beverage-world.com - Aktuelle News aus der internationalen Getränkeindustrie - recherchiert von Birkner

News Seite 1

News RSS-News
Coca-Cola in Europa testet seinen Papierflaschen-Prototyp in Ungarn
 01.03.2021

Coca-Cola in Europa testet seinen Papierflaschen-Prototyp in Ungarn  (Firmennews)

2.000 Verbraucher werden in Kürze den ersten Prototyp eines Getränks in einer Papierflasche von Coca-Cola erhalten, der in diesem Sommer zum ersten Mal auf dem Markt getestet werden soll. Das innovative neue Verpackungsformat wird in wenigen Monaten in Ungarn mit dem pflanzlichen Getränk AdeZ von Coca-Cola erprobt.

Die Nachricht kommt, nachdem Coca-Cola den Prototyp der Papierflasche im vergangenen Jahr in Brüssel vorgestellt hat. Das Projekt wird nun in die kritische Phase der Verbrauchertests eintreten, um zu messen, wie sich die Verpackung verhält und wie die Menschen auf das neue Format reagieren.

Das Unternehmen hat sich im Rahmen seiner Strategie und Vision für eine Welt ohne Abfall ehrgeizige Ziele in Bezug auf Verpackungen gesetzt und möchte bis 2030 eine Flasche oder Dose, die es verkauft, zu 100 % recycelbar und abfallfrei machen. In diesem Zusammenhang erforscht das Unternehmen innovative neue Verpackungslösungen, die zu einer nachhaltigen und kreislauforientierten Wirtschaft für alle Verpackungsmaterialien beitragen können. Das Unternehmen hat sich verpflichtet, bis zum Jahr 2030 für jede verkaufte Flasche oder Dose eine neue zu sammeln, die zu 100 % recycelbar ist und keinen Abfall verursacht.

Der neue Papierflaschen-Prototyp wird im Rahmen einer Partnerschaft zwischen Wissenschaftlern der Brüsseler Forschungs- und Entwicklungslabors von Coca-Cola und The Paper Bottle Company (Paboco), einem dänischen Startup-Unternehmen, das von ALPLA und BillerudKorsnäs unterstützt wird, in Zusammenarbeit mit Carlsberg, L'Oréal und The Absolut Company entwickelt.

Die von Paboco entwickelte Technologie zielt darauf ab, 100 % recycelbare Flaschen aus nachhaltig gewonnenem Holz mit einer biobasierten Materialbarriere herzustellen, die für flüssige Güter wie kohlensäurehaltige und stille Getränke, Schönheitsprodukte und mehr geeignet sind. Der aktuelle Prototyp besteht aus einer Papierhülle mit einer recycelbaren Kunststoffauskleidung und -kappe.

Letztendlich ist das Ziel und die Zielsetzung des Projekts, eine Flasche ohne die Kunststoffauskleidung zu entwickeln, die wie Papier recycelt werden kann, und das Unternehmen ist begeistert von dem Potenzial der Technologie und der Möglichkeit, aus diesem Versuch zu lernen.

Ein Schritt näher an der kommerziellen Realität
"Der Versuch, den wir heute ankündigen, ist für uns ein Meilenstein in unserem Bestreben, eine Papierflasche zu entwickeln", sagte Daniela Zahariea, Director of Technical Supply Chain & Innovation bei Coca-Cola Europe.

"Die Menschen erwarten von Coca-Cola, dass wir neue, innovative und nachhaltige Verpackungsarten entwickeln und auf den Markt bringen. Deshalb arbeiten wir mit Experten wie Paboco zusammen, experimentieren offen und führen diesen ersten Marktversuch durch. Das ist Teil der Umsetzung unserer Ziele für eine Welt ohne Abfall", sagte sie.

Der Test des Papierflaschen-Prototyps soll im zweiten Quartal 2021 in Ungarn stattfinden. 2.000 Flaschen mit 250 ml AdeZ werden den Verbrauchern von einem der am schnellsten wachsenden Online-Lebensmittelhändler Ungarns, kifli.hu, angeboten werden.

Stijn Franssen, EMEA R&D Packaging Innovation Manager von Coca-Cola, leitet das Projekt mit einem Team von Kollegen und betont, dass die neue Technologie noch in der Entwicklung ist.
"Dies ist eine neue Technologie und wir bewegen uns auf unbekanntem Terrain. Wir müssen die technischen Lösungen nach und nach erfinden", sagt er.

"Wir werden weiterhin in die Innovation und Erforschung neuer Verpackungstechnologien in Zusammenarbeit mit unseren Partnern bei Paboco investieren. Diese Einführung zeigt, dass wir trotz der vor uns liegenden Reise gute Fortschritte machen. Sie zeigt auch die Entschlossenheit von Coca-Cola, diese Art von Verpackungsinnovation durch gemeinsames Erforschen und Arbeiten voranzutreiben", so Stijn Franssen.
(Coca-Cola European Partners (CCEP))

An Ort und Stelle: Big Bottling Company investiert in leistungsstarke PET-Linie von KHS
 01.03.2021

An Ort und Stelle: Big Bottling Company investiert in leistungsstarke PET-Linie von KHS  (Firmennews)

In Nigeria setzt ein junges Unternehmen mit Wachstumsplänen für seine neue PET-Linie auf KHS. Besonders überzeugen kann der Dortmunder Systemanbieter mit seinem lokalen Team, das die Anlage weitgehend in Eigenregie installierte.

Foto: Gefragtes Sortiment von BBC für Nigeria: die Softdrinks BIG Cola, BIG Orange und BIG Lemon & Lime.

Schon heute ist Nigeria mit mehr als 200 Millionen Einwohnern das mit Abstand bevölkerungsreichste Land Afrikas. In den kommenden 30 Jahren rechnen die Vereinten Nationen mit einer Verdoppelung dieser Zahl, sodass hier 2050 circa 410 Millionen Menschen leben werden. Nigeria wird dann nach Indien und China das Land mit der drittgrößten Bevölkerung der Welt sein. Die Trinkwasserversorgung ist unzureichend: Bis vor einigen Jahren hatte nur jeder Zweite Zugang zu sauberem Wasser. Auch heute steckt die Infrastruktur noch in den Kinderschuhen, und so bleibt vielen Nigerianern nach wie vor nichts anderes übrig, als abgefülltes Wasser zu kaufen – rund 45 Milliarden Liter im Jahr 2019.

Großes Wachstumspotenzial
Demgegenüber ist das Segment der karbonisierten Softdrinks mit einem Volumen von rund 2 Milliarden Liter im weltweiten Vergleich eher bescheiden. Entsprechend groß ist jedoch das Wachstumspotenzial in diesem umkämpften Markt, der im Wesentlichen die zwar überschaubare, aber ebenfalls schnell wachsende Mittelschicht anspricht. Dominiert wird er von den multinationalen Konzernen. Neben einigen mittelgroßen Anbietern mit jeweils drei oder vier Abfülllinien gibt es eine enorme Zahl an kleinen Betrieben, die schnell weiterwächst.

In der „zweiten Liga“ spielt bisher die Big Bottling Company (BBC) Nigeria Limited, die 2015 als nigerianische Tochtergesellschaft der peruanischen AJE Group startete. Dieses vor mehr als 28 Jahren gegründete Familienunternehmen ist mit Standorten in mehr als 28 Ländern heute einer der größten internationalen Getränkekonzerne. Gemessen am Verkaufsvolumen ist AJE weltweit der viertgrößte Hersteller von alkoholfreien Getränken. Der Abfüllbetrieb von BBC befindet sich in Agbara, an der Peripherie von Lagos, der bevölkerungsreichsten Stadt sowohl Nigerias als auch von ganz Afrika. Zu den Produkten, die BBC herstellt, zählen die überaus beliebte BIG Cola sowie BIG Orange, BIG Lemon & Lime und BIG Water.

Dank einer klugen Strategie wurde der Markteintritt zu einem vollen Erfolg: Anstelle der beim Wettbewerb üblichen 500-Milliliter-Flasche führte BBC seine Produkte im 650-Milliiter-Format ein – zum gleichen Preis. Mit diesem Schachzug konnte das Unternehmen bei den überaus kostenbewussten Konsumenten punkten und sich von Anfang an einen respektablen Marktanteil sichern. Und BBC nutzte den Überraschungseffekt für sich, denn bis die Konkurrenz nachzog, dauerte es einige Zeit.

Investition in PET-Linie von KHS
Seitdem 2018 die britische Beteiligungsgesellschaft Duet Group bei BBC eingestiegen ist, wird kräftig investiert, um den Betrieb für das erwartete exponentielle Nachfragewachstum sowie für die Expansion in Nachbarländer fit zu machen. Zu den Neuanschaffungen zählt insbesondere eine PET-Linie mit einer Leistungsfähigkeit von bis zu 48.000 Flaschen pro Stunde des Dortmunder Systemanbieters KHS. Herzstück der Linie ist der Streckblas-Füllerblock InnoPET BloFill. Um die Nachhaltigkeitsziele von BBC umzusetzen, wurde die Streckblasmaschine mit dem Luftrückgewinnungssystem AirBackPlus ausgerüstet. Es recycelt die für den Streckblasvorgang gebrauchte Druckluft, verwendet sie teilweise wieder und reduziert damit den Druckluftverbrauch. Der Energiebedarf für die Drucklufterzeugung wird um bis zu 36 Prozent gesenkt.

Der volumetrische Füller Innofill PET DRV punktet dank sehr kurzer Umstellzeiten beim Produkt- und Flaschenwechsel. Das sorgt angesichts der zahlreichen SKUs für die nötige Flexibilität und bietet gleichzeitig eine äußerst hohe Anlagenverfügbarkeit. Ergänzt wird die Linie unter anderem durch den Trockenteil aus Etikettierung, Verpackungsmaschine und Palettierung.

PET auf dem Vormarsch
Für KHS ist die Big Bottling-Linie die erste PET-Referenz in diesem Leistungsbereich in Nigeria. Hier wurde bisher wie in weiten Teilen Afrikas bevorzugt in Glasflaschen abgefüllt. Seit einigen Jahren jedoch sind PET-Behälter auf dem Vormarsch. „Die Plastikdiskussion hat Nigeria bis dato weniger erfasst als andere Länder Afrikas“, erklärt Alexander Fuchs, Managing Director von KHS Machines Nigeria. Die politische Priorität des Themas sei noch gering, es gebe keine Abfallgesetze und angesichts des niedrigen Ölpreises sei das Klima für Infrastrukturinvestitionen in der Müllwirtschaft schlecht. „Trotzdem hat sich unternehmensübergreifend eine Initiative von großen Softdrinkherstellern und Brauereien formiert, die schon heute an einem gemeinsamem Recycling-Programm arbeiten.“

Strenge Verbote, wie sie etwa in Kenia und Ruanda für Plastiktüten erlassen wurden, erwartet hier niemand. Aber für den Fall, dass die Regierung mittelfristig aktiv wird und zum Beispiel Regeln für PET-Flaschen aufstellt, möchte man einen Schritt voraus sein. Vor diesem Hintergrund hat die neue KHS-Referenz fast so etwas wie Signalwirkung für die gesamte Region: Nicht nur aus Nigeria, auch von den Nachbarn in Ghana und Kamerun sind bereits Aufträge für weitere PET-Linien bei KHS eingegangen. Und BBC selbst plant den Ausbau des Standortes in Agbara, da man es auch künftig mit den großen Softdrinkherstellern in Nigeria aufnehmen will.

Starke Präsenz
Maßgeblich für die wachsende Nachfrage bei KHSist nicht nur die überlegene Technologie „Made inGermany“, sondern vor allem die lokale Präsenz: In seinerNiederlassung in Lagos beschäftigt das Unternehmenmehr als 90 Mitarbeiter. Mehr als 70 von ihnen arbeitenim After-Sales-Bereich, davon rund 40 Elektroniker,Mechaniker und Automatisierungsingenieure. „Im Fokusunserer Servicestrategie steht seit Jahren die Regionalisierung“,betont Fuchs. „Die Niederlassungen vorOrt sind deutlich ausgebaut worden. Und mit intensivenTrainings haben wir die Maschinenkompetenz in Nigeria auf ein mehr als wettbewerbsfähiges Niveau gebracht.“

In den vergangenen Jahren waren die lokalen Servicemitarbeiter verstärkt mit der Instandhaltung von Bestandsanlagen betraut. Das hat sich angesichts zunehmender Verkaufserfolge im Neumaschinengeschäft verändert: Aktuell beschäftigen sie sich insbesondere mit der Montage, Installation und Inbetriebnahme von Anlagen – ein Novum in der Region.

Lokale Installation
So auch im Fall von BBC: Anders als der Wettbewerb, bei dem üblicherweise Fremdfirmen zum Einsatz kommen, hat KHS die komplette Installation mit seinen lokalen Mitarbeitern realisiert. „Wir führen diese Arbeiten eigenständig durch und geben das nicht an Dritte ab“, berichtet Fuchs stolz. „Unser Team umfasste 22 Mitarbeiter und rekrutierte sich teils aus KHS-Kollegen aus Nigeria und Kenia.“ Schließlich gilt das Prinzip der Regionalität für ganz Afrika, und die beiden Regional Centers Ost- und Zentralafrika arbeiten engmaschig zusammen. Sie unterstützen sich gegenseitig, indem sie ihr Know-how im Bedarfsfall bündeln. „Nur der Baustellenleiter war ein Deutscher“, räumt Fuchs ein.

Glaubt man Prahlad K. Gangadharan, seit Anfang 2020 CEO von BBC, war die Regionalität sogar der ausschlaggebende Faktor bei der Entscheidung zugunsten des Dortmunder Maschinen- und Anlagenbauers: „Für KHS sprechen die unkomplizierte Kommunikation mit dem Team hier vor Ort sowie die Zusicherung der kontinuierlichen Unterstützung im laufenden Betrieb. Das sind für uns unabdingbare Voraussetzungen für die Zusammenarbeit“, betont Gangadharan.

Entsprechend reibungslos ist das Projekt abgelaufen – trotz der kurzen Zeit, die für die Installation und Inbetriebnahme zur Verfügung stand. „Wir haben den vereinbarten Zeitrahmen exakt eingehalten und den Abnahmetest auf Anhieb bestanden“, sagt Fuchs. „Schon bei der Übergabe wurde die geforderte Maschinenleistung von 93 Prozent deutlich übertroffen.“ Das bestätigt auch BBC-Chef Gangadharan und erklärt: „Das Installationsteam war äußerst effizient und kooperativ. Wir wurden in jeder Hinsicht durch KHS uneingeschränkt unterstützt und haben jegliche Herausforderungen als Team gemeinsam gelöst. Entsprechend haben wir uns als Kunde über die fertiggestellte Linie mindestens genauso enthusiastisch gefreut wie die Kollegen von KHS als Lieferant – das war ein verbindendes Erlebnis.“

Afrikanischer Schulterschluss
Teil der Zusammenarbeit war das Bedienungs- und Wartungstraining der BBC-Techniker durch KHS. Auch dieses erfolgte weitgehend durch afrikanische KHS-Servicemitarbeiter – sowohl aus Nigeria als auch Kenia, ein weiteres Beispiel für die reibungslose Kooperation der beiden Service-Hubs. Aber auch wenn sein eigenes Personal am Ende der Schulung gründlich eingewiesen und auf mögliche Eventualitäten gut vorbereitet ist, wird Gangadharan nicht müde zu betonen, welche Rolle die lokalen KHS-Servicetechniker für sein Unternehmen spielen: „Sie sind unsere erste und äußerst reaktionsschnelle Anlaufstelle – das ist für uns essenziell.“

Gut, dass dieser Anspruch durch das kompetente und hochqualifizierte Team von KHS Nigeria jederzeit erfüllt wird. Dazu trägt auch ein umfassendes Ersatzteillager bei, das speziell mit Blick auf PET-Zubehör aufgestockt wurde und für jeden Bedarf gerüstet ist: „Im After Sales sind wir inzwischen weitestgehend unabhängig von Deutschland oder anderen Niederlassungen und können alles lokal abdecken“, berichtet Alexander Fuchs. „Gerade während der Corona-Krise mit ihren weltweiten Reisebeschränkungen und Grenzschließungen hat sich diese Strategie bewährt. Wir waren jederzeit für unsere Kunden verfügbar und – so gut es ging – handlungsfähig.“

Das Benchmarking-Programm von KHS
Seit 2016 gibt es bei KHS ein Benchmarking-Programm, dessen Ziele die Stärkung des lokalen Servicegeschäfts der KHS-Tochtergesellschaften in den Regionen und die Förderung des internationalen Austauschs von Best Practices sind. Wurde eine Niederlassung erstmalig bewertet, erfolgt jährlich ein Update des Leistungsvergleichs, um den Entwicklungsverlauf zu dokumentieren. Im Jahr 2019 schnitt KHS Nigeria weltweit am besten ab und erreichte das sogenannte „Champion“-Level – ein Status, mit dem seitdem abwechselnd der afrikanische Standort und KHS Brasilien ausgezeichnet wurden. Das Benchmarking ist ein Schlüssel zum Erfolg bei der Entwicklung und notwendigen Veränderung in der Kultur, lokalen Prozessen sowie der gruppenübergreifenden Zusammenarbeit innerhalb von KHS.
(KHS GmbH)

Lichtblick für die russische Getränkebranche: Beviale Moscow 2021 findet vom ...
 26.02.2021

Lichtblick für die russische Getränkebranche: Beviale Moscow 2021 findet vom ...  (Firmennews)

...16. bis 18. März in Moskau statt

Foto: Auch bei der Beviale Moscow 2021 wird es unter anderem wieder um Wein gehen - ein ausgeklügeltes Sicherheits- und Eventkonzept macht es möglich.

Die Beviale Moscow findet vom 16. bis 18. März 2021 in der Main Stage Event Hall in Moskau statt. Die erste ganzheitliche Messe für die Getränkeindustrie in Russland ist somit eine der wenigen Veranstaltungen, die im Frühjahr 2021 ein physisches Treffen der Branche ermöglichen – und zwar auf ausdrücklichen Wunsch der russischen Aussteller und Besucher. Diese erwartet ein durchdachtes und attraktives Event-Konzept. Zahlreiche Partner und Verbände steuern zu einem qualitativ hochwertigen Rahmenprogramm bei. Selbstverständlich werden bei der Beviale Moscow 2021 alle von den lokalen Behörden vorgegebenen Maßnahmen streng umgesetzt. Diese besondere Ausgabe ebnet den Weg für eine Fortsetzung der Erfolgsgeschichte der Beviale Moscow im Jahr 2022, die bereits jetzt viel Zuspruch erfährt – vor allem von Ausstellern, die in diesem Jahr nicht dabei sein können.

Durch den rechtzeitigen Geländewechsel in die Main Stage Event Hall konnte die Beviale Moscow in einem Umfeld von Unsicherheit und sich immer wieder verändernden Rahmenbedingungen Verlässlichkeit für ihre Kunden schaffen. Für die Sonderausgabe der Beviale Moscow in diesem Jahr ist diese Location ideal. Etwa die Hälfte der angemeldeten Aussteller für die Messe 2020, die dann abgesagt werden musste, und auch der Großteil der Partner werden an Beviale Moscow 2021 teilnehmen. Rund 80 Prozent der Aussteller kommen aus Russland, erwähnenswert sind die etwa 20 Prozent internationalen Aussteller, die ihre Teilnahme trotz erschwerter Bedingungen dennoch zugesagt haben.

Umfassendes Sicherheits- und Hygienekonzept
„Der enorme Zuspruch und große Rückhalt aus der Branche ist ein klares Zeichen, dass unser Konzept aufgegangen ist und die Beviale Moscow die wichtigste Plattform für die russische Getränkeindustrie ist“, stellt Thimo Holst, Projektleiter Beviale Moscow bei der NürnbergMesse, zufrieden fest. „Wir haben daher alles darangesetzt, unseren Kunden und Partnern unter den gegebenen Umständen ein adaptiertes, aber qualitativ hochwertiges Konzept zu bieten.“ Dazu gehört ein umfangreicher Sicherheits- und Hygieneplan. Neben allen von den lokalen Behörden vorgegebenen Anordnungen – Fiebermessen am Eingang, Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, Tragen von Handschuhen – setzt die Beviale Moscow 2021 weitere Maßnahmen um: Auf allen Sonderflächen ist genügend Abstand gewährleistet, Ein- und Ausgänge sind voneinander getrennt, in der Halle werden zahlreiche Desinfektionsspender bereitgestellt und die Luft wird kontinuierlich gereinigt.

Hochwertiges Begleitprogramm auch in diesem Jahr
Inhaltlich wird die Messe der 2020 geplanten Veranstaltung in nichts nachstehen. Nahezu alle Partner und Verbände halten der Beviale Moscow auch in diesem Jahr die Treue und steuern zu einem umfangreichen und hochwertigen Rahmenprogramm bei. In der Konferenz zur Weinherstellung in Russland tritt erstmals die Kooperation mit der „Vinitech Innovation Tour“ in Kraft. Russische Weinexperten führen in die Besonderheiten des Marktes ein, während französische Experten Vorträge zu den Themen Technologie und Innovation halten. Die Teilnehmer der Konferenz erhalten so einen umfassenden Überblick über den Weinmarkt und seine Zukunft. Milchproduktion und -weiterverarbeitung sind in Russland ein zentrales Thema der Getränkeindustrie. Einen Ausblick gibt das russische Branchenportal „The Dairy News“ unter dem Thema „The New Milk Retail in Russia“. In Zusammenarbeit mit CocaCola präsentiert die Beviale Moscow erstmals eine Konferenz zum Trend gesunder Getränke. Weitere bereits aus den Vorjahren bekannte Programmpunkte sind auch in diesem Jahr mit von der Partie: eine Konferenz zum russischen Biermarkt, durchgeführt von ABBM, Association of Beer and Beverage Market, die Konferenz von NC-Pack zum Thema Getränkeverpackung sowie die Craft Drinks Corner.

Besonders erwähnenswert unter den gegebenen Umständen ist der repräsentative bayerische Gemeinschaftstand mit vier bayerischen Firmen, die an der Beviale Moscow 2021 teilnehmen werden. „Wir sind sehr froh über die uneingeschränkte Unterstützung von Bayern International, die nach dem Erfolg der Premiere des Gemeinschaftsstands 2019 von der Messe überzeugt sind und uns auch in diesem Jahr unterstützen“, betont Holst. „Wir freuen uns besonders, dass der Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Roland Weigert, ein Video-Grußwort zur Eröffnung der Messe beisteuert.“ Die Kontinuität des bayerischen Gemeinschaftsstands unterstreicht die besonders ausgeprägten wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Bayern und Russland. Darüber hinaus bietet die bayerische Repräsentanz in der Russischen Föderation auf der diesjährigen Beviale Moscow ein Symposium mit dem Titel „Aktuelle Informationen und Trends im Braugewerbe in Bayern und Russland“ an.

Beviale Moscow 2022 in den Startlöchern
Während die Vorbereitungen für die Beviale Moscow 2021 beinahe abgeschlossen sind, arbeiten die Veranstalter bereits an den ersten Konzepten der Beviale Moscow 2022. Viele Aussteller, die auf Grund der erschwerten Rahmenbedingungen in diesem Jahr nicht teilnehmen können, haben der Veranstaltung im kommenden Jahr bereits ihren Zuspruch erteilt und ihre Zusage bestätigt. „Wir sehen die Beviale Moscow in diesem Jahr als eine Art Brücke, die uns den Weg für eine Rückkehr zur Normalität und zum bisherigen Wachstumskurs ebnet“, wagt Holst einen Ausblick. Die Beviale Moscow findet wieder turnusgemäß vom 29. bis 31. März 2022 im Sokolniki Exhibition & Convention Center statt.
(NürnbergMesse GmbH(

drinktec wird in den September 2022 verschoben
 26.02.2021

drinktec wird in den September 2022 verschoben  (Firmennews)

-Neuer Termin: 12. bis 16. September 2022
-Branchenvertreter und Messe München treffen Entscheidung einvernehmlich und frühzeitig angesichts der aufwändigen Planungsvorläufe von Industriegütermessen und des 4-Jahres-Turnus der drinktec
-Erfolgsfaktor Internationalität: Prognosen für Interkontinentalverkehr für Herbst 2021 noch zu ungewiss

Gemeinsam mit dem Fachbeirat der drinktec hat heute die Messe München beschlossen, die Weltleitmesse für die Getränke- und Liquid-Food-Industrie in den Herbst 2022 zu verschieben. Neuer Termin ist der 12. bis 16. September 2022. Dieser Schritt ist angesichts der enorm hohen Internationalität der drinktec zwingend. Der Zeitpunkt der Entscheidung kann zudem nicht weiter aufgeschoben werden. Grund dafür sind die langen Planungsvorläufe bei Industriegütermessen mit komplexem High-Tech-Anlagenbau.

Dabei erlebt die drinktec trotz Corona-Krise eine starke Flächennachfrage aus dem In- und Ausland. Dreiviertel der verfügbaren Ausstellungsfläche sind zum jetzigen Zeitpunkt bereits gebucht. „Genau dieses Vertrauen in die Marke und die Qualität der drinktec als Weltleitmesse verpflichtet uns, die Erwartungen unserer Kunden zu erfüllen“, sagt Dr. Reinhard Pfeiffer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München. „Während wir vor kurzem noch von einer Beruhigung der Pandemielage und damit einem Aufleben des internationalen Reiseverkehrs ausgehen durften, lässt die jetzige Lage eine solche Einschätzung nicht mehr zu. Zwei Drittel aller drinktec-Besucher kommen aus dem Ausland, und davon wieder die Hälfte aus anderen Kontinenten. Angesichts dieser Tatsachen können wir dem Nutzenversprechen einer Weltleitmesse in diesem Jahr nicht gerecht werden.“

Nur alle vier Jahre versammelt sich die weltweite Getränkeindustrie in München. „Die Unternehmen takten ihre Innovationen nach diesem Zyklus. Daher mussten wir einen passenden und zeitnahen Termin im Messekalender finden. Eine Absage und eine Messe-Lücke von acht Jahren wären für die Branche unzumutbar“, erklärt Dr. Pfeiffer.

