Geschäftsführer von Vivaris  (Firmennews)

Wechsel bei der Berentzen-Gruppe

Die Vivaris Getränke GmbH & Co. KG, eine Tochtergesellschaft der Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft, hat mit Tobias Wiesner ab dem 1. April 2021 einen neuen Geschäftsführer. Wiesner folgt damit auf Frank Völkner, der das Unternehmen zum 31. März 2021 auf eigenen Wunsch verlässt, um sich einer neuen Herausforderung zu stellen. Vivaris ist innerhalb der Berentzen-Gruppe für das Geschäft mit alkoholfreien Getränken verantwortlich. Wiesner wird auch dem Geschäftsleitungskreis der Unternehmensgruppe angehören.

„Wir freuen uns, mit Tobias Wiesner einen neuen Geschäftsführer vorstellen zu können, der über langjährige Erfahrungen und eine hervorragende Expertise im Bereich Alkoholfreie Getränke verfügt“, so Oliver Schwegmann, Vorstand der Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft. Wiesner ist derzeit noch für die Valensina GmbH tätig. In der Geschäftsleitung des Unternehmens verantwortet er seit 2016 den gesamten Markenvertrieb und hat das Geschäft erfolgreich weiterentwickelt. Für Valensina arbeitet Wiesner bereits seit 2006 in verschiedenen Vertriebspositionen und im Marketing. Seine Karriere hat der 45-Jährige zuvor bei InBev Deutschland begonnen.

„Wir haben das Ziel, Vivaris von einem vorwiegend regionalen Brunnenbetrieb mit einem hohen Anteil an Konzessions- und Lohnfüllgeschäft zu einem selbstbewussten, nationalen Markenartikelhersteller weiterzuentwickeln. Erste wichtige Schritte sind wir dabei bereits gegangen. Wir sind überzeugt, gemeinsam mit Tobias Wiesner den weiteren Weg erfolgreich zu gestalten“, so Schwegmann.

Wiesner wird ab dem 1. April 2021 zudem Geschäftsführer der Berentzen-Vivaris Vertriebs GmbH. Die im Juli 2020 gestartete Konzerngesellschaft bündelt die vertrieblichen Außendienstaktivitäten für die Bereiche Markenspirituosen und Alkoholfreie Getränke der Berentzen-Gruppe. Auch hier folgt Wiesner auf Frank Völkner.
(Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft)

Pflanzenbasierte und recycelbare Kunststoffflaschen jetzt herstellbar mit der neuen ...
 05.01.2021

Pflanzenbasierte und recycelbare Kunststoffflaschen jetzt herstellbar mit der neuen ...  (Firmennews)

...FDCA-Technologie von VTT unter Verwendung von Zitrusschalen als Rohmaterial

Der Wechsel von fossil basierten zu erneuerbaren Bio-Kunststoffen erfordert neue effiziente Methoden. Eine neue Technologie, die von VTT entwickelt wurde, ermöglicht die Verwendung von pektinhaltigen landwirtschaftlichen Abfällen, wie z.B. Zitrusschalen und Zuckerrübenschnitzel, als Rohstoff für biobasierte PEF-Kunststoffe zum Ersatz von fossil-basiertem PET. Der Kohlenstoff-Fußabdruck von Plastikflaschen kann um 50 % gesenkt werden, wenn ihr Rohstoff PET durch PEF-Polymere ersetzt wird, was auch eine bessere Haltbarkeit von Lebensmitteln ermöglicht.

"In naher Zukunft werden Sie vielleicht Orangensaft in Flaschen kaufen, die aus Orangenschalen hergestellt sind. Die neuartige Technologie von VTT bietet einen zirkulären Ansatz, um Lebensmittelabfallströme für hochleistungsfähiges Verpackungsmaterial für Lebensmittel zu nutzen und gleichzeitig die Treibhausgasemissionen zu reduzieren", teilt Praxisprofessor Holger Pöhler von VTT mit.

PET (Polyethylenterephthalat) und andere Polyester werden in großem Umfang für Lebensmittelverpackungen, Plastikflaschen und Textilien verwendet. Die jährliche Produktion von PET-Produkten wird auf 30 Millionen Tonnen geschätzt. Der Ersatz von PET auf fossiler Basis durch PEF-Polymere (Polyethylenfuranoat) auf pflanzlicher Basis kann den Kohlenstoff-Fußabdruck der Produkte um 50 % senken.

Außerdem sind die Barriereeigenschaften von PEF-Kunststoffen besser als die von PET, so dass die Lebensmittelprodukte länger haltbar sind. PEF ist ein vollständig recycelbarer und erneuerbarer Hochleistungskunststoff. Daher eröffnet er der Industrie Möglichkeiten, Abfälle zu reduzieren und positive Auswirkungen auf die Umwelt zu haben.

Die Technologie von VTT hat wesentliche Vorteile für die Herstellung von biobasierten PEF-Kunststoffen. Die Technologie nutzt ein stabiles Zwischenprodukt für die Herstellung von FDCA (2,5-Furandicarbonsäure), einem der Monomere von PEF, was einen hocheffizienten Prozess ermöglicht. Darüber hinaus eröffnet die Nutzung pektinhaltiger Abfallströme neue Möglichkeiten für die Kreislaufwirtschaft von Kunststoffen.

Die einzigartige Scale-up-Infrastruktur des VTT vom Labor- bis zum Pilotmaßstab stellt sicher, dass diese neue Technologie auf ein technologisches Niveau gebracht wird, das den Polymerherstellern einen einfachen Übergang zum vollen Maßstab ermöglicht.

VTT hat die Technologie patentiert, und die Forschungsergebnisse wurden am 7. Dezember 2020 in der Fachzeitschrift Green Chemistry veröffentlicht: A unique pathway to platform chemicals: aldaric acids as stable intermediates for the synthesis of furandicarboxylic acid esters.
(VTT Technical Research Centre of Finland)

Brown-Forman Deutschland launcht neues Sammlerstück: Woodford Reserve ...
 05.01.2021

Brown-Forman Deutschland launcht neues Sammlerstück: Woodford Reserve ...  (Firmennews)

...Master’s Collection 2020

Very Fine Rare Bourbon – so der verheißungsvolle Name der diesjährigen limitierten Woodford Reserve Sonderedition, für die sich Master Distiller Chris Morris und Assistant Master Distiller Elizabeth McCall von der reichen Geschichte der Woodford Reserve Distillery sowie von ihren eigenen Karrierewegen haben inspirieren lassen.

Die Edition No. 16 der traditionsreichen Master’s Collection ist unter anderem in Fässern aus dem Jahr 2003 gereift. In diesem Jahr wurde Chris Morris zum Master Distiller der Woodford Reserve Distillery ernannt und begründete die jährlich erscheinende Master’s Collection.

Elizabeth McCall, die gemeinsam mit Chris Morris die sehr raren Fässer für die diesjährige Edition ausgewählt hat, erklärt, was diesen Bourbon so besonders macht: „Aufgrund der vielen unterjährigen Wärmezyklen in unseren beheizten Lagerhäusern ist der Whiskeyertrag pro Fass äußerst gering. Dies macht ein lang gelagertes Produkt bei Woodford Reserve nicht nur zu einer Rarität, sondern auch zu einer anspruchsvollen Leistung für einen Distiller.“

Dieses Jahr dürfen sich Sammler und Liebhaber der Master’s Collection neben dem erlesenen Geschmackserlebnis auf noch mehr freuen. Die 16. Edition präsentiert sich erstmals in einem neuen Flaschendesign, das stärker an die Optik der klassischen Woodford Reserve Flasche angelehnt ist. Ein massiver Flaschenboden, der die Flasche wie auf ein Podest hebt, klare Linien, ein langer schlanker Hals mit schwarzer Manschette und dezent goldener Schrift lassen die Flasche gleichzeitig zeitlos und modern anmuten und unterstreichen den exklusiven Charakter dieses Bourbon der Spitzenklasse.

Die Woodford Reserve Master’s Collection Very Fine Rare Bourbon ist ab Februar 2021 bundesweit in der 700 ml Flasche im ausgewählten Fachhandel zum Preis von 119,99 Euro (unverbindliche Preisempfehlung, 45,2 % Vol.) erhältlich.

Jede Master’s Collection bereichert das Woodford Reserve Produktportfolio für einen limitierten Zeitraum. Ausgangsbasis der Editionen bildet der klassische Woodford Reserve Bourbon, der auf den sogenannten „5 Sources of Flavor“, den Säulen Getreide, Wasser, Fermentation, Destillation und Reifung gründet. Ihnen schenkt der Master Distiller besondere Aufmerksamkeit. Nur beste Zutaten aus der Region mit dem seit Generationen überlieferten Wissen lassen den besonderen Woodford Reserve Kentucky Bourbon Whiskey entstehen.
(Brown-Forman Deutschland GmbH)

Neumarkter Lammsbräu: Erstes Zertifikat für wirksamen Klimaschutz durch regionalen Humusaufbau
 04.01.2021

Neumarkter Lammsbräu: Erstes Zertifikat für wirksamen Klimaschutz durch regionalen Humusaufbau  (Firmennews)

Der Bio-Pionier Neumarkter Lammsbräu engagiert sich in Partnerschaft mit den Bio-Bauern der Erzeugergemeinschaft für Ökologische Braurohstoffe (EZÖB) für den Klimaschutz durch Humus-Aufbau und CO2-Kompensation auf regionalen Ackerflächen. Den direkt messbaren Erfolg des Projekts dokumentiert jetzt die erste Kompensationsbestätigung über 25 Tonnen CO2. Das Zertifikat überreichten Angela Maria Abler-Heilig und Wolfgang Abler vom Zertifizierungspartner CarboCert GmbH an Lammsbräu-Inhaber und -Geschäftsführer Johannes Ehrnsperger sowie die EZÖB-Bauern Werner Schwarz und Alexander Walter: Die beiden Bio-Bauern bewirtschaften zwei lammsbräueigene Felder komplett ökologisch und bauen damit die fruchtbare Bodenschicht, den Humus, gezielt wieder auf. Dabei werden sie von der Oberpfälzer Bio-Brauerei unterstützt.

Johannes Ehrnsperger, Inhaber und Geschäftsführer der Neumarkter Lammsbräu: „Das CarboCert-Zertifikat zeigt am Beispiel zweier Äcker unserer EZÖB-Landwirte schwarz auf weiß, was sich durch eine nachhaltige Wirtschaftsweise und konsequenten Einsatz in der heimischen Landwirtschaft für den Klimaschutz alles erreichen lässt.“

Hintergrund ist, dass der Klimawandel nicht nur durch die Vermeidung von Klimagasen wie CO2 bekämpft werden kann. Genauso wichtig ist die Schaffung und Stärkung so genannter CO2-Senken, die einmal freigesetztes CO2 wieder binden. Der ökologische Landbau setzt an beiden Stellen zugleich an: Ökologische Betriebe setzen im Durchschnitt etwa 40 Prozent weniger Energie pro Hektar ein als konventionelle Betriebe und erzeugen entsprechend weniger CO2. Dieser Effekt beruht vor allem auf dem kompletten Verzicht auf synthetische Dünger und Pestizide. Zum anderen führt der konsequente Verzicht auf Agrochemie zum Wiederaufbau eines natürlichen Bodenlebens und des fruchtbaren Humus. Schon ein Prozent mehr Humus pro Hektar bindet mindestens 50 Tonnen CO2 und macht ökologisch bewirtschaftete Ackerflächen zu einer der potentiell wirkungsvollsten CO2-Senken.

Die Neumarkter Lammsbräu fördert seit Jahrzehnten die ökologische Landwirtschaft und damit gesunde, humusreiche Böden. Diese schützen nicht nur das Klima, sondern tragen zusätzlich auch zum Wasser- und Artenschutz bei. Neben der Unterstützung ihrer EZÖB-Landwirte im CarboCert-Projekt ist die Bio-Brauerei Gründungsgesellschafter der positerra GmbH, die ebenfalls den Humus-Aufbau vorantreibt. Über den Klima-, Wasser- und Artenschutz hinaus entsteht für die Landwirte und die Brauerei durch den aktiven Humusaufbau zusätzlich eine doppelte Win-Win-Situation: Die Äcker der Landwirte werden ertragreicher und die Neumarkter Lammsbräu kann dadurch einen Teil ihrer nicht vermeidbaren CO2-Emissionen kompensieren.
(Neumarkter Lammsbräu Gebr. Ehrnsperger)

GEMÜ Kugelhähne für industrielle Anwendungen
 04.01.2021

GEMÜ Kugelhähne für industrielle Anwendungen  (Firmennews)

Bild: Kugelhähne GEMÜ B20 und GEMÜ B42

Der Ventilspezialist GEMÜ erweitert und verändert sein Produktsortiment der industriellen Kugelhähne. Durch die Fokussierung auf ausgewählte Bauformen werden vielseitige Anwendungen abgedeckt.