Der drinktec Fachbeirats-Vorsitzende Volker Kronseder ist froh über das vorausschauende Handeln der Messe, da viele Aussteller, vor allem die mit großen Exponaten nun in die konkrete Messevorbereitung einsteigen müssten: „Wir begrüßen es sehr, dass die Messe München dem einhelligen Wunsch des Experten-Gremiums gefolgt ist. Je frühzeitiger wir diese Entscheidung treffen, desto weniger Kosten und umso mehr Planungssicherheit entstehen bei den Kunden. Für 2022 erwarten wir erheblich stabilere und bessere Rahmenbedingungen.“

Auch der ideelle Träger der drinktec, VDMA, unterstützt die Entscheidung. Richard Clemens, Geschäftsführer VDMA Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen: „Die von Corona hart getroffene Getränkeindustrie braucht Impulse, die von einer mit Reiserestriktionen geschwächten drinktec nicht ausgehen können. Der Markt wartet auf eine starke drinktec 2022. Von dieser Messe werden dann auch wieder die notwendigen Impulse für die gesamte Branche ausgehen“

Die Vorbereitungen und bisherigen Planungen der drinktec 2021 und der integrierten oils+fats werden nun nahtlos auf den neuen Termin 2022 umgestellt.
(Messe München GmbH)

Radeberger Pilsner verzichtet auf 0,33l‐Individualflasche: Umstellung auf Pool der GeMeMa
 26.02.2021

Radeberger Pilsner verzichtet auf 0,33l‐Individualflasche: Umstellung auf Pool der GeMeMa  (Firmennews)

Schöner Beitrag zur Stabilisierung des Mehrwegsystems: Radeberger Pilsner verzichtet auf 0,33l‐Individualflasche: Umstellung auf Pool der GeMeMa

Sie gehört zu Radeberger Pilsner wie ihre sächsische Heimat oder der schwarz‐goldene Markenauftritt: Die Individualflasche mit dem unverkennbaren geprägten Namensschriftzug am Flaschenhals, mit der die Marke seit nun bereits fast 15 Jahren erfolgreich aktiv ist. Jetzt hat die Radeberger Exportbierbrauerei jedoch eine Entscheidung getroffen: Sie verzichtet zukünftig im Bereich „0,33l‐Gebinde“ auf ihre beliebte Individualflasche – und stellt, auch als Beitrag zur Stabilisierung des durch wachsende Komplexitäten unter Druck geratenen Mehrwegsystems, auf eine Pool‐Flasche um. Und zwar nicht auf irgendeine: Sie setzt auf den 0,33l‐Longneck‐Pool der Gesellschaft für Mehrweg‐Management (GeMeMa), der gerade im Markt startet.

Die Umstellung läuft bereits auf Hochtouren, erste Abfüllchargen sind bereits in die neuen Einheitsgebinde gefüllt – und werden ab Anfang März nach und nach in den Markt gebracht: So löst die 0,33l‐Longneck‐Poolflasche schrittweise die 0,33l‐Individualflasche von Radeberger Pilsner ab. Ein Flaschentyp weniger im Getränkemarkt, der sortiert werden muss – so werden zumindest in diesem Marktsegment Komplexitäten für alle Marktteilnehmer reduziert. „Radeberger Pilsner war eine der ersten Biermarken, die in Deutschland national mit einer Individualflasche in den Markt gestartet ist – als Antwort auf den nicht geregelten, daher schlecht gepflegten und vor allem qualitativ nicht mehr akzeptablen NRW‐Pool,“ erläutert Axel Frech, Geschäftsführer der Radeberger Exportbierbrauerei. Und er ergänzt: „Heute, anderthalb Jahrzehnte später, besteht zum allerersten Mal eine echte Chance, im deutschen Biermarkt einen geregelten Pool aufzusetzen, der die hohen Anforderungen an Qualität langfristig sichert, Investitionen in Poolgebinde wieder sinnvoll macht – und dem eigenen Markenauftritt zugutekommen lässt.“

Da sei es nur konsequent, dass Radeberger Pilsner nun erneut an der Spitze der Bewegung stehe, so Frech: „Im Sinne des wichtigen und nachhaltigen Mehrwegsystems und somit zur Absicherung der Lieferketten aller Brauer unterstützen wir diese für die gesamte Branche sinnvolle Pool‐Initiative ‐ und bekennen uns klar zu dem nun etablierten Pool der Gesellschaft für Mehrweg‐Management (GeMeMa), den unser Mutterhaus mit initiiert hat. Es ist ein klares Signal, dass wir es mit diesem Pool ernst meinen.“ Und er stellt klar: „Auf die 0,33l‐Flasche entfällt zwar nicht der Löwenanteil unserer Mengen, das wollen wir gar nicht verschweigen. Allerdings ist es eben genau diese Gebindegröße, die gerade weiter in Individualisierung zu kippen droht – da zählt jeder Beitrag. Und wir leisten unseren nun gern.“

Trotzdem sei die Entscheidung, in diesem Gebinde auf die etablierte und von vielen Verbrauchern geschätzte 0,33l‐Individualflasche zu verzichten, nicht leichtfertig getroffen worden: „Klar ist: Die besondere Flasche ist ein nicht unwesentlicher Teil des besonderen Markenauftritts unseres Radeberger Pilsners“, so Frech. Allerdings gelte auch: „Wir bekennen uns zum Mehrwegsystem. Deswegen haben wir die sich jetzt in diesem Segment bietende Chance gerne und vor allem mit voller Überzeugung ergriffen.“

Die Umstellung von der 0,33l‐Individualflasche ist bereits angelaufen, der Abtausch im Markt startet ab März 2021.
(Radeberger Exportbierbrauerei GmbH)

Bitburger verlängert die Bockbierzeit
 26.02.2021

Bitburger verlängert die Bockbierzeit  (Firmennews)

Neu ab März: Bitburger Maibock / Limitierte Bierspezialität mit Ariana-Hopfen

Zum Frühlingsbeginn bringt Bitburger eine weitere saisonale und limitierte Bierspezialität in Gastronomie und Handel. Der Bitburger Maibock ist ein helles Bockbier mit einer fein abgestimmten Hopfenmischung aus Hallertauer und Bitburger Siegelhopfen und dem besonders fruchtigen Aromahopfen Ariana. Ab 1. März ist der Bitburger Maibock bei ausgewählten Handels- und Gastronomiepartnern verfügbar, ab Februar ist zudem die Vorbestellung unter anderem auf www.bier-deluxe.de möglich.

Nach dem erfolgreichen Bitburger Winterbock handelt es sich dabei bereits um die zweite saisonale Bierspezialität aus dem Hause Bitburger. „Unser Winterbock ist aufgrund des herausragenden Geschmacks ein großer Erfolg. Da war der Wunsch unserer Kunden nach einem Bockbier für den Frühling umso verständlicher“, sagt Axel Dahm, Sprecher der Geschäftsführung der Bitburger Braugruppe. „Mit dem Bitburger Maibock wollen wir die Nachfrage der Verbraucher nach Spezialitätenbieren mit bester Qualität jetzt auch in der warmen Jahreszeit mit einem betont hopfigen und fruchtig-frischen Bier erfüllen.“

Inspiriert von traditionellen Bitburger Bockbier-Rezepturen hat Braumeister Stefan Meyna den Maibock zum Frühjahr eingebraut. Er überzeugt mit einem süffigen und fruchtig-frischen Charakter, geschmacklich entfalten sich Hopfennoten nach Ananas, Zitrone, Pfirsich und eine dezente Malzsüße. Der Alkoholgehalt beträgt 6,7 Prozent, erhältlich ist der Maibock in der traditionellen Stubbiflasche. Die Produkteinführung wird begleitet durch einen Werbespot, digitale Maßnahmen und klassische Printwerbung.
(Bitburger Braugruppe GmbH)

SIG: Starkes Jahresergebnis 2020 unterstreicht Widerstandskraft des Geschäftsmodells
 25.02.2021

SIG: Starkes Jahresergebnis 2020 unterstreicht Widerstandskraft des Geschäftsmodells  (Firmennews)

Jahresergebnis 2020
- Kernumsatz bei konstanten Wechselkursen um 5,5% gesteigert; ausgewiesen um 1,7%
- Bereinigte EBITDA-Marge trotz negativen Wechselkurseffekten leicht erhöht auf 27,4% (2019: 27,2%)
- Bereinigtes Nettoergebnis um 7% gesteigert auf EUR 232,3 Millionen
- Starker freier Cashflow von EUR 233,2 Millionen nach Investitionen in neue Abfüllanlagen und in neuen Produktionsstandort
- Erhöhung der Dividende um mehr als 10% auf CHF 0.42 je Aktie vorgeschlagen

Samuel Sigrist (Foto), CEO von SIG Combibloc, sagte: "Wenn wir auf die beispiellosen Ereignisse des Jahres 2020 zurückblicken, dürfen wir stolz darauf sein, was wir erreicht haben. Dank der frühzeitigen Imple­mentierung eines globalen Pandemieplans konnten wir den Betrieb in all unseren Produktionswerken während der COVID-19-Krise aufrechterhalten. Das grosse Engagement und die hohe Einsatzbereit­schaft unserer Mitarbeitenden während des ganzen Jahres ermöglichten uns, immer für unsere Kunden da zu sein und ihnen dabei zu helfen, Konsumentinnen und Konsumenten weltweit mit notwendigen Nahrungsmitteln zu versorgen.

Das Jahr war ein Beweis für die Widerstandskraft unseres Geschäftsmodells und die Robustheit unserer Endmärkte. Das währungsbereinigte Wachstum des Kernumsatzes von 5,5 % unterstreicht den positi­ven Portfolioeffekt, der durch die geografische Diversifizierung unseres Geschäfts über viele Jahre hin­weg entstanden ist. Wir haben neues Geschäft dazu gewonnen und mit dem Bau eines neuen Werks in China, das vor Kurzem seinen Betrieb aufgenommen hat, unsere globale Präsenz weiter ausgebaut. Mit der geplanten Übernahme der restlichen 50% unseres Joint Ventures im Nahen Osten und Afrika werden wir unsere Präsenz in Wachstumsmärkten weiter stärken und können ein Geschäft mit einem attraktiven Finanzprofil vollständig konsolidieren.

Dank dem vorteilhaften ökologischen Fussabdruck unserer Verpackungen helfen wir unseren Kunden schon heute, die wachsende gesellschaftliche Forderung nach einem verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt zu erfüllen. Es ist unsere Mission, Lebensmittelverpackungen herzustellen, mit denen wir den Menschen und dem Planeten etwas zurückgeben können. Deshalb richten wir unser Nachhaltig­keitsprogramm auf vier weitreichende Massnahmen mit positiven Effekten aus: positiv für den Wald, für das Klima, für die Ressourcen und für die Nahrungsmittel. Konkret bedeutet dies: Wälder vergrössern, den CO2-Gehalt der Atmosphäre reduzieren, Ressourcen für künftige Generationen schaffen und sicher­stellen, dass immer mehr Menschen Zugang zu sicherer Nahrung haben. Wir sind überzeugt, dass wir mit diesem Programm den Wert unseres Angebots für Kunden weiter steigern und es uns der Verwirk­lichung unserer Vision eines insgesamt «netto-positiven» Lebensmittelverpackungssystems näher­bringt. Unsere Erfolgsbilanz in Sachen Nachhaltigkeit wird durch unser Platin-Rating von EcoVadis be­legt, mit dem wir zu den besten 1% der bewerteten Unternehmen gehören."

Umsatz nach Regionen: 2020
Alle Regionen trugen im Jahr 2020 zum währungsbereinigten Wachstum bei. In der Region Americas sowie in geringerem Masse in der Region Asien-Pazifik (APAC) führte die Abwertung der lokalen Wäh­rungen gegenüber dem Euro bei den ausgewiesenen Zahlen zu Umsatzrückgängen. Das starke wäh­rungsbereinigte Wachstum in Europa und in der Region Americas ist auf den erhöhten Konsum zu Hause während der COVID-19-Lockdowns zurückzuführen. Das Wachstum in der Region Americas be­inhaltete auch einen bedeutenden Beitrag von bei neuen Kunden platzierten Abfüllanlagen. In der Re­gion APAC, in der ein grosser Teil der verkauften Produkte für den Verzehr unterwegs bestimmt ist, wirkten sich die Lockdowns negativ aus. Dieser Effekt wurde im vierten Quartal durch einen geringeren Lageraufbau bei den Kunden verstärkt, da die Auswirkungen der Pandemie in Südostasien weiterhin zu spüren waren. Bei der Region APAC ist der Umsatz von Visy Cartons in Australien, akquiriert im Novem­ber 2019, erstmals vollständig enthalten.

EBITDA und bereinigtes EBITDA
Das bereinigte EBITDA erhöhte sich auf EUR 498,3 Millionen und die bereinigte EBITDA-Marge stieg leicht auf 27,4%. Skaleneffekte, niedrigere Rohstoffkosten und Effizienzsteigerungen konnten die nega­tiven Auswirkungen der Abwertung wichtiger Währungen, insbesondere des brasilianischen Real, ge­genüber dem Euro mehr als ausgleichen.

Der Anstieg der bereinigten EBITDA-Marge in der Region EMEA spiegelt das starke Umsatzwachstum und die daraus resultierenden Effizienzsteigerungen in der Produktion wider. In der Region APAC wirkte sich das schwächere Wachstum auf die Marge aus, und sowohl die Region APAC als auch die Region Americas wurden durch negative Währungseffekte beeinflusst.

Das EBITDA betrug EUR 449,7 Millionen im Vergleich zu EUR 479,7 Millionen im Jahr 2019. Der Rückgang ist auf Wertminderungen im Zusammenhang mit produktionsbezogenen Vermögenswerten der Papier­mühle Whakatane in Neuseeland zurückzuführen.

Nettoergebnis und bereinigtes Nettoergebnis
Das bereinigte Nettoergebnis stieg von EUR 217,4 Millionen im Jahr 2019 auf EUR 232,3 Millionen, ins­besondere aufgrund der Erhöhung des bereinigten EBITDA und geringerer Zinsaufwendungen.

Das Nettoergebnis betrug EUR 68 Millionen im Vergleich zu EUR 106,9 Millionen im Vorjahr. Zusätz­lich zu den oben erwähnten Wertminderungen enthielt das Nettoergebnis Währungsverluste aus kon­zern­internen Darlehen und Kosten im Zusammenhang mit der vorzeitigen Rückzahlung von befristeten Dar­lehen im Rahmen der im Juni 2020 durchgeführten Schuldenrefinanzierung.

Dividende
Der Verwaltungsrat wird der am Mittwoch, 21. April 2021, stattfindenden Generalversammlung eine Dividendenausschüttung aus Kapitaleinlagereserven von CHF 0.42 je Aktie für das Jahr 2020 vorschla­gen (2019: CHF 0.38 je Aktie). Diese erhöhte Dividende wird infolge der Transaktion mit der Obeikan Invest­ment Group auf eine höhere Anzahl Aktien (17,5 Millionen neue Aktien) ausbezahlt.

Investitionen
Die Bruttoinvestitionen betrugen im Jahr 2020 EUR 199 Millionen (2019: EUR 182 Millionen). Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr ist auf Investitionen in Produktionsanlagen für das neue Werk in China zurück­zuführen, das in der Nähe des bestehenden Werks in Suzhou erstellt wurde. Die Brutto­investitionen für Abfüllanlagen waren trotz des herausfordernden Umfelds stabil. Die Nettoinvestitionen lagen bei EUR 145 Millionen im Vergleich zu EUR 110 Millionen im Vorjahr, da die von Kunden erhal­tenen Vorabzah­lungen für Abfüllanlagen wieder auf ein normaleres Niveau zurückkehrten. Das Verhält­nis von Netto­investitionen zu Umsatz lag bei 8,0% und damit knapp innerhalb des Zielbereichs von 8-10%.

Freier Cashflow
Der Mittelzufluss aus betrieblicher Tätigkeit war aufgrund zusätzlicher Steuerzahlungen und Kosten für die Schuldenrefinanzierung leicht rückläufig. Die Generierung von freiem Cashflow war trotz des An­stiegs der Investitionen und höherer Zahlungen für Leasingverbindlichkeiten stark.

Refinanzierung und Verschuldungsquote
Am 19. Juni 2020 schloss SIG eine Refinanzierung ab, bei der zwei befristete Darlehen durch ein neues, an Nachhaltigkeitsziele gebundenes befristetes Darlehen und zwei Anleiheemissionen er­setzt wurden. Ausserdem wurde eine neue revolvierende Kreditfazilität in Höhe von EUR 300 Millionen eingerichtet. Die niedrigeren Zinsen für die neuen Bankfazilitäten und Anleihen reduzierten die durch­schnittlichen Fremdkapitalkosten des Unternehmens per Ende Dezember 2020 auf 1,6%. Die Refinanzierung ermög­lichte einen Wechsel von einer besicherten zu einer unbesicherten Fremdkapitalstruktur zu Investment-Grade-Konditionen und verlängerte das gesamte Fälligkeitsprofil.

Die Nettoverschuldung lag zum Jahresende bei 2,7x bereinigtes EBITDA und damit leicht unter dem Niveau von 2019. Die höhere Bruttoverschuldung beinhaltet die gestiegenen Leasingverbindlichkeiten, einschliesslich derer im Zusammenhang mit dem neuen Produktionswerk in China. Die starke freie Cash­flow-Generierung führte zu einem deutlichen Anstieg der flüssigen Mittel auf EUR 355 Millionen.

Übernahme der restlichen 50% des Joint Ventures im Nahen Osten und Afrika
Im November unterzeichnete SIG Combibloc eine Vereinbarung zur vollständigen Übernahme des Joint Ventures SIG Combibloc Obeikan im Nahen Osten und Afrika durch den Erwerb der 50%-Beteili­gung des Partners Obeikan Investment Group (OIG). Der Abschluss der Transaktion wird für das erste Quartal 2021 erwartet, vorbehaltlich üblicher Abschlussbedingungen. Die Akquisition wird die globale Präsenz von SIG erweitern und die mittel- und langfristigen Wachstumsaussichten verbessern.

Die Transaktion wird durch eine Kombination aus neu ausgegebenen SIG-Aktien (aus dem genehmigten Aktienkapital) und verfügbaren Barguthaben und Kreditlinien finanziert. Die Auswirkung auf den Ver­schuldungsgrad wird marginal sein. OIG erhält für die 50%-Beteiligung an SIG Combibloc Obeikan rund 17,5 Millionen SIG-Aktien, was einem Anteil von rund 5% des SIG-Aktienkapitals auf einer pro forma voll verwässerten Basis entspricht, sowie eine Barabgeltung von EUR 167 Millionen.

Entscheid zur Schliessung der Papierfabrik Whakatane
SIG prüfte für die Papierfabrik in Whakatane (Neuseeland) die Weiterführung sowie verschiedene stra­te­gische Alternativen. Die Fabrik produziert in erster Linie Rohkarton (Liquid Packaging Board) für SIG selber und das Joint Venture der Gruppe im Nahen Osten. Als Folge der Überprüfung wurden im Kon­zernabschluss zum 31. Dezember 2020 Wertminderungen in Höhe von EUR 38 Millionen auf produkti­onsbezogene Vermögenswerte er­fasst.

Der Verwaltungsrat hat schliesslich entschieden, die Papierfabrik zu schliessen. Das Unternehmen wird den obligatorischen Konsultationsprozess mit den Mitarbeitenden einleiten. Die Weiterführung der Fab­rik hätte erhebliche Investitionen erfordert. SIG kann künftig von erweiterten Beschaffungsmöglichkei­ten bei bestehenden Lieferanten für Rohkarton (Liquid Packaging Board) profitieren. Als Folge des Schliessungsentscheids rechnet das Management mit Restrukturierungskosten in Höhe von ca. EUR 30 Millionen, die in der ersten Hälfte des Jahres 2021 anfallen werden. Da die Vermögenswerte des Werks im Laufe der Zeit liquidiert werden, wird erwartet, dass sich die Auswirkungen dieser Kosten auf den freien Cashflow auf ca. EUR 15 Millionen reduzieren, wovon EUR 10 Millionen auf den Cashflow im Jahr 2021 entfallen würden. Es wird erwartet, dass die Vorteile der Schliessung die Mittelabflüsse in der nach internen Standards üblichen Zeitperiode kom­pensieren werden.

Nominierungen für den Verwaltungsrat
Der Verwaltungsrat beantragt die Wiederwahl des Präsidenten und aller übrigen gegenwärtigen Mit­glieder des Verwaltungsrats an der ordentlichen Generalversammlung vom 21. April 2021.

Darüber hinaus schlägt der Verwaltungsrat neu Martine Snels zur Wahl in den Verwaltungsrat vor. Mar­tine Snels verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Lebensmittelindustrie und war von 2015 bis 2017 COO Ingredients (B2B) bei FrieslandCampina. Anschliessend war sie in der Geschäftsleitung von GEA, einem grossen Anbieter von Technologie und Prozesstechnik für die Lebensmittel- und Getränke­industrie, für Regionen und Länder zuständig. Martine Snels ist belgische Staatsbürgerin und hat einen MSc in Agrartechnik von der K.U. Leuven.

Wie bereits angekündigt, hat der Verwaltungsrat, vorbehaltlich des Abschlusses der Joint-Venture-Transaktion, Abdallah Al Obeikan, Chief Executive Officer von OIG und derzeit Chief Executive Officer von SIG Combibloc Obeikan, zur Wahl in den Verwaltungsrat an der Generalversammlung vorgeschla­gen. Damit kann SIG auf dem Erfolg der vertrauensvollen Partnerschaft der letzten 19 Jahre aufbauen und weiterhin von der starken lokalen Präsenz und Expertise von OIG profitieren.

Ausblick 2021
SIG wird sich weiterhin auf profitables Wachstum konzentrieren, indem das Geschäft mit bestehenden und neuen Kunden ausgebaut und auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Lösungen entwickelt werden. Im Jahr 2021 erwartet das Unternehmen, vorbehaltlich des Abschlusses der Transaktion, die vollständige Konsolidierung der Umsätze im Nahen Osten und Afrika ab Anfang März. Auf vergleichbarer Basis wird für das kombinierte Geschäft ein währungsbereinigtes Kernumsatzwachstum in der unteren Hälfte der Spanne von 4-6% erwartet. Dabei werden die anhaltenden Einschränkungen in Südostasien, die den On-the-go-Konsum beeinträchtigen, und die allgemeine Unsicherheit über die anhaltenden globalen Auswirkungen der COVID-19-Krise berücksichtigt. Das prognostizierte Wachstum entspricht einer Be­schleunigung der organischen Wachstumsrate im Vergleich zu 2020 ohne den Effekt der Konsolidierung von Visy Cartons.

Unter der Annahme, dass sich die Wechselkurse nicht wesentlich verschlechtern, wird die bereinigte EBITDA-Marge, einschließlich der Konsolidierung des Geschäfts im Nahen Osten und Afrika, voraus­sicht­lich im Bereich von 27-28% liegen. Die Nettoinvestitionen werden voraussichtlich innerhalb des ange­strebten Bereichs von 8-10% des Umsatzes liegen.

Das Unternehmen hält an seiner mittelfristigen Prognose eines währungsbereinigten Kernumsatzwachs­tums von 4-6% und einer bereinigten EBITDA-Marge von rund 29% fest. Die Nettoinvestitionen sollten sich im Rahmen von 8-10% des Umsatzes bewegen. Das Unternehmen plant, eine Ausschüttungsquote von 50-60% des bereinigten Nettogewinns beizubehalten und gleichzeitig den Nettoverschuldungs­grad in Richtung 2x bereinigtes EBITDA zu reduzieren.
(SIG Combibloc Group AG)

Mohrenbrauerei nimmt PET-Flaschen aus dem Sortiment
 25.02.2021

Mohrenbrauerei nimmt PET-Flaschen aus dem Sortiment  (Firmennews)

Nach 20 Jahren Aus für Kunststoff-Flaschen

Im Jahr 2000 führte die Mohrenbrauerei Bier in PET-Flaschen ein. Jetzt wird das Einweggebinde aus dem Sortiment genommen. Hauptgrund dafür ist das geänderte Konsumverhalten aufgrund der kritischen Diskussion um Kunststoffverpackungen.

97 Prozent ihrer Getränke vertreibt die Mohrenbrauerei in Mehrweggebinden, 3 Prozent in Aludosen, Einwegglas- und Kunststoffflaschen. Vier Sorten – Pfiff, Radler Sauer, Zitrone Naturtrüb und Grapefruit – waren bisher in 0,33-Liter-PET-Einwegflaschen erhältlich. Nach über 20 Jahren wird die Abfüllung in Kunststoffflaschen jetzt eingestellt.

Innovatives Gebinde mit Imageproblem
2000 führte die Mohrenbrauerei Bier in PET-Flaschen ein und war damit Vorreiter am österreichischen Markt. Später wurde die Flaschengröße von 0,5 auf 0,33 Liter reduziert und der Verschluss mehrfach weiterentwickelt. Zum Verschließen der Flaschen wurde sogar eine eigene Maschine konstruiert.

„Die kritische öffentliche Diskussion rund um Kunststoff führt zu sinkender Akzeptanz beim Konsumenten. Das gilt auch für unsere technisch innovative PET-Flasche“, stellt Geschäftsführer Heinz Huber fest. Die Aussicht auf eine Pandemie-bedingt verhaltene Faschingssaison hat ebenfalls zur Entscheidung des Dornbirner Traditionsunternehmens beigetragen. In der „fünften Jahreszeit“ war der PET-Flaschen-Absatz traditionell überdurchschnittlich hoch.

„Wir haben die PET-Flasche ursprünglich als Nischenprodukt für unterwegs oder für Veranstaltungen eingeführt“, erklärt Co-Geschäftsführer Thomas Pachole. Künftig bleibt die Aludose als leichtes Einweggebinde im Sortiment. Aufgrund des guten Lichtschutzes und der guten CO2-Barriere – beides sorgt für garantierten Biergenuss – eignen sich Dosen sehr gut als leichtes Einweggebinde. Aluminium weist eine hohe Sammelrate auf. Beim Recycling sind im Vergleich zur Neuproduktion nur fünf Prozent der Energie erforderlich. Aluminium kann nahezu unendlich oft wiederverwertet werden.

Innovation und Handlungsbedarf bei Mehrweg
Ansonsten stehen die Zeichen auf Mehrweg. Dabei setzt die Mohrenbrauerei auf Innovation. 2019 führte das Unternehmen die weltweit erste Leichtflasche aus Glas ein, die jährlich 585 Tonnen Transportgewicht und damit erhebliche CO2-Emissionen einspart.

„Wir müssen aber auch bei Mehrweg durch ein höheres Pfand Bewusstsein schaffen, dass leere Flaschen Wertstoff und kein Abfall sind“, betont Huber in Hinblick auf die von der Regierung geplante Einführung des Einwegpfands.
(Mohrenbrauerei Vertriebs KG)

RhönSprudel Vita ACE Orange-Mango-Maracuja jetzt auch in PET-Mehrweg
 25.02.2021

RhönSprudel Vita ACE Orange-Mango-Maracuja jetzt auch in PET-Mehrweg  (Firmennews)

Der MineralBrunnen RhönSprudel baut sein Vita Sortiment aus. Die beliebte Sorte Vita ACE Orange-Mango-Maracuja gibt es ab März 2021 auch im 12 x 0,75 Liter PET-Mehrweggebinde.

Mit der beliebten Sorte RhönSprudel Vita ACE Orange-Mango-Maracuja im klassischen 12 x 0,75 Liter PET-Mehrweggebinde setzt RhönSprudel ab März 2021 neue Kaufimpulse im Wachstumssegment der fruchtig frischen Vitamingetränke. „Mit dem erweiterten Angebot und einem neuen, modernen und frischen Etikettendesign für die gesamte Range wollen wir weitere Impulse in diesem gut wachsenden Segment setzen,“ erklärt Jürgen Bühler, Marketingleiter des MineralBrunnen RhönSprudel. Bislang war die bei Verbrauchern sehr beliebte Geschmacksrichtung Orange-Mango-Maracuja nur in der kleinen roten 12 x 0,5 Liter Kiste erhältlich. Der wachsende Verbraucherwunsch nach einer gesundheitsorientierten Lebensweise hat nicht zuletzt auch für nachhaltige Zuwächse des Vita Sortiments gesorgt. „Unsere fruchtigen Erfrischungsgetränke mit der Extraportion an Vitaminen wie A, C und E können einen wichtigen Beitrag zu einer ausgewogenen Ernährung leisten und erfreuen sich daher einer steigenden Nachfrage. Mit der neuen Gebindeform entsprechen wir gezielt dem Verbraucherwunsch nach einem Mehrwegangebot für die beliebte Geschmacksrichtung. Zusätzlich sorgt das frische Etikettendesign, das sich auf allen drei RhönSprudel Vita ACE Sorten wiederfindet, für eine besonders ansprechende und moderne Optik“, so Bühler weiter.