Alle Kugelhähne sind für den Einsatz in industriellen Anwendungen konzipiert - vorrangig für den Einsatz in der Chemietechnik, in der Wasseraufbereitung, im Maschinenbau und der verarbeitenden Industrie sowie in der Energie- und Umwelttechnik. Dabei werden die GEMÜ Kugelhähne vor allem für die Steuerung und Regelung von Flüssigkeiten verwendet.

Mit Blick auf diese industrie-fokussierten Anwendungen hat GEMÜ sein Portfolio an Absperrarmaturen in Form von Kugelhähnen aus Metall überarbeitet.

Das neu aufgesetzte Kugelhahnportfolio ist eine Weiterentwicklung des bekannten und dem Anwender vertrauten Design und erfüllt sämtliche gängigen normativen Standards. Zudem wurden im Rahmen der Aktualisierung die Dichtkonzepte sowie montagerelevante Merkmale optimiert. Mit der Einführung der Kugelhähne der B-Serie sind diese wesentlichen Optimierungen in der neuen GEMÜ Kugelhahngeneration umgesetzt, was sich auch in der neuen Namensgebung widerspiegelt.

Der Kugelhahn GEMÜ B20 überzeugt mit seinem geringen Gewicht und seinem kompakten Design. Es ist ein zweiteiliger 2/2-Wege-Kugelhahn aus Metall, welcher manuell betätigt wird. Der kunststoffbeschichtete Handhebel ist abschließbar. Die Sitzdichtung besteht aus PTFE und der Kugelhahn ist kompatibel mit DIN und NPT Gewindeanschlüssen.

Die Kugelhahnbaureihe GEMÜ BB02, B22, B42 und B52 basiert auf dreiteiligen 2/2-Wege-Kugelhähnen aus Metall, die in den Nennweiten DN 8 bis 100 verfügbar sind. Die Kugelhähne sind für Vakuumanwendungen geeignet und wartungsarm. Durch den dreiteiligen Aufbau ist die Montage der Baureihe einfach. Der genormte Kopfflansch nach DIN EN ISO 5211 ermöglicht einfache Antriebsmontage und -wechsel. Es stehen die Anschlussarten Schweißstutzen, Flansch und Gewindemuffe zur Verfügung.
Folgende Aufbauten sind möglich:
GEMÜ BB02 wird mit freiem Wellenende geliefert, GEMÜ B22 verfügt über einen Handhebel zur manuellen Betätigung, GEMÜ B42 wird pneumatisch und GEMÜ B52 elektromotorisch betätigt.

Die Kugelhahnbaureihe GEMÜ BB06, B26, B46 und B56 besteht aus einteiligen Kugelhähnen aus Metall. Erhältlich sind die Kugelhähne in den Nennweiten DN 15 bis 100. Die Kugelhähne haben eine kompakte Bauweise und einen hohen Durchflusswert, da die Kugel einen vollen Durchgang ermöglicht. Genauso wie die Baureihe GEMÜ BB02, B22, B42, B52 ist die Konformität nach PED gegeben und eine ATEX Ausführungen mit Anti-Statik-Einheit verfügbar. Bei der Kompaktflanschbaureihe ist die Montage diverser Antriebe einfacher möglich, da ein genormter Kopfflansch nach DIN EN ISO 5211 ausgeführt ist.
Bei dieser Baureihe sind folgende Aufbauten möglich:
GEMÜ BB06 ist mit freiem Wellenende verfügbar, GEMÜ B26 wird manuell betätigt und GEMÜ B46 wird pneumatisch und B56 elektromotorisch angesteuert.

Durch die verschiedenen Kugelhahnbaureihen bietet GEMÜ für viele Branchen eine passende Lösung. Die neuen Kugelhähne der B-Serie sind ab sofort bei GEMÜ oder im GEMÜ Online Shop verfügbar.
(GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau GmbH & Co. KG)

Altia wird bei der prestigeträchtigen International Spirits Challenge 2020 zum ...
 30.12.2020

Altia wird bei der prestigeträchtigen International Spirits Challenge 2020 zum ...  (Firmennews)

...Vodka-Produzenten des Jahres gekürt

Die International Spirits Challenge, einer der anerkanntesten Wettbewerbe der Branche, hat Altia mit dem Titel Vodka Producer of the Year ausgezeichnet. Diese Anerkennung ist ein wahrer Beweis nicht nur für Altias qualifizierte Produktentwicklungsarbeit und hochwertige Produktion, sondern auch für die finnische Gerste und das reine Grundwasser, die in Altias bahnbrechender Koskenkorva-Brennerei zur Destillation von Wodka für den heimischen und den Exportmarkt verwendet werden.

Die International Spirits Challenge - der angesehenste und einflussreichste Wettbewerb für Spirituosen - wird jährlich ausgetragen und belohnt sowohl die besten Produkte der Welt als auch deren Produzenten. Der Titel "Vodka Producer of the Year", der Altia verliehen wurde, ist eine Anerkennung für die hohe Qualität der finnischen Vodka-Produktion und für die hervorragende Produktentwicklungsarbeit von Altia.

"Diese angesehene Auszeichnung stärkt unsere Position als nordisches Vorbild für Innovationen in der Getränkeindustrie", so Pekka Tennilä, CEO von Altia.

Die International Spirits Challenge (ISC), die in diesem Jahr zum 25.
(ISC) findet in diesem Jahr zum 25. Mal statt und basiert auf Blindverkostungen, die von einer Jury aus erfahrenen Branchenexperten durchgeführt werden. Die Produzentenpreise, wie z.B. der Vodka-Produzent des Jahres, zeichnen die besten Getränkeproduzenten der Challenge aus. Die Siegergetränke einer bestimmten Spirituosenkategorie werden für den Producer Award neu bewertet und der Teilnehmer mit den höchstbewerteten Getränken wird ausgezeichnet.

Jedes Jahr werden über 1.700 Beiträge aus fast 70 Ländern zum Wettbewerb geschickt. Als wahrhaft globaler Wettbewerb unterstützt der ISC Producer Award das Wachstum von Altia und seinen nordischen Marken in wettbewerbsintensiven internationalen Märkten, in denen die Fähigkeit, neue, aufregende Produkteinführungen vorzustellen, entscheidend ist. Die wichtigsten Marken von Altia waren bei internationalen Branchenwettbewerben sehr erfolgreich und haben im vergangenen Jahr viele prominente produktspezifische Auszeichnungen gewonnen.

Der Producer Award der ISC ist auch eine Anerkennung für den erfolgreichen kontinuierlichen Destillationsprozess in Altias Koskenkorva-Brennerei, der die Produktion von konsistentem, qualitativ hochwertigem Kornbrand gewährleistet. Die Koskenkorva-Brennerei ist eine moderne, hochmoderne Produktionsanlage, die nach den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft arbeitet. Das Gerstenkorn wird vollständig verwertet - bis hin zu den Spelzen, die in der brennereieigenen Bioenergieanlage als Brennstoff verwendet werden. Die Koskenkorva-Brennerei erhielt 2018 die Auszeichnung "Green Company of the Year". Das ehrgeizige Ziel von Altia ist, dass die eigene Produktion bis 2025 klimaneutral ist.
(Altia Plc)

Klimaneutral bis 2040: Coca‑Cola unterstreicht Nachhaltigkeitsziele mit europaweitem Commitment
 30.12.2020

Klimaneutral bis 2040: Coca‑Cola unterstreicht Nachhaltigkeitsziele mit europaweitem Commitment  (Firmennews)

- Coca-Cola European Partners (CCEP) will bis 2030 seine absoluten Treibhausgasemissionen um 30% (gegenüber 2019) über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg reduzieren.
- Bis 2040 strebt CCEP Klimaneutralität an, um so seinen Beitrag basierend auf wissenschaftlich definierten Zielen (STBI) zur Erreichung des 1,5 Grad Ziels des Pariser Klimaabkommens zu leisten.
- Lieferanten werden dazu motiviert, ihre Ziele auf Basis wissenschaftlich fundierten Bewertungskriterien (STBI) zu definieren und ihren Strom bis 2023 zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie zu beziehen.
- CCEP integriert die Maßnahmen zur CO2-Reduktion konkret in seinen Businessplänen und investiert über die nächsten drei Jahre dafür 250 Millionen Euro, um die Umsetzung zu ermöglichen.

Coca-Cola European Partners (CCEP) setzt sich ambitionierte Ziele bei der Reduktion von Treibhausgasemissionen, um seinen Beitrag zur Eindämmung des Klimawandels in Übereinstimmung mit dem 1,5 Grad Ziel des Pariser Klimaabkommens zu leisten. Dabei betrachtet Coca-Cola nicht nur die Emissionen aus seinem Kerngeschäft, sondern über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg. Die konkrete Zielsetzung: Bis 2030 sollen die Emissionen im Vergleich zu 2019 um 30 Prozent absolut gesenkt und bis 2040 keine Netto-Auswirkungen auf das Klima haben*.

So sollen die Emissionen aus allen Geschäftsbereichen, von der Beschaffung und dem Einsatz von Rohmaterialien, Produktion, Verpackung bis hin zum Transport und der Kühlung der fertigen Produkte reduziert werden. Ein Schwerpunkt der Verpflichtung sind Maßnahmen, die auf Reduktion der sogenannten Scope 3-Emissionen liegen. Scope 3-Emissionen entstehen außerhalb des eigentlichen Kerngeschäfts (Betrieb, Produktion, Vertrieb). Diese gelten als eine der größten Einflussfaktoren zur Erreichung der gesetzten Ziele. Um die hier notwendigen Fortschritte zu erzielen wird CCEP seine Lieferanten dabei unterstützen, ihre eigenen Ziele zur CO2-Reduktion auf wissenschaftlich fundierter Basis zu definieren und bis 2023 komplett auf 100 Prozent erneuerbarer Energie zu setzen.

Mit einem ersten, sich über drei Jahre erstreckenden Maßnahmenplan, werden die Ziele von Coca-Cola European Partners vorangetrieben. Dieser beinhaltet eine Investition von 250 Millionen Euro, um konkret Initiativen für die Dekarbonisierung in den unterschiedlichsten Bereichen des Unternehmens umzusetzen.

Darunter fällt zum Beispiel die kontinuierliche Erweiterung des Verpackungsportfolios bestehend aus 100% recyceltem PET. Parallel investiert Coca-Cola in neuartige Recyclingtechnologien, um die Verfügbarkeit der dafür benötigten Rohstoffe auch langfristig lückenlos zu gewährleisten. Die Verfügbarkeit von recyceltem Material ist unerlässlich zur Erreichung der langfristigen Klimaneutralitätsziele. Speziell in Deutschland wird weiterhin in Mehrwegverpackungen und in die dafür notwendige Infrastruktur investiert. Parallel werde Einweg- und Mehrweg-Verpackungen bezüglich ihres Materialeinsatzes optimiert.

Die Energieeffizienz der Getränkeproduktion wird kontinuierlich durch Optimierung der Abläufe und Investitionen in neue Maschinen gesteigert. Schon seit 2015 setzt CCEP in Deutschland komplett auf Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Durch den stetigen Austausch und die Optimierung von Kühlgeräten senkt CCEP damit deren Energiebedarf. Neben der fortlaufenden Optimierung von Logistikrouten werden auch sukzessive weitere Transporte auf die Schiene verlagert. Bis 2025 werden in Deutschland Firmenfahrzeuge auf E-Motoren umgestellt.

Um den hohen Stellenwert der Ziele im Unternehmen noch einmal deutlich herauszustellen, integriert CCEP die Maßnahmen zur CO2-Reduktion konkret in seine Businesspläne. Damit werden sie auch fester Bestandteil individueller Zielvorgaben des Managements.

Die neu formulierten Ziele basieren auf dem gemeinsamen Nachhaltigkeitsaktionsplan „This is Forward“ von Coca-Cola in Westeuropa und CCEP mit dem es bereits gelungen ist, die Treibhausgas-Emissionen über die gesamte Wertschöpfungskette der CCEP um 30,5% (2019 im Vergleich zu 2010) zu reduzieren. Die Absichtserklärung von Coca-Cola European Partners zur weiteren Treibhausgas-Reduktion bis 2030 wurde durch die SBTi validiert und steht im Einklang mit dem globalen Ziel des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), die Erderwärmung auf 1,5° Celsius zu beschränken.