RhönSprudel Vita ACE: Voller Vitamine, voller Geschmack
In den RhönSprudel Vita ACE Produkten trifft erfrischend fruchtiger Geschmack mit den Vitaminen A, C und E auf das sanft prickelnde RhönSprudel Mineralwasser aus dem Biosphärenreservat Rhön. Alle Sorten des Sortiments verzichten auf die Zugabe von künstlichen Zusätzen und Süßstoffen. Die Linie umfasst drei verschiedene Sorten in den Geschmacksrichtungen ACE Mehrfrucht, ACE Orange-Karotte und ACE Orange-Mango-Maracuja.
(MineralBrunnen RhönSprudel Egon Schindel GmbH)

Nachhaltig, autark und sicher – das sind die Wesensmerkmale des flexibel einsetzbaren ...
 24.02.2021

Nachhaltig, autark und sicher – das sind die Wesensmerkmale des flexibel einsetzbaren ...  (Firmennews)

... Desinfektionsmittelspenders DEEON

Bild: Desinfektionsmittelspender DEEON mit Mehrweg-Variotainer und Edelstahl-Komponenten

Die Geschäftsbereiche SCHÄFER Lochbleche und SCHÄFER Container Systems der SCHÄFER WERKE Gruppe haben als Kooperationspartner mit dem in Hamm beheimateten Getränkearmaturenhersteller DSI das kontaktlose Handhygienesystem DEEON entwickelt. DEEON ermöglicht eine nach den WHO- und RKI-Empfehlungen hygienische Handdesinfektion, besonders in hochfrequentierten Besucherbereichen. SCHÄFER Lochbleche fertigt die Einzelkomponenten für die Edelstahl-Einhausung des autarken DEEON footon. Der in der Hygienestation integrierte 20 Liter Mehrweg-Variotainer stammt von SCHÄFER Container Systems.

Die Kapazität einer Füllung des aus Edelstahl produzierten 20 Liter Variotainers reicht für 6.000 Handdesinfektionen á 3 ml. Die entleerten Mehrwegbehälter werden in einem Kreislaufsystem durch wiederbefüllte Variotainer ersetzt. Zum Vergleich: Mit handelsüblichen Handdesinfektionssystemen werden für die gleiche Anzahl an Desinfektionsvorgängen bis zu 60 Einweg-Plastikflaschen verbraucht, in denen immer ein Desinfektionsmittelrest zurückbleibt, weshalb die verbrauchten Plastikflaschen der Sondermüllentsorgung unterliegen. Mit der Einführung des Mehrweg-Konzeptes in das Desinfektionsmittel-Segment, kann nun auch in diesem Anwendungsbereich Verpackungsmüll dauerhaft vermieden werden.

DEEON footon wird ausschließlich mittels mechanischer Fußpumpe über ein Pedal bedient und ist überall ohne zusätzliche Stromversorgung einsatzbereit. Der sonst übliche Handkontakt mit Armaturen entfällt. Folglich werden Krankheitserregern wie Bakterien und Viren die notwendige Kontaktfläche zur Übertragung entzogen. Ein weiteres Merkmal des funktionalen Designs vonDEEON ist die individuelle Werbefläche der Einhausung. Diese erlaubt ein unübersehbares Branding, je nach Anwender und Einsatzgebiet, wie etwa im Eingangsbereich von öffentlichen Gebäude

Die weltweiten WHO-Empfehlungen und die daraus resultierenden Vorgaben der Politik haben ein besonders schnelles Handeln seitens Industrie erforderlich gemacht. Der Handlungsdringlichkeit konnten die Kooperationspartner mit einer Time-To-Market von nur wenigen Wochen Folge leisten. „Wenn wir im vergangenen Jahr eines gelernt haben, dann, dass wir Gesundheit nicht als selbstverständlich hinnehmen können. Mit dem sehr kurzfristig entwickelten Handhygienespender, welcher im Gegensatz zu vielen herkömmlichen Desinfektionsmittelspendern über den Fußkontakt bedienbar ist, bieten wir eine Lösung für aktuell dringend benötigte Hygienekonzepte, die in eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft eingebunden werden kann“, erklärt Guido Klinkhammer, Geschäftsführer der SCHÄFER WERKE Gruppe.
(SCHÄFER Werke GmbH)

Thailand: Einzigartige drinksplus-Technologie von SIG hilft DPO, Innovationen voranzutreiben
 24.02.2021

Thailand: Einzigartige drinksplus-Technologie von SIG hilft DPO, Innovationen voranzutreiben  (Firmennews)

Die Dairy Farming Promotion Organization of Thailand (DPO) hat in Thailand die ersten ungekühlt haltbaren Joghurtdrinks mit spürbaren Stücken in aseptischen Kartonpackungen auf den Markt gebracht: Möglich gemacht durch die einzigartige drinksplus-Technologie von SIG.

Die neue Produktreihe der „Chew-D“-Joghurtdrinks bietet Verbrauchern ein gesundes und zugleich spannendes neues Geschmackserlebnis. Der fettfreie und zuckerarme Joghurtdrink mit Passionsfruchtgeschmack enthält kaubare Perlen aus der in den Tropen wachsenden Konjak-Pflanze. Die Marktneuheit ist in combiblocMini 200ml-Kartonpackungen von SIG erhältlich und kann auf Standard-Füllmaschinen von SIG für Getränke abgefüllt werden.

Die nahrhaften Konjak-Perlen in den Chew-D UHT-Joghurtdrinks sind vorteilhaft in einer ausgewogenen Ernährung und werden von Verbrauchern als spürbares, positives Extra bewertet. Die Konsistenz der Getränke unterstreicht den Geschmack und sorgt für ein angenehmes Trinkerlebnis. Die neuartige, aber bereits bewährte drinksplus-Technologie von SIG ermöglicht die aseptische Abfüllung von Getränken mit bis zu 10 Prozent Stückgehalt – beispielsweise von Obst-, Gemüse- oder Nuss-Stückchen oder auch von Getreidekörnern.

Suchart Chariyalertsak, stellvertretender Direktor bei DPO: „Mit der Markteinführung von Chew-D unter Verwendung der drinksplus-Technologie von SIG konnte DPO ein neues Marktsegment erschließen und eine echte Innovation für die thailändische Getränkebranche bringen. Die neue Produktentwicklung bringt auch unserem Unternehmen echten Mehrwert, da wir die neuen drinksplus-Produkte problemlos mit unserer vorhandenen SIG-Fülltechnologie abfüllen können.“

SIG arbeitet mit einem vorteilhaften Mantelsystem, bei dem jede Packung individuell aufgeformt, befüllt und oberhalb des Füllspiegels mit Ultraschall versiegelt wird und nicht durch das Produkt hindurch. Das garantiert die aseptische Sicherheit des Produktes und ist der Grund, warum drinksplus-Produkte mit Stückchen auf Standard-Füllmaschinen von SIG für Getränke abgefüllt werden können, wenn sie mit einem einfach zu installierenden "drinksplus-Upgrade-Kit" ausgestattet sind. Die Stückchen können bis zu sechs Millimeter lang und breit sein. Die Trinkhalme haben einen Durchmesser von bis zu acht Millimetern, was das Trinken der Produkte einfach und angenehm macht.

Vatcharapong Ungsrisawasdi, Country Manager Thailand bei SIG: „Getränkehersteller auf der ganzen Welt sind auf der Suche nach neuen Wachstumsmöglichkeiten und die Herausforderung besteht darin, das richtige Produkt für die richtige Zielgruppe zu entwickeln. Unser Expertenteam hat eng mit DPO zusammengearbeitet, um den hochwertigen Getränken des Unternehmens spürbare Extras hinzuzufügen – und damit gesundheitsbewussten Verbrauchern etwas Spannendes, Nahrhaftes und Innovatives zu bieten.“

Die Partnerschaft zwischen SIG und DPO bietet echte Produktinnovation und -differenzierung. Sie sind Teil der Value Proposition von SIG, die das Ziel verfolgt, innovative Produkt- und Verpackungslösungen zu schaffen, die es Unternehmen ermöglichen, den sich ständig ändernden Anforderungen gerecht zu werden.
(SIG Combibloc Thailand Ltd)

GEMÜ zum fünften Mal in Folge als Weltmarktführer ausgezeichnet
 24.02.2021

GEMÜ zum fünften Mal in Folge als Weltmarktführer ausgezeichnet  (Firmennews)

Das Ingelfinger Technologieunternehmen GEMÜ wird erneut im Weltmarktführer-Index der Universität St. Gallen und der Akademie Deutscher Weltmarktführer gelistet.

Die WirtschaftsWoche verleiht dem inhabergeführten Ventilspezialisten GEMÜ das WirtschaftsWoche-Qualitätssiegel „Weltmarktführer – Champion 2021“ – und das bereits zum fünften Mal in Folge. Damit würdigt die WirtschaftsWoche die erneute Aufnahme von GEMÜ in den Weltmarktführerindex im Segment „Armaturen und Automatisierungskomponenten: Ventil-, Prozess- und Regelungstechnik für sterile Prozesse“.

Der Weltmarktführerindex wird nach objektiven Kriterien und transparenten Auswahlprozessen unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Christoph Müller von der Universität St. Gallen, in Kooperation mit der Akademie Deutscher Weltmarktführer (ADWM) erstellt. Das Wirtschaftsmagazin WirtschaftsWoche kürt in diesem Rahmen jährlich die 500 Weltmarktführer ihrer jeweiligen Branche in einer Sonderausgabe.
Als „Weltmarktführer Champions“ bezeichnen die Wissenschaftler Unternehmen, die an erster oder zweiter Stelle im relevanten Marktsegment stehen, auf mindestens drei Kontinenten mit eigenen Produktions- und/oder Vertriebsgesellschaften vertreten sind, einen Jahresumsatz von mindestens 50 Millionen Euro erwirtschaften und einen Exportanteil beziehungsweise einen Auslandsanteil von mindestens 50 Prozent ihres Umsatzes nachweisen können. Ein weiteres wichtiges Kriterium, um die Auszeichnung „Weltmarktführer Champion“ zu erhalten, ist die (Eigentümer-) Führung mit Stammsitz in der DACH-Region.

Als inhabergeführtes Familienunternehmen mit Hauptsitz in Ingelfingen-Criesbach (Baden-Württemberg), 27 Tochtergesellschaften sowie sechs Produktionsstandorten in Deutschland, der Schweiz, in China, Brasilien, Frankreich und den USA erfüllt GEMÜ die Rahmenbedingungen. Neben diesen Voraussetzungen sind es vor allem die führende Technologie und die Marktführerschaft im Bereich Ventil-, Prozess- und Regelungstechnik für sterile Prozesse, die für die WirtschaftsWoche ausschlaggebend waren, die Auszeichnung sowie das WirtschaftsWoche-Qualitätssiegel „Weltmarktführer – Champion 2021“ an GEMÜ zu vergeben.

„In diesem besonderen und herausfordernden Jahr sind wir sehr stolz auf die Auszeichnung als Weltmarktführer. Sie zeigt uns, dass es der richtige Weg ist, den Schwerpunkt auf unsere Innovationskraft und auf individuelle Kundenlösungen zu legen und gleichzeitig in digitale Zukunftsthemen zu investieren“, so Gert Müller, geschäftsführender Gesellschafter der GEMÜ Gruppe.
(GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau GmbH & Co. KG)

Stärkung des Exportgeschäfts: Oliver Recker verstärkt das BORCO Global Business ...
 23.02.2021

Stärkung des Exportgeschäfts: Oliver Recker verstärkt das BORCO Global Business ...  (Firmennews)

...Development Team

Das Export-Vertriebsteam des hanseatischen Spirituosenunternehmens BORCO-MARKEN-IMPORT wird ab sofort von Oliver Recker (Foto) als Global Business Development Manager ergänzt.

In dieser Funktion wird sich Herr Recker vornehmlich auf die Stärkung und den Ausbau des Exportgeschäfts der BORCO-Eigenmarken, darunter SIERRA Tequila, FINSBURY London Dry Gin, OLD PASCAS Rum und HELBING Kümmel, in Amerika und Afrika, im Mittleren Osten sowie im südlichen Europa konzentrieren. Zusätzlich zeichnet er verantwortlich für das globale Travel-Retail-Geschäft. Er berichtet an Danny Gandert, der seit dem 01. Januar 2021 als Head of Global Business Development das internationale Geschäft des Familienunternehmens leitet.

Danny Gandert freut sich über das neue Teammitglied: „Herr Recker bringt dank leitender und international ausgerichteter Tätigkeiten in namhaften Unternehmen einen außerordentlichen Erfahrungsschatz mit. Er blickt auf vielseitige Positionen in der internationalen Hotellerie zurück und ist somit bestens in der globalen FMCG- und Gastronomiebranche vernetzt.“

Markus Kohrs-Lichte, BORCO CEO, ergänzt: „Die Besetzung von Herrn Recker ist ein konsequenter Schritt in unserem Bestreben, das für uns sehr bedeutende Exportgeschäft noch strategischer, fokussierter und schlagkräftiger aufzustellen und weiter voranzutreiben. Herr Recker bringt dafür ein bemerkenswertes Profil mit und ich freue mich auf die Zusammenarbeit.“

Nach seiner Ausbildung als Hotelfachmann bekleidete Herr Recker verschiedene Positionen in der Hotellerie und war anschließend bei Unilever im globalen Konzept Development Team tätig, wo er den Bereich „Operation & Training“ im globalen Kontext erfolgreich verantwortete.
(Borco-Marken-Import Matthiesen GmbH & Co. KG)

Bioverbände geschlossen für Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser
 23.02.2021

Bioverbände geschlossen für Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser  (Firmennews)

- AöL wird Fördermitglied der Qualitätsgemeinschaft
- Qualitätsgemeinschaft in IFOAM-Netzwerk aufgenommen

Die Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser e.V. erhält durch die Verbände AöL und die IFOAM - Organics International gleich doppelt weitere Unterstützung bei ihrem Einsatz für reines Wasser und den Erhalt unserer Lebensgrundlagen:

Mit der Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller e.V. (AöL) stößt nach Bioland, Naturland, Demeter, dem Biokreis sowie dem Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) bereits der sechste deutsche Bio-Verband als Mitglied zur Qualitätsgemeinschaft. Damit stehen die wichtigen deutschen Bio-Verbände geschlossen hinter der Qualitätsgemeinschaft und ihrem Bio-Mineralwasser-Siegel. Die rund 120 Mitglieder starke AöL ist der Zusammenschluss der Bio-Lebensmittelhersteller im deutschsprachigen Europa. Sie setzt sich für eine ökologisch und sozial geprägte Marktwirtschaft sowie eine nachhaltigere Lebensmittelerzeugung ein, die den gesamten Entstehungsprozess im Blick behält. Dr. Alexander Beck, geschäftsführender Vorstand der AöL: „Wir unterstützen die Qualitätsgemeinschaft als Fördermitglied, weil sie mit ihrem Bio-Mineralwasser-Siegel die uns alle leitenden Bio-Prinzipien eins zu eins auf unser wichtigstes Lebensmittel, das Wasser, überträgt. Nur wenn man wie die Qualitätsgemeinschaft den gesamten Entstehungsprozess eines Lebensmittels vom Boden bis zum Endprodukt transparent und nachhaltig in den Blick nimmt, kann man es von Anfang an schützen und auch für zukünftige Generationen in bester Bio-Qualität bewahren. Und genau das ist der Kerngedanke der Biobewegung.“

Zudem wurde die Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser als Organisationsmitglied auch in die IFOAM – Organics International sowie die IFOAM Organics Europe aufgenommen. Das rund 800 Mitglieder umfassende Netzwerk ist die internationale Vereinigung der ökologischen Landbaubewegungen und Dachorganisation der weltweiten Biobewegung. Die von der IFOAM – Organics International entwickelten Standards für ökologische Landwirtschaft und Öko-Zertifizierungen, sind bis heute richtungsweisend für die europäische Bio-Verordnung: Bio kann nur sein, was von seinem Ursprung an über Züchtung, Anbau und Haltung, Verarbeitungsmethoden und Zutaten bis hin zum Endprodukt nachweislich höchsten Ansprüchen an Qualität und Umweltschutz genügt. Louise Luttikholt, Geschäftsführerin IFOAM – Organics International: „Wasser ist heute eine stark gefährdete Ressource. Umso wichtiger ist es, dass wir als ökologische Bewegung Wasser auch als Lebensmittel über seinen ganzen Entstehungsprozess hinweg noch direkter in den Blick nehmen und schützen. Die Qualitätsgemeinschaft ist mit ihrem Bio-Mineralwasser-Siegel hier für uns alle pionierhaft vorangegangen. Wir freuen uns, von unserem neuen Mitglied zu lernen und das Thema mit vereinten Kräften auch in internationalen Gremien einzubringen.“

Dr. Franz Ehrnsperger, Vorsitzender der Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser: „Die breite Unterstützung der Bioverbände zeigt, dass wir mit unserem Bio-Mineralwasser-Siegel und unserem Engagement für reines Wasser auf dem richtigen Weg sind. Wir freuen uns sehr darauf, mit diesen starken Partnern weiter für unser wichtigstes Lebensmittel zu kämpfen.“
(Qualitätsgemeinschaft Biomineralwasser e.V.)

RhönSprudel Apple Plus jetzt neu im Individualglasgebinde
 22.02.2021

RhönSprudel Apple Plus jetzt neu im Individualglasgebinde  (Firmennews)

Der MineralBrunnen RhönSprudel setzt weiter auf seine erfolgreiche Individualglasflasche: Die beliebte Apfelsaftschorle RhönSprudel Apple Plus gibt es ab März 2021 im edlen 12 x 0,75 Liter Individualglasgebinde.

Hochwertige Glasgebinde und natürlich reine Produkte ohne künstliche Zusätze stehen in der Verbrauchergunst hoch im Kurs. Beides vereint RhönSprudel als eine der führenden Marken im deutschen Schorlenmarkt jetzt in einem Produkt: RhönSprudel Apple Plus in Individualglas. Die beliebte Apfelschorle gibt es ab März im attraktiven und wachstumsstarken RhönSprudel 12 x 0,75 Liter Individualglasgebinde. Mit dem neuen Angebot erweitert der Mineralbrunnen aus dem Biosphärenreservat Rhön jetzt sein Sortiment in der formschönen RhönSprudel Glasflasche. Mit diesem Gebinde spricht RhönSprudel auch im Schorlenbereich die Zielgruppe anspruchsvoller Genießer an, die neben natürlich reinem Schorlengenuss großen Wert auf anspruchsvolles Design legt. RhönSprudel Apple Plus kombiniert einen 60-prozentigen Fruchtanteil aus ausgewählten, aromatischen saftigen Äpfeln mit dem angenehm weichen und ausgewogen mineralisierten Mineralwasser aus dem Biosphärenreservat Rhön zu einem reinen, natürlich-fruchtigen Schorlengenuss – ganz ohne Konservierungsstoffe und ohne künstliche Zusätze. Das neue Individualglasgebinde ersetzt das bisherige Apple Plus-Angebot in der 0,7 Liter Glas-GDB-Mehrwegflasche. Neben dem mehrfach ausgezeichneten Geschmack punktet der Schorlenklassiker ab März auch optisch und macht durch die edle Flaschenform auf jedem Tisch eine gute Figur.

Ausgezeichnete Qualität, die sich sehen lassen kann
Apple Plus, der Erfrischungsklassiker vom Erfinder der ersten fertig gemischten Apfelschorle, erfreut sich seit über 25 Jahren großer Beliebtheit bei Verbrauchern. Der hohe Qualitätsstandard wird unter anderem bei den jährlichen Prüfungen der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) unter Beweis gestellt. RhönSprudel erhielt für Apple Plus zuletzt 2019 eine Goldmedaille der DLG. Im Fokus der umfassenden Tests stehen jedes Jahr sensorische, chemische, physikalische und mikrobiologische Analysen sowie die Überprüfung der Deklarationsgenauigkeit auf den Produkten.
(MineralBrunnen RhönSprudel Egon Schindel GmbH)

Spritzig, fruchtig, regional - Herforder Brauerei führt Alster naturtrüb ein
 22.02.2021

Spritzig, fruchtig, regional - Herforder Brauerei führt Alster naturtrüb ein   (Firmennews)

Rampenstart am 1. März

Erfrischend neu: Ab März 2021 stellt die Herforder Brauerei mit Herforder Alster naturtrüb eine weitere regionale Spezialität ins Getränkeregal. Die Produktneuheit kombiniert zu gleichen Teilen Pils und Zitronenlimonade zu einem naturtrüben und spritzig-fruchtigen Geschmackserlebnis. Die Produkteinführung wird begleitet durch Außen- und Digitalwerbung sowie verkaufsfördernde Aktionen im Handel.

„Mit Herforder Alster naturtrüb begegnen wir dem ungebrochenen Konsumentenwunsch nach naturtrüben Bieren und regionalen Spezialitäten“, erklärt Peter Lohmeyer, Leiter Marketing und PR Herforder Brauerei. Bereits seit 2017 wird in Herford erfolgreich naturtrübes Landbier gebraut. „Nun wenden wir uns dem Wachstumssegment naturtrübe Alster und Radler zu und möchten auch diesen Trend in unserem Kernmarkt aktiv mitgestalten.“ Die Ausstattung der Produktinnovation wird sich dem neuen Look von Herforder Landbier naturtrüb anpassen. In Anlehnung an die authentische Brautradition dominiert auch hier eine rustikale Optik.

Das Mischungsverhältnis von Herforder Alster naturtrüb ist 50 zu 50. Spritzige Zitronenlimonade verleiht dem feinherb-würzigen Pils einen Erfrischungskick und angenehme Süße. Die Produktinnovation enthält 2,5 Volumenprozent Alkohol sowie 5°P Stammwürze. Im Glas präsentiert sie sich hellgelb mit weißer Schaumkrone.

Die Einführung der Produktspezialität wird zwischen März und Mai mit umfangreichem POS-Material und einer Zugabeaktion unterstützt: Um zusätzliche Probieranreize zu setzen, erhalten Verbraucher beim Kauf von zwei Kästen Herforder Pils ein Sixpack Herforder Alster naturtrüb gratis dazu. Ab April sollen Hörfunk-, TV-, Digital- und Außenwerbung zusätzliche Aufmerksamkeit generieren.

„Seit Start der neuen Kampagne ‚Willste auch eins?‘ hat Herforder im Handel merklich zugelegt“, freut sich Christian Gieselmann, gebürtiger Herforder und Sprecher der Geschäftsführung der Warsteiner Gruppe, zu der die Herforder Brauerei gehört. Inzwischen setze sich in den Märkten auch mehr und mehr das neue Verpackungsdesign durch. „Diesen Schwung wollen wir mitnehmen und mit einem neuen Herforder Produkt noch ein drittes Ausrufezeichen setzen.“

Herforder Alster naturtrüb wird im Handel ganzjährig im 6x0,33-Liter-Träger sowie im 4x6x 0,33-Liter-Kasten angeboten. Rampenstart ist der 1. März.
(Herforder Brauerei GmbH & Co. KG)

Endlos erfrischend: Coca-Cola Nordamerika bringt Flaschen aus 100 % recyceltem ...
 19.02.2021

Endlos erfrischend: Coca-Cola Nordamerika bringt Flaschen aus 100 % recyceltem ...  (Firmennews)

... PET-Kunststoff auf den Markt

Große Neuigkeiten kommen manchmal in kleineren Größen.

Coca-Cola Markenartikel (Coke, Diet Coke, Coke Zero Sugar, Coca-Cola Flavors) werden in diesem Monat in Kalifornien, Florida und ausgewählten Staaten im Nordosten eine 13,2-Unzen-Flasche aus 100 % recyceltem PET-Kunststoff (rPET) auf den Markt bringen, weitere kohlensäurehaltige Getränkemarken folgen im Sommer.

Die neue 13,2-Unzen-Flasche - die erste Coca-Cola-Verpackung aus 100 % rPET in den Vereinigten Staaten - verbraucht weniger Plastik und bietet eine praktische, trinkbare Portionsgröße. "Die Verbraucher, die unterwegs sind, haben uns gesagt, dass sie sich eine Option wie diese wünschen, weil sie genau die richtige Menge für den 'Snacking'-Anlass ist", sagte Tammy Lee, Brand Manager, Coca-Cola Trademark. "Wir glauben, dass diese Innovation den doppelten Vorteil von Convenience und Nachhaltigkeit bietet."

Die rPET-Innovationen von Coca-Cola North America erstrecken sich über das gesamte Portfolio und umfassen mehrere Marken und Verpackungsgrößen:
-Coca-Cola-Marken werden ab diesem Monat in Kalifornien, New York und Texas 20-oz.-Flaschen aus 100% rPET einführen.
-DASANI wird im März 20-Unzen-Flaschen aus 100 % rPET in New York, Kalifornien und Texas einführen.
-SMARTWATER wird im Juli in New York und Kalifornien 100-oz.-Flaschen aus 100% rPET auf den Markt bringen.
-Sprite wird in diesem Monat im Nordosten, in Kalifornien und Florida eine durchsichtige 13,2-Unzen-Flasche aus 100 % rPET auf den Markt bringen. Alle Sprite-Verpackungen werden bis Ende 2022 auf klare Verpackungen umgestellt, die leichter recycelt und zu neuen Flaschen verarbeitet werden können.

Zusammengenommen bedeuten diese Innovationen eine 20-prozentige Reduzierung des Einsatzes von neuem Kunststoff im gesamten nordamerikanischen Portfolio des Unternehmens im Vergleich zu 2018. Basierend auf unternehmensinternen Tools und Analysen werden sie zusammen 10.000 Tonnen Treibhausgasemissionen pro Jahr in den Vereinigten Staaten reduzieren - das entspricht dem Ausschluss von 2.120 Autos von der Straße für ein Jahr.

The Coca-Cola Company bietet nun 100 % rPET-Flaschen in mehr als 25 Märkten an und kommt damit seinem Ziel von "World Without Waste" näher, bis 2030 Flaschen mit 50 % recyceltem Inhalt herzustellen. Die 2018 angekündigte Plattform für nachhaltige Verpackungen beinhaltet auch das Ziel, bis 2030 das Äquivalent einer Flasche oder Dose für jede vom Unternehmen weltweit verkaufte Flasche oder Dose zu sammeln und zu recyceln und bis 2025 100 % der Verpackungen recycelbar zu machen.

Mehr als 94 % der nordamerikanischen Verpackungen des Unternehmens sind derzeit recycelbar.

Um das Bewusstsein zu schärfen und zum Handeln anzuregen, werden alle 100 % rPET-Verpackungsetiketten die Botschaft "Recycle Me Again" enthalten. An vier verschiedenen Stellen auf der Verpackung wird über das Recycling aufgeklärt. Ein Hauptziel der "Endlessly Refreshing"-Kampagne - die auch Outdoor-, Radio-, In-Store- und soziale/digitale Kommunikation sowie berührungslose Erlebnis-Aktivierungen umfasst - ist es, die Recycling-Raten zu erhöhen, damit rPET-Flaschen immer wieder als Rohstoff für neue Flaschen verwendet werden können, was geschlossene Kreislaufsysteme und eine Kreislaufwirtschaft unterstützt.

"Unsere Verpackungen sind unsere größte und sichtbarste Werbetafel", so Sutaria. "Wir nutzen die Kraft unserer Marken, allen voran Coca-Cola, um aufzuklären, zu inspirieren und unsere Nachhaltigkeitsprioritäten voranzutreiben."
(The Coca-Cola Company)

Crown Holdings baut neues Getränkedosenwerk in Henry County, Virginia
 19.02.2021

Crown Holdings baut neues Getränkedosenwerk in Henry County, Virginia  (Firmennews)

Crown Holdings, Inc. (NYSE: CCK) (Crown), gab bekannt, dass das Unternehmen eine neue Produktionsstätte für Getränkedosen in Henry County, Virginia, errichten wird. Dies ist die dritte Investition des Unternehmens in eine neue Getränkedosenproduktion in Nordamerika innerhalb der letzten fünf Jahre.

Das hochmoderne Werk wird die Kunden des Unternehmens mit Getränkedosen für eine Vielzahl von Kategorien beliefern, darunter Wasser mit Kohlensäure, Energy Drinks, kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke, Tees, funktionelle Getränke, Hard Seltzer, Bier und Cocktails. Die geografische Lage des Werks erweitert das nordamerikanische Liefernetzwerk von Crown, um den wachsenden Markt für Standard- und Spezialgetränkedosen zu bedienen.

"Diese Investition ist ein weiterer Beweis für das Engagement von Crown, seine Kunden bei der Deckung der steigenden Nachfrage nach Aluminium-Getränkedosen zu unterstützen", sagte Timothy J. Donahue, President und Chief Executive Officer. "Das Werk in Henry County wird Crown eine stärkere Position auf dem Markt für Spezialdosen verschaffen und es Crown gleichzeitig ermöglichen, die Bedürfnisse der Kunden und Verbraucher nach nachhaltigeren Verpackungen besser zu erfüllen. Im Namen von Crown möchte ich unseren vielen Partnern für ihren Enthusiasmus und die Zusammenarbeit bei dieser Initiative danken, darunter Gouverneur Ralph Northam und der Commonwealth of Virginia, die Martinsville-Henry County Economic Development Corporation, Henry County, die Harvest Foundation of the Piedmont, Southwestern Virginia Gas, Appalachian Electric Power, Mid-Atlantic Broadband Communities Corporation und die Virginia Economic Development Partnership."

Die 355.000 Quadratfuß große Anlage befindet sich im Commonwealth Crossing Business Centre und wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2022 ihren Betrieb aufnehmen und 126 neue Arbeitsplätze schaffen.
(Crown Holdings Inc.)

Auf Erfolgskurs: Riedenburger Brauhaus wächst gegen Biertrend
 18.02.2021

Auf Erfolgskurs: Riedenburger Brauhaus wächst gegen Biertrend  (Firmennews)

Während der deutsche Bierabsatz 2020 deutlich gesunken ist, hat das Riedenburger Brauhaus im vergangenen Jahr einen Zuwachs von 11 Prozent verbucht. Durch die Absatzsteigerung bei den Flaschenbieren konnte der coronabedingte Rückgang bei den Fassbieren im Gastronomiebereich kompensiert werden. Als Gründe für die Absatzsteigerung führt das Bio-Unternehmen sein Nachhaltigkeitskonzept mit Fokus auf regionalen Partnerschaften, das geänderte Kauf- und Genussverhalten der Endverbraucher sowie das neue Design der Bieretiketten an.

„Seit unserer Bio-Umstellung im Jahr 1994 setzen wir auf ein ausgeklügeltes Nachhaltigkeitskonzept“, sagt Geschäftsführer Maximilian Krieger. Um aus einem Bier ein hochwertiges Lebensmittel zu machen, verzichtet der Bio-Brauer auf Extrakte und Filtration. „Außerdem beziehen wir Getreide und Hopfen vollständig von Bio-Landwirten aus der Region. So fördern wir die Biodiversität, stellen kurze Transportwerge sicher und sorgen für eine positive Ökobilanz.“

Das größte Wachstum weisen die alkoholfreien Biere mit einem Plus von 15 Prozent auf. Die Lieblingsbiere in diesem Segment waren das alkoholfreie Ur-Helle, das alkoholfreie Dinkel-Radler und das Dinkelmalz. Doch auch alkoholische Brauspezialitäten wie das Historische Emmerbier und das Ur-Helle konnten an Absatz gewinnen. „Generell hat die Bio-Branche letztes Jahr deutlich zugelegt. Das kommt uns natürlich zugute, schließlich ist der Bio-Handel unser Hauptabsatzmarkt“, sagt Maximilian Krieger. Gerade während der Coronakrise scheinen die Verbraucher vermehrt Wert auf hochwertige und ökologische Lebensmittel zu legen. Außerdem sind Themen wie Umwelt- und Klimaschutz aktueller als je zuvor.

Mit der erfolgreichen Produkteinführung des Riedenburger Natur-Radlers hat die Brauerei außerdem auf die Nachfrage der Kunden nach einem naturtrüben Biermischgetränk reagiert. Das neue Natur-Radler ist – wie alle Riedenburger Biere – frei von jeglichen Stabilisatoren, Zusatz-, Aroma- und Konservierungsstoffen.

Nicht zuletzt hat sich auch das neue Design der Riedenburger Etiketten positiv auf den Verkauf der Bierspezialitäten ausgewirkt. Das Erscheinungsbild des Kernsortiments ist seit März 2020 einheitlich und hat den Wiedererkennungswert der Biere erhöht. Die neuen Etiketten sind modern, klar strukturiert und spiegeln den Zeitgeist der Bio-Branche wider. Laut Maximilian Krieger verlief die Umstellung einwandfrei und das neue Design wurde gut angenommen.
„Wir sind dankbar, dass wir so gut durch dieses turbulente Jahr gekommen sind. Wir danken unseren Kunden für ihre Treue und ihr Vertrauen. Ein großes Lob geht vor allem an unsere Mitarbeiter. Ohne deren Optimismus, Zusammenhalt und Engagement wäre dieses Wachstum nicht möglich gewesen“, so Krieger.
(Riedenburger Brauhaus Michael Krieger GmbH & Co. KG)

Vier Mal Gold für Sanwald, einmal Gold für Schwaben Bräu
 18.02.2021

Vier Mal Gold für Sanwald, einmal Gold für Schwaben Bräu  (Firmennews)

Foto: Alle vier Sorten von Sanwald wurden mit einem Goldenen Preis der DLG ausgezeichnet.

Die Bierspezialitäten der Familienbrauerei Dinkelacker wurden einmal mehr für höchste Produktqualität ausgezeichnet. Die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) vergab insgesamt fünf Mal Gold, allein vier Goldene Preise gingen an die Weizenbiere der Marke SANWALD. Ebenfalls mit Gold prämiert wurde „Das Echte“ der Marke Schwaben Bräu.
(Dinkelacker-Schwaben Bräu GmbH & Co. KG)

Mineralwasser-Absatz 2020 - Mineralbrunnen behaupten sich im Corona-Jahr
 18.02.2021

Mineralwasser-Absatz 2020 - Mineralbrunnen behaupten sich im Corona-Jahr  (Firmennews)

Der Absatz von Mineral- und Heilwasser der deutschen Mineralbrunnen verzeichnete im Jahr 2020 einen Rückgang um 4,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, bleibt jedoch mit rund 10,4 Milliarden Litern auf einem hohen Niveau. Auch der Gesamtabsatz der Mineralbrunnenbranche, der sich aus den Werten zu Mineralwasser, Heilwasser und Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränken berechnet, reduzierte sich, und zwar um 4,7 Prozent auf insgesamt rund 13,6 Milliarden Liter. Die Angaben beruhen auf einer ersten Hochrechnung des Verbandes Deutscher Mineralbrunnen e.V. (VDM).

"Die deutsche Mineralbrunnenbranche insgesamt ist im Corona-Jahr 2020 wirtschaftlich solide durch die Krise gekommen, auch wenn sich die Lockdown-Maßnahmen insbesondere mit der Schließung der Gastronomie und der Hotellerie unterschiedlich auf die Mineralbrunnenbetriebe ausgewirkt hat. Trotz des damit erwartbaren Absatzrückgangs konnten sich Anbieter des Naturprodukts Mineralwassers gut behaupten", kommentiert VDM-Geschäftsführer Udo Kremer.

Gerade auch in unsicheren Zeiten schätzen die Verbraucher die Zuverlässigkeit und hohe Qualität von natürlichem Mineralwasser. Bei der Abfüllung aus den Quellen achten die rund 200 überwiegend kleinen und mittleren Mineralbrunnenbetriebe stets auf höchste Sicherheitsstandards, um so die Reinheit des Naturproduktes Mineralwasser zu erhalten. Als einziges Lebensmittel in Deutschland bedarf Mineralwasser einer amtlichen Anerkennung. Das Anerkennungsverfahren umfasst mehr als 200 Einzeluntersuchungen. Damit sind Reinheit und Qualität von Mineralwasser von der Quelle bis auf den Tisch des Verbrauchers garantiert.

Der Pro-Kopf-Verbrauch von Mineral- und Heilwasser liegt im Jahr 2020 mit 133,8 Litern weiterhin auf einem hohen Niveau, sank jedoch um 5,9 Liter im Vergleich zu 2019. Die beliebteste Mineralwasser-Sorte war auch im Jahr 2020 Mineralwasser mit wenig Kohlensäure ("Medium") mit einem Absatz von rund 4,5 Milliarden Litern, gefolgt von Mineralwasser mit Kohlensäure ("Sprudel" bzw. "Classic") mit einer Abfüllmenge von rund 3,7 Milliarden Litern. Der Absatz von Mineralwasser ohne Kohlensäure lag mit rund 2,0 Milliarden Litern auf dem Niveau des Vorjahres. Heilwasser verzeichnet mit einem Abfüllvolumen von rund 82 Millionen Litern ein Absatzplus von 2,2 Prozent.

Neben Mineral- und Heilwasser haben die deutschen Mineralbrunnen 2020 rund 3,2 Milliarden Liter Erfrischungsgetränke abgefüllt (- 5,2 Prozent). Hierzu zählen Schorlen, Limonaden, Brausen und Wellnessgetränke auf Mineralwasser-Basis.
(VDM Verband Deutscher Mineralbrunnen e.V.)

MISEREOR-Fastenbier: nachhaltig genießen und mit jeder Flasche Gutes tun
 17.02.2021

MISEREOR-Fastenbier: nachhaltig genießen und mit jeder Flasche Gutes tun  (Firmennews)

Ab Aschermittwoch ist das alkoholfreie Bier von Neumarkter Lammsbräu bei teilnehmenden Bioläden und gut sortierten Getränkefachmärkten erhältlich

Auch wenn der offizielle Fastenbier-Anstich dieses Jahr leider ausfallen muss, gibt es während der Fastenzeit wieder das beliebte MISEREOR-Fastenbier im Biohandel zu kaufen. Die Bio-Brauerei Neumarkter Lammsbräu hat dieses alkoholfreie Bier für MISEREOR gebraut und spendet je verkaufter Kiste einen Euro zugunsten von MISEREOR-Projekten. Es ist bis zum Ende der Fastenzeit erhältlich.

Mit dem Fastenbier greifen das katholische Werk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR und der Bio-Pionier Neumarkter Lammsbräu eine alte bayerische Tradition auf. Gemeinsam bieten sie eine alkoholfreie Alternative zum ansonsten hochprozentigen Starkbier an. In Klöstern hat Fasten eine lange Tradition. Flüssige Nahrung war in der Fastenzeit erlaubt, weshalb findige Mönche auf die Idee kamen, dünnes Bier nahrhafter zu machen. Die Rezepte für das „flüssige Brot“ reichen bis ins frühe Mittelalter zurück, es hat bis zu 11 Vol.%. Das MISEREOR-Fastenbier ist die bislang einzig bekannte alkoholfreie Variante des Fastenzeit-Biers. Das Bier ist ideal für alle, die in der Fastenzeit ganz auf Alkohol verzichten wollen.

Seit 2018 unterstützt das Familienunternehmen Neumarkter Lammsbräu die MISEREOR Fastenaktion mit der zeitgemäßen Interpretation des Fastenbiers. Seit Jahrzehnten gilt für die Familienbrauerei aus der Oberpfalz der Grundsatz, immer im Einklang mit der Schöpfung das bestmögliche Produkt auf absolut nachhaltige Art und Weise herzustellen. Dazu gehört das Vertrauen auf traditionelle Braukunst ebenso wie der ausschließliche Einsatz hochwertigster Brau-Rohstoffe aus dem ökologischen Landbau: ganze Aromahopfen-Dolden und in der hauseigenen Mälzerei erzeugtes Malz aus Bio-Getreide.

Das Bier ist ab Aschermittwoch bei teilnehmenden Bioläden und gut sortierten Getränkefachmärkten erhältlich, unter anderem in vielen denn's Biomarkt-Filialen.
(Neumarkter Lammsbräu Gebr. Ehrnsperger)

Herforder erhält neuen Look
 17.02.2021

Herforder erhält neuen Look  (Firmennews)

Überarbeitetes Verpackungsdesign kommt in den Handel / Rampenstart für Herforder Maibock war am 25. Januar

Frisch, authentisch und mit klarer Sortendifferenzierung im Verkaufsregal: Die Herforder Brauerei investiert weiter in ihre Marke und lässt ihrer im August gestarteten Werbekampagne ein neues Packaging folgen. Neben allen Flaschenetiketten des Herforder Sortiments erhalten auch die Sixpacks und der Achterträger ein zeitgemäßes Design. Bereits Ende januar kamen der Klassiker Herforder Pils und, mit Rampenstart am 25. Januar, die Saisonspezialität Herforder Maibock im neuen Look in die Getränkemärkte. Entwickelt hat ihn die Agentur Flächenbrand aus Hamburg.

Seit mehr als 140 Jahren steht Herforder für westfälische Braukunst. „Die Bedeutung von Herforder in der Region ist groß. Im Kernmarkt Ostwestfalen-Lippe und Osnabrücker Land wird die Marke von vielen Verwendern mit ‚Heimat‘ assoziiert“, sagt Christian Gieselmann, gebürtiger Herforder und Sprecher der Geschäftsführung der Warsteiner Gruppe, zu der die Herforder Brauerei gehört. Die Qualität der Biere ist anerkannt. Demgegenüber stand ein Nachholbedarf bei der Produktausstattung. „Herforder ist eine hochwertige Regionalmarke und das sollte sich auch in einer hochwertigen Anmutung spiegeln. Das neue visuelle Erscheinungsbild überträgt das Design der Marke ins Hier und Jetzt und unterstreicht die hohe Qualität des Bieres.“

Das neue Design bleibt der ursprünglichen Marken-DNA treu. Wesentliche Elemente wie der blaue Herforder Schriftzug, das Wappen, das Gründungsjahr „seit 1878“ und der Hinweis „Westfälische Braukunst“, wurden beibehalten, aber optisch neu inszeniert. Der Verzicht auf schmückende Verzierungen gipfelt in der Reduzierung des Wappens, in dem nun ein Wechsel von Rot zu Orange die Verbindung zur Farbe des Herforder Kastens herstellt. „Der neue Look wirkt aufgeräumt und selbstbewusst“, beschreibt Peter Lohmeyer, Leiter Marketing und PR Herforder Brauerei. „Das ist ein wichtiger Schritt, um die Identifikation mit der Marke Herforder weiter zu stärken und neue Verwender anzusprechen.“

Diesen soll es künftig noch leichter gemacht werden, sich das Herforder Produktsortiment zu erschließen. Sowohl auf dem Flaschenetikett wie auch auf der Halsschleife tritt die Sortenbezeichnung in markanter Schrift auf farbigem Grund deutlich hervor. Als zweites Element kommt durchgängig die prägnante Beschreibung der Geschmacksrichtung zum Einsatz, die Verwendern auf einen Blick zeigt, welche Herforder Spezialität zu den eigenen Vorlieben passt. Vorbild hierfür war das sich bislang deutlich von den übrigen Sorten unterscheidende Etikett von Herforder Landbier. Nun wird die naturtrübe Spezialität u. a. auch über eine Anpassung der Etikettenform näher an die Dachmarke herangeführt. Ihr rustikaler Charakter wird weiterhin über Beige- und Brauntöne sowie über den Zusatz „Vollmundig süffig“ unterstrichen.

Das neue Design der Sixpacks und des Achterträgers führt die überarbeitete Etikettenoptik konsequent weiter und lässt Primär- und Sekundärverpackung eine optische Einheit bilden. Und auch gebindeübergreifend gelingt die Verknüpfung. Peter Lohmeyer: „In Anlehnung an den Herforder Kasten und den Achterträger dominiert nun auch beim Sixpack die Grundfarbe Orange. Herforder bleibt seiner Herkunft treu!“

Und dieses Design passt natürlich perfekt zur neuen Kampagne, die im letzten August vorgestellt wurde: „Willste auch eins?“ dürfte da endgültig zur rhetorischen Frage werden.
(Herforder Brauerei GmbH & Co. KG)

Umzug der Flaschenabfüllung: Eder & Heylands Brauerei setzt auf KHS
 17.02.2021

Umzug der Flaschenabfüllung: Eder & Heylands Brauerei setzt auf KHS  (Firmennews)

-Zwei Abfüllanlagen im niedrigen und mittleren Leistungsbereich
-Greenfield-Planung mit Anbindung an Logistikzentrum
-Reinigungsmaschine für Flaschen mit Bügelverschluss

Foto: Mit der Innofill Glass DRS kann die bayerische Brauerei bis zu 36.000 standardisierte Poolflaschen, Longneck- (0,33 Liter) und NRW-Flaschen (0,5 Liter) abfüllen.

Raus aus dem historischen Kern, rauf auf die grüne Wiese: Die bayerische Brauerei Eder & Heylands hat ihre Produktion aus dem Zentrum von Großostheim in der Nähe von Aschaffenburg vor die Tore des Ortes verlagert. Die Erfolgsgeschichte des Traditionsunternehmens ist dabei eng mit dem Namen KHS verknüpft. Als es um die Anschaffung neuer Maschinen ging, war der Dortmunder Hersteller von Abfüll- und Verpackungsanlagen wieder die erste Wahl. Schließlich investierte Eder & Heylands in zwei Flaschenabfüllanlagen von KHS – unter anderem in die Glasfüller Innofill Glass DPG und DRS-ZMS. Auch bei der Flaschenreinigung setzt das Familienunternehmen mit der Reinigungsmaschine Innoclean SE ab sofort auf KHS-Technologie – eine besondere Aufgabenstellung an den Systemanbieter, da das Bier „Schlappeseppel“ in Flaschen mit Bügelverschluss abgefüllt wird.

Eder & Heylands steht als regionales und wirtschaftlich unabhängiges Familienunternehmen für handwerkliche Braukunst und hochwertige Biere. Auch bei der Abfüllung setzt man auf Qualität, wie Maximilian Weber, Projektleiter Abfüllzentrum, betont: „Wir haben bereits am alten Standort in der Innenstadt mit einer KHS-Anlage abgefüllt. Die lief mehr als 25 Jahre zuverlässig.“ Aufgrund fehlender Erweiterungsmöglichkeiten am Standort im Stadtkern und dem Wunsch zur Modernisierung des Maschinenparks entschied man sich bereits in der Planungsphase 2015 und 2016, den Abfüllstandort zu verlegen.

Bei der Auswahl der Neuinvestition war unter anderem ein hoher Automationsgrad entscheidend: etwa bei der Programm- oder Rezepturanwahl, der automatischen Nachtaufheizung der Reinigungsmaschinen und einer entsprechenden Kopfteildesinfektion. Ferner überzeugte der Maschinenbauer mit seinen technologischen Werten und geringen Medienverbräuchen bei allen Aggregaten. „KHS konnte unserem hohen Anspruch hier gerecht werden“, so Weber.

Effiziente und ressourcenschonende Reinigung von Bügelflaschen
Die Wahl der bayerischen Brauerei fiel schließlich auf zwei Flaschenreinigungsmaschinen Innoclean SE und zwei moderne Glasfüller. Mit der Innofill Glass DRS-ZMS kann Eder & Heylands bis zu 36.000 standardisierte Poolflaschen, sogenannte Longneck- (0,33 Liter) und NRW-Flaschen (0,5 Liter), pro Stunde abfüllen und reinigen, mit der Innofill Glass DPG bis zu 15.000 Bügelflaschen pro Stunde.

Die Reinigung von Bügelflaschen stellt Brauereien häufig vor Herausforderungen: „Nach dem Reinigungsvorgang in der Lauge darf der Bügelverschluss nicht vor die Flaschenöffnung geraten, da sonst eventuell noch vorhandene Restlauge nicht entleert und ausgespült werden kann. Die nachgeschaltete Inspektionseinheit würde in diesem Fall Flaschen mit Restlauge entsprechend ausleiten“, erklärt Stefan Knappmann, der für das Projekt zuständige Area Sales Manager bei KHS. „Bei entsprechender Häufigkeit stehen diese Flaschen der weiteren Produktion nicht zur Verfügung. Wenn die Erkennung nicht einwandfrei funktioniert, könnten im schlimmsten Fall Flaschen mit Laugeresten abgefüllt werden. Dies gilt es in jedem Fall im Hinblick auf mögliche Gesundheitsschäden beim Endkunden zu vermeiden.“ Um dem vorzubeugen, hat der Anlagenbauer für den Kunden eine Flaschenbodenspritzung installiert. Dabei wird die Flasche per Wasserstrahl tiefer in die jeweilige Zelle der Reinigungsmaschine gedrückt, sodass der Bügel nicht vor die Mündung gleiten kann. Die Reinigungsmaschine der Bügelanlage ist darüber hinaus auch für die Verarbeitung von Flaschen ohne Bügelverschluss geeignet.

Im Hinblick auf geforderte Medieneinsparungen wurden an den Reinigungsmaschinen unter anderem Warmwasserabnahmen für andere Verbraucher wie Kastenwascher realisiert. Ebenso installierte KHS eine leistungsabhängige Frischwasserregelung und eine Stromsparfunktion für die Spritzungen.

KHS setzt individuelle Wünsche bei der Leergutaufgabe um
Auch bei der Leergutaufgabe setzte KHS die Wünsche der Brauerei optimal um. „Die Herausforderung bestand darin, das aufzugebende Leergut in Einklang mit der noch abzufüllenden Menge an Bier zu bringen, sodass am Produktionsende weder ein Flaschen- und Kastenüberschuss in der Anlage verbleibt oder umgekehrt eine Unterdeckung“, sagt Knappmann. Denn die Logistik der Abfüllung ist durch den Neubau hoch anspruchsvoll. Das Sudhaus befindet sich noch am alten Standort in der Innenstadt, das Bier wird nach dem Brauen und Lagern mit Tankwagen einer auf Lebensmittel spezialisierten Logistikfirma zu den neuen Hallen transportiert, und dort entweder auf Drucktanks geschoben oder direkt abgefüllt.

Niedrige Verbrauchswerte überzeugen
Überzeugt haben den bayerischen Bierproduzenten auch die geringen Verbrauchswerte der Anlagen, darunter der geringe Einsatz von Wasser bei der Flaschenreinigung und von CO2 bei der Abfüllung. Dank des von KHS entwickelten Füllverfahrens verbrauchen die Abfüllanlagen je nach Verarbeitungsprogramm lediglich 240 Gramm CO2 pro Hektoliter Bier. „Die KHS-Maschinentechnik ist perfekt angepasst auf unsere Bedürfnisse als mittelständische Brauerei. Wir profitieren von der bewährten Technologie“, sagt Weber. „Zudem haben sich unsere Produktionsprozesse erheblich vereinfacht und sind nun viel effizienter.“
(KHS GmbH)

Trotz turbulentem Jahr: Nachfrage an Störtebeker Brauspezialitäten weiter ungebrochen
 16.02.2021

Trotz turbulentem Jahr: Nachfrage an Störtebeker Brauspezialitäten weiter ungebrochen  (Firmennews)

Die Störtebeker Erfolgsgeschichte geht weiter: Fans und Liebhaber der Brauspezialitäten aus Stralsund sorgen für eine gute Entwicklung der Brauerei im herausfordernden Corona-Jahr. Neben den alkoholfreien Brauspezialitäten erfreute sich vor allem das neue Mittsommer-Wit einer großen Beliebtheit.

Bild: Ob alkoholfreie Brauspezialitäten, Bio-Biere oder das neue Mittsommer-Wit: Die Störtebeker Brauspezialitäten entwickelten sich 2020 gut.

Neue Technik, neue Kreationen und spannende neue Ideen: Mit Optimismus und Kreativität hat sich die Störtebeker Braumanufaktur den Herausforderungen des turbulenten Jahres gestellt. „Wir sind dankbar, dass wir mit der Unterstützung unserer Fans in ganz Deutschland und dem leidenschaftlichen Einsatz unseres gesamten Teams 2020 gut überstanden haben“, so Karsten Triebe, Marketingleiter bei Störtebeker. „Trotz aller Widrigkeiten konnten wir viele Projekte und Investitionen erfolgreich zum Abschluss bringen. Die Inbetriebnahme unserer Abfüll-, Verpackungs- und Logistikhalle ist dabei der größte Meilenstein“, so Triebe weiter.

Auch im Sortiment der Brauspezialitäten gab es Neuigkeiten: Das neue spritzig-aromatische Mittsommer-Wit legte unter schwierigen Bedingungen einen sehr guten Verkaufsstart hin und war vor allem im Sommer eine leichte Alternative zum klassischen Weizenbier. Doch nicht nur unter den Touristen und Bierliebhabern war das Mittsommer-Wit beliebt: Beim World Beer Award wurde die Brauspezialität, die mit Timut-Pfeffer, Koriander und Orangenschalen gebraut wird, als bestes Witbier Deutschlands ausgezeichnet.

Weiterhin ungebrochen ist auch die Nachfrage an den alkoholfreien Brauspezialitäten, allen voran das Atlantik-Ale Alkoholfrei mit seiner knackig-frischen Herbe und den kräftigen Zitrusaromen: Die erfrischend-hopfige Spezialität verzeichnete ein zweistelliges Wachstum. „Biere ohne Alkohol liegen schon eine Weile im Trend und verzeichnen jedes Jahr enorme Zuwächse“, so Triebe. „Diesem Trend folgen wir mit 3 charakterstarken Spezialitätenbieren. Mittlerweile ist jede 7. verkaufte Störtebeker Brauspezialität alkoholfrei“, erzählt der Marketingchef. Doch auch das Atlantik-Ale mit Alkohol konnte erneut neue Vertriebsgebiete erschließen und ebenfalls zweistellig wachsen.

„Stolz sind wir ebenso auf die Entwicklung des Natur Radlers von Strandräuber“, freut sich Karsten Triebe. Der natürliche Biermix, der zum Saisonstart mit einer eigenen Designkiste ausgestattet wurde, entwickelte sich in diesem Sommer zum perfekten Durstlöscher für zu Hause oder den Besuch am Strand.