Coca-Cola fokussiert sich darauf, die Emission so weit wie möglich selbst zu reduzieren. Unvermeidbare Emissionen werden dann mit Kompensationsmaßnahmen ausgeglichen.

„Es war schon immer unsere Vision, liebgewonnene und nachhaltig produzierte Marken anzubieten. Heute erkennen wir die noch größere Dringlichkeit, uns dem Klimawandel als eine der ernsthaftesten und komplexesten Herausforderungen für die Gesellschaft und unseren Planeten entgegenzustellen. Wir haben einen ehrgeizigen Plan zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen entwickelt, der sich auf absolute, wissenschaftlich fundierte Kohlenstoffdioxidreduktionsziele stützt. Dieser Plan spiegelte unsere Ambitionen wider und wird und unsere Fortschritte dokumentieren“, sagt Damian Gammell, CEO von Coca-Cola European Partners.

„Coca-Cola European Partners übernimmt eine klare Führungsrolle, indem sie ihre Wachstumsstrategie auf den 1,5 Grad Weg und die Pariser Vereinbarung ausrichtet. Indem sie ihre Hauptlieferanten in das gemeinsame Ziel der Angleichung an die Wissenschaft und Investitionen in erneuerbare Energien einbinden, werden sie nicht nur die größten Herausforderungen bei der Emissionsreduzierung bewältigen, sondern auch zur Green Recovery beitragen. Sie stellen sicher, dass ihr Unternehmen bereit ist, die Chance zu ergreifen, sich beim Übergang zu einer Wirtschaft mit weniger CO2-Ausstoß auszuzeichnen“, sagt María Mendiluce, CEO der We Mean Business-Koalition.

„Die Welt befindet sich an einem kritischen Punkt, und wir alle müssen unseren Teil dazu beitragen, die Treibhausgasemissionen zu senken, den globalen Temperaturanstieg auf 1,5 Grad zu begrenzen und die Zukunft unseres Planeten zu schützen. Der Klimawandel stellt für uns alle eine große Herausforderung dar, aber er ist nichts, was wir nicht stoppen können“, ergänzt Joe Franses, VP für Nachhaltigkeit bei CCEP. „Aus diesem Grund arbeitet die CCEP auf eine Net-Zero Zukunft hin. Deshalb ergreifen wir jetzt Maßnahmen, um die Treibhausgasemissionen über unsere gesamten Wertschöpfungskette zu reduzieren. Aufbauend auf unserem Dreijahresplan werden wir kontinuierlich unsere Maßnahmen anpassen, um entlang an Meilensteinen eine langfristige Reduktionsvision umzusetzen.“
(Coca-Cola European Partners Deutschland GmbH)

Neue Materialien, Strategien und Technologien für Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung ...
 29.12.2020

Neue Materialien, Strategien und Technologien für Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung ...  (Firmennews)

...bei den Digitalen Verpackungstagen des dvi

Das Netzwerk der Verpackungsbranche traf sich vom 2. bis 4. Dezember 2020 im Rahmen der Digitalen Verpackungstage des Deutschen Verpackungsinstituts e. V. (dvi). Über 300 Branchenexperten und Studierende profitierten von Impulsen und konkreten Einblicken zu nachhaltigen Materialinnovationen, Digitalstrategien für den Mittelstand, Recycling von Papierverbunden und preisgekrönten Start-Up-Technologien für Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung. Ein spezielles Matchmaking-Tool bot zudem eine stark genutzte Möglichkeit für den direkten Kontakt der Teilnehmer in persönlichen B2B-Meetings.

„Die Dresdner Verpackungstagung ist seit 30 Jahren eine wichtige Netzwerk- und Informations-Plattform für die Branche. Diesen Charakter konnten wir auch in Corona-Zeiten durch das Format der Digitalen Verpackungstage erfolgreich erhalten“, freut sich dvi-Geschäftsführer und Veranstaltungs-Moderator Winfried Batzke (Foto) beim Rückblick auf eine „spannende und erfolgreiche Veranstaltung“. Auch wenn das dvi die Branche lieber wie gewohnt in die vorweihnachtliche Elbmetropole geladen hätte, bietet das neue Format laut Batzke auch Vorteile. Dazu gehört, „dass wir dieses Jahr nicht durch die Anzahl der Stühle limitiert waren, und deshalb über 100 Studierenden aus Deutschland und Österreich eine Teilnahme ermöglichen konnten. Das hat sich für alle gelohnt. Während der Nachwuchs von frühen Kontakten und wertvollen Einblicken profitiert, bietet sich für die professionellen Teilnehmer eine geschätzte Möglichkeit, mögliche Mitarbeiter von morgen rechtzeitig kennenzulernen“.

Studierendenpanels am Mittwoch
Zum Auftakt der Digitalen Verpackungstage hatten die Unternehmen Nestlé, Tetra Pak, Jokey, Tchibo und die Schwarz Gruppe (Lidl, Kaufland) ihre Nachhaltigkeitsprojekte einem Studierendenpanel präsentiert und zur Diskussion gestellt. „Auch hier ist unser Konzept aufgegangen“, freut sich Batzke. „Die Unternehmen konnten ihre Strategien und Entwicklungen einer jungen Generation vorstellen und von deren Feedback profitieren. Die Studierenden erhielten im Gegenzug spannende Einblicke in die Pläne und Arbeiten führender Unternehmen der Branche.“

Nachhaltigkeit am Donnerstag
In der großen Runde aller Teilnehmer ging es am Donnerstag dann um das Thema Nachhaltigkeit, das aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet wurde. Ressourcenschonung, Abfallvermeidung, Kreislaufwirtschaft und Recycling spielten bei den Kurzvorträgen und Start-Up-Präsentationen die Hauptrolle.
So berichtete Michail Ginsburg, Bereichsleiter bzw. Prokurist des zur Schwarz Gruppe gehörenden Entsorgungs- und Umweltdienstleisters PreZero und dessen Tochterunternehmens OutNature über ein neues, nachhaltiges Papier auf Basis der Silphie-Pflanze. Die mehrjährige Pflanze wird bislang vor allem als Energiepflanze für Biogasanlagen genutzt, eignet sich nach Aussage von Ginsburg jedoch auch sehr gut für die Papierherstellung und weißt dabei eine negative CO2-Bilanz auf.
Spannende Einblicke in die Strategie und die praktischen Ansätze für die Entwicklung nachhaltiger Verpackungen gab es im Anschluss von Philipp Keil, Leiter Global Packaging Materials Management der Kneipp-Gruppe. Keil wies gleich zu Beginn seines Vortrags darauf hin, dass es nicht den einen, goldenen Weg gebe. Kreislaufwirtschaft und der Verzicht auf Kunststoff stünden gleichberechtigt im Fokus und müssten sich gerade bei exportorientierten, global agierenden Markenunternehmen ergänzen. Ein zentrales Element für die erfolgreiche Entwicklung nachhaltiger Produkte und Verpackungen ist nach Überzeugung von Keil die enge Kooperation innerhalb der vorgelagerten Kette.
Werner Surholt von den Delkeskamp Verpackungswerken gab den Teilnehmern im Anschluss Einblicke in das Recycling von Papierverbunden. Er zeigte auf, welche Papierverbunde recycelt werden können, wie man zunehmende Mengen und Vielfalt bewältigen kann und welche Rahmenbedingungen verbessert werden sollten.
Fabian Solf, CTO & Co-Gründer des Start-Ups Papair, stellte den Teilnehmern der Digitalen Verpackungstage eine innovative Lustpolsterfolie aus Papier vor, die aus 100 Prozent Recyclingpapier besteht und deshalb vollständig über den Altpapierkreislauf entsorgt und wiederverwertet werden kann.
Christian Schiller, Mitgründer und Geschäftsführer des Start-Ups cirplus präsentierte anschließend seine B2B-Plattform, die zugleich Marktplatz für die Recyclingindustrie und Beschaffungssoftware für Verwender von Kunststoff ist. Nach Auskunft von Schiller können über cirplus Rezyklate in allen Qualitäten sowie in Spot- oder Kontaktmengen beschafft werden.
Eine innovative, digitale Plattform stellte auch Vivian Loftin, Mitbegründerin und Geschäftsführerin von Recyda vor. Das cloudbasierte Bewertungstool prüft Verpackungen auf ihre Recyclingfähigkeit und Konformität für unterschiedliche nationale Märkte weltweit.

Digitalisierungslösungen für die Supply Chain am Freitag
„Digitalisierung und Nachhaltigkeit zusammenbringen ist nicht nur ein benanntes Ziel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, sondern bereits seit Jahren ein Anliegen des dvi, das wir auch bei den Digitalen Verpackungstagen in die Praxis umsetzen.“ Mit diesen Worten führte Winfried Batzke die Online-Teilnehmer in den dritten und letzten Tag der Veranstaltung.
Den Anfang machte Adolf Ahrens, Inhaber der Consultingagentur Pack+Print Consulting und Jurymitglied des Deutschen Verpackungspreises 2020. Nach Ansicht von Ahrens ist die Vernetzung von Prozessen und die Einbindung der Verpackung eines der wichtigen Ziele der Digitalisierung. Damit dies gelinge, müsse die Verpackung in allen Prozessen ohne manuelle Unterstützung maschinenlesbar sein, ohne dafür zusätzliche Materialien, Farben oder Recycling-Störstoffe einzusetzen. Außerdem müsse die Lösung bei allen Verpackungen und in allen Drucktechniken umsetzbar sein. Ahrens stellte in der Folge das Digimarc-System, das Projekt Holy Grail 2.0 und das mit dem Verpackungspreis in der Kategorie Digitalisierung prämierte, „Erste maschinenlesbare Verpackungssystem für die Optimierung der gesamten Prozesskette bis zum hochwertigen Recycling“ vor.
Peter Jenkner, Head of EHSR bei ACTEGA, gab im Anschluss spannende Einblicke in die Umsetzung von Digitalisierung in einer mittelständischen Firma. Im ersten Schritt habe man sich um die Kundendatenbank und das CRM gekümmert. Als zweiten Schritt habe man die Produktion auf papierlose Datenübertragung umgestellt und das Datenmanagement weiterentwickelt, damit man die gewonnenen Daten abbilden und mit ihnen arbeiten könne, beispielsweise auch im Bereich Risikoabschätzung bei eingesetzten Rohstoffen. Teil der Digitalisierungs-Initiative bei ACTEGA war nach Auskunft von Jenkner auch der Aufbau einer eigenen Webshop-Plattform, die multifunktional und preistransparent sei und den direkten Zugang aus den kundeneigenen ERP-Systemen erlaube.
Christian Baumann, CEO & Gründer des Start-Ups PackPart, stellte anschließend sein innovatives Matching-Systems für Hersteller von Verpackungsmaschinen und deren Kunden vor. Das System biete eine schnelle, einfache und effiziente Möglichkeit, den richtigen Partner zu finden“, so Baumann. Dafür werde der Kunde zum Start durch einen digitalen Fragebogen gelotst, wo er die notwendigen Spezifikationen eingeben und sein Projekt darstellen könne.
Über Datengewinnung und Energieeinsparungen im Siegelprozess sprach zum Abschluss der Digitalen Verpackungstage Dr. Sascha Bach, Geschäftsführer, Managing Director und CTO von watttron. Die Systeme leisten nach Aussage von Bach beispielsweise dort wertvolle Dienste, wo durch den Einsatz nachhaltiger Monomateriallösungen die Toleranzfenster für das Siegeln immer kleiner werden. Ein weiterer Nutzen der watttron-Technologie sei ihr Einsatz in der Qualitätsüberwachung und -prüfung. Das Watttrix-Net überwache zudem den gesamten Siegelprozess und sammele dabei Daten, die nicht nur für Maschinenbauer von großem Interesse seien, sondern auch für Produzenten, Handel und Materialhersteller.

Starkes Netzwerk der Verpackung
„Die 30. Dresdner Verpackungstagung hat auch in ihrer digitalen Form gut funktioniert“, fasst dvi-Geschäftsführer Winfried Batzke die Veranstaltung zusammen. „Die Digitalen Verpackungstage haben spannende Impulse und Einblicke gebracht und über 300 Akteure und Studierende aus der Branche vernetzt. Für uns als Deutsches Verpackungsinstitut war es das primäre Anliegen. Seit nunmehr 30 Jahren arbeiten wir als Netzwerk der Verpackungswirtschaft in diesem Sinne.“
Zum Fazit der Digitalen Verpackungstage gehört nach Ansicht von Batzke aber noch etwas Anderes: „Verpackungen und die Verpackungsindustrie können bei Nachhaltigkeit und Digitalisierung wertvolle Beiträge leisten, und sie tun das auch. Produkte schützen, Umwelt bewahren, Warenströme garantieren, all das geht nicht ohne den Beitrag der Verpackung und ihrer Macher. Auch das ist eine wichtige Botschaft, die nach außen dringen muss. Als dvi sind wir hier mit Stolz und Freude Botschafter.“
(Deutsches Verpackungsinstitut e.V. (dvi))

Vetropack-Gruppe: Erfolgreiche Übernahme des Glaswerks in Chişinău, Moldawien
 29.12.2020

Vetropack-Gruppe: Erfolgreiche Übernahme des Glaswerks in Chişinău, Moldawien  (Firmennews)

Vetropack, eine führende Schweizer Unternehmensgruppe der europäischen Verpackungsglasindustrie, gab bekannt, dass die Übernahme des moldawischen Glaswerks in Chişinău nach Erhalt der Zustimmungen durch die zuständigen Wettbewerbsbehörden erfolgreich vollzogen wurde.
(Vetropack AG)

Getränkekartonindustrie unterstreicht Rolle der nachhaltigen Verpackung für die EU
 29.12.2020

Getränkekartonindustrie unterstreicht Rolle der nachhaltigen Verpackung für die EU  (Firmennews)

Am 25. November 2020 veranstaltete ACE, die Alliance for Beverage Cartons and the Environment, gemeinsam mit POLITICO Europe eine virtuelle Veranstaltung zum Thema "Wird die EU bis 2030 bereit sein, alle Verpackungen nachhaltig zu gestalten?". ACE berief ein hochrangiges Panel mit Experten für nachhaltige Verpackungen ein, um den Beitrag von Verpackungen zu einer kohlenstoffarmen Kreislaufwirtschaft zu diskutieren.

Zu den Diskussionsteilnehmern gehörten:
- Florika Fink-Hooijer, Generaldirektorin der GD Umwelt, Europäische Kommission
- Jan Huitema, MdEP (Renew Europe, Niederlande), Berichterstatter für den ENVI-Ausschuss zum Aktionsplan für Kreislaufwirtschaft
- Jane Muncke, Geschäftsführerin, Food Packaging Forum
- Heike Schiffler, Vizepräsidentin, Nachhaltigkeit, Europa und Zentralasien, Tetra Pak

Annick Carpentier, Generaldirektorin des ACE, sprach einleitende Worte, moderiert wurde das Panel von Eline Schaart, Nachhaltigkeitsreporterin für POLITICO Europe.

Das Panel berührte viele Themen, wie z.B. den Circular Economy Action Plan (CEAP) der Europäischen Kommission und wie der CEAP die Wiederverwendbarkeit und Wiederverwertbarkeit von Verpackungsmaterialien verbessern sowie Verpackungsabfälle reduzieren will. Heike Schiffler, die Industrievertreterin auf dem Podium, betonte: "Konsistenz ist wichtig, das übergeordnete Ziel muss die Klimaneutralität bleiben. Was die Tiefe der Gesetzgebung im Bereich der Verpackungsvorschriften angeht, so wird immer ein Schwerpunkt auf recycelbare und wiederverwendbare Materialien gelegt, aber es gibt keinen Schwerpunkt auf kohlenstoffarme, erneuerbare Materialien, und ich denke, das muss sich ändern". Sie fuhr fort: "Wir sollten keine Kompromisse bei den Anforderungen eingehen. Das heißt nicht, dass wir uns nur auf den Kohlenstoffgehalt konzentrieren, aber wir wollen uns auch auf die Recyclingfähigkeit konzentrieren und keine Kompromisse eingehen".

Später in der Diskussion machte Frau Schiffler folgenden Punkt: "Lebensmittelsicherheit ist heute das Thema Nummer eins für die Verbraucher und sie entscheiden sich für ein Verpackungsmaterial, dem sie vertrauen, und für ein Verpackungsmaterial mit langer Haltbarkeit. Die Pandemie hat gezeigt, dass die Verwendung von Verpackungen wie Getränkekartons eine sichere und nachhaltige Verpackungslösung darstellt."

Während der Veranstaltung hatte das Publikum die Möglichkeit, an zwei Umfragen teilzunehmen, und die Diskussionsteilnehmer hatten die Gelegenheit, die Meinung des Publikums über die Zukunft nachhaltiger Verpackungen in der EU zu erfahren. Die Ergebnisse unterstützten ein zentrales Thema der Veranstaltung: Bis 2030 sollten die auf den Markt gebrachten Verpackungen vollständig recycelt werden können, unterstützt durch Infrastruktursysteme, die den Recyclingprozess verbessern.
(ACE (The Alliance for Beverage Cartons and the Environment))

News im Spirituosenregal: Ab Januar 2021 kommt POTT Eierlikör in den LEH
 28.12.2020

News im Spirituosenregal: Ab Januar 2021 kommt POTT Eierlikör in den LEH  (Firmennews)

Pünktlich zum Jahresstart steht bei der Marke POTT alles auf Gelb: Ab Januar 2021 ergänzt POTT Eierlikör das Sortiment rund um den Klassiker POTT Rum. Mit der Verwendung von echtem Übersee Rum fügt sich POTT Eierlikör perfekt in die Produkt-range von POTT ein. Die Marke setzt mit der Sortimentserweiterung auf das über-proportionale Umsatzwachstum und die Premiumisierung des Eierlikörsegements und erweitert damit gezielt seine bestehende Verwenderschaft.

POTT Eierlikör mit 16% vol. wird prominent als Zweitplatzierung sortenrein oder zusammen mit der absatzstarken Marke POTT Rum 40% auf innovativen Displays in Szene gesetzt – ein Blickfang in jedem Markt. Darüber hinaus sind aufmerksamkeitsstarke Printmaßnahmen und attraktive Kooperationen unter anderem mit Dr. Oetker geplant. Die UVP der 0,7-Liter-Flasche liegt bei 9,99 Euro.

Großes Potential dank vielseitiger Verwendungsanlässe und ähnlicher Zielgruppe „Ob zum Backen, als Bestandteil von süßlichen Dessert-Kreationen mit Schuss, für sahnige Cocktails oder als purer Genuss – die Verwendung von Eierlikör ist vielseitig und eine tolle Ergänzung für die Zielgruppe von POTT Rum“, erklärt Jan Rock, Global Head of Corporate Communications bei Henkell Freixenet. „Durch den wachsenden Trend in Richtung Eierlikör sowie den modernen und innovativen Interpretationsmöglichkeiten des Spirituosenklassikers rechnen wir mit einer Verjüngung der aktuellen Verwenderschaft.“

Höchstwerte in externer Marktforschung – Verbraucher sind begeistert Der Premium-Newcomer begeistert bereits vorab zahlreiche Verbraucher in der externen Marktforschung mit seiner auf Rum basierenden Rezeptur und seiner Markenzugehörigkeit zu POTT. Auch optisch punktet der Eierlikör und wird als sehr attraktiv wahrgenommen. Mit seiner Ausstattung und seinem einzigartigen Geschmack erzielt er bei den Verbrauchern wahre Höchstwerte – das Kaufinteresse der Verbraucher steigt sogar von 73 Prozent vor, auf 88 Prozent nach Verkostung.
(Henkell Freixenet)

Berentzen-Gruppe: Ausweitung der Nachhaltigkeitsaktivitäten - Ambitionierte ...
 28.12.2020

Berentzen-Gruppe: Ausweitung der Nachhaltigkeitsaktivitäten - Ambitionierte ...  (Firmennews)

... Nachhaltigkeitsstrategie vorgestellt

Nachdem in der Berentzen-Gruppe bereits in den vergangenen Jahren zahlreiche Nachhaltigkeitsprojekte umgesetzt wurden, hat der Vorstand der Unternehmensgruppe eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie vorgestellt, die bis in das Jahr 2025 wirken soll. Mit neu beschlossen Zielen und Maßnahmen in den Handlungsfeldern People, Planet und Products systematisiert, konkretisiert und erweitert die Berentzen-Gruppe damit ihr Nachhaltigkeitsengagement.

„In den letzten Jahren haben wir mit zahlreichen Nachhaltigkeitsaktivitäten bereits gezeigt, dass wir etwas bewegen – auf sozialer, ökologischer und auch ökonomischer Ebene. Die Erfolge, die wir dabei erreicht haben, sind für uns Ansporn, uns auch für die nächsten Jahre ambitionierte und strategische Nachhaltigkeitsziele zu setzen sowie konkrete Maßnahmen zur Erreichung dieser Ziele zu definieren und umzusetzen“, so Ralf Brühöfner, im Vorstand der Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft unter anderem für die sogenannten Corporate Social Responsibility (CSR)-Aktivitäten verantwortlich.

„0 – 100 – 100 sind die eingängigen Zielgrößen in den drei von uns definierten Handlungsfeldern People – Planet – Products, mit denen wir unsere Nachhaltigkeitsaktivitäten systematisch voranbringen werden“, erklärt Laura Schnober, CSR-Managerin der Berentzen-Gruppe.

0 – Zero accidents and improved health bedeutet für die Berentzen-Gruppe, den Fokus weiterhin auf die Gesundheit der Beschäftigten zu legen – eines der essenziellsten Themen der neuen Strategie. Dabei steht sowohl die Präventionsarbeit zur Verhinderung von Arbeitsunfällen und dem Entstehen von Berufskrankheiten, als auch die Förderung der Mitarbeitergesundheit und das Wohlbefinden der Beschäftigten im Vordergrund. So wurde beispielsweise bereits im Frühjahr das Thema mobiles Arbeiten für alle Mitarbeitenden, deren Arbeitsplatz es zulässt, eingeführt. Weitere Maßnahmen sollen bis 2023 umgesetzt und dann fortgeführt bzw. weiterentwickelt werden.

100 – Hundred percent resource efficiency, nach diesem ambitionierten Ziel will die Berentzen-Gruppe ihren Ressourcenverbrauch bestmöglich optimieren und Effizienzpotenziale nutzen. Zu diesem Zweck wird die Unternehmensgruppe ein Umweltmanagementsystem nach ISO 14001 einführen. Bereits seit einigen Jahren produziert die Berentzen-Gruppe mit 100% Ökostrom. Dieses vollumfängliche Ziel soll bis 2024 erreicht werden.

100 – One hundred sustainable products stellt die Zielgröße auf Produktebene dar. Neben den Produkten an sich legt die Unternehmensgruppe einen noch stärkeren Fokus auf umweltfreundlichere Produktverpackungen. Die Berentzen-Gruppe hat dem Thema nachhaltige Produkte und Verpackungen schon im Laufe des Jahres 2020 eine neue Bedeutung beigemessen, indem sie alle im deutschen Handel erhältlichen Mio Mio-Produkte und die Produkte der Mineralwassermarken Emsland Quelle und Märkisch Kristall vollständig klimaneutral gestellt sowie im Geschäftsbereich Frischsaftsysteme rPET-Flaschen mit einem Recyclinganteil von bis zu 100% eingeführt hat. Bis 2025 sollen 100 Produkte der Berentzen-Gruppe nachhaltig sein, bereits 2021 werden weitere folgen.
(Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft)

Mehrweganteil bei Fruchtsaft steigt deutlich
 23.12.2020

Mehrweganteil bei Fruchtsaft steigt deutlich  (Firmennews)

Mit einem Zuwachs von rund 16 Prozent zeichnet sich im Fruchtsaft-Segment für das laufende Jahr ein deutlicher Trend in Richtung Glas-Mehrweg-Verpackungen ab. Nach aktuellen Markterhebungen der Information Resources GmbH (IRI) wächst dieses Segment im Vergleich zum Gesamtmarkt dreimal schneller. „Die Verbraucher setzen in diesem Jahr ein sehr deutliches Zeichen in Richtung nachhaltige Fruchtsaft-Verpackungen. Mit den aktuellen Zahlen wird sich die Mehrwegquote in unserem Segmentbereich weiter stabilisieren“, so Klaus Heitlinger, Geschäftsführer des Verbandes der deutschen Fruchtsaft-Industrie in Bonn.