Bierliebhaber und Fans konnten sich 2020 jedoch nicht nur das Bier nach Hause holen: „Mit unserem neuen Format ‚Störtebeker Live‘ haben wir eine perfekte Möglichkeit gefunden, mit Fans im ganzen Land in die Welt der Braukunst eintauchen und uns mit ihnen austauschen zu können“, erzählt Triebe. In regelmäßigen Online-Verkostungen erfahren die Zuschauer spannende Informationen zu den Bieren und können live Fragen an Biersommeliers und Experten stellen. Für Februar sind bereits zwei weitere Sendungen geplant. „Der Start ins Jahr 2021 verspricht also, genussvoll zu werden“, so Karsten Triebe.
(Störtebeker Braumanufaktur GmbH)

Vier gewinnt – digitale Lösungen für die Getränkebranche
 16.02.2021

Vier gewinnt – digitale Lösungen für die Getränkebranche  (drinktec)

Bild: Mobiler Reinigungsroboter für die Produktion. Quelle: Fraunhofer IVV

Das Potenzial ist vielversprechend. Eine gemeinsame Studie von VDMA und der Unternehmensberatung McKinsey & Company untersucht, wie weit die Digitalisierung des Produkt- und Serviceportfolios im Maschinenbau fortgeschritten ist.

Demnach liegt der Umsatzanteil für digitale Plattformen und Mehrwertdienste erst bei rund 0,7 Prozent (etwa 6 Milliarden Euro) des Gesamtumsatzes im europäischen Maschinenbau (rund 850 Milliarden Euro).

Eine ähnliche Relation in der Umsetzung von Digitalisierungsprojekten dürfte sich in der Getränkebranche zeigen, wo die Vorteile von Digitalem Zwilling, Blockchain-Lösungen, Künstlicher Intelligenz und Roboter-Technologie heute schrittweise in der Praxis eingeführt werden. In einer Studie von Siemens für die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie werden für die nächsten fünf Jahre Digitalisierungsinvestitionen in Höhe von 567 Mrd. US-Dollar erwartet. Doch wo kann die Getränkeindustrie die neuen Tools der Digitalisierung einsetzen? Wo können die eigenen Prozesse und Angebote fit für die Zukunft werden? In der Branche bieten sich für diese digitalen Sprünge zahlreiche Anwendungsfelder:

- in der Produktion von Getränken und flüssigen Lebensmitteln,
- beim Bau von Getränkemaschinen,
- beim Kontakt mit dem Anwender und im After-Sales-Service,
- für Finanzierungskonzepte und Finanzdienstleistungen sowie
- bei der Gestaltung des Getränkehersteller-Kunden-Kontakts.

Digital Twin
Einige der Werkzeuge aus dem Werkzeugkasten der Digitalisierung bieten sich geradezu an für einen Einsatz in der Getränkebranche. Eines davon ist der Digital Twin. Durch die Abbildung einer Getränkemaschine in einer digitalen Version und deren Datenintegration in Software-Tools lassen sich Funktionen bereits vor dem Bau der Maschine in Echtzeit testen. Auch im laufenden Maschinenbetrieb ist der digitale Zwilling hilfreich: Ausfallzeiten vermeiden, heißt die Losung! Prozessdaten lassen sich mit anderen teilen – über die Grenzen des eigenen Unternehmens hinaus. Der Maschinenhersteller kann vor einer Wartung die realen Produktionsbedingungen im Unternehmen nachstellen und die Wartungsintervalle an die tatsächliche Belastung der Maschine anpassen. Das datengebende Unternehmen behält immer die Kontrolle über die Nutzung der Daten.

Ein Anwender von Digital Twin-Lösungen ist beispielweise Krones. Der Hersteller von Verpackungsmaschinen simuliert und berechnet Positionierleistungen von Dreiarm-Robotern im Verpackungsprozess mit Digital-Twin-Programmen. Leistungssteigerungen oder Zustandsdiagnosen während des laufenden Betriebs sind damit auch ohne Zugriff auf die reale Anlage möglich.

Blockchain-Technologie
Verknüpfung ist auch das Grundprinzip einer weiteren digitalen Technologie mit Potenzial für die Getränkeindustrie: Blockchain-Lösungen für die Getränke- und Food-Industrie verbinden Daten fälschungssicher in unveränderlichen Verzeichnissen (Distributed Ledger) und können die komplette Lieferkette von Produkten nachvollziehen. Insbesondere für den Nachweis der Produktechtheit sind Blockchain-Lösungen bereits heute im Einsatz. Fachkreise gehen davon aus, dass sich damit Einsparungen von 31 Milliarden US-Dollar bis zum Jahr 2024 realisieren lassen – allein durch die verbesserte Nachvollziehbarkeit der Lieferketten, einen verringerten Zeitaufwand sowie einen vereinfachten Rückrufprozess.

Beim Rohstoff Malz ist Blockchain-Technologie ein nützliches Tool: Der Bierkonzern AB InBev, Belgien, kündigte jüngst an, den Konsumenten von Leffe Bier in Frankreich ab 2021 über einen QR Code Informationen zur Herkunft der Braugerste und deren Verarbeitungsprozess zu geben. Zunächst sollen dort die Getreidebauern in Nordfrankreich mit den Mälzereien in Antwerpen, Belgien, und der Stella Artois Brauerei in Leuven, Belgien, verknüpft werden. AB InBev erwartet von der Technologie nicht nur einen Nutzen für den Verbraucher, sondern auch Fortschritt im Bereich der Landwirtschaft und beim dort anfallenden Umweltfußabdruck.

Auch für Sake, den traditionellen japanischen Reisschnaps, sollen mit Hilfe von Blockchain-Lösungen umfangreiche Produktinformationen verfügbar gemacht werden: Die Distributed-Ledger-Technologie für die Sake Blockchain wird Informationen zu den Zutaten, dem Brauverfahren sowie Kontrollmaßnahmen in der Lieferkette zusammenführen. Die Berater, die dieses Projekt begleiten, erwarten, dass so ein höherer Preis für das Produkt erzielt werden kann.

Künstliche Intelligenz
Eine große Rolle bei der Weiterentwicklung von digitalen Lösungen in der Getränkeindustrie dürfte auch Künstliche Intelligenz spielen. Branchenübergreifend über 309 Betriebe zeigt eine Studie des Fraunhofer IAO auf, dass sich derzeit 75 Prozent der befragten Betriebe mit Fragen zu Künstlicher Intelligenz beschäftigen und 16 Prozent bereits KI einsetzen.

70 Millionen Rezepte kann Künstliche Intelligenz beispielsweise für die Whiskyherstellung generieren. Mackmyra, eine schwedische Whiskybrennerei, setzt bei der Herstellung des Whiskys darauf, um den anspruchsvollen Teil der Rezeptgenerierung zu automatisieren. Die Destillerie nutzt maschinelle Lernmodelle und Berechnungsalgorithmen mit Hilfe einer Datencloud für die Berechnung neuer Kombinationen von Rezepturbestandteilen. Das Unternehmen will damit dem Konsumenten innovative Geschmacksrichtungen für Whisky anbieten. Der erste Whisky basierend auf diesen Berechnungen hat es jedenfalls schon geschafft: Er wurde vom American Distilling Institute mit „Gold“ bewertet.

Auch bei der Vermeidung von Lebensmittelverschwendung kann Künstliche Intelligenz helfen: Im Rahmen eines Förderprojekts wird mit Hilfe von KI daran geforscht, wie sich Lebensmittelverluste um bis zu 90 Prozent reduzieren lassen. Dazu sind entlang der Wertschöpfungskette zwei Punkte entscheidend: die Minimierung von Überproduktion und die Vermeidung von Ausschuss. So könnte die Nachfrage der Konsumenten genauer prognostiziert werden oder die Produktionsinfrastruktur befähigt werden, kurzfristig sowohl auf schwankende Nachfrage als auch auf Unterschiede in der Rohstoffqualität zu reagieren.

Roboter – reinigen die Anlage
Robotik, digitaler Zwilling und Künstliche Intelligenz finden sich vereint in intelligenter Reinigungsrobotik für den Innen- und Außenbereich. Ein Forscherteam des Fraunhofer-Instituts für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV in Dresden hat modulare Reinigungsroboter entwickelt in zwei Varianten: Ein Modell fährt auf einem Förderband durch die Produktionsanlage und reinigt sie von innen, die zweite Variante reinigt Boden, Decken und Wände der Räume sowie die Außenseiten der Produktionsmaschinen. Ein ausfahrbarer Roboterarm mit Zielstrahlreiniger erreicht dabei auch höher gelegene Anlagenbereiche. Das mobile, modulare Gerät fährt selbstständig durch die Produktionshalle. Die installierte Sensorik ermittelt den Verschmutzungsgrad und passt die Reinigungsparameter wie beispielsweise den Druck und die Menge des Reinigungsschaums an.

Möglich werden soll das durch ein selbstlernendes KI-System: Es wählt die geeigneten Reinigungsparameter aus und gibt die Prozessschritte vor. Für den Prozess werden die Daten mit Hilfe einer Simulation in einem virtuellen Zwilling abgebildet. Dort wird der Verschmutzungsgrad auf das 3D-Modell der Anlage übertragen. Je nach Abstand des Reinigungsgeräts zur Oberfläche kann dann beispielweise der Sprühwasserdruck angepasst und gegebenenfalls reduziert werden.

Die intelligente Fabrik ist erreichbar
Die vernetzte, adaptive und echtzeitfähige Nachbildung der Produktion ist also in Reichweite. Und der Nutzen ist auch quantifizierbar: Mit der Digitalisierung werden Was aber nicht aus den Augen verloren werden darf: Der Mensch muss die Daten interpretieren und handhaben können. Citizen Data Scientists entwickeln als Domänenexperten die Nutzung von Daten im Prozess fort. In einem Projekt unter Konsortialführung der Bitburger Braugruppe, Bitburg, mit der Augustiner Brauerei, München, werden derzeit die datenbasierte Vorhersage von Malzverarbeitbarkeit, Läuterdauer sowie der Ausbeute der Hefeverarbeitung erarbeitet.

Insgesamt sind in der Branche aber auch Fragen nach der Vorgehensweise aktuell: Der Branchenverband VDMA empfiehlt Maschinenbauern bei digitalen Projekten eine überschaubare Projektgröße, um erste Erfahrungen zu sammeln.

Es wird also wieder einmal spannend auf der drinktec 2021 (4. bis 8. Oktober 2021) in München: Für viele Branchenpartner – Maschinen- und Lösungsanbieter und die Anwender in der Getränkeproduktion und -logistik werden dort neue Optionen für Zukunftstechnologie geboten. Alle Branchenteilnehmer können als Teil des kreativen Prozesses zur Weiterentwicklung der Digitalisierung von diesen Impulsen profitieren.
(Messe München GmbH)

Bühler zeigt sich im Jahr 2020 verlässlich und robust
 15.02.2021

Bühler zeigt sich im Jahr 2020 verlässlich und robust   (Firmennews)

Bühler hat sich im Jahr 2020 als verlässlicher Partner für alle Stakeholder erwiesen und eine robuste Unternehmensleistung gezeigt. Höchste Priorität hatten die Gesundheit der Mitarbeitenden, die Sicherung der Lieferketten für die Kunden und eine weiterhin hohe Innovationsrate. Trotz widriger Bedingungen erfüllte Bühler alle Kundenverträge und Liefervereinbarungen ohne Unterbrüche. Weiter lancierte das Unternehmen wichtige Innovationen für Schlüsselmärkte. Die Eigenkapitalquote erreichte 44,2% (+1,4 Prozentpunkte), die Nettoliquidität stieg auf CHF 749 Millionen (+66,8%). Der Umsatz lag bei CHF 2,7 Milliarden (-17,0%), der Auftragseingang bei CHF 2,6 Milliarden (-16,7%). „Dank grosser Agilität haben wir uns rasch auf die neue Situation eingestellt, um Kontinuität auf allen Ebenen zu gewährleisten“, sagt CEO Stefan Scheiber (Foto). „Angesichts unserer globalen Aufstellung und Innovationskraft blicken wir mit verhaltenem Optimismus in die Zukunft.“

Bühler stellte über das ganze Jahr die Gesundheit seiner Mitarbeitenden und den permanenten Betrieb sicher. Die Lieferketten erwiesen sich als bemerkenswert solide. Bühler konnte die Wellen der Pandemie brechen, vor allem dank des globalen Netzwerks von 33 Fabriken, 100 Servicestationen und digitalen Kommunikationsmitteln, mit denen Kundenversuche oder Inbetriebnahmen aus der Ferne durchgeführt werden konnten. So hat Bühler weltweit Produktionskapazitäten für dringend benötigte Nahrungsmittel bereitgestellt. „Wir haben einen starken Anstieg der Kundennachfrage nach digitalen Lösungen festgestellt. Das gilt auch für nachhaltige Lösungen mit weniger CO2-Emissionen, für nahrhafte und gesunde Lebensmitteln, für High-End-Beschichtungstechnologien und für saubere Mobilität“, sagt Stefan Scheiber.

Finanzkraft gestiegen
„Die Sicherung unserer Liquidität hatte im vergangenen Jahr höchste Priorität“, sagt CFO Mark Macus. „Unser Ziel war es, ein sehr solider und starker Partner für alle unsere Stakeholder zu bleiben. Das haben wir auch in einem herausfordernden Jahr wie 2020 erreicht.“ Dank umsichtigem Finanzmanagement stieg der operative Cashflow um 211% von CHF 151 Millionen auf CHF 470 Millionen. Striktes Kostenmanagement konnte einen wesentlichen Teil des negativen Volumeneffekts kompensieren. Das resultiert in einem EBIT von CHF 146 Millionen (Vorjahr: CHF 248 Millionen) und einer EBIT-Marge von 5,4% (7,6%).

Der Umsatz betrug CHF 2,7 Milliarden. Das entspricht einem Rückgang von 17,0% verglichen mit den CHF 3,3 Milliarden des Vorjahres. Die Ergebnisse von 2020 waren beeinflusst von der Entwicklung der Wechselkurse, insbesondere des chinesischen Yuan, des Euro und des US-Dollars gegenüber dem Schweizer Franken. Bereinigt um den Einfluss der Wechselkurse betrug der Rückgang des Umsatzes gegenüber dem Vorjahr 13%.

Robuste Geschäftsentwicklung
Grains & Food (GF) erwies sich als widerstandsfähig sowie agil und zeigte eine sehr solide Geschäftsentwicklung. Der Auftragseingang lag bei CHF 1,6 Milliarden und war damit 13,9% niedriger als im Vorjahr. Der Umsatz ging um 7,2% auf CHF 1,7 Milliarden zurück. Mit der Einführung innovativer Lösungen wie der Mill E3 und ihrem integrierten Vermahlungssystem Arrius baute GF seine Position als Technologieführer in der Getreideverarbeitung wie auch bei den Lebens- und Futtermitteln weiter aus. Consumer Foods (CF) war von der Pandemie stärker betroffen, da die Kundinnen der Branche unter der stark eingebrochenen Frequenz bei Duty-free-Shops, Restaurants und Hotels litten. Sie alle verzeichneten durch die stark eingeschränkten Veranstaltungen deutlich weniger Umsatz. Der Auftragseingang von CF sank um 29,2% auf CHF 549 Millionen. Der Umsatz sank um 25,8% auf CHF 574 Millionen. Der Auftragseingang von Advanced Materials (AM) belief sich auf CHF 453 Millionen, ein Rückgang von 7,2%. Der Umsatz schrumpfte um 31,7% auf CHF 443 Millionen, verursacht durch den starken Einbruch der weltweiten Automobilindustrie. Das Geschäft mit Hightech-Spezialbeschichtungen von Bühler Leybold Optics wuchs jedoch deutlich. AM hat deshalb seine Profitabilität verbessert. Gelungen ist dies dank sofortiger und straffer Anpassung der Strukturkosten an die neuen Marktbedingungen sowie dank der Einführung von Innovationen, die von den Märkten sehr positiv aufgenommen wurden.

Zu den Highlights aus den Geschäftsbereichen zählt das starke Wachstum des Bereichs Value Nutrition aufgrund des grossen Interesses an Fleischalternativen aus pflanzlichen Proteinen. Weiter sind derzeit grosse Lebensmittelparks im Aufbau. So etwa in Ägypten, wo Bühler komplette industrielle Infrastrukturen mit Mühlen, Biskuit-, Waffel-, Schokoladen- und Teigwarenlinien baute. Bühler verzeichnete ein starkes Wachstum bei den optischen Beschichtungslösungen von Bühler Leybold Optics. Sie sind auf die hohe Nachfrage nach Computerchips zurückzuführen.

Erfolg in China fängt niedrige Volumen der anderen Regionen auf
Neben der unterschiedlichen Entwicklung der Geschäftsbereiche von Bühler entstand auch eine Verschiebung der regionalen Entwicklung in Richtung Asien. Alle Märkte verzeichneten geringere Volumina bis auf Bühler Asien, das dank des starken Wachstums des Geschäfts in China stabil blieb. Der Auftragseingang in China stieg im Gesamtjahr deutlich um 15%. Bezogen auf den Umsatz macht Asien nun 35% aus (Vorjahr: 31%), Europa 30% (30%), Nordamerika 16% (16%), der Mittlere Osten & Afrika 11% (14%), Südamerika 5% (6%) und Südasien 3% (3%). Auch 2020 spielte das globale Netzwerk von Bühler eine tragende Rolle, sodass alle Kunden auf allen Kontinenten ohne Unterbrüche bedient werden konnten.

Fortführung der Innovations-Roadmap
Trotz des herausfordernden Umfelds hielt Bühler an seiner Innovations-Roadmap fest und lancierte 86 neue Produkte und Lösungen. Dies ist eine Hommage an das 160-jährige Bestehen des Unternehmens, das 2020 begangen wurde, und eine erneute Bestätigung des Unternehmenszwecks „Innovationen für eine bessere Welt“. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung lagen mit CHF 139 Millionen (Vorjahr: CHF 149 Millionen) etwa auf Vorjahresniveau. Im Verhältnis zum Konzernumsatz entspricht dies 5,2% und damit einer leichten Steigerung (Vorjahr: 4,6%). Bühler hat 2020 weitere neue Anwendungszentren eröffnet: eines für Lebensmittel im US-amerikanischen Minneapolis, eines für Mälzerei und Brauerei im deutschen Beilngries, und ein neues Trainings- und Ausbildungszentrum für Kakaoverarbeitung an der Elfenbeinküste, in Abidjan. Mit Givaudan, dem weltweit führenden Unternehmen für Aromen und Riechstoffe, baute Bühler in Singapur ein Innovationszentrum für pflanzliche Lebensmittel. Die Eröffnung der neuen Anlage ist für März 2021 geplant. Mit dem kanadischen Unternehmen Premier Tech gründete Bühler in China ein Joint Venture für neue Verpackungslösungen, das 2020 sehr erfolgreich startete. Weiter führte Bühler neueste Innovationen für digitale Plattformen und Lösungen für industrielle Anwendungen ein, und das weltweit und mit beeindruckendem Erfolg.

Alle Investitionen in Innovationen richten sich nach dem Bekenntnis von Bühler, den Energie- und Wasserverbrauch sowie den Abfall in den Wertschöpfungsketten seiner Kunden in den Bereichen Lebens- und Futtermittel sowie Mobilität bis 2025 um 50% zu senken. Diese Nachhaltigkeitsziele wurden in der neuen Strategie Destination25 verankert. Sie wurde 2020 vereinbart und ist bis 2025 gültig. Darüber hinaus intensivierte Bühler seine Schulungs- und Ausbildungsinitiativen für Kundinnen und Partner sowie für Mitarbeitende weltweit. Das globale Berufsbildungsprogramm wurde nochmals weiterentwickelt. Die Erfolge der Lernenden an den SwissSkills 2020 – acht Medaillen in vier Schlüsseldisziplinen – waren richtungweisend für die fast 600 Lernenden, die das Unternehmen weltweit beschäftigt, ausbildet und entwickelt.

Ausblick: Verhaltener Optimismus
Bühler nutzte alle Erkenntnisse aus dem Jahr 2020, um die Business Excellence zu steigern und eine „neue Normalität“ zu entwickeln. Dazu gehörte etwa die Umstellung auf digitale Formate im Umgang mit Kunden. Ein Beispiel dafür ist die Bühler Virtual World. Mit einem starken Unternehmenszweck, als Familienunternehmen, mit engagierten Mitarbeitenden auf der ganzen Welt, mit seiner Innovationskraft, seinem breiten Portfolio und seiner globalen Aufstellung blickt Bühler optimistisch in die Zukunft. „Für 2021 erwarten wir ein stabiles Geschäftsvolumen und eine stabile Profitabilität. Die Coronakrise wird in unseren Geschäftsfeldern noch länger nachwirken. Gleichzeitig stellen wir uns jetzt so auf, dass wir in Zukunft wieder profitabel wachsen. Wir gehen neue Märkte an und stellen uns mit Agilität und Entschlossenheit auf neue Marktbedingungen und -chancen ein“, sagt Stefan Scheiber.
(Bühler AG)

Neues Hochgeschwindigkeits-Pyrometer CT 4M von Optris - Wenn es schnell gehen muss
 15.02.2021

Neues Hochgeschwindigkeits-Pyrometer CT 4M von Optris - Wenn es schnell gehen muss  (Firmennews)

Bei sehr schnellen Prozessen sind die Anforderungen an die eingesetzten Pyrometer zur Temperaturmessung besonders hoch. Typische Beispiele sind Maschinen zur Kunststoffverarbeitung, etwa zum Blasformen von PET-Flaschen, die mit sehr kurzen Taktzeiten arbeiten. Eine andere Anwendung ist die Überwachung von Schienenfahrzeugen, wo die Temperatur der Radsatzlager im Vorbeifahren gemessen wird, um Heißläufer rechtzeitig zu erkennen. Für solche anspruchsvollen Aufgaben bietet Optris jetzt das neue Hochgeschwindigkeits-Pyrometer CT 4M an.
Mit einer Erfassungszeit von nur 90 µs ist es das schnellste Pyrometer im Produktportfolio von Optris.

Foto: Das CT 4M eigent sich optimal für schnelle, hochvolumige Prozesse
(Beispiel: PET-Preforms)

Optimal für Metalloberflächen und niedrige Temperaturen
Das CT 4M misst im Spektralbereich von 2,2 µm bis 6,0 µm, weswegen es ideal für die Niedertemperaturmessung an Metallen, Metalloxiden, Keramiken oder für Materialien mit unbekanntem oder sich änderndem Emissionsgrad geeignet ist.
Niedertemperatur bedeutet hier, dass der Messbereich von 0 °C bis 500 °C reicht. Der Sensorkopf des neuen Pyrometers ist sehr kompakt; mit einem Durchmesser von 14 mm und einer Länge von 28 mm lässt er sich auch bei beengten Platzverhältnissen sehr einfach zum Beispiel direkt in einer Maschine einbauen. Die abgesetzte Elektronik ist über ein bis zu 15 m langes Kabel mit dem Sensorkopf verbunden.
Über drei Tasten und ein beleuchtetes Display können wichtige Parameter dort direkt eingestellt werden.

Die integrierte USB-Schnittstelle ermöglicht den direkten Anschluss des CT 4M an einen PC, auf dem mit der Software CompactPlus Connect alle Einstellungen vorgenommen werden können.
Auch eine Datenaufnahme und -Aufzeichnung ist mit der Software möglich. Weitere serielle oder eine Ethernet-Schnittstelle stehen optional zur Verfügung.
Das Pyrometer kann statt an einen PC auch an ein Android-Mobiltelefon angeschlossen werden, auf dem die kostenfreie IRmobile App installiert ist. Auf diese Weise können bei der Inbetriebnahme oder bei Wartungsarbeiten direkt vor Ort sehr komfortabel die Einstellungen des Pyrometers vorgenommen werden.
Für die Einbindung des CT 4M in den Prozess stehen zwei skalierbare Analogausgänge sowie drei I/O-Pins (programmierbaren Ein-/ Ausgänge) zur Verfügung.
(Optris GmbH)

CANPACK kündigt Nachhaltigkeitsziele an
 15.02.2021

CANPACK kündigt Nachhaltigkeitsziele an  (Firmennews)

Um sein Engagement für den Aufbau eines nachhaltigeren, zukunftsfähigen Unternehmens zu unterstreichen, hat CANPACK eine Reihe von Umweltverpflichtungen angekündigt, die sicherstellen sollen, dass die Auswirkungen des Unternehmens auf den Planeten auf ein Minimum beschränkt werden.

CANPACK konzentriert sich auf die Produktion von Aluminiumdosen. Die Ziele, die bis 2025 auf der Basis von 2019 festgelegt wurden, sehen vor, dass CANPACK seine Bemühungen auf fünf Schlüsselbereiche konzentriert, nämlich Stromverbrauch, thermischen Energieverbrauch, Wasserverbrauch, Abfallerzeugung und Abfallrecycling.

"Als ein wirklich multinationales Unternehmen zeigen diese Ziele, wie sehr wir uns verpflichtet fühlen, unseren Teil zum Schutz der Zukunft unseres Planeten beizutragen. Die Ziele werden für uns von entscheidender Bedeutung sein, wenn es darum geht, noch umweltbewusster und sozialer zu werden", sagte John O'Maoileoin, Group Sustainability Director.

Das Unternehmen verpflichtet sich außerdem, seine Fortschritte im Hinblick auf diese Ziele jährlich zu veröffentlichen.
(Can-Pack S.A.)

Schwere Lasten in der Getränke- und Lebensmittelindustrie transportieren
 12.02.2021

Schwere Lasten in der Getränke- und Lebensmittelindustrie transportieren  (Firmennews)

Pick-and-Place-Aufgaben leicht gemacht: Schlanker Handhabungs-Manipulator erlaubt schwereloses Umsetzen von ≤ 80 kg unter beengten Platzverhältnissen

In vielen Betrieben der Lebensmittel- und Getränkeindustrie werden Kräne, Kettenzüge oder Schlauchheber genutzt, um Ware mit hohem Gewicht zu bewegen. Für das vertikale Heben und Senken müssen diese Systeme jedoch umständlich über Taster gelenkt werden, was gerade bei einfachen Pick-and-Place-Aufgaben unnötig Zeit kostet. Doch es gibt Abhilfe: Mit pneumatisch gesteuerten Handhabungs-Manipulatoren der Dalmec GmbH können die Arbeitsabläufe wesentlich schneller, präziser sowie ergonomischer gestaltet werden. Besonders das auf bis zu 80 kg Last ausgelegte Modell SPEEDYFIL SP wurde für das zügige Umsetzen von Gütern konzipiert und weist eine schlanke Bauweise sowie ein geringes Eigengewicht auf. Die Grundeinheit des Handhabungs-Manipulators verfügt über einen doppelten und für die 360°-Drehung ausgelegten Knickarm, der über zwei unabhängige Stahlseile mit verschiedenen Aufnahmevorrichtungen verbunden wird und das „schwerelose“ Bewegen der Lasten sicherstellt. Die rein pneumatische Steuerung des Manipulators erlaubt dabei äußerst feine Positionierungen. Da der Gelenkarm bis auf einen Radius von 1,4 m gekürzt werden kann, eignet sich das Gerät besonders gut für beengte Platzverhältnisse.