Die Zahlen zeigen, dass im Zuge der zunehmenden Sensibilisierung für die Themen Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz Fruchtsaft in Glas-Mehrweg-Flaschen in der Gunst der Verbraucher deutlich steigt. Dabei ist dieses Angebot nicht neu, denn seit annähernd fünf Jahrzehnten ist das sogenannte „VdF Mehrweg-System“ am Markt etabliert und wird bundesweit flächendeckend von rund 300 Fruchtsaftherstellern eingesetzt. Das vereinfacht die Rücknahme, denn im Poolsystem können die VdF-Flaschen bundesweit im Handel gekauft und unkompliziert zurückgegeben werden. Der Rücktransport vom Handel erfolgt immer an eine teilnehmende Kelterei in der Nähe – meist im Umkreis von max. 100 Kilometern. Es ist ein in sich geschlossener Kreislauf zwischen Herstellern, Handel und Verbraucher.

Man erkennt die VdF Mehrweg-Flasche an ihrer speziellen Form und der Prägung „VdF Mehrweg“ am Flaschenrand. Das Flaschenpfand liegt bei 15 Cent pro Flasche und bei 1,50 EUR für den Kasten. Die Flasche gibt es in den Größen 0,2 Liter, 0,75 Liter und 1,0 Liter.

Was mach Glas als Verpackung aus?
Glas zählt zu den Urwerkstoffen der Getränkeverpackung. Für Fruchtsaft und Co. hat Glas den Vorteil, dass es vollständig undurchlässig und neutral ist. Es nimmt weder Geruchs- noch Farbstoffe auf und kann sie deshalb auch nicht an den Inhalt abgeben. Darüber hinaus ist Glas uneingeschränkt kreislauffähig und kann beliebig oft eingeschmolzen und zu neuen Glasflaschen verarbeitet werden.
(Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e.V. (VdF))

Neumarkter Lammsbräu: zwei Neuprodukte für 2021
 23.12.2020

Neumarkter Lammsbräu: zwei Neuprodukte für 2021  (Firmennews)

- Limitierte Limo-Edition: now LaDolce Ingwer
- Biermix ganz natürlich: Lammsbräu NaturRadler mit und ohne Alkohol
- now Pink Rhabarber jetzt auch Naturland-zertifiziert

Für das neue Jahr 2021 präsentiert der Bio-Pionier Neumarkter Lammsbräu wieder zwei Produktneuheiten: Lammsbräu NaturRadler sowie die limitierte Sommer-Edition now LaDolce Ingwer.

Das neue Lammsbräu NaturRadler ist die ganz besonders natürliche, spritzig-fruchtige Biermix-Erfrischung: Nach dem ökologischen Reinheitsgebot gebrautes Lammsbräu Bio-Bier trifft auf naturtrübe Bio-Zitronenlimonade aus der hauseigenen Lammsbräu-Limo-Küche. Die fruchtige Spritzigkeit erntefrischer Bio-Zitronen verbindet sich mit regionalen Aromahopfen-Dolden und Malz aus unserer eigenen Bio-Mälzerei zu einem zitronigen Bio-Radler, das mit einer fein ausgewogenen hopfigen und leicht malzigen, vollmundigen Biernote punktet. Mit dem Lammsbräu NaturRadler umfasst das breit aufgestellte Segment der beliebten Lammsbräu-Biermischgetränke nun sechs unter- und obergärige Produkte, vier davon ohne Alkohol. Das Lammsbräu NaturRadler ist ab Januar 2021 im Naturkost- und ausgewählten Getränkefachhandel sowie Lebensmitteleinzelhandel in der 0,33 l Glas-Mehrwegflasche erhältlich (UVP: 0,99 €).

Einen neuen Namen bekommt das seit langem beliebte Lammsbräu Radler alkoholfrei. Weil schon immer naturtrüb, heißt es jetzt auch so: Lammsbräu NaturRadler alkoholfrei (0,33 l Glas-Mehrwegflasche, UVP: 0,99 €).

Lammsbräu läutet den Sommer wieder mit einer neuen limitierten now-Edition ein: Für 2021 verspricht now LaDolce Ingwer außergewöhnlich fruchtige Genussmomente mit angenehmer Schärfe. Der Saft vollreifer Bio-Orangen, fein-herbe Bergamotte und belebender Ingwer werden abgerundet mit würzigem Basilikum. Wie bei jeder now-Sorte stammen alle Zutaten aus dem ökologischen Landbau und ergeben zusammen mit dem reinen Bio-Mineralwasser aus den geschützten Tiefen des Neumarkter Juras ein ganz besonders erfrischendes Ganzes. Erhältlich ist die limitierte Sommer Edition now LaDolce Ingwer ab März 2021 im Naturkost- und ausgewählten Getränkefachhandel in der 0,33 l Glas-Mehrwegflasche (UVP: 0,99 €).

Und es gibt eine weitere gute Nachricht aus dem now-Universum: Mit der herben now Pink Rhabarber ist nun bereits die neunte now-Sorte Naturland-zertifiziert. Das garantiert now-Genießern, dass ihre Erfrischung nicht nur lecker, sondern auch nach höchsten Standards bio, fair, transparent und sozial hergestellt ist.
(Neumarkter Lammsbräu Gebr. Ehrnsperger)

Dreifach-A-CDP-Rating: Symrise gehört zu den zehn nachhaltigsten Unternehmen weltweit
 22.12.2020

Dreifach-A-CDP-Rating: Symrise gehört zu den zehn nachhaltigsten Unternehmen weltweit  (Firmennews)

Holzmindener Konzern erreicht in allen drei Kategorien die Spitzennote A

— Non-Profit-Organisation CDP bewertet den Klima-, Wasser- und Waldschutz von Firmen

Symrise gehört in punkto Nachhaltigkeit weltweit zu den zehn führenden Unternehmen. Das geht aus dem aktuellen Rating der renommierten Non-Profit-Organisation CDP (früher Carbon Disclosure Project) hervor. Diese bewertet jährlich, was die teilnehmenden Firmen zur Bekämpfung des Klimawandels sowie zum Schutz der Wasserversorgung und der Wälder unternehmen. Beim Schutz der Wälder schneidet der Holzmindener Konzern sogar besser ab als im Vorjahr und erreicht damit nun in allen drei Kategorien das bestmögliche Ergebnis: einen Platz auf der A-Liste. Dieses Jahr haben mehr als 9.600 Unternehmen freiwillig an der Bewertung teilgenommen.

Von den 9.600 teilnehmenden Unternehmen erreichten nur zehn in allen drei Kategorien die höchste Note. Symrise gehört zu ihnen und verbesserte sich damit im Vergleich zum Vorjahr. Damals schaffte es der Konzern bereits auf der A-Liste für Klima und Wasser und schnitt in der Kategorie Wald mit „A minus“ ab. Bei der Beurteilung des CDP spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. So achtet die Non-Profit-Organisation darauf, ob das untersuchte Unternehmen als ökologischer Vorreiter agiert und wie es mit Umweltrisiken umgeht. Als wichtig erachtet es außerdem ehrgeizige Ziele und die Vollständigkeit der offengelegten Daten. Basierend auf den Ergebnissen teilt das CDP die Teilnehmer in Kategorien ein: von A, der höchsten, bis D.

„Wir setzen uns für Nachhaltigkeit ein und verbinden so wirtschaftlichen Erfolg und gesellschaftliche Verantwortung“, sagt Dr. Heinz-Jürgen Bertram, Vorstandsvorsitzender bei Symrise. „Die Auszeichnung des CDP motiviert uns, auf diesem Weg weiter konsequent voranzugehen. Damit möchten wir auch andere Unternehmen ermutigen, uns zu folgen.“

Symrise will ab 2030 klimapositiv wirtschaften
Symrise verfolgt schon seit Jahren ambitionierte Nachhaltigkeitsziele. Dabei spielt der Schutz der Wälder eine wichtige Rolle. Das Unternehmen will in der gesamten Wertschöpfungskette sowohl der Abholzung entgegenwirken, als sich auch für den Erhalt und die Aufforstung von Wäldern einsetzen. So verwendet der Konzern Ressourcen aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern. Um das zu gewährleisten, sorgt Symrise dafür, dass sich seine strategischen Rohstoffe komplett rückverfolgen lassen.

Auch der Klimaschutz spielt für Symrise eine wichtige Rolle. Der Konzern will ab 2030 klimapositiv wirtschaften und dazu beitragen, die Erderwärmung auf weniger als 1,5°C zu begrenzen,. Während der vergangenen zehn Jahre hat das Unternehmen seine Treibhausgas-Emissionen bezogen auf die Wertschöpfung bereits um mehr als die Hälfte reduziert. Darüber hinaus geht Symrise sparsam mit Wasser um und leistet damit einen Beitrag, dass die Ressource verfügbar bleibt. Bis 2025 sollen alle Produktionsstätten in von Trockenheit betroffenen Regionen ihre Wassereffizienz um 15 Prozent gegenüber 2018 erhöhen.

„Ressourcen zu schonen gehört zu den wesentlichen Themen unserer Nachhaltigkeitsstrategie“, sagt Bernhard Kott, Chief Sustainability Officer bei Symrise. „Dabei halten wir unser Unternehmen im Blick und auch unsere Lieferkette. Deshalb bewerten wir unsere Hauptlieferanten nach Nachhaltigkeitskriterien.“
(Symrise AG)

Romeo und Juliet – aus Liebe zum Geschmack
 22.12.2020

Romeo und Juliet – aus Liebe zum Geschmack  (Firmennews)

Als Biersommelier und Genussmensch beschäftigt sich Nathaniel Stott schon immer intensiv mit der Komposition von Geschmack. Er hat gemeinsam mit seiner Freundin Renate Petrich einen sehr besonderen Gin kreiert: Romeo & Juliet ist ein Gin Duo – entstanden aus Liebe und Erfahrung.

Romeo: Herb und männlich – Juliet süß und weiblich
Romeo & Juliet enthalten beide subtile Highlights und Geschmacksprofile rund um die Gin Base. Die Grundaromen basieren auf einer Süße, die die für Gin üblichen Frucht-, Gewürz- und Blumenaromen hervorhebt. Der Gin wird von Juniper dominiert und hat eine subtile Balance aus verschiedenen Gewürzen, Wurzeln und Blüten, um die herum die beiden charakteristischen Gins entstanden sind:

Romeo Gin
Die 18 Zutaten beim Romeo Gin sind unter anderem Wacholder, Angelika, Koriander und Kardamom. Seine starke Kräuternote verleihen ihm einen robusten Charakter und Geschmack.

Mit Schweppes Tonic zu Empfehlen.

Juliet Gin
Für den Juliet Gin wurden 23 Pflanzenstoffe verwendet, darunter Sanddorn, Mandarine, Ingwer, Gartenblumen und Blütenblätter sowie grüne Teeblätter. Juliet ist ein Gin mit zarten Blumen- und Zitrusnoten.

Mit Fever Tree Tonic zu Empfehlen.

Das Gin-Duo gibt es derzeit bei Nathaniel im The Shakespeare Pub, bei Vinos y ma und im Say Cheese / Käse & Mehr in Herdecke. Die Vinothek Christho in Wetter verkauft es auch. Ab Januar 2021 verkaufen Rewe und Edeka Romeo & Juliet Gin.
(The Shakespeare)

Robert Kummer zum Vorsitzenden des Fachverbandes Kartonverpackungen für flüssige ...
 21.12.2020

Robert Kummer zum Vorsitzenden des Fachverbandes Kartonverpackungen für flüssige ...  (Firmennews)

... Nahrungsmittel e.V. (FKN) gewählt

„Nachweislich die Getränkeverpackung mit dem geringsten CO2-Fußabdruck“

Die FKN-Mitgliederversammlung hat Robert Kummer (Foto), Deutschland-Chef der SIG Combibloc GmbH, für drei Jahre zum Vorsitzenden gewählt. Im Vorstand bestätigt wurden als stellvertretende Vorsitzende Stephan Karl (Tetra Pak GmbH & Co. KG) und Stephen Naumann (Elopak GmbH).