„Der SPEEDYFIL SP mit einer Tragkraft von 80 kg ist als Zwischenlösung zwischen den Modellen POSIVEL mit maximal 60 kg und POSIFIL mit maximal 140 kg anzusiedeln, da er auf Basis seiner Grundkonstruktion einen größeren Arbeitshub von 1,65 – 2,15 m aufweist“, erklärt Dieter Hager, Vertriebsleiter bei Dalmec. „Das ist beispielsweise beim Palettieren von Produkten ein Vorteil, da hier größere Ablagehöhen erforderlich sind.“ Die wesentliche Komponente des SPEEDYFIL SP bildet ein doppelter Knickarm, der für eine 360°-Drehung ausgelegt ist. Außerdem werden die Applikationen verschiedener Aufnahmevorrichtungen, mit denen sich die Produkte anheben und versetzen lassen, an zwei voneinander unabhängigen Stahlseilen mit der Grundeinheit verbunden. Ein pneumatischer Zylinder, der mit Druckluft beaufschlagt wird, regelt in Kombination mit den Umlenkrollen am Gerät den Gewichtsausgleich der aufgenommenen Last. Die Kraft, die dabei auf den Zylinder wirkt, wird durch zwei voreingestellte Druckluftkreisläufe gesteuert: Der erste Kreislauf gleicht das Gewicht der Aufnahmevorrichtung aus, der zweite Kreislauf ist für das Balancieren der aufgenommenen Last zuständig. Die Einstellung der unterschiedlichen Lastgewichte erfolgt durch eine direkte Betätigung des Bedieners an der Aufnahmevorrichtung oder durch das Führen an der Last selbst.

Pneumatik sorgt für hohe Präzision
Durch den speziellen Aufbau sowie das Funktionsprinzip verfügt der SPEEDYFIL über verschiedene Vorteile gegenüber alternativen Handhabungslösungen: So ist die Pneumatik beispielsweise sehr viel feinfühliger als elektronische Steuerungen, die etwa bei Kettenzügen Verwendung finden „Man kann direkt am Produkt oder über die Bedienelemente führen und hat durch die Komprimierbarkeit der Druckluft die Möglichkeit, das Heben und Senken äußerst präzise zu dosieren“, erläutert Hager. Durch den ausschließlich pneumatischen Betrieb – benötigt werden mindestens 0,7 MPa – ist das Gerät zudem besonders zuverlässig und lässt sich einfach warten.

Für eine bessere Ergonomie ist das pneumatisch gesteuerte System so ausgelegt, dass es dem natürlichen Bewegungsablauf des Werkers folgt. Dadurch erzielt der Manipulator nicht nur eine besonders hohe Wendigkeit: „Der Kraftaufwand des Bedieners ist beim Positionieren und Versetzen der Produkte wesentlich geringer als bei anderen Lösungen, da durch die Kinematik und das Zusammenspiel der Grundeinheit mit dem Auslegearm der Bewegungsablauf optimal auf den Werker abgestimmt ist“, erläutert Hager. Der Werker selbst muss somit nur eine geringe Handkraft für die Bewegung aufbringen, was zu einer ergonomischeren Tätigkeit führt. Somit kann der Bediener sein gesamtes Arbeitspensum gleichmäßig abarbeiten, ohne körperliche Einschränkungen durch das Heben und Tragen der Lasten befürchten zu müssen.

Besonders enger Radius durch Gelenkarm-Kürzung möglich
Da es sich beim SPEEDYFIL um ein Seilgerät handelt, eignet er sich besonders gut als kostengünstige Lösung für einfache Pick-and-Place-Aufgaben. Er lässt sich – wie grundsätzlich jeder Manipulator von Dalmec – in seiner Konstruktion und funktionellen Ausstattung auf die individuellen Voraussetzungen und Bedingungen im jeweiligen Betrieb abstimmen. Dabei bietet der SPEEDYFIL eine besondere Option: Er kann auch in engen Fertigungs- und Intralogistikbereichen genutzt werden, da sich seine Gelenkarme soweit kürzen lassen, dass nur noch ein Radius von 1,4 m erreicht wird. „Das ist durch eine spezielle Konstruktionsweise bedingt“, so Hager. „Beim SPEEDYFIL erreichen wir den erforderlichen Arbeitshub über einen Ausgleichszylinder mit Zahnstange und Umlenkrollen, während bei POSIVEL und POSIFIL Ausgleichszylinder mit Aufwickeleinheit für die Seile nach einem Flaschenzug-Prinzip verwendet werden.“ Somit ergibt sich bei diesen Geräten immer eine Mindest-Baumaßlänge, die nicht gekürzt werden kann.

Grundsätzlich kann der SPEEDYFIL als stehende, am Boden verfahrbare, hängende oder deckenverfahrbare Version gestaltet werden. Für letztere wird ein spezielles Laufschienensystem verwendet, das die Abdeckung eines größeren Arbeitsbereiches erlaubt. Hierbei handelt es sich um ein patentiertes Aluminium-Strangguss-Profil, das von Dalmec eigens konzipiert wurde, um außermittige Momente aufnehmen zu können. Anders als bei Stahlprofilen wird hier durch den Einsatz von Kunststoff-Laufwagenrädern eine Abnutzung verhindert. Auch diese Verfahreinheiten wurden von Dalmec konstruiert und lassen sich für die jeweilige Belastung individuell konfigurieren.

Aufnahmevorrichtungen für unterschiedlichste Produkte
Wie die Grundkonstruktion werden auch die Greifer des SPEEDYFIL für den konkreten Anwendungsfall konzipiert: Für das Handling von Kartons beispielsweise eignen sich Saugvorrichtungen sowie pneumatische Parallelgreifer und Pantographen. „Die Aufnahmevorrichtungen können für die unterschiedlichsten kartonverpackten Produkte verwendet werden. Außer dem Maximalgewicht gibt es hier keine Einschränkung“, erklärt Hager. „Die Produkte sollten für die Nutzung mit Saugvorrichtungen jedoch in hochwertigen Kartons verpackt sein, die eine geringe Luftdurchströmung gewährleisten.“

Handhabungs-Manipulatoren des Modells SPEEDYFIL SP können in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie neben Kartons unter anderem auch für Wasserflaschen, mit Säcken bestückte Edelstahlgitterkörbe, in der mechanischen Bearbeitung von Felgen und Rädern oder zum Be- und Entladen von Bearbeitungszentren sowie auch für Wurst- und Schinkenformen genutzt werden. „Die Formen werden nach dem Befüllen verschlossen und müssen dann vom Arbeitsplatz in einen Regalwagen umgesetzt werden“, erläutert Hager. Dieser ist aus ergonomischer Sicht für die meisten Mitarbeiter zu hoch. Der SPEEDYFIL kann den Mitarbeiter beim Heben der Last unterstützen und auch die erforderliche Höhe des Regalwagens abdecken.
(Dalmec GmbH)

Recycling-Bilanz bringt neuen Rekord - PET to PET trotzt Krise: 2020 erstmals über ...
 12.02.2021

Recycling-Bilanz bringt neuen Rekord - PET to PET trotzt Krise: 2020 erstmals über ...  (Firmennews)

... 28.000 t PET-Material verarbeitet

Für 2020 meldet die PET to PET Recycling Österreich GmbH einen neuen Recycling-Höchstwert: Im vergangenen Jahr durchliefen mehr als 28.200 t PET-Material den Recycling-Kreislauf, aus rund 1,13 Milliarden gebrauchten PET-Flaschen wurde wertvoller Sekundärrohstoff für neue PET-Gebinde gewonnen. Das entspricht einem neuerlichen Anstieg der Durchsatzleistung um 7,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Zudem investiert das burgenländische Vorzeigeunternehmen weiter in die österreichische Kreislaufwirtschaft: Neben der Erweiterung von Manipulationsflächen und Silokapazitäten sorgt eine neue Granulierungsanlage für Produktionssteigerungen.

2020 war – gerade auch für die Recycling-Industrie – ein schwieriges wirtschaftliches Jahr. Als kritische Infrastruktur wurde man von Pandemie und einhergehenden Lockdowns besonders gefordert. Und stark reduzierte Umsätze, bedingt durch einen äußerst niedrigen Ölpreis bzw. dem demnach sehr niedrigen Preisniveau für Neuware, machen der Branche nach wie vor zu schaffen. „Trotz dieser großen Herausforderungen hat es PET to PET geschafft, den Produktionsbetrieb nahezu durchgehend aufrecht zu halten und sogar ein neues Rekordergebnis zu erzielen. Darauf sind wir sehr stolz“, führt PET to PET Geschäftsführer DI Christian Strasser aus und erklärt die Gründe: „Dafür verantwortlich zeichnen in erster Linie drei Punkte: Erstens können wir dank einem detaillierten, genau auf die Produktion abgestimmten Pandemieplan – inkl. äußerst strenger Hygienemaßnahmen und COVID-19 Schnelltests – den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein den Umständen entsprechend sicheres Arbeiten ermöglichen. Zweitens nimmt die österreichische Getränkewirtschaft nach wie vor eine Vorreiterrolle ein, wenn es um den Einsatz von Recyclaten bei neuen PET-Gebinden geht; das kommt unserem Absatz zugute. Und drittens verbessern wir uns durch konsequente Prozessoptimierung sowie den Ausbau unserer Anlagen im Sinne der Kreislaufwirtschaft stetig selbst.“

Investitionen steigern Produktivität und generieren Arbeitsplätze
Im abgelaufenen Jahr wurden die Manipulationsflächen unter Einhaltung höchster Sicherheitsstandards in Sachen Brandschutz stark vergrößert. Die Freilagerfläche wurde um rund ein Drittel (+ 13.500 m2), die überdachte Lagerfläche dank neuer Lagerhalle um rund die Hälfte (+ 2.200 m2) erweitert. Zur Steigerung der Produktionskapazität wurde eine zweite Granulierungsanlage errichtet, die pro Stunde rund zwei Tonnen lebensmitteltaugliches PET Recyclat herstellen kann. Zudem kam es zur Inbetriebnahme eines neuen Silos im Bereich der Recyclat-Abfüllung. „Unsere getätigten Investitionen sichern nicht nur eine lückenlose und ressourcenschonende Wiederverwertung von PET-Flaschen in Österreich. Dank der Errichtung unserer neuen Produktionsanlage konnten auch acht zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden“, zeigt sich Strasser erfreut.

2021 wird Kreislaufwirtschaft weiter ausgebaut
Für das aktuelle Jahr stehen weitere Investitionen auf dem Programm. Einerseits möchte man innerhalb der Produktionsanlage eine verbesserte Abtrennung der Flaschen-Etiketten umsetzen und damit die Qualität weiter erhöhen. Andererseits ist die Errichtung einer neuen leistungsfähigen Beladestation für Silofahrzeuge geplant. „Wir blicken positiv in die Zukunft und bitten die Bevölkerung auch weiterhin alle gebrauchten PET-Flaschen im richtigen Behälter zu entsorgen. So können wir den äußerst hochwertigen Verpackungsstoff PET möglichst lange im Kreislauf halten und wertvolle Ressourcen schonen. Dabei zählt jeder Beitrag bzw. jede PET-Flasche. Wir sind darauf jedenfalls vorbereitetet und planen mit dem Betrieb der neu errichteten Granulierungsanlage unsere gesamte Durchsatzleistung nochmals um rund 20 % steigern zu können“, so Strasser abschließend.
(PET to PET Recycling Österreich GmbH)

Premium-Tequila 'Sangre de Vida' - Mexikanisches Lebenselixier jetzt auch in Deutschland ...
 12.02.2021

Premium-Tequila 'Sangre de Vida' - Mexikanisches Lebenselixier jetzt auch in Deutschland ...  (Firmennews)

...erhältlich

SUCOs Import & Markenvertrieb, Spezialist für exotische Spezialitäten weitet Produktportfolio im Spirituosensegment weiter aus und führt den limitierten, mehrfach ausgezeichneten Premium-Tequila „Sangre de Vida“ in außergewöhnlicher Verpackung ein

Bild: Sangre de Vida Produktverpackung. Bildnachweis: SUCOs

Sangre de Vida – „Blut des Lebens“ lautet übersetzt die neueste Errungenschaft von SUCOs Import & Markenvertrieb, Spezialist für hochwertige Produkte aus Süd-, Mittel- und Nordamerika. Das Unternehmen hat sich als Experte für außergewöhnliche Spirituosen-Spezialitäten aus dem Trendland Mexiko etabliert.

Inhaber Christian Wurm entdeckt immer wieder ganz besondere Produkte aus Mexiko, die sowohl geschmacklich als auch im Produktdesign überzeugen. Dieses Mal präsentiert er den deutschen Spirituosen-Liebhabern das Lebenselixier Mexikos: Sangre de Vida, ein weißer Premium-Tequila, in einer aufmerksamkeitsstarken roten Glasflasche in Herzform. Der erlesene, weiße Premium-Tequila (40 %-Vol.) besteht aus 100% Agave und wurde dreifach destilliert. Hersteller von Sangre de Vida ist Iconic Brands, die als mexikanische Spirituosen-Manufaktur für die Entwicklung und Produktion ausgefallener, unverwechselbarer Spirituosen bekannt und bereits mit mehreren Spezialitäten wie u. a. DEADHEAD im SUCOS-Portfolio vertreten sind.

Die Herstellung von Sangre de Vida beginnt mit dem behutsamen Rösten der qualitativhochwertigen Agaven-Herzen in Backsteinöfen. Auf diese jahrhundertealte Handwerkskunst des langsamen Kochens folgt das Abkühlen, Zerkleinern und schließlich das Auspressen des „Piñas" in einen „Mosto“ – ein süßer Saft, der anschließend fünf Tage lang fermentiert und anschließend dreifach destilliert wird.

Geschmacklich überzeugt der weiße Premium-Tequila Sangre de Vida mit seiner einzigartigen Aromenvielfalt. In der Nase ist er weich und würzig mit Agave im Vordergrund, gefolgt von weißen Blumen, Bananen, Zitrusfrüchten, Anis, Minze und ein wenig Pfeffer. Am Gaumen überzeugt er mit fruchtig-harmonischen Noten von süßen, gerösteten Agaven, Bananen, Zitrusfrüchten, grünem Paprika sowie Gewürzen mit einem Hauch von Mineralien. Im Abgang begeistert er mit lang anhaltenden, leichten Noten von Blumen, Gewürzen und Obst. Sangre de Vida eignet sich hervorragend für den puren Genuss und exotische Cocktailkreationen.

Dass nicht die Außendarstellung, sondern der Inhalt zählt, davon konnte Sangre de Vida neben privaten Endverbrauchern, Bartendern und Sommeliers auch internationale Tequila-Experten überzeugen. So wurde Sangre de Vida u. a. bei der WSWA Tasting Competition 2018 mit Double Gold ausgezeichnet, bekam 94 Punkte von The Tasting Panel sowie von den Tequila-Matchmakern John Welch 80 und Lou Caruso 84 Punkte.

Sangre de Vida ist ein absolutes „Muss“ für alle Fans des alkoholischen Agavensafts und diejenigen, die Premium-Tequila entdecken wollen. Die außergewöhnliche und nur limitiert erhältliche Spezialität kann exklusiv bei SUCOs Import & Markenvertrieb bezogen werden.
(SUCOs do Brasil - Productos Latino GmbH)

Ab sofort im Handel: Yeni Rakı Geschenkset mit zwei Rakı-Gläsern im neuen '1937'-Design
 11.02.2021

Ab sofort im Handel: Yeni Rakı Geschenkset mit zwei Rakı-Gläsern im neuen '1937'-Design  (Firmennews)

Die weltweite Nummer eins der Rakı Spirituosen und der Marktführer Yeni Rakı präsentiert ab sofort ein Geschenkset, das neben einer 0,7l Flasche Yeni Rakı zwei hochwertige Gläser im kürzlich vorgestellten Yeni Rakı „1937“- Design bietet. Damit besinnt sich Yeni Rakı auch im Handel auf die Gründungszeit vor über 80 Jahren und trägt die unverkennbaren Markenwerte Zusammenhalt und Gemeinschaft, verbunden mit höchsten Qualitätsansprüchen, aufmerksamkeitsstark in den Handel.

Gestaltet im unverwechselbaren Look von Yeni Rakı mit blauen und roten Farbakzenten, sind Konsumierende eingeladen, in die lebendige Welt von Yeni Rakı einzutauchen und beim traditionsreichen Rakı-Ritual von unvergesslichen Abenden mit Freunden am Bosporus zu träumen. Für die passende Anleitung ist auch bestens gesorgt: An der Seite des Geschenksets wird das Rakı-Ritual anschaulich erklärt, sodass dem nächsten MezeAbend nichts entgegensteht. „Auf das Zusammen“, so der erneuerte Markenclaim, wird zusätzlich durch die Illustration von zwei anstoßenden Rakı-Gläsern als zentrales Element des Designs auf der Unterseite des Geschenksets hervorgehoben.

Das Geschenkset wird dem LEH in Deutschland, solange der Vorrat reicht, als 6er Karton und auf 48er Displays angeboten. Zusätzlich wird es als Kartonware an den deutschen Fachhandel ausgeliefert. Die UVP liegt bei 16,99 €.
(Borco-Marken-Import Matthiesen GmbH & Co. KG)

Partnerschaft zwischen SIG und Framptons: Erste combidome-Füllmaschine in ...
 11.02.2021

Partnerschaft zwischen SIG und Framptons: Erste combidome-Füllmaschine in ...  (Firmennews)

... Großbritannien in Betrieb genommen

Framptons, ein Spezialanbieter im Bereich Lohnverpackungen, der sich in den vergangenen zehn Jahren als Spezialist für innovative Getränke positioniert hat, bietet ab Anfang 2021 mit der Kartonflasche combidome von SIG eine einzigartige Verpackungslösung für trendige Getränke an wie beispielsweise pflanzliche Drinks, Smoothies, Säfte oder innovative Milchgetränke. In enger Partnerschaft haben SIG und Framptons eine combidome-Füllmaschine installiert – die erste in Großbritannien. Framptons wird der erste SIG-Kunde in Europa sein, der pflanzliche Getränke in combidome abfüllt.

Großbritannien ist einer der führenden Märkte in Europa, der in den vergangenen fünf Jahren einen regelrechten Schub an innovativen Getränken erlebt hat. Die Kartonflasche combidome von SIG wird aufgrund ihrer einzigartigen Form mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem Umbruch in der Verpackungsbranche sorgen und gleichermaßen ein Schlüssel für die erfolgreiche Markteinführung innovativer Getränke sein – sowohl von etablierten Marken, als auch von Private-Labeln sowie Start-ups.

Getränkehersteller können aus drei verschiedenen Füllvolumen auswählen, um ihre Produkte so zu unterschiedlichen Preispositionierungen auf den zu Markt bringen und gleichzeitig für Produktdifferenzierung in den Verkaufsregalen zu sorgen und damit beim Konsumenten zu punkten.

Will Martin, Business Development Director und Miteigentümer bei Framptons, über die Bedeutung dieser Partnerschaft: „Ich habe alle verfügbaren Lösungen im Bereich der Kartonpackungen unter die Lupe genommen und nach einem Format gesucht, das zu unserer Geschäftsstrategie passt. Dabei geht es darum, unseren Kunden sowohl Innovation als auch eine große Auswahl zu bieten. Es gibt zwar eine breite Palette verschiedener Lösungen. Und viele sind eine gute Lösung sowohl für Verbraucher als auch für Verpacker – aber als ich combidome sah, erkannte ich die herausragende Möglichkeit für Innovationen. Sowohl die ästhetische Optik als auch die praktischen Funktionen der Verpackung sind für mich ein großer Fortschritt im Bereich der Getränkekartons – das Öffnungs- und Ausgießerlebnis sind genau so wie man es sich von einer Kartonflasche wünscht und in Verbindung mit dem volumenflexiblen SIG-System ist die Lösung konkurrenzlos. Seit der Entscheidung für diese Investition haben wir erstklassige Unterstützung durch SIG und die Beziehung unserer Unternehmen ist zu einer echten Partnerschaft gereift. Ich freue mich auf eine erfolgreiche und glänzende Zukunft sowohl für dieses als auch für zukünftige Formate."

Die Kartonflasche combidome vereint die besten Eigenschaften einer Kartonpackung mit denen einer Flasche. Sie bietet Verbrauchern eine komfortable Handhabung und Dank des Single-Action-Schraubverschlusses domeTwist zudem ein einfaches Öffnen und Ausgießen. Die Kartonpackung ist im Vergleich zu anderen Verpackungen sehr leicht und hat einen hervorragenden ökologischen Fußabdruck, da sie vollständig recycelbar ist und größtenteils aus FSC®-zertifiziertem Rohkarton besteht. Die Kartonflasche combidome kann wahlweise auch mit SIGNATURE-Verpackungsmaterial angeboten werden, bei dem auch die verwendeten Polymere vollständig in Verbindung zu erneuerbaren Materialien auf Holzbasis stehen.

Russ Lisle, Key Account Manager für Framptons bei SIG UK & Ireland: „Seit Beginn dieses Projektes haben wir eine großartige Beziehung zu Framptons aufgebaut, die ein großes Verständnis dafür haben, welche Vorteile die SIG-Technologie für ihre Anforderungen im Bereich der UHT-Abfüllung hat. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit dem Framptons-Team bei der Markteinführung von combidome auf dem britischen und irischen Markt. Wir sind sicher, dass wir dieses Projekt gemeinsam zu einem Erfolg machen und den Markt verändern werden, indem wir neue Kunden für unsere verantwortungsvolle, nachhaltige, differenzierende und damit einzigartige Kartonflasche combidome gewinnen."

Die Partnerschaft zwischen SIG und Framptons schafft eine Plattform, um innovative Produkt- und Verpackungslösungen auf dem britischen und irischen Markt anzubieten, die es Unternehmen ermöglichen, die sich ständig ändernden Bedürfnisse zu erfüllen. Sie ist auch ein wichtiger Schritt auf dem Way Beyond Good von SIG, um ein ‚Net-Positive‘-Unternehmen zu werden.
(SIG Combibloc Ltd)

Kein Lockdown für Nachhaltigkeit
 10.02.2021

Kein Lockdown für Nachhaltigkeit   (Firmennews)

Große Mehrheit der Deutschen will laut Umfrage von dvi und WWF Getränkepfand und nachhaltige Lösungen bei Take-away und Lieferdiensten.

Während Restaurants und Cafés für Gäste während des Lockdowns geschlossen bleiben, haben Take-away und Lieferdienste zu Corona-Zeiten Hochkonjunktur. Gut 83 Prozent der Deutschen holen sich ihre Getränke und Speisen ab oder lassen sie sich liefern, so eine aktuelle, repräsentative Umfrage des WWF und des Deutschen Verpackungsinstituts e.V. (dvi). Über drei Viertel der Befragten wünscht sich dabei eine nachhaltige Verpackung (78,5 %). Recyclingfähige Einweg-Behälter zur Entsorgung über das Duale System führen mit gut 50 Prozent die Favoritenliste an (51,5 %). Auf Platz zwei und drei folgen private Behälter (31,6 %) sowie Pfandbehälter der Gaststätten (24 %). Private Dosen sind insbesondere bei Frauen beliebt (35,4 % vs. 27,9 %). Dagegen greifen Männer häufiger als Frauen zum Wegwerf-Gefäß (21,2 % vs. 13,5%). Insgesamt bevorzugen 17,4 Prozent der Befragten die Wegwerf-Einmal-Behälter unabhängig von ihrem Material und der Recyclingfähigkeit. Weiteren 13,8 Prozent ist egal, wie die Speisen und Getränke verpackt sind. Die Zahlen zeigen, dass sich die klare Mehrheit Gedanken macht und ökologischere Varianten bevorzugt.

Darüber hinaus hat sich während der Corona-Pandemie auch die allgemeine Pfandbereitschaft unter der Bevölkerung gesteigert. Im Vergleich zu einer Umfrage von Februar 2020 wuchs der Anteil an Menschen, die grundsätzlich auch weitere Verpackungen gegen Pfand zurückzugeben würden noch einmal um fünf Prozent – auf jetzt stolze 85 Prozent. Am ehesten kommt für die Bereitwilligen ein weiteres Pfandsystem für alle Einweg-Getränkeflaschen und -dosen (unabhängig vom Inhalt) infrage (72,6 %). Damit findet ein entsprechender Referentenentwurf des Bundesumweltministeriums die Pfandpflicht genau auf diese Produktgruppe zu erweitern, auf breite Zustimmung. Jeweils rund 40 Prozent können sich ein Pfandsystem auch für Hygiene- und Körperpflegeprodukte (40,2 %) sowie Wasch- und Reinigungsmittel (39,2 %) vorstellen. Insgesamt zeigen sich Frauen dem Thema aufgeschlossener und akzeptieren nahezu alle Varianten eher als die Männer. Gerade einmal jeweils circa acht Prozent der Gesamt-Befragten lehnen eine Ausweitung ab, da es ihnen entweder zu unhygienisch (7,8 %) oder zu aufwendig (7,3 %) ist.

Dr. Martin Bethke, Geschäftsleitung Märkte & Unternehmen bei WWF Deutschland: „Die Umfrage von WWF und dvi zeigt einen positiven Trend unter den Verbraucher:innen. Sie setzen sich mit Verpackungen auseinander und favorisieren nachhaltigere Angebote. Natürlich wünschen wir uns, dass bei Liefer-Angeboten noch häufiger nach Mehrweg- anstatt recyclingfähigen Einweg-Behältern gegriffen wird. Und diese dann natürlich auch zurückgegeben und häufig wiederverwendet werden. Denn nur dann sind sie wirklich nachhaltiger. Es liegt an Restaurants und Cafés, hier entsprechende Angebote auszubauen oder private Behälter großzügiger zu akzeptieren. Die Politik muss den Rahmen setzen: Sie sollte eine Umstellung auf ressourcenschonende Behälter mit entsprechenden Initiativen fördern.“

Kim Cheng, Geschäftsführerin des dvi freut sich, „dass weder Pandemie noch Lockdown das Streben nach mehr Nachhaltigkeit aufhalten können. Die Menschen sind bereit, nachhaltigere Lösungen aktiv zu unterstützen und ihren Teil zur Kreislaufwirtschaft beizutragen, indem sie Verpackungen nach Gebrauch zum Pfandautomaten bringen oder über den gelben Sack ins Recycling schicken. Bei der Entscheidung, welche Verpackung die ökologischste ist, spielen viele Faktoren eine Rolle: von der Materialauswahl über den Einsatz von Energie, Wasser und Chemikalien für die Reinigung bis hin zu Transportwegen, -volumen und -gewicht. Deshalb ist ein ökologischer Vorreiter nicht immer einfach zu definieren und hängt von den jeweiligen Gegebenheiten ab. Sicher ist jedoch: Recyclingfähige Verpackungen, Pfand- oder Mehrweglösungen haben alle ihre Berechtigung und sollten nicht recyclingfähige Verpackungen komplett ersetzen. Dafür entwickeln die Unternehmen der Verpackungswirtschaft immer mehr innovative Lösungen.“
(Deutsches Verpackungsinstitut e.V. (dvi))

Ball kündigt neue Produktionsstätte für Aluminium-Endstücke in Bowling Green, Kentucky, an;...
 10.02.2021

Ball kündigt neue Produktionsstätte für Aluminium-Endstücke in Bowling Green, Kentucky, an;...  (Firmennews)

Beginn der Produktion für Anfang 2022 geplant

Ball Corporation (NYSE: BLL) gab Pläne für den Bau einer neuen Produktionsanlage für Aluminium-Endstücke in Bowling Green, Kentucky, bekannt. Die Anlage soll Anfang 2022 die Produktion aufnehmen und über mehrere Jahre hinweg expandieren, um etwa 200 Arbeitsplätze in der Fertigung zu schaffen.

"Unser neues Werk in Bowling Green, Kentucky, wird Balls expandierendes nordamerikanisches Netzwerk von Getränkedosenherstellern mit Aluminiumdeckeln versorgen", sagte Colin Gillis, President, Beverage Packaging, North & Central America. "Bowling Green wird sich unserem branchenführenden Netzwerk von mehr als 20 nordamerikanischen Werken anschließen, darunter zwei neue Getränkedosenwerke, die derzeit in Glendale, Arizona, und Pittston, Pennsylvania, gebaut werden und Anfang bzw. Mitte 2021 in Betrieb gehen sollen. Diese Investitionen werden unsere Endproduktion mit unseren Investitionen in die Getränkedosenkapazitäten in Einklang bringen und werden durch zahlreiche langfristige Kundenverträge unterstützt, um die beispiellose Nachfrage nach nachhaltigen Aluminiumverpackungen zu bedienen und gleichzeitig die Drive for 10-Vision von Ball für langfristigen Erfolg zu fördern."

Die Anlage wird unendlich viele recycelbare, leichte Aluminiumdeckel an regionale und nationale Kunden für wachsende Getränkekategorien und Marken liefern. Ball plant, die Anlage über mehrere Jahre durch die Installation zusätzlicher Endmodule zu erweitern.

Ball wählte Bowling Green als Standort für seine neue Anlage, um das robuste Wachstum von Aluminium-Getränkeverpackungen im Mittleren Westen zu versorgen, weil die Stadt nahe an den Hauptvertriebswegen und bestehenden Partnern in der Lieferkette liegt, die regionale Arbeitsbasis vorhanden ist und die Zusammenarbeit von staatlichen, regionalen und lokalen Behörden gewährleistet ist. Die unendlich wiederverwertbaren und wirtschaftlich wertvollen Aluminiumdeckel, -dosen, -flaschen und -becher von Ball ermöglichen eine echte Kreislaufwirtschaft, in der Materialien immer wieder verwendet werden können und auch tatsächlich verwendet werden. Tatsächlich sind 75 Prozent des jemals produzierten Aluminiums auch heute noch im Einsatz.
(Ball Corporation)

ALPLA forciert Flaschenkreislauf in Italien
 09.02.2021

ALPLA forciert Flaschenkreislauf in Italien   (Firmennews)

Bau einer Extrusionsanlage in Anagni für jährlich 15.000 Tonnen rPET

Foto: ALPLA Group investiert am Standort Anagni (Italien) in eine Extrusionsanlage für recyceltes PET.

Gut fünf Millionen Euro investiert ALPLA Group, international tätiger Hersteller von Kunststoffverpackungen und Recyclingspezialist, am Standort Anagni in eine Extrusionsanlage für lebensmitteltaugliches recyceltes PET (rPET) aus gebrauchten PET-Flaschen (sog. Post-Consumer-Material).

Anagni in Mittelitalien ist für ALPLA Group einer der bedeutendsten Standorte für die Produktion von Vorformlingen (Preforms). Der Betrieb mit derzeit 91 MitarbeiterInnen verarbeitet jährlich rund 50.000 Tonnen PET, wovon aktuell nur ein sehr geringer Anteil Recyclingmaterial ist. In Zukunft soll ein nennenswerter Teil der benötigten Menge mit Recyclingmaterial abgedeckt werden. Kunden erhalten so die Möglichkeit, Preforms aus bis zu 100 Prozent rPET zu beziehen.

Dazu installiert ALPLA auf dem bestehenden Betriebsgelände eine Extrusionsanlage für jährlich 15.000 Tonnen rPET. Die Investitionssumme für den Bau des erforderlichen Gebäudes und die Anlage beläuft sich auf mehr als fünf Millionen Euro. Der Betriebsstart ist für die zweite Hälfte 2021 geplant. Zehn neue Arbeitsplätze werden geschaffen.

Synergien nutzen
„Wir werden PET-Flakes aus gebrauchten Haushaltsverpackungen von lokalen Recyclern zukaufen, diese zu lebensmitteltauglichem Regranulat aufbereiten und am Standort für Preforms einsetzen“, informiert Fabio Mazzarella, Plant Manager in Anagni. Durch die Produktion des Recyclingmaterials direkt im verarbeitenden Betrieb ergeben sich laut Mazzarella attraktive Synergien in der Logistik und Lagerhaltung und möglicherweise beim Energieverbrauch.

Kreislaufwirtschaft ankurbeln
Georg Lässer, Head of Corporate Recycling bei ALPLA, bezeichnet die Investition in Mittelitalien als vorausschauende, strategische Entscheidung. „Wir wollen den Kreislauf von Flasche zu Flasche ankurbeln und Downcycling vermeiden. Darüber hinaus fördern wir damit lokale Recyclinglösungen in einer Region, die derzeit nicht über die nötige Infrastruktur für den Flaschenkreislauf verfügt“, erklärt der Recyclingexperte. Derzeit ist die Nachfrage nach Recyclingmaterial gut zu bewältigen. „Jedoch stellen wir mit dieser Maßnahme langfristig sicher, dass wir unsere Kunden bei der Umsetzung neuer Vorgaben und Ziele optimal unterstützen und Recyclingmaterial in höchster Qualität anbieten können.“
(Alpla-Werke Alwin Lehner GmbH & Co. KG)

Herber Hibiskus - San Aperitivo - Alkoholfreie Aperitif Kultur
 09.02.2021

Herber Hibiskus - San Aperitivo - Alkoholfreie Aperitif Kultur  (Firmennews)

Die herbe Süße der Hibiskus-Blüten wird durch Rosmarin, Bitterorange, Holunderbeeren und Vanille abgepuffert. Der Abgang ist dezent rauchig und endet in einer feinen Whiskynote.

Herber Hibiskus - San Aperitivo vereint die Vielschichtigkeit von Berlin sowie die beliebtesten Geschmackstrends in einem Aperitif. Die Berliner Aperitif Kultur zelebriert aufs Feinste jene kurzen, kostbaren Momente vor dem kulinarischen Genuss. Zurückhaltung ist dabei nicht das Wesen dieses Aperitifs: er fällt auf, verweilt auf der Zunge, überrascht und berauscht.

Edition Am Tacheles:
Inspiriert von dem neuen Berliner Stadtquartier AM TACHELES und dem fein komponierten Wohngebäude VERT der Architekten Herzog & de Meuron wurde dieser alkoholfreie Aperitif entwickelt, denn die intensive Auseinandersetzung mit Geschichte, Tradition und Details charakterisiert auch das Werk von Herzog & de Meuron. Ein herrlich entspannter Rückzugsort im Zentrum Berlins. Ein neues Zuhause für Genuss und Lebensart.
(Dr. Jaglas - Jagla & Jagla GbR)

Vorfreude auf den Frühling: Zarte Farben für die Terrasse
 08.02.2021

Vorfreude auf den Frühling: Zarte Farben für die Terrasse   (Firmennews)

Mank begrüßt Gäste mit frischen Akzenten auf dem Tisch

Bild: MANK Motiv INDUSTRY nature

„Wohl kaum einen Saisonstart haben unsere Kunden je so herbeigesehnt, wie die bevorstehende Outdoor-Zeit in der Gastronomie!“ beschreibt Mank Art-Director Rotraud Hümmerich die Stimmungslage bei den Gastgebern im Lande. Ganz im Zeichen der Vorfreude auf Frühling und Sommer steht auch die gerade vorgestellte aktuelle Frühjahr-/Sommer-Kollektion 2021 bei MANK Designed Paper Products.

Bei den neu vorgestellten Designs des Frühlings, insbesondere aber auch bei den erweiterten Farbstellungen erfolgreicher Motive der Vorjahre, zeigt sich, wie individuell und vielfältig Mank auf die Wünsche von Kunden und Gastgebern eingeht. Neu im Sortiment sind unter anderem die Motive HERMINE und INDUSTRY. Sie vermitteln durch ihre zarten Farben und grafisch anspruchsvollen Gestaltungen die ganze Leichtigkeit des Frühlings. Kaum ein anderes Motiv passt sich zudem so schnörkellos an verschiedenste Ausstattungen in der Gastronomie und Hotellerie an.

Für besondere Anlässe rund um das gastronomische Jahresprogramm haben sich Rotraud Hümmerich und ihr Team natürlich auch wieder passende Angebote für den stilvoll gedeckten Tisch einfallen lassen. Das beginnt mit den Themen KRÄUTER, führt über SPARGEL und ERDBEEREN bis hin zu saisonalen Table Tops wie mediterranen Angeboten oder einer zünftigen Deko für ausgefallene Barbecue-Events.

Immer mit dabei sind angesichts der herrschenden Anforderungen Hilfestellungen für die Einhaltung aktueller Hygiene-Standards: Sowohl die schützenden Flaschen- und Gläserabdeckungen, als auch die bewährten Pocket Napkins, die das Besteck besonders geschützt zum Gast transportieren, gehören zur Kollektion.
(Mank GmbH Designed Paper Products)

Termin der interpack 2023 steht fest
 08.02.2021

Termin der interpack 2023 steht fest   (Firmennews)

components erneut parallel

Die kommende interpack findet vom 04. bis 10. Mai 2023 auf dem Düsseldorfer Messegelände statt. Dies hat die Messe Düsseldorf in Abstimmung mit ihren Partnern und Gremien festgelegt. Interessierte Unternehmen der Verpackungsbranche und der verwandten Prozessindustrie können sich voraussichtlich ab Ende März/Anfang April online auf www.interpack.de anmelden. Aussteller, die für die pandemiebedingt abgesagte interpack 2021 zugelassen waren, konnten bereits ihre Standplätze für 2023 reservieren und können nun mit der Anmeldung das Re-Booking durchführen.

Die components findet erneut parallel zur interpack statt. Sie richtet sich an die Zulieferbranche der Verpackungs- und Prozessindustrie. Die Anmeldung ist im selben Zeitfenster wie zur interpack unter www.packaging-components.de möglich.

Bis zur turnusgemäßen Ausgabe der beiden Messen wird kontinuierlich über Branchentrends und Neuheiten auf www.interpack.de bzw. www.packaging-components.de berichtet. Das Online-Angebot zur kommenden interpack und components 2023 wird ebenfalls ausgebaut und erweitert.
(Messe Düsseldorf GmbH)

Berührungslose und präzise Ermittlung des Volumenstroms in Anlagen und Rohrleitungen
 08.02.2021

Berührungslose und präzise Ermittlung des Volumenstroms in Anlagen und Rohrleitungen  (Firmennews)

Bild: Ultraschall-Durchflussmessgeräte GEMÜ 3040

Der Hersteller für Ventil-, Mess- und Regelsysteme GEMÜ bringt das neue Ultraschall-Durchflussmessgerät GEMÜ 3040 auf den Markt, mit dem berührungslos leitfähige und nicht-leitfähige Volumenströme von Flüssigkeiten ermittelt werden.

Das Ultraschall-Durchflussmessgerät GEMÜ 3040 zeichnet sich durch eine hohe Nennweitenverfügbarkeit (DN 10 bis 50), den Verzicht auf bewegliche Teile im medienberührten Bereich und eine gesteigerte Messgenauigkeit sowie Reproduzierbarkeit der Messergebnisse aus. Sowohl leitfähige als auch nicht-leifähigen Medien lassen sich in einem Druckbereich von 0 bis 16 bar mit einer Messgenauigkeit von 2 % vom aktuellen Messwert messen. Der Durchflussmesser kann in einem Temperaturbereich von -10 bis 80° C eingesetzt werden.

Durch die hochwertigen Kunststoffkörper kann das Durchflussmessgerät für aggressive Medien, wie zum Beispiel für Säuren und Laugen verwendet werden. Der Einsatz in Kühlkreisläufen, in chemischen Prozessen oder in der Wasserversorgung stellt nur einen kleinen Auszug aus dem breiten Einsatzspektrum des GEMÜ 3040 dar.

Durch das standardmäßig verbaute und beleuchtete Display lässt sich die Programmierung direkt vor Ort vornehmen. Auch sind alle wichtigen Betriebsparameter direkt am Durchflussmessgerät ablesbar und das Messgerät verfügt serienmäßig über eine integrierte Leerrohrüberwachung sowie einen Mengenzähler. Für die optimale Integration in den unterschiedlichen Anwendungen stehen zudem die gängigen elektrischen und mechanischen Anschlüsse zur Verfügung.

Da Sensorik im Zuge der Prozessautomatisierung oder -überwachung auch häufig in Regelkreisläufen eingesetzt wird, kann das Messgerät GEMÜ 3040 mit einem GEMÜ Ventil und einem GEMÜ Stellungs- oder Prozessregler zu einem kompletten Druckregelsystem kombiniert werden.

Mit der Einführung des Ultraschall Durchflussmessgeräts baut GEMÜ sein Portfolio im Bereich der Messtechnik weiter aus. Für hochreine Anwendungen steht weiterhin der Ultraschall-Durchflussmesser GEMÜ C38 SonicLine zur Verfügung.
(GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau GmbH & Co. KG)

Better Juice und GEA wollen gemeinsam die globale Saftindustrie aufmischen
 05.02.2021

Better Juice und GEA wollen gemeinsam die globale Saftindustrie aufmischen  (Firmennews)

Better Juice unterzeichnete ein Joint Venture mit der GEA Group, um seine Technologie zur Zuckerreduzierung zu erweitern

Better Juice, Ltd., das FoodTech-Start-up-Unternehmen zur Zuckerreduzierung, hat eine Zusammenarbeit mit der GEA Group AG, Deutschland, bekannt gegeben, einem weltweit führenden Anbieter von Prozesstechnik für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie, um seine globale Präsenz zu vergrößern und auszubauen. Dieser Schritt ist Teil des Engagements von Better Juice, die globale Saftindustrie durch die Weiterentwicklung seiner Technologie zur Reduzierung des Gesamtzuckers in Orangensäften zu verändern.

Better Juice und die GEA TDS GmbH haben vereinbart, die innovative Lösung zur Zuckerreduzierung in Orangensaft gemeinsam zu konzipieren und zu realisieren und das System weltweit zu vermarkten. Im Rahmen dieser strategischen Partnerschaft wird GEA den Bioreaktor entwickeln, konstruieren, herstellen und installieren, der den Zucker über den von Better Juice entwickelten enzymatischen Prozess reduziert. Better Juice wird die immobilisierten Mikroorganismen für den enzymatischen Prozess produzieren.

Die Vereinbarung trägt zu den Zielen von Better Juice bei, seine Reichweite und Unterstützung für die globale Saftindustrie auszuweiten. Die bahnbrechende Technologie des Unternehmens löst effektiv das Problem der Zuckerreduzierung, ohne dabei die natürlichen Nährwerte und präbiotischen Vorteile von frischem Orangensaft zu beeinträchtigen :- eine zentrale Herausforderung bei diesem Vorhaben.

Die enzymatische Technologie des Start-ups verwendet rein natürliche Inhaltsstoffe, um Fruktose, Glukose und Saccharose in präbiotische Ballaststoffe und andere nicht verdauliche Moleküle umzuwandeln. Sie kann bis zu 80 % des Zuckers in Orangensaft reduzieren. Die gentechnikfreie Technologie von Better Juice zielt auf die spezifische Zuckerzusammensetzung im Orangensaft ab, um auf natürliche Weise ein kalorienarmes, zuckerreduziertes Produkt mit einer delikaten Süße zu erzeugen, ohne dass Süßstoffe oder andere Zusatzstoffe verwendet werden, um die enthaltenen Zucker zu ersetzen.

"Diese aufregende Zusammenarbeit markiert einen wichtigen Meilenstein in Better Juice's Scale-up-Plänen und bringt die Kommerzialisierung unserer Technologie voran", erklärt Eran Blachinsky, PhD, Gründer und CEO von Better Juice. "GEA hat einen ausgezeichneten Ruf auf dem Gebiet der Prozesstechnologie und wird ein starker technischer Partner sein. Diese Zusammenarbeit wird eine reibungslose Integration unserer Enzymtechnologie in Saftproduktionsunternehmen ermöglichen, die dem Trend zur Zuckerreduzierung begegnen wollen. Sie wird uns zweifellos Türen öffnen und das internationale Umsatzwachstum beschleunigen", fügt Blachinsky hinzu.

"GEA ist ständig bestrebt, mit Unternehmen zusammenzuarbeiten, die innovative Lösungen und innovative, nachhaltige Technologien entwickeln, die der Ernährung und dem Lebensstil der Verbraucher zugute kommen", sagt Colm O'Gorman, Leiter des Vertriebsmanagements des globalen Technologiezentrums für alkoholfreie Getränke von GEA. "Better Juice passt hervorragend zu uns, und wir freuen uns darauf, sie bei der Entwicklung des Marktes für zuckerreduzierte Säfte zu unterstützen."

GEA wird innerhalb einiger Monate drei Geräte mit kleinen, mittleren und großen Produktionskapazitäten entwickeln, um die verschiedenen Anforderungen der Saftunternehmen zu erfüllen. Das 200L-Gerät wird innerhalb weniger Monate auf den Markt kommen. Jedes Gerät wird an die Bedürfnisse und Einschränkungen des Herstellers angepasst, wobei Better Juice und GEA einen Full-Service-Support bieten. "Das bedeutet, dass Better Juice ein globaler Akteur auf dem Markt für Zuckerreduzierung werden kann, mit lokalen Support- und Serviceteams in jedem Land", erklärt Gali Yarom, Mitbegründer, COO und VP of Business Development von Better Juice.
(Better Juice Ltd)

Ball plant den Bau eines neuen Aluminiumdosenwerks in der Nähe von Pilsen und ...
 05.02.2021

Ball plant den Bau eines neuen Aluminiumdosenwerks in der Nähe von Pilsen und ...  (Firmennews)

...schafft 200 Arbeitsplätze

Ball Corporation (NYSE: BLL), ein führender Hersteller von unbegrenzt recycelbaren Aluminiumverpackungen, will im Frühjahr 2021 mit dem Bau einer neuen Produktionsstätte im Pilsen Digital Park beginnen. Die Entwicklung im Westen der Tschechischen Republik würde die Produktion von Ball in der Region erweitern, um die wachsende Nachfrage von Verbrauchern zu befriedigen, die nachhaltige und recycelbare Getränkeverpackungen wünschen. Die 170 Millionen Euro teure Anlage soll bis zu 200 Mitarbeiter beschäftigen und im Oktober 2022 den Betrieb aufnehmen.

"Diese neue Anlage ist der nächste Schritt in unserem Engagement in der Tschechischen Republik. Wir wissen, dass wir in der Region Pilsen qualifizierte Arbeitskräfte in der Nähe unserer wichtigsten Kunden finden, die von unseren hochmodernen Produktionsprozessen, unserem Engagement für die Umwelt und einer qualitativ hochwertigen und nachhaltigen Getränkeverpackung profitieren werden", sagte Carey Causey, President, Ball Beverage Packaging EMEA, und merkte an, dass die 170-Millionen-Euro-Investition Teil einer breiteren Strategie für verstärkte Investitionen in der gesamten EMEA-Region ist.

Die neue Fabrik mit zwei Produktionslinien soll auf einer Fläche von mehr als 100.000 m2 im Pilsen Digital Park entstehen und bei Bedarf weiter ausgebaut werden können. Der Bau soll in zwei Phasen unterteilt werden. In der ersten Phase werden etwa 150 neue Arbeitsplätze geschaffen, in der zweiten Phase werden etwa 200 professionelle Arbeitsplätze in den Bereichen Technik und Support entstehen.

"Wir planen, in der Anlage hochentwickelte automatisierte Anlagen zu installieren, die die neuesten modernen Technologien nutzen, um die Umweltauswirkungen zu minimieren, und die durch unsere jüngste Verpflichtung zu 100 % erneuerbarer Energie für unsere Betriebe in Europa gestärkt werden", sagte Gerhard Mayer, VP, Operations, Ball Beverage Packaging EMEA.

Aluminiumdosen sind die am häufigsten recycelte Getränkeverpackung der Welt und können immer wieder mit minimalen Verlusten recycelt werden, was den Übergang zu einer echten Kreislaufwirtschaft unterstützt. Aluminium bietet Getränkemarken eine elegante, leichte Verpackung, in der Getränke frisch und kühl bleiben und die die Transportkapazität maximiert.
(Ball Corporation)

Berentzen-Gruppe: Geschäftsjahr 2020 profitabel abgeschlossen - Ausblick 2021 vorgestellt
 04.02.2021

Berentzen-Gruppe: Geschäftsjahr 2020 profitabel abgeschlossen - Ausblick 2021 vorgestellt  (Firmennews)

-Konzernumsatz 2020 beläuft sich auf 154,6 Mio. Euro
-Konzernbetriebsergebnis (EBIT) in Höhe von 5,2 Mio. Euro erzielt
-Umsatz und Ergebnis im Geschäftsjahr 2021 auf Vorjahresniveau erwartet

Die im Regulierten Markt (General Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse notierte Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft (ISIN: DE0005201602) hat vorläufige, noch nicht testierte Geschäftsergebnisse für das Geschäftsjahr 2020 und einen Ausblick auf das Geschäftsjahr 2021 bekanntgegeben.

Demnach hat die Unternehmensgruppe im vergangenen Jahr Konzernumsatzerlöse in Höhe von 154,6 Mio. (2019: 167,4) Euro erzielt. Das Konzernbetriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (Konzern-EBIT) lag im Geschäftsjahr 2020 voraussichtlich bei 5,2 (2019: 9,8) Mio. Euro, das Konzernbetriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Konzern-EBITDA) voraussichtlich bei 14,1 (2019: 18,4) Mio. Euro.

„Die wesentlichen Erfolgskennzahlen des Konzerns liegen somit für das Geschäftsjahr 2020 innerhalb der von uns im vergangenen Juli prognostizierten Bandbreiten“, so Oliver Schwegmann (Foto), Vorstand der Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft. Die Berentzen-Gruppe hatte für das Geschäftsjahr 2020 Konzernumsatzerlöse in einer Bandbreite von 153,0 bis 160,0 Mio. Euro, ein Konzern-EBIT zwischen 4,0 und 6,0 Mio. Euro sowie ein Konzern-EBITDA zwischen 13,0 und 15,0 Mio. Euro erwartet. Ihre ursprüngliche Prognose hatte die Unternehmensgruppe im vergangenen März vor dem Hintergrund der Coronavirus-Pandemie zurückgezogen und aufgrund der damit einhergehenden Unsicherheiten bis zum Juli keine neue Prognose abgeben können.

„Die Coronavirus-Pandemie hat zwar zu einem deutlichen Umsatz- und Ergebnisrückgang geführt, aber am Ende ist es uns gelungen, jedes einzelne Quartal solide profitabel abzuschließen“, so Schwegmann. Insbesondere die fast vollständige Schließung der Gastronomie im zweiten und vierten Quartal, aber auch die massive Einschränkung privater und öffentlicher Feiern im gesamten Jahr hätten sich in der Geschäftstätigkeit der Berentzen-Gruppe negativ niedergeschlagen. Dabei habe vor allem das wichtige Jahresendgeschäft mit Markenspirituosen unter den Folgen der Pandemie gelitten. „Dass wir trotz dieser Herausforderungen als Konzern ein deutlich positives Ergebnis erzielt haben, verdanken wir unserer Strategie, die Unternehmensgruppe mit den Segmenten Spirituosen, Alkoholfreie Getränke und Frischsaftsysteme breit aufzustellen und auch unterschiedliche Vertriebskanäle abzudecken. Durch diese Diversifizierung konnten Einbrüche bei besonders betroffenen Produktkategorien und Absatzkanälen durch Wachstum vergleichsweise pandemieresistenter Produkte etwas abgefedert werden“, so Schwegmann.

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2021
Im Rahmen einer Kapitalmarktmitteilung hat die Berentzen-Gruppe heute eine Prognose für das Geschäftsjahr 2021 vorgestellt. Die Unternehmensgruppe erwartet Konzernumsatzerlöse in einer Bandbreite von 152,0 bis 158,0 Mio. Euro, ein Konzern-EBIT zwischen 4,0 und 6,0 Mio. Euro sowie ein Konzern-EBITDA zwischen 13,0 und 15,0 Mio. Euro. EBIT und EBITDA werden damit in der exakt gleichen Bandbreite wie im Vorjahr prognostiziert. „Die anhaltenden Einschränkungen des privaten und gesellschaftlichen Lebens durch die Coronavirus-Pandemie werden sich weiterhin spürbar in unserer Geschäftstätigkeit niederschlagen, so dass das Geschäftsjahr 2021 insgesamt unter ähnlichen Vorzeichen wie das Jahr 2020 steht und daher ein vergleichbares Umsatz- und Ergebnisniveau zu erwarten ist. Mit der Zunahme der Impfzahlen erwarten wir eine schrittweise Rückkehr des öffentlichen Lebens im weiteren Verlauf des Jahres und sind daher davon überzeugt, auch im zweiten Pandemiejahr wieder profitabel zu wirtschaften“, betont Schwegmann.

Die bereits seit vielen Wochen andauernde Lockdown-Situation werde dazu führen, dass die ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2021 deutlich hinter dem Vorjahresquartal, welches erst in der zweiten Hälfte des Monats März von massiven Einschränkungen geprägt war, zurückbleiben wird. „Aber wir wissen auch, dass die gesellige Lebensfreude und das Feiern in Gemeinschaft — wenn auch zunächst nur in kleinen Schritten — wieder zurück ins Leben der Menschen kommen wird. Genau dafür steht die Berentzen-Gruppe mit ihren Produkten. Dann werden wir als Unternehmensgruppe auch auf unseren durch Corona unterbrochenen Wachstumspfad zurückkehren“, so Schwegmann.

Die vorläufigen Geschäftsergebnisse der Berentzen‐Gruppe Aktiengesellschaft stehen unter dem Vorbehalt des Testats des Abschlussprüfers sowie der Billigung durch den Aufsichtsrat. Die endgültigen Geschäftsergebnisse sowie weitergehende Informationen zum Geschäftsjahr 2020 und zur Prognose 2021 werden planmäßig am 25. März 2021 mit dem Geschäftsbericht 2020 veröffentlicht.
(Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft)

'Die Situation der Brauwirtschaft ist dramatisch' - DBB zieht Bilanz des Krisenjahres 2020 ...
 04.02.2021

'Die Situation der Brauwirtschaft ist dramatisch' - DBB zieht Bilanz des Krisenjahres 2020 ...  (Firmennews)

... und fordert wirksame Hilfen

Die Corona-Pandemie im Jahr 2020 hat in der deutschen Brauwirtschaft zu massiven Einbußen geführt. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, wurden 2020 insgesamt 8,7 Milliarden Liter Bier abgesetzt und damit so wenig wie noch nie seit Reform der Statistik 1993. Im Vergleich zum Vorjahr war dies ein Rekordabsatzminus von 5,5 Prozent. „Die Situation der Brauwirtschaft ist dramatisch und in der Nachkriegszeit ohne Beispiel“, erklärte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes, Holger Eichele, in Berlin.