In einer ersten Stellungnahme weist Robert Kummer auf die Herausforderungen hin, vor denen die Getränkekarton-Branche steht: „Die Öffentlichkeit erwartet zu Recht, dass Unternehmen nicht nur über Nachhaltigkeit reden, sondern überprüfbare Schritte unternehmen, um Produkte und Prozesse ökologisch zu verbessern. Das gilt für die Beschaffung von Rohstoffen bis hin zum Recycling. So wurde z.B. die Selbstverpflichtung der drei FKN-Mitgliedsunternehmen, weltweit ausschließlich FSC®-zertifizierten Rohkarton einzusetzen, schon 2016 umgesetzt. In einigen Wochen geht eine Recyclinganlage des FKN-Tochterunternehmens Palurec in Betrieb, die auch Kunststoffe und Aluminium aus Getränkekartons stofflich verwerten kann. Mit diesem Schritt zeigen die Hersteller erneut, dass sie bereit sind, auch in einem schwierigen Marktumfeld Verantwortung zu übernehmen und es nicht allein Dritten zu überlassen, sich um das Recycling zu kümmern. Gemeinsames Ziel der Branche bleibt, den Anteil nachwachsender Rohstoffe in den Verpackungen weiter zu erhöhen. Bereits heute ist der Getränkekarton für Milch und Fruchtsäfte nachweislich die Getränkeverpackung mit dem geringsten CO2-Fußabdruck.“
(FKN Fachverband Kartonverpackungen für flüssige Nahrungsmittel e.V.)

SIG unterstützt Hersteller mit OPC-UA-Kommunikation auf dem Weg zur vollständigen ...
 21.12.2020

SIG unterstützt Hersteller mit OPC-UA-Kommunikation auf dem Weg zur vollständigen ...  (Firmennews)

...Konnektivität in ihren Werken

SIG verfolgt das Ziel, die Flexibilität in der Lebensmittel- und Getränkeherstellung kontinuierlich zu erhöhen. Vor diesem Hintergrund verfügen alle neuen Füllmaschinen von SIG jetzt über eine integrierte OPC-Unified-Architecture-Konnektivität (OPC-UA) nach Industriestandard. Dies ermöglicht eine horizontale Maschine-zu-Maschine-Kommunikation und eine vertikale Kommunikation innerhalb des gesamten Produktionswerkes – vom Shop Floor to Top Floor. OPC-UA ist der Standard im Datenaustausch, der für eine sichere, zuverlässige und plattformunabhängige industrielle Kommunikation sorgt und dazu beiträgt, intelligente, miteinander verbundene und vollständig integrierte Systeme zu betreiben.

Alternativ zu dieser in neuen Maschinen bereits integrierten Lösung können alle bestehenden SIG-Füllmaschinen jetzt auch über eine einfache Plug-and-Play-Installation mit OPC-UA-Konnektivität nachgerüstet werden. Sie wird über das Connector-Modul der SIG Plant 360 Controller-Lösung bereitgestellt. Diese fortschrittliche Überwachungs- und Steuerungslösung wurde entwickelt, um jeden Teil der Lebensmittel- und Getränkeproduktion zu optimieren, indem alle Betriebsprozesse und -systeme schrittweise in eine Plattform integriert werden, unabhängig davon, welche Ausrüstung, welcher Hersteller oder welche PLC (speicherprogrammierbare Steuerung) verwendet wird.

Stefan Mergel, Senior Product Manager Equipment bei SIG: „SIG setzt alles daran, maximale Konnektivität und optimale digitale Integration in den Werken unserer Kunden voranzutreiben. Und um das zu ermöglichen, setzen wir in allen neuen SIG-Füllmaschinen sowie in den automatischen Magazinen und Downstream-Lösungen den Industriestandard OPC Unified Architecture ein, was bedeutet, dass die Konnektivität von Anfang an eingebaut wird.“

Die Tatsache, dass die OPC-UA-Konnektivität bei SIG-Systemen entweder direkt eingebaut oder nachgerüstet werden kann, gibt Lebensmittel- und Getränkeherstellern größtmögliche Freiheit und Flexibilität bei der Wahl ihrer anderen Herstellungskomponenten und Technologiepartner. Dies bedeutet, dass ein SIG-Kunde eine digitale Fabrik genau nach seinen Bedürfnissen und Anforderungen konfigurieren kann.

Für Getränke und Lebensmittelhersteller ist die Flexibilität in ihrem Betrieb zu einem immer wichtigeren Thema geworden. Angesichts der wachsenden Anforderungen, der sich rasch verändernden Verbrauchertrends und der anhaltenden Herausforderung durch COVID-19 suchen Hersteller nach Wegen, ihre Produktionslinien flexibler, individueller und agiler zu gestalten, um Zeiten mit höherem Output und schnelleren Produktwechseln zu bewältigen und gleichzeitig die Kosten zu senken. Infolgedessen suchen viele nach IoT-fähigen Systemen sowie Daten- und Automatisierungslösungen, um ihre Abfüllanlagen in intelligente und vernetzte Fabriken zu verwandeln.

Stefan Mergel: „Die Lebensmittel- und Getränkeproduktion verändert sich rasch und ist anspruchsvoller denn je. Abfüllanlagen arbeiten auf einem noch nie dagewesenen Niveau mit höheren Anforderungen, wachsender Konkurrenz und immer kürzeren Produktionszyklen – mehr denn je während COVID-19. Jetzt ist die Zeit für Unternehmen gekommen, ihre digitale Transformation zu beschleunigen und sicherzustellen, dass sie in Zukunft widerstandsfähiger, produktiver und agiler arbeiten können.“

OPC-UA-Konnektivität innerhalb der Füllmaschinen, Systeme und Komponenten ist ein Teil der Smart Factory-Plattform von SIG, die das Ziel verfolgt IoT-fähige Systeme und technische Services zu liefern, die Füllanlagen in vernetzte Fabriken verwandeln, die den Kunden höchstmögliche Effizienz, Flexibilität und Qualität sichern.
(SIG Combibloc Group AG)

Smurfit Kappa und KHS bündeln ihre Kräfte zur Einführung einer nachhaltigen TopClip-Lösung
 18.12.2020

Smurfit Kappa und KHS bündeln ihre Kräfte zur Einführung einer nachhaltigen TopClip-Lösung  (Firmennews)

Der führende Verpackungshersteller Smurfit Kappa hat sich mit KHS, einem der weltweit führenden Hersteller von Abfüll- und Verpackungssystemen für die Getränke- und Flüssignahrungsindustrie, zusammengetan, um sein nachhaltiges Multipack-Produkt TopClip zum Bündeln von Getränkedosen einzuführen. Die Partnerschaft bringt eine End-to-End-Lösung für Getränkeunternehmen auf den Markt, die eine einzigartige und innovative Verpackungslösung mit leistungsstarken und effizienten Verpackungsmaschinen kombiniert.

TopClip wurde im vergangenen Jahr auf Smurfit Kappas globalem Better Planet Packaging Day vorgestellt. TopClip ist eine recycelbare Lösung, die den Bedarf an Schrumpffolie ersetzt und somit eine Option für die Substitution von Kunststoff durch nachhaltig beschaffte Verpackungen auf Papierbasis bietet. TopClip ist frei von zusätzlichem Klebstoff, d.h. es ist zu 100% frei von Kunststoff, was auch ein leichteres Entfernen oder Auseinanderziehen der Dosen ermöglicht. Das patentierte Produkt richtet sich an die Bedürfnisse der Verbraucher, die von Einzelhändlern und Marken eine umweltfreundlichere Verpackung erwarten.

TopClip deckt die Oberseite von Dosen-Mehrfachverpackungen vollständig ab, schützt sie vor Verunreinigungen und bietet ausgezeichnete Möglichkeiten für die Handhabung und Markenbildung durch den Verbraucher. Darüber hinaus wird die Nachhaltigkeit des Produkts durch einen um 30 % geringeren Kohlenstoff-Fußabdruck im Vergleich zu einer Schrumpffolienverpackung für Verbraucher noch verstärkt.

Saverio Mayer, CEO von Smurfit Kappa Europe, kommentierte die Zusammenarbeit mit Smurfit Kappa Europe: "Seit ihrer Einführung im letzten Jahr hat die TopClip-Verpackungslösung als nachhaltige Alternative zu Kunststoffalternativen großes Interesse geweckt und gilt als eine der besten Lösungen auf dem Markt, sowohl aus Verbrauchersicht als auch aus nachhaltiger Sicht.

"Unsere Kunden verlassen sich darauf, dass wir innovative und qualitativ hochwertige End-to-End-Verpackungslösungen anbieten, und diese Partnerschaft mit einem Technologie-Weltführer wie KHS ermöglicht es uns, in perfekter Harmonie mit ihren hochspezifischen Maschinenlösungen zu arbeiten.

Johannes T. Grobe, Chief Sales Officer bei KHS, sagte: "Wir bei KHS nehmen eine Vorreiterrolle in Sachen Nachhaltigkeit ein, und das Produkt TopClip stellt eine weitere Alternative dar, wenn es darum geht, nachhaltige Verpackungslösungen für Einzelhändler und Marken anzubieten.

"Die Optimierung von Verpackungssystemen und damit die Einsparung von Material und Energie ist seit jeher eine Kernkompetenz von KHS. TopClip ist ein weiterer Quantensprung für die Getränkeindustrie und wir freuen uns, gemeinsam mit Smurfit Kappa unseren Kunden eine ganzheitliche Verpackungs- und Automatisierungslösung anbieten zu können", so Grobe abschließend.

KHS ist ein international tätiger Hersteller von Abfüll- und Verpackungsanlagen für die Getränke- und Liquid-Food-Branche, der innerhalb der Branche eine führende Position einnimmt und als Anbieter und Entwickler von Verpackungslösungen und -maschinen für alle großen Marken der Welt international tätig ist.
(Smurfit Kappa Group Headquarters plc)

Verbrauch von Getränken in Mehrweg- und ökologisch vorteilhaften ...
 18.12.2020

Verbrauch von Getränken in Mehrweg- und ökologisch vorteilhaften ...  (Firmennews)

...Einweggetränkeverpackungen

Nach der Verpackungsverordnung (VerpackV) vom 21. August 1998, die durch die Siebte Novellierung vom 17. Juli 2014 geändert worden ist, ist die Bundesregierung angehalten, jährlich die Anteile der in Mehrweggetränkeverpackungen sowie in ökologisch vorteilhafte Einweggetränkeverpackungen (MövE) abgefüllten Getränke zu ermitteln.

Zum 01.01.2019 ist das Gesetz über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die hochwertige Verwertung von Verpackungen (Verpackungsgesetz – VerpackG) in Kraft getreten. Für das Bezugsjahr 2017 bleibt es jedoch unberücksichtigt, da zu diesem Zeitpunkt die VerpackV Gültigkeit besaß. Die quantitativen Zielvorgaben für Getränkeverpackungen beziehen sich im VerpackG ausschließlich auf den Anteil von Mehrwegverpackungen im Gegensatz zur VerpackV, die noch auf die MövE-Verpackungen abzielte.

Die vorliegende Studie bestimmt nach den Vorgaben des § 9 der VerpackV die in Deutschland abgesetzten Getränkevolumen für die verschiedenen Packmittelgruppen insgesamt und nach Getränkesegmenten. Dabei werden nur trinkfertig abgepackte und in Verkehr gebrachte Getränke bis zu einer Füllgröße von zehn Litern einbezogen.

Zur Bestimmung des Getränkeverbrauchs werden vielfältige Informationen und Daten zusammengetragen und analysiert, insbesondere Daten des Statistischen Bundesamtes, der Getränkeverbände und wichtiger Packmittelhersteller, wobei der Ausgangspunkt die im Rahmen der GVM-Getränke-Panelberichte ermittelten Abfüllmengen zum Jahr 2017 darstellt. Ausgehend von der Abfüllung in Deutschland wird unter Abzug der Exporte der Inlandsabsatz bestimmt und mit der Zurechnung der Importe der Getränkeverbrauch ermittelt.

Im Ergebnis wurden 2017 43,6 % der in Deutschland verbrauchten Getränke in MövE-Verpackungen verpackt. Der Wert liegt 0,6 Prozentpunkte niedriger als der Anteil im Vorjahr. Dies ist auf die Verluste bei Mehrweggetränkeverpackungen zurückzuführen. Der Getränkeverbrauch in Mehrweg ging um 0,7 Prozentpunkte auf 42,2 % zurück. Ökologisch vorteilhafte Einweggetränkeverpackungen (övE) konnten dagegen ihren Marktanteil um 0,1 Prozentpunkte geringfügig auf 1,5 % erweitern.
(Umweltbundesamt)

Bewährte Technologie neu gedacht: KHS entwickelt Keg-Füller weiter
 17.12.2020

Bewährte Technologie neu gedacht: KHS entwickelt Keg-Füller weiter  (Firmennews)

-Innokeg Transomat und CombiKeg hinsichtlich Flexibilität, Effizienz und Sicherheit optimiert
-Füll- und Messsystem sorgt für exakte Abfüllergebnisse
-Größere Vielfalt an Gebinden und Produkten möglich

Foto: Keg-Abfüllung im kompakten Format: Die Innokeg CombiKeg ist einfach zu transportieren und vor Ort schnell installiert.

Mit einer ganzen Reihe von Innovationen macht KHS seine erfolgreichen Keg-Füller Innokeg Transomat und Innokeg CombiKeg noch nachhaltiger, effizienter und zukunftsfähiger. So klein manche Neuerungen im Detail vielleicht erscheinen, so wirkungsvoll sind sie in der Summe.

Die beiden im Markt bewährten Keg-Füller Innokeg Transomat und Innokeg CombiKeg sind die Flaggschiffe des KHS-Geschäfts mit Maschinen zur Fassabfüllung von Bier und anderen Getränken. Der Transomat ist ein modulares System für die Innenreinigung und Abfüllung, das – je nach Konfiguration – für den mittleren Leistungsbereich von 80 bis zu 800 Fässern pro Stunde mit einem Volumen zwischen 7 und 58 Liter ausgelegt ist. Damit ist die Anlage für Brauereien jeder Größe optimal geeignet. Seit seiner Markteinführung im Jahr 1993 wurde der Transomat immer wieder weiterentwickelt, um mit den Bedürfnissen der Branche Schritt zu halten.

Demgegenüber bietet sich die CombiKeg speziell für aufstrebende Craftbrauer an, die den kleinen Leistungsbereich bereits hinter sich gelassen haben und eine Maschine für bis zu 85 Kegs pro Stunde benötigen. Sie besticht vor allem durch ihr kompaktes Format, mit dem sie in einen Standard-Seecontainer passt. Das ist nicht nur außerordentlich platzsparend, sondern auch besonders schnell in der Installation und Inbetriebnahme: Von der Innen- und Außenreinigung bis zur Abfüllung ist alles vorinstalliert, sodass die Anlage innerhalb kürzester Zeit betriebsbereit ist – ein großer Schritt in Richtung Plug-and-Produce.

50 Jahre Erfahrung
„Als einer der ersten Anbieter von Keg-Füllern und dank seiner Keg-Expertise von inzwischen mehr als 50 Jahren hat KHS in diesem Segment stets den Finger am Puls der Zeit“, erklärt Roger Daum, Product Manager Keg. „Den Entwicklungen des Marktes entsprechend optimieren wir unsere Anlagen laufend. Mit einer ganzen Reihe von Weiterentwicklungen haben wir jetzt sowohl den Transomat als auch die CombiKeg auf den neuesten Stand der Technik gebracht.“ Damit verfolge KHS vor allem vier Ziele, betont Daum: „Flexibilität, Effizienz, Sicherheit und Zukunftsfähigkeit.“

Mehr Flexibilität
Zahlreiche technische Updates sollen die Maschinen in die Lage versetzen, sich an möglichst viele verschiedene Gebinde anzupassen und unterschiedlichste Produkte abzufüllen– vom Kernprodukt Bier über kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke, Wein, Sirup bis hin zu Wasser. Neu ist deshalb der Anpresszylinder mit Einwegerkennung, bei der ein Sensor das einfahrende Fass identifiziert. Entsprechend wird das Programm der Maschine eingestellt, indem zum Beispiel beim Einweg-Keg auf die Reinigung verzichtet, die Geschwindigkeit verringert und mit einem niedrigeren Druck gearbeitet wird. Damit können auf den Anlagen alle marktüblichen Einweg-Kegs gefahren werden, auch solche mit integriertem Sack. Für diese wurde zudem eine patentierte Verschaltung entwickelt, die äußerst hygienisch direkt am Kopf integriert ist. Das bedeutet Medienwechsel auf kleinstem, gut zu reinigendem Raum.

Grundsätzlich lassen sich die für die unterschiedlichen Fittinge erforderlichen Formatteile einfach und werkzeuglos austauschen. Optional kann der Transomat mit einem überarbeiteten Füllsystem ausgestattet werden. Mit ihm passen sich Produkt-, Vor- und Rückgasdruck sowie weitere Füllparameter automatisch an. Das neue System erhöht das Produktspektrum und stellt die Qualität des Produktes aufgrund schonender Abfüllung sicher. Die Erweiterung auf neue Produkte und Rezepte erledigt es ohne Anpassungen vollautomatisch. Das spart Zeit, Energie und CO2.

Speziell die CombiKeg wurde mit einem neuen Fasseinzug versehen, der dank seiner robusten Ausführung auch Fässer mit höherer Masse sowie – aufgrund der Eignung für unterschiedliche Muffentiefen – eine größere Vielfalt von Einweg-Gebinden erlaubt.

Höhere Effizienz
Zur Effizienz im Abfüllprozess gehört, dass zum Beispiel der Brauer genau ermitteln kann, wie viel Bier das fertig verarbeitete Fass tatsächlich enthält. Angesichts der großen Vielfalt verschieden alter Kegs, die von unterschiedlichen Herstellern oder Brauereien kommen und häufig gemischt gefahren werden, sind Gewichtsunterschiede von bis zu zwei Kilogramm und mehr keine Seltenheit. Um diese Fehlerquelle auszuschalten, hat KHS die Tara-Brutto-Waage entwickelt, die bei Anlagen für große Leistungen eingesetzt wird

Bei Transomat und CombiKeg sorgt das präzise KHS-Füll- und -Messsystem (nach MID1 für den europäischen Markt zertifiziert) dafür, dass die Fässer exakt mit dem geforderten Produktvolumen befüllt werden. Für geringere Komplexität, einfache Lagerhaltung und weniger Fehlerquellen sorgen einheitliche Ventile für Reinigung und Abfüllung, deren Technologie sich in KHS-Flaschenfüllern bereits bewährt hat. Sie eignen sich sowohl für die verschmutzte Lauge im Rahmen der ersten Innenreinigungsprozesse als auch für den sensiblen Füllprozess, ohne dass bei der Robustheit oder bei der Hygiene irgendwelche Kompromisse gemacht werden müssten.

Ein neuer Außenwascher mit optimierter Waschwassermehrfachnutzung punktet bei der CombiKeg zusätzlich mit Ressourceneinsparung. Eine Wartungserleichterung bringt die Rotor-Revisionsklappe, die den Zugang zu Verschleißteilen in der Rotorachse der CombiKeg vereinfacht.
Verbesserte Sicherheit

Wenn deformierte oder schiefe Fässer sich verklemmen, muss der Bediener eingreifen. Eine Druckentlastung zwischen Medienventilen und Behandlungsköpfen verhindert das Herausspritzen von Lauge oder anderen Flüssigkeiten. Das erhöht die Sicherheit für den Maschinenführer, wenn er während der Produktion die Maschinenverkleidung öffnen muss – zum Beispiel, falls ein beschädigtes Fass nicht richtig auf dem Behandlungskopf sitzt und korrigiert oder entnommen werden soll. Bessere Abschirmung bietet die nach unten verlängerte Plexiglas-Schutzverkleidung, die jetzt bis über die Medienventile reicht. Zusätzlich ist die optionale Sicherheitsabschaltung einzelner Maschinen in Blockaufstellungen möglich.

Zukunftsfähige Vernetzung
Durch die serienmäßige Integration von IO-Link sind die Anlagen mit intelligenten Sensoren und Aktuatoren zum Beispiel für die Druckmessung oder Levelsonden ausgestattet. Signale werden direkt zur Verfügung gestellt ohne Wandler und damit verbundene Zeitverluste. Zugleich wird eine Datenwelt geschaffen, die künftig zum Beispiel Predictive Maintenance ermöglicht.

Führungsanspruch in Fassabfüllung
Die Vielzahl all dieser maßgeblichen Weiterentwicklungen beweise den Führungsanspruch des Dortmunder Maschinen- und Anlagenbauers auch bei Fassfüllanlagen, meint Daum „Wir schaffen damit beste Voraussetzungen dafür, dass unsere Kunden ihre Getränke auch künftig flexibel, effizient, sicher und nachhaltig in Kegs abfüllen können“, resümiert er.
(KHS GmbH)

HassiaGruppe wird neuer Eigentümer der Mineralbrunnengruppe Wüllner
 17.12.2020

HassiaGruppe wird neuer Eigentümer der Mineralbrunnengruppe Wüllner  (Firmennews)

„Wir schlagen gemeinsam ein neues Unternehmenskapitel auf!“

Von Familienunternehmen zu Familienunternehmen: Die HassiaGruppe erwirbt zum 1. Januar 2021 die Wüllner Unternehmensgruppe. Damit gehen die drei Standorte in Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt einschließlich der Marken- und Vertriebsrechte an Carolinen, Güstrower Schlossquell sowie Gaensefurther Schloss Quelle an die Bad Vilbeler Unternehmensgruppe über. Alle drei Betriebe sollen weitergeführt und das Markengeschäft ausgebaut werden. Alle Mitarbeiter*innen werden übernommen und alle aktuell bestehenden Verträge und getroffenen Vereinbarungen behalten ihre Gültigkeit. Die bisherige Inhaberfamilie Wüllner wird sich zum Jahreswechsel aus der operativen Geschäftsführung der Mineralbrunnengruppe Wüllner zurückziehen. Um einen nahtlosen Übergang zu gewährleisten, wird sie für die Übergangsphase im Hintergrund weiter beratend tätig sein. Zu den finanziellen Modalitäten haben die Vertragspartner Stillschweigen vereinbart.

„Wir freuen uns sehr darüber, die Unternehmen der Wüllner Gruppe mit ihren Mitarbeiter*innen und Marken in unserer Familie begrüßen zu dürfen“, sagt Dirk Hinkel, Geschäftsführender Gesellschafter der HassiaGruppe, und erklärt: „Unsere Strategie basiert darauf, starke Marken in unterschiedlichen Regionen Deutschlands zu führen und weiter zu entwickeln. Darauf bauen wir weiter. Mit den bekannten und regional verwurzelten Traditionsmarken sowie den hochmotivierten Mitarbeiter*innen der Wüllner Gruppe können wir unser Geschäft geografisch deutlich erweitern, dem Handel ein noch attraktiveres Produktportfolio anbieten und so unsere Marktposition weiter stärken.“

„Nach fast 100 erfolgreichen Jahren in der Getränkebranche sehen wir die Zukunft unserer Familie in anderen Bereichen. Gleichzeitig sehen wir uns als Familie in der Verantwortung für unsere Unternehmensgruppe und unsere Mitarbeiter*innen. Wir haben deshalb einen starken Partner gesucht, der unser Unternehmen in unserem Sinne und zum Wohle aller unserer Mitarbeiter*innen erfolgreich weiterführt. Mit der ebenfalls familiengeführten HassiaGruppe haben wir jetzt den optimalen Nachfolger gefunden, dessen Unternehmensphilosophie ganz zu der unseren passt“, ergänzt Heike Wüllner für die Eigentümerfamilie. „Die Entscheidung, unsere drei Brunnen-Standorte und ihre Marken zu 100 Prozent zu übertragen, haben wir nach reiflicher Überlegung und mit großer Überzeugung getroffen. Dies insbesondere aufgrund der sehr vertrauensvollen Gespräche mit dem Familienunternehmen Hassia und mit Dirk Hinkel ganz persönlich.“

Die HassiaGruppe vereint künftig elf Standorte und rund 1.750 Beschäftigte unter ihrem Dach. Im Geschäftsjahr 2019 stand das Familienunternehmen für einen Absatz von 820 Millionen Litern alkoholfreier Erfrischungsgetränke sowie Apfelwein und einen Umsatz von 282 Millionen Euro.
(Hassia Mineralquellen GmbH & Co. KG)

Verführung am Verkaufsregal
 16.12.2020

Verführung am Verkaufsregal  (Firmennews)

Markendifferenzierung durch neuen Kartonträger mit Sappi Fusion Topliner
Während der Bierkonsum in Deutschland sinkt, steigt der Wettbewerbsdruck der großen Biermarken am Markt und damit auch am POS. Umso wichtiger ist die Kaufentscheidung, die Verbraucher am Supermarktregal treffen. Eine Signalwirkung hat dabei die Verpackung – was sich auch die Brauerei Veltins mit der Einführung einer neuen Verpackung zunutze gemacht hat: Um das Bierprodukt zu einem Blickfang am POS zu machen, hat sie sich für den Fusion Topliner des Papierherstellers Sappi entschieden. Der Frischfaser-Liner wird im Bereich der Wellpappen-Anwendungen immer häufiger eingesetzt und ist vor allem für seine brillante Farbwiedergabe und konsistent hohe Qualität bekannt. Entwickelt wurde die neue Verpackung von dem Displayhersteller Knappe + Lehbrink Promotion GmbH aus Bünde.