Die Krise der Braubranche ist weitaus tiefer als die jüngsten Absatz-Zahlen auf den ersten Blick vermuten lassen. Denn nach einer Umfrage des Deutschen Brauer-Bundes erlitten die Brauereien im Krisenjahr 2020 ein Umsatz-Minus von im Mittel 23 Prozent. „Der mehrmonatige Lockdown der Gastronomie, das Verbot von Veranstaltungen und der Kollaps wichtiger Auslandsmärkte hat die Brauwirtschaft schwer getroffen“, so Eichele. Mit den Lockdowns und dem dadurch ausgelösten Zusammenbruch des Fassbiermarktes hätten Brauereien „von einem Tag auf den anderen einen großen Teil ihrer wirtschaftlichen Basis verloren“. Ware im Millionenwert sei bereits vernichtet worden. „Je größer das Gastronomie- und Veranstaltungsgeschäft einer Brauerei, desto verheerender die finanziellen Verluste. Während einige Unternehmen, die ihre Biere überwiegend im Handel und nur zu einem geringen Teil in der Gastronomie absetzen, deutlich besser durch die Krise kommen, beklagen die anderen Betriebe massive und oftmals existenzbedrohende Umsatzeinbrüche, die in einzelnen Fällen bis zu 70 Prozent betragen.“

82,6 Prozent des gesamten Bierabsatzes im Jahr 2020 waren laut Statistischem Bundesamt für den Inlandsverbrauch bestimmt und wurden versteuert. Hier sank der Absatz ebenfalls um 5,5 Prozent auf 7,2 Milliarden Liter. Steuerfrei – als Exporte und Haustrunk für Brauerei-Mitarbeiter – wurden 1,5 Milliarden Liter Bier abgesetzt und damit fast sechs Prozent weniger. Betrachtet man die Exporte, gingen 778,2 Millionen Liter (-13,1 %) in EU-Staaten und 725,3 Millionen Liter (+3,7 %) in Nicht-EU-Staaten.

Geschlossene Bars und Restaurants, abgesagte Feste und sonstige Großveranstaltungen sorgten laut Statistik besonders in den Monaten April (-17,3 %) und Mai (-13,0 %) für einen starken Rückgang beim Bierabsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum. In den Sommermonaten kam es aufgrund der gelockerten Beschränkungen zu einer leichten Erholung des Marktes, jedoch blieb der Gastronomieabsatz insgesamt deutlich unter den Erwartungen. Die wieder verschärften Corona-Auflagen ließen den Biermarkt ab Herbst 2020 erneut einbrechen. Allein im November wurde im Vergleich zum Vorjahresmonat 14,1 % weniger Bier abgesetzt.

Der Bierabsatz in Deutschland geht seit Jahren kontinuierlich zurück. Seit 1993 – dem Jahr des Inkrafttretens der Neufassung des Biersteuergesetzes – hat sich die Menge des abgesetzten Bieres insgesamt um 2,5 Milliarden Liter oder 22,3 % verringert. Lag der Pro-Kopf-Konsum von Bier in Deutschland 1980 noch bei 146 Litern, sank er 2020 auf rund 87 Liter. Nicht eingerechnet sind alkoholfreie Biere, die in Deutschland mittlerweile einen Marktanteil von sieben Prozent erreichen.

Der Deutsche Brauer-Bund als Dachverband der Brauwirtschaft kritisierte angesichts der schwierigen Lage vieler Betriebe die unzureichenden Hilfsprogramme von Bund und Ländern. Für die Gastronomie seien weitreichende Hilfsmaßnahmen entwickelt worden – die 1.500 überwiegend handwerklichen und mittelständischen Brauereien als indirekt Betroffene gingen jedoch, bis auf wenige Ausnahmen, leer aus. „Wir sprechen von Betrieben, die sich oft schon seit Generationen im Familienbesitz befinden, die Weltkriege, Wirtschafts- und Währungskrisen überstanden haben – und nun völlig unverschuldet vor dem Aus stehen, weil sämtliche Rücklagen aufgebraucht sind“, so Holger Eichele. „Von Woche zu Woche geraten mehr Brauereien unverschuldet in existenzielle Not. Wenn Bund und Länder hier nicht gezielt und entschieden gegensteuern, droht vielen Brauereien die Insolvenz. Die Betriebe brauchen dringend Hilfe und eine Perspektive.“
(Deutscher Brauer-Bund e.V. - DBB)

Brancheninitiative Klimaneutralität 2030 gestartet - VDM und GDB begleiten ...
 04.02.2021

Brancheninitiative Klimaneutralität 2030 gestartet - VDM und GDB begleiten ...   (Firmennews)

...Mineralbrunnenbranche in die Klimaneutralität

Die deutsche Mineralbrunnenbranche baut ihr Engagement für den Klimaschutz weiter aus und startet die Brancheninitiative „Klimaneutralität 2030“. Bis spätestens zum Jahr 2030 soll die gesamte Prozesskette von natürlichem Mineralwasser klimaneutral gestellt werden. Mit der Initiative begleiten der Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM) und die Genossenschaft Deutscher Brunnen (GDB) die Mineralbrunnenbranche auf dem Weg in die Klimaneutralität. Im Rahmen der Internationalen Grünen Woche 2021 stellen der VDM und die GDB das branchenweite Engagement für den Klimaschutz vor.

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Seine zunehmend spürbaren Auswirkungen machen ambitionierte Klimaschutzziele erforderlich. Der Handlungsbedarf für einzelne Unternehmen und ganze Wirtschaftszweige ist hoch. „Für die Mineralbrunnenbranche und das Naturprodukt Mineralwasser bedeutet aktiver Klimaschutz zugleich Schutz der Ressource Wasser und eine Investition in die Zukunft“, betont der VDM-Vorsitzende Dr. Karl Tack (Foto) bei der Auftaktpressekonferenz zur Brancheninitiative Klimaneutralität 2030. Die deutschen Mineralbrunnen nehmen ihre gesellschaftliche Verantwortung wahr, indem sie von jeher nachhaltig wirtschaften. Einige Mineralbrunnen operieren auf vorbildliche Weise inzwischen auch bereits klimaneutral. „Unser Ziel ist es, dass nicht nur einzelne Unternehmen, sondern die gesamte Mineralbrunnenbranche den Weg in die Klimaneutralität bis 2030 beschreitet. Wir wollen das Ziel deutlich vor der von der internationalen Gemeinschaft gesetzten Zielmarke 2050 erreichen, um der Vorreiterrolle der Mineralbrunnenbranche in puncto Nachhaltigkeit und Umweltschutz mit dem Naturprodukt Mineralwasser weiterhin gerecht zu werden“, so Tack weiter.

Mit der Initiative Klimaneutralität 2030 unterstützt der VDM seine Mitgliedsbetriebe dabei, einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. „Im Mittelpunkt der Initiative stehen die effektive Vermeidung und Verringerung von Treibhausgasemissionen sowie der vollständige Ausgleich der verbleibenden Emissionen entlang der gesamten Prozesskette des Naturprodukts Mineralwasser. Konkret geht es also darum, dass die Mineralbrunnen den CO2-Fußabdruck von natürlichem Mineralwasser bis spätestens 2030 klimaneutral stellen“, erklärt VDM-Geschäftsführer Udo Kremer die Ziele der Brancheninitiative. Um dies zu erreichen, sollen im Rahmen der Initiative die Scopes 1 bis 3 entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol vollumfänglich berücksichtigt werden. Neben der Vermeidung der direkten Emissionen, die aus der Gewinnung und Abfüllung des Naturprodukts Mineralwasser resultieren (Scope 1), stehen insbesondere die Umstellung des Betriebs auf die Nutzung erneuerbarer Energien (Scope 2) sowie die weitestgehende Reduktion der Emissionen in den vor- und nachgelagerten Prozessen wie Verpackung und Transport (Scope 3) im Fokus. Die verbleibenden, unvermeidbaren CO2-Emissionen sollen durch Klimaschutzprojekte ausgeglichen werden.

Im Laufe dieses Jahres wird der VDM die konkrete Roadmap sowie einen Branchenleitfaden erarbeiten, in dem einheitliche Kriterien und Zwischenziele für die Branche definiert sowie spezifische Maßnahmen und Handlungsempfehlungen beschrieben werden. „Bereits jetzt hat der VDM Rahmenverträge mit erfahrenen Kompensationsanbietern abgeschlossen, mit denen wir Skaleneffekte erzielen und die Mineralbrunnenbetriebe effizient und effektiv bei der Umsetzung der Klimaschutzmaßnahmen unterstützen“, erläutert Kremer. Ausschlaggebend für die Auswahl der Kompensationsanbieter waren ein überzeugendes Gesamtkonzept, die Seriosität im Hinblick auf Kompensationsprojekte und die Expertise für die Erstellung von CO2-Bilanzen.

Die GDB-Mehrwegpools werden klimaneutral
Auf dem Weg in die Klimaneutralität unterstützt die GDB die Mineralbrunnenbranche in ihrem Engagement für den Klima- und Umweltschutz. Bis spätestens 2030 soll das gesamte GDB-Pool-Mehrwegsystem schrittweise in die Klimaneutralität überführt werden. Die GDB trägt damit auf der Verpackungsseite einen wesentlichen Baustein zur Brancheninitiative bei. „Mit mehr als 40 Prozent Marktanteil bei Verpackungen im Mineralwassermarkt und über 70 Prozent bei Mehrwegflaschen können wir einen effektiven Beitrag zur Klimaschutzinitiative der Branche leisten“, erklärt GDB-Vorstandsvorsitzender Markus Wolff. Darüber hinaus werde die GDB in den kommenden Jahren sukzessive verbundene Unternehmensteile wie das PETCYCLE-Kreislaufsystem sowie weitere Teile des Lieferprogramms in die Klimaneutralität überführen. „Die bekannte Perlenflasche ist bereits seit Jahrzehnten ein Symbol für eine nachhaltige Verpackung. In Zukunft soll sie auch zum Vorbild für klimaneutrale Getränkeverpackungen werden.“

Das Ziel der klimaneutralen Mehrwegpools erreicht die GDB, indem bereits im vergangenen Jahr alle neuen Poolflaschen und seit Beginn des laufenden Geschäftsjahres alle neuen Pool-Mehrwegflaschen und -kästen klimaneutral an die Mineralbrunnenbetriebe geliefert werden. „Im Zuge des laufenden qualitätssichernden Austauschs von Mehrwegflaschen und -kästen steigt so der Anteil der klimaneutralen Flaschen pro Jahr um durchschnittlich rund 10 Prozent. Spätestens 2030 sind die Mehrwegpools dann vollständig klimaneutral“, erläutert Wolff. Zugleich sinke der Anteil der Treibhausgase, die durch Ausgleichsmaßnahmen kompensiert werden müssen, wenn Klimaschutzmaßnahmen und -ziele in der Lieferkette schrittweise umgesetzt werden.

Erste Teilziele hat die GDB bereits erreicht. Die 2018 auf den Markt gekommenen N-Gebinde aus Glas werden der erste vollständig klimaneutrale Pool im Mehrwegsystem der GDB sein. Hier wird jetzt die Möglichkeit genutzt, die bereits angefallenen CO2-Emissionen für die Produktion von Flaschen und Kästen rückwirkend auszugleichen. „Außerdem arbeiten GDB und VDM am Standort Bonn seit dem Geschäftsjahr 2018/19 bzw. seit 2020 bereits selbst klimaneutral“, ergänzt Wolff. „Aber der Hauptteil der Arbeit liegt noch vor uns. Das werden wir jetzt gemeinsam mit der Branche umsetzen.“

Deutsche Mineralbrunnenbetriebe wirtschaften nachhaltig und gehen behutsam mit den natürlichen Ressourcen als Teil ihrer Existenzgrundlage um. Mit dem einzigartigen Mehrweg- und Pfandrücknahmesystem in Deutschland und Investitionen in moderne Abfüllanlagen leisten sie bereits seit Jahren einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz.
(VDM Verband Deutscher Mineralbrunnen e.V.)

Cognex stellt das 3D-Bildverarbeitungssystem In-Sight® 3D-L4000 vor
 03.02.2021

Cognex stellt das 3D-Bildverarbeitungssystem In-Sight® 3D-L4000 vor  (Firmennews)

Cognex Corporation stellt das integrierte Bildverarbeitungssystem In-Sight® 3D-L4000 vor. Ausgestattet mit der 3D-Laser-Profiltechnologie ermöglicht diese erste Smart-Kamera ihrer Art Ingenieuren, eine Reihe von Inspektionsanwendungen an automatisierten Produktionslinien schnell, präzise und kosteneffektiv zu lösen.

„Bisher waren 3D-Technologien für die meisten Kunden zu teuer und kompliziert, um Prüfanwendungen zu lösen“, so John Keating, 3D Business Unit Manager. „Das In-Sight 3D-L4000 überwindet alte Hürden, indem es eine breite Palette echter 3D-Vision-Tools bietet, welche so einfach zu bedienen sind wie die branchenführenden In-Sight 2D-Vision-Tools.”

Das 3D-L4000 kombiniert die patentierte Speckle-freie blaue Laseroptik und das größte Angebot an echten 3D-Vision-Tools mit der Flexibilität von In-Sight-Spreadsheet. Diese All-in-One-Lösung erfasst und verarbeitet mit beeindruckender Qualität und Geschwindigkeit 3D-Bilder für Inline-Prüf-, Führ- und Messanwendungen. Durch die Möglichkeit, Vision-Tools direkt auf einem echten 3D-Bild des Teils zu platzieren, bietet das 3D-L4000 eine höhere Genauigkeit im Vergleich zu herkömmlichen Systemen, wodurch die Arten möglicher Inspektionen erweitert werden. Da die Inspektionen in 3D durchgeführt werden, können die Anwender außerdem sofort beobachten, wie die Bildverarbeitungswerkzeuge auf dem tatsächlichen Teil funktionieren.

Das 3D-L4000 enthält alle traditionellen 3D-Messwerkzeuge, die Anwender benötigen, wie z.B. Ebenen- und Höhenbestimmung. Es wird außerdem mit einem umfassenden Satz an 3D-Vision-Tools geliefert, die von Grund auf so konzipiert wurden, dass sie Prüfungen in einem echten 3D-Raum ermöglichen.

Mit der intuitiven In-Sight Spreadsheet-Benutzeroberfläche lassen sich 3D-Anwendungen schnell und einfach einrichten und ausführen, ohne dass eine Programmierung oder externe Bearbeitung erforderlich ist.
Sie vereinfacht die Anwendungsentwicklung und rationalisiert die werkseitige Integration mit einem vollständigen Satz an E/A- und Kommunikationsfunktionen. 2D- und 3D-Vision-Tools lassen sich außerdem in derselben Anwendung kombinieren, was zu schnelleren Implementierungen führt.

Das In-Sight 3D-L4000 ist in drei werkskalibrierten Modellen mit unterschiedlichen Sichtfeldern verfügbar und eignet sich ideal für Anwendungen in einer Reihe von Branchen, darunter Automobil, Lebensmittel und Getränke, Konsumgüter, Verpackung, medizinische Geräte und Elektronik.
(Cognex Germany)

Craft Brewers Conference und BrewExpo America werden auf den 9. bis 12. September verlegt...
 03.02.2021

Craft Brewers Conference und BrewExpo America werden auf den 9. bis 12. September verlegt...  (Firmennews)

...und finden nun in Denver statt

Jährliche Veranstaltung bietet wichtige Ressourcen für die Zukunft der Craft Brewer

Die 38. Ausgabe der Craft Brewers Conference® & Brew Expo America® (CBC), präsentiert von der Brewers Association, wird vom 9. bis 12. September 2021 nach Denver zurückkehren. Die führende Konferenz und Fachmesse für die Craft Brewing Industrie sollte ursprünglich vom 29. März bis 1. April 2021 in San Diego stattfinden, wurde aber aufgrund der anhaltenden Pandemie verschoben.

"Die Verschiebung auf den September in Denver bietet uns die Möglichkeit, persönlich zusammenzukommen und das zu tun, was Brauer am besten können - eine Gemeinschaft aufzubauen, indem wir unser Fachwissen und unsere Leidenschaft teilen und voneinander lernen", sagte Bob Pease, Präsident und CEO, Brewers Association.

Die endgültige Bestätigung der persönlichen Veranstaltung hängt noch von den Gesundheits- und Sicherheitsprotokollen zum Zeitpunkt der Konferenz ab. Sollte eine persönliche Veranstaltung aufgrund von Bedenken bezüglich COVID-19 nicht möglich sein, wird die Konferenz online stattfinden. Die Registrierung für Teilnehmer und Medien wird voraussichtlich im April 2021 eröffnet.

"Das vergangene Jahr war für die Craft-Brewing-Community turbulent, da wir mit einer Reihe von Herausforderungen konfrontiert waren. Aber wir sind unverwüstlich", sagte Pease. "Wir wissen, dass die Erhaltung der Gesundheit und Vitalität von Craft Beer für die Zukunft mit dem CBC und der Pflege und Ausbildung unserer Fachleute beginnt. Wir hoffen, alle diesen Herbst in Denver zu sehen."

Die Konferenz bietet das Neueste an technischen Brau-Ressourcen, Bildung und Geschäftsentwicklungsmöglichkeiten für Fachleute, die im gesamten Spektrum des Craft-Biers arbeiten. Die Seminare in acht Bildungsbereichen wurden entwickelt, um den Brauern zu helfen, relevant zu bleiben und in dem sich ständig ändernden Geschäftsklima wettbewerbsfähig zu bleiben. Die BrewExpo America, die größte Fachmesse ihrer Art in Nordamerika, ist der ultimative "One-Stop-Shop" für Brauer, die in ihr Geschäft investieren und wichtige Kontakte zu Anbietern knüpfen wollen.

Die 2019 Craft Brewers Conference & BrewExpo America generierte 37,9 Millionen Dollar an direkten Ausgaben in Denver und zog fast 15.000 Fachleute der Brauindustrie an.

Zusätzlich zur Verlegung der CBC wird auch der Wettbewerb und die Preisverleihung des Great American Beer Festival® (GABF), die bisher in Denver stattfanden, verschoben, wobei die Preise während der CBC am 10. September bekannt gegeben werden.
(Brewers Association (BA))

Symrise veröffentlicht Umsatzkennzahlen und bestätigt Profitabilitätsziel für Gesamtjahr 2020
 02.02.2021

Symrise veröffentlicht Umsatzkennzahlen und bestätigt Profitabilitätsziel für Gesamtjahr 2020  (Firmennews)

— Solides Wachstum trotz weltweiter Corona-Pandemie und Cyber-Security-Angriff Mitte Dezember

— Organisches Umsatzwachstum von 2,7 % im Geschäftsjahr 2020

— Konzernumsatz in Berichtswährung um 3,3 % auf 3,521 Mrd. € gestiegen

— Profitabilitätsziel für 2020 bestätigt / EBITDA-Marge am unteren Ende der Prognose zwischen 21 und 22 % erwartet

Die Symrise AG gibt aufgrund besonderer Umstände frühzeitig ihre Umsatzkennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 bekannt. Das Unternehmen erzielte ein organisches Umsatzwachstum von 2,7 % und blieb damit leicht unter der angestrebten Bandbreite von 3 bis 4 %. Grund hierfür war der Cyber-Security-Angriff Mitte Dezember 2020, wodurch es zeitweise zu erheblichen Beeinträchtigungen im Geschäftsablauf kam. Dieser Einmaleffekt spiegelt sich in der Umsatzentwicklung des vierten Quartals mit einem organischen Umsatzwachstum von 0,7 % wider. Inzwischen sind die Produktionsabläufe weltweit wiederhergestellt. In Bezug auf das Profitabilitätsziel erwartet Symrise eine EBITDA-Marge am unteren Ende der Prognose zwischen 21 und 22 %.

„Symrise hat sich in dem von der Corona-Pandemie geprägten Marktumfeld sehr solide behauptet. Wir waren gut auf Kurs, bis wir Mitte Dezember 2020 Ziel eines kriminellen Cyber-Security-Angriffs mit erpresserischer Absicht wurden. Es kam für uns nicht in Frage, nachzugeben. Dies hatte allerdings zur Folge, dass unsere Geschäftsabläufe zeitweise stark eingeschränkt waren und wir daher unsere Wachstumsziele nicht vollständig erreichen konnten. Aber wir folgen einem klaren ethischen Kompass und lehnen jede Form krimineller Betrugs- oder Erpressungsversuche ab. Obwohl es zu Verzögerungen in Produktion und Logistik kam, haben uns Kunden und Geschäftspartner in unserer Haltung bestärkt. Dafür danken wir ihnen ausdrücklich. Inzwischen läuft der Geschäftsbetrieb wieder weitgehend normal, wir sind mit Hochdruck daran, die vorhandenen Auftragsrückstände zügig abzuarbeiten“, sagte Dr. Heinz-Jürgen Bertram (Foto), Vorstandsvorsitzender der Symrise AG.

Solides Umsatzwachstum – Profitabilitätsziel bestätigt
Trotz des durch die weltweite Corona-Pandemie geprägten heterogenen Marktumfelds hat Symrise 2020 ein organisches Umsatzwachstum von 2,7 % erzielt. Beeinträchtigt wurde das Wachstum durch die verlangsamte Umsatzentwicklung im Monat Dezember infolge des Cyber-Security-Angriffs. Das vierte Quartal verzeichnete organisch einen Umsatzzuwachs von 0,7 %. Ohne diesen Einmaleffekt hätte Symrise auf Basis einer guten Umsatzentwicklung im Oktober und November sowie eines robusten Auftragseingangs die ursprünglichen Ziele erreicht. Der Konzernumsatz in Berichtswährung, unter Berücksichtigung von negativen Währungseffekten in Höhe von 152 Mio. € (-4,5 %), belief sich auf 3,521 Mrd. € (2019: 3,408 Mrd. €). Dies entspricht einem Anstieg von 3,3 %.

Symrise geht weiterhin davon aus, für 2020 eine EBITDA-Marge am unteren Rand der Prognose von 21 bis 22 % zu erreichen.

Das Unternehmen strebt bis 2025 an, seinen Umsatz auf 5,5 bis 6,0 Mrd. € zu steigern. Hierzu sollen ein jährliches organisches Wachstum von 5 bis 7 % (CAGR) sowie ergänzende zielgerichtete Akquisitionen beitragen. Die Profitabilität soll sich mittelfristig in einem Zielkorridor von 20 bis 23 % bewegen.

Auswirkungen des Cyber-Security-Angriffs weitestgehend behoben
Bei dem Cyber-Security-Angriff im Dezember handelte es sich um eine kriminelle Handlung unbekannter Täter mit erpresserischer Absicht. Symrise hatte unmittelbar nach Entdeckung der Attacke Mitte Dezember wesentliche Systeme heruntergefahren und die IT-Infrastruktur vollständig abgeschirmt. Außerdem ergriff Symrise umfangreiche interne Maßnahmen zur Abwehr und Analyse. Symrise schaltete unmittelbar die zuständigen Behörden ein und zog externe forensische Cyberexperten hinzu.
(Symrise AG)

Smurfit Kappa stellt innovatives neues Verpackungsportfolio für den Online-Getränkemarkt vor
 02.02.2021

Smurfit Kappa stellt innovatives neues Verpackungsportfolio für den Online-Getränkemarkt vor  (Firmennews)

Das führende Verpackungsunternehmen Smurfit Kappa hat ein neues Sortiment an eBottle-Verpackungslösungen für den schnell wachsenden Online-Markt für Getränke und Flüssigkeiten eingeführt. Das neue Portfolio umfasst eine Vielzahl nachhaltiger Lösungen für Einzel- und Multipack-Produkte, darunter die Rollor Bottle Pack, BiPack und Pop-up Insert.

Der sprunghafte Anstieg des E-Commerce aufgrund der Covid-19-Pandemie ist in allen Sektoren zu beobachten, und auch der Getränkemarkt hat einen erheblichen Einfluss. Insbesondere der Online-Verkauf von alkoholischen Getränken ist in Europa um 34 % gestiegen, was die Nachfrage nach nachhaltigen, haltbaren und verbraucherfreundlichen Verpackungen, die das Produkt während des Versands schützen, antreibt.

Die wichtigsten Herausforderungen für den E-Commerce-Kanal für Getränke sind Produktschäden, Nachhaltigkeit, Verbrauchererfahrung und die Fähigkeit, das Wachstum mit den richtigen Verpackungsprozessen zu beschleunigen. Eine von Smurfit Kappa durchgeführte Verbraucherstudie zeigt auch, dass die Verbraucher weiterhin auf höhere Standards drängen.

Die Untersuchung ergab:
- Über zwei Drittel (69 %) der Verbraucher bevorzugen papierbasierte Verpackungen
- Mehr als die Hälfte (59 %) der Verbraucher möchte, dass das Paket leicht zu öffnen ist
- 1 von 10 Verbrauchern würde im Falle einer Beschädigung eine erneute Bestellung in Erwägung ziehen

Arco Berkenbosch, VP Innovation und Entwicklung bei Smurfit Kappa Europe, kommentierte die Ankündigung wie folgt "Unsere neue eBottle-Produktreihe bietet Getränkeherstellern eine Reihe von zweckmäßigen und maßgeschneiderten Verpackungslösungen, die die wichtigsten Herausforderungen für ihren E-Commerce-Kanal adressieren. Das innovative Sortiment, kombiniert mit unserem Fokus auf E-Commerce-Prozesse, Lieferkette und Verbrauchererfahrung, hat zu höheren Umsätzen und mehr Effizienz für unsere Kunden beigetragen."

Neben dem eBottle-Sortiment bietet Smurfit Kappa auch eine Reihe von automatisierten Lösungen zur Optimierung von Verpackungsprozessen an. Die Einführung dieses neuen Produktportfolios ist die jüngste Ergänzung seines Angebots an Better Planet Packaging, das nachhaltiger gestaltet ist und aus einem erneuerbaren und recycelbaren Rohstoff besteht. Im Segment der alkoholischen Getränke profitieren die Unternehmen bereits davon.

InterDrinks ist ein eMerchant, der mehr als 2.500 verschiedene Biersorten und Bierprodukte verkauft. Smurfit Kappa hat eine flexible und einzigartige Verpackungslösung eingeführt, die alle von InterDrinks verkauften Produkte in verschiedenen Größen aufnehmen kann. Sie beinhaltet auch eine automatisierte Montage, die die Verpackungen je nach Bedarf montiert.

Herwin Wichers, Market Development Director bei Smurfit Kappa, sagte: "Der europäische Online-Markt für alkoholische Getränke hat einen Wert von 5,6 Milliarden Euro, und wir wollen Unternehmen dabei helfen, das echte Wachstum und die Chancen in diesem Segment zu nutzen. Durch die implementierte Verpackungs- und Automatisierungslösung von InterDrinks konnte das Unternehmen seine Verpackungs- und Abfüllkapazität um 66 % steigern und so mehr Aufträge schneller erfüllen."
(Smurfit Kappa Group Headquarters plc)

Letzter Datenbank Update: 22.02.2021 17:28 © 2004-2021, Birkner GmbH & Co. KG