Wenn es um Innovationsfreudigkeit geht, gehört die Privatbrauerei Veltins zu den Top-Biermarken in Deutschland. Mit unverkennbarem Design startete vor Kurzem ein Klassiker aus dem Veltins Produktsortiment in neuer Papierverpackung in den Handel. Bierliebhaber können ihr Pilsener jetzt auch aus der 0,33-Liter-Flasche im praktisch leichten Zwölferträger genießen. Was auf den ersten Blick wie ein gewöhnlicher Faltschachtelkarton aussieht, ist das Ergebnis von wochen- und monatelanger Entwicklungsarbeit hinter den Kulissen des Sauerländer Traditionsunternehmens. Für dieses Projekt hat man auf renommierte Partner gesetzt: Es ist daher nicht überraschend, dass sich das Unternehmen für die Kompetenz des Displayherstellers Knappe + Lehbrink Promotion GmbH sowie für die Qualität des Frischfaser-Liners Fusion Topliner von Sappi entschieden hat, dem führenden europäischen Hersteller, Verpackungs- und Spezialpapieren sowie von gestrichenem Feinpapier. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit kann sich sehen lassen: eine ebenso funktionale wie ästhetische Verpackungslösung, die auf Anhieb durch ihre ausgezeichnete Qualität besticht.

Leichter, aber genauso stabil
Knappe + Lehbrink setzt Fusion Topliner seit geraumer Zeit erfolgreich ein. Das westfälische Unternehmen ist auf den Sappi Wellpappenliner aus reinen Frischfasern umgestiegen, da er herkömmliche GD-Liner um vieles übertrifft. So erzielt dieser etwa mit niedrigen Flächengewichten die gleiche Materialfestigkeit. Jochen Rudat, Projektleiter bei Knappe + Lehbrink, erläutert: „Wir haben den Fusion Topliner mit dem bisher verwendeten Topliner Papier verglichen. Der Sappi Fusion Topliner erreicht mit einem Flächengewicht von 180 g/m² die gleiche Materialfestigkeit wie ein GD2 mit 230 g/m².“
Anders gesagt: Der Kunde spart zwischen 25 und 30 Prozent Flächengewicht gegenüber Recyclingqualitäten. Das bedeutet eine höhere Energie- und Flächeneffizienz und damit erhebliche Kosteneinsparungen.

Mit seiner hohen Festigkeit wie auch dem großen Streifenstauchwiderstand, bringt der Fusion Topliner eine Stabilität, Grifffestigkeit und Haltbarkeit, die dem Endkunden ein Gefühl von Wertigkeit vermitteln. Gleichzeitig ist er durch seine optimierte Faserstruktur deutlich elastischer als andere Containerboard Papiere: „Das Material bleibt auch nach dem Falzen einwandfrei, gefaltete Kanten reißen nicht mehr“, ergänzt Rudat.

Ästhetischer, funktionaler, nachhaltiger
Die hervorragenden Material- und Verarbeitungseigenschaften des Topliners Fusion von Sappi kamen den Anforderungen des Kunden in allen Punkten entgegen. Die Entwicklung der Primärverpackung durch Knappe + Lehbrink, sprich die 12 x 0,33-Liter-Flaschen, begann mit der technischen Konstruktion des Faltschachtelkartons. Die besondere Herausforderung lag darin, eine Wellpappenverpackung zu schaffen, die trotz des feuchtkalten Milieus im Kühlregal eine zuverlässige Tragsicherheit und Belastbarkeit bietet. Das hat die Entwickler im Forschungslabor über einige Zeit stark beansprucht, aber das Resultat überzeugt: Die neue Verpackung erfüllt durch ihre umweltfreundlichen gebleichten Frischfasern nicht nur die Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit, sondern stellt auch durch die rein physikalische Bearbeitung des Papiers eine wirksame Barriere gegen Feuchtigkeit her.

Doch nicht nur die funktionalen Eigenschaften der neuen Verpackungslösung stellen einen Wettbewerbsvorteil dar – Sappis Fusion Topliner erwies sich auch dank seiner hervorragenden Oberflächenqualität als die perfekte Wahl, um die Markenkommunikation am POS noch attraktiver zu gestalten. Das doppelt gestrichene Papier des neuen silber-grünen Trägers zeichnet sich durch einen hohen Weißegrad aus, der eine getreue Farbwiedergabe gewährleistet und damit für einen „Wow-Effekt“ beim Endkunden sorgt. Die glatte Oberfläche und die brillanten Farben widerspiegeln dabei die Premium-Philosophie von Veltins und entsprechen gleichzeitig dem Trend zu einem minimalistischem, wenn doch raffiniertem Verpackungsdesign.
(Sappi Deutschland GmbH)

Auf das Zusammen: Yeni Rakı besinnt sich auf Gründungszeit vor über 80 Jahren und hebt....
 16.12.2020

Auf das Zusammen: Yeni Rakı besinnt sich auf Gründungszeit vor über 80 Jahren und hebt....  (Firmennews)

... Markenwerte mit neuem Design des Etiketts hervor

Die weltweite Nummer eins der Rakı-Spirituosen und Marktführer Yeni Rakı stellt ein neues Design vor, das zum Weihnachtsgeschäft 2020 vom hanseatischen Familienunternehmen BORCO-MARKEN-IMPORT in Deutschland angeboten wird.

Yeni Rakı ist der weltweit meistproduzierte und beliebteste Rakı. Dass die Marke, welche eine 500 Jahre alte Rakı-Tradition mit innovativem Geist fortführt, ein Pionier ist, wird nun durch einen überarbeiteten Look der Flasche abermals deutlich. Dabei hebt das neue Design die unverkennbaren Werte des Flaggschiffs des Rakı-Portfolios Yeni Rakı hervor: Zusammenhalt und Gemeinschaft, verbunden mit höchsten Qualitätsansprüchen.

Der unverwechselbare Look von Yeni Rakı mit blauen und roten Farbakzenten bleibt erhalten, sowie die Anordnung der Designelemente. Eine wesentliche Überarbeitung hat das Logo erfahren, das um den Zusatz „1937“, das Gründungsjahr der Marke, in markantem Rot ergänzt wurde. Weiterhin schmückt das Yeni Rakı Wappen und das verbindende Logo die Flasche, welches für die Erhaltung des kulturellen Erbes steht.

Die spielerische Ranke aus Trauben, die den Schriftzug umschließt, wurde beibehalten, jedoch in ihrer Fülle reduziert. Das haucht dem neuen Design einen moderneren und zeitloseren Charakter ein. Dieses Update hat man zum Anlass genommen, die weiteren Elemente Meze, Musik, Kultur und Unterhaltung aus der Yeni Rakı Markenwelt spielerisch als Illustration zu integrieren.

Die neue Kampagne „Auf das Zusammen“ wird durch das Rakı-Ritual zwei anstoßender Rakı-Gläser auf der unteren Hälfte der Flasche hervorgehoben. Sie sind von einer Banderole mit dem Schriftzug „Distilling Tradition“ dynamisch umschlungen, die das herausragende Können in der Destillierkunst herausstellt.
(Borco-Marken-Import Matthiesen GmbH & Co. KG)

Beviale Moscow 2021 passt sich aktueller Situation an: neue Location, neues Datum ...
 15.12.2020

Beviale Moscow 2021 passt sich aktueller Situation an: neue Location, neues Datum ...  (Firmennews)

...– neue Chancen

Um die Weichen für eine Durchführung 2021 bestmöglich zu stellen, wechselt die Beviale Moscow in die Veranstaltungshalle „Main Stage“ im Zentrum von Moskau. Das Datum verschiebt sich um eine Woche nach vorne: Vom 16. bis 18. März 2021 findet das Event für die russische und internationale Getränkeindustrie nun statt. Seit ihrem Auftakt 2015 hat sich die Beviale Moscow als erste ganzheitliche Messe für die Getränkeindustrie in Russland zu einer etablierten Veranstaltung für den osteuropäischen Raum entwickelt und erfährt großen Zuspruch und Rückhalt aus der Branche. 2020 konnte die Fachmesse auf Grund der Entwicklungen der Corona-Pandemie nicht durchgeführt werden. Die Beviale Moscow ist Teil der Beviale Family, des globalen Netzwerks für die Getränkeindustrie der NürnbergMesse Group.

Da das „Sokolniki Exhibition & Convention Center“ voraussichtlich für Corona-Infrastruktur benötigt wird, wechselt die Beviale Moscow für das Ausnahmejahr 2021 die Location und zieht in die Veranstaltungshalle „Main Stage“ im Zentrum von Moskau. Daraus ergibt sich auch eine leichte Verschiebung im Datum: Das Event für die russische Getränkeindustrie findet nun vom 16. bis 18. März 2021 statt. „Main Stage“ ist ursprünglich eine Konzert- und Veranstaltungshalle, bietet aber alle Möglichkeiten, auch Messen und Kongresse zu veranstalten. Alle Anmeldungen sowie Bestellungen der Aussteller wie beispielsweise Standbau-Pakete bleiben durch den Umzug unverändert und können in gleicher Qualität auf dem neuen Gelände realisiert werden.

Großer Bedarf und großer Rückhalt in Russland
“Wir stellen in Russland, aber auch international, einen substanziellen Bedarf nach der Beviale Moscow fest“, bemerkt Thimo Holst, Projektleiter Beviale Moscow bei der NürnbergMesse. „Die Absage der 2020er Veranstaltung war natürlich durch die Corona-Umstände unumgänglich, wurde aber von allen Beteiligten sehr bedauert. Wir hatten bis zum Auftreten von Corona den höchsten Anmeldestand jemals und fühlen uns daher in Konzept und Ausrichtung der Beviale Moscow absolut bestätigt. Wir werden deshalb alles in Bewegung setzen, um der Branche 2021 ihre Plattform zu geben. Die neue Location ermöglicht uns größtmögliche Planungssicherheit in den aktuell unsicheren Zeiten.“

Die Gespräche mit Ausstellern und Partnern belegen die Treue und den Rückhalt auch für 2021: Über die Hälfte der angemeldeten Aussteller für 2020 und auch der Großteil der Partner haben für das kommende Jahr bereits zugesagt. Besonders zu erwähnen sind hier der Bayerische Firmengemeinschaftsstand mit bereits sechs Anmeldungen sowie die „Vinitech Innovation Tour“, ein geförderter Gemeinschaftsstand aus Frankreich für Zulieferer aus dem Weinsektor. Darüber hinaus haben der Verband der russischen Soft Drink- und Mineralwasserproduzenten sowie „The Dairy News“, das Branchennetzwerk der russischen Milchwirtschaft, ihre Teilnahme zugesagt. 2021 auch wieder mit dabei ist ROSGLAVPIVO, der russische Bier-Award.

„Die Basis der Messe soll ein physisches Event bleiben. Dazu sind wir fest entschlossen. Wir erwarten je nach aktueller Situation internationale und russische Unternehmen. Der Großteil der Besucher kommt aus Russland, sodass wir hier gegebenenfalls nicht allzu stark von Reiserestriktionen betroffen sein dürften. Parallel arbeiten wir gerade an virtuellen Ergänzungen, um auch solchen Kunden die Möglichkeit zur Teilnahme zu bieten, die nicht physisch teilnehmen können“, fasst Thimo Holst zusammen, was Aussteller und Besucher 2021 erwartet. „Wir passen uns den Umständen an und gestalten ein adaptiertes, aber qualitativ hochwertiges Event für die russische Getränkebranche. Uns ist es wichtig, den Experten einen persönlichen Austausch zu ermöglichen. Wir ebnen somit bereits heute den Weg für eine Rückkehr zur Normalität und zum bisherigen Wachstumskurs“, so Holst weiter. Für 2022 ist geplant, dass die Beviale Moscow wieder turnusgemäß im März im Sokolniki Messegelände stattfindet.
(NürnbergMesse GmbH)

Letzter Datenbank Update: 18.01.2021 17:40 © 2004-2021, Birkner GmbH & Co. KG