Ruanda: 101 Alkoholproduktionsstätten wegen Sicherheitsbedenken geschlossen

Die Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde (FDA) von Ruanda hat 101 Alkoholproduktionsstätten geschlossen und deren Produkte wegen Sicherheitsbedenken zurückgerufen, wie „The Drinks Business“ am 4. August berichtete.

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26.08.2026
Quelle:  Firmennews

Am 3. August veröffentlichte die FDA der ruandischen Regierung eine öffentliche Bekanntmachung bezüglich der Schließung von 101 Betrieben, die alkoholische Getränke wie Gin, Wodka und verschiedene aromatisierte Produkte wie „Ananas“-Wein und Getränke auf Bananenbasis herstellten.

Diese Maßnahme ist Teil einer landesweiten Razzia gegen illegalen Alkohol. Die FDA hat zudem die Herstellungslizenzen aller betroffenen Unternehmen entzogen.

Die Behörde forderte, dass Produkte aus den 101 Betrieben vom Markt genommen werden, und wies die Hersteller an, innerhalb von drei Tagen Rückrufberichte einzureichen.

Außerdem forderte sie alle Groß- und Einzelhändler auf, den Verkauf aller Produkte aus den auf der schwarzen Liste stehenden Betrieben unverzüglich einzustellen. Die FDA warnte zudem die Öffentlichkeit davor, die Produkte weiter zu konsumieren.

Auf der Liste stehen unter anderem Yego Manufacturers, Hersteller von Gorilla Gin, Leyon Vodka und Lion Heart Rum, sowie Kasesa Distillers and Distributors, das unter anderem African Gin herstellt.

Die Liste wurde einen Tag nach einer ähnlichen Bekanntmachung der FDA zur Schließung von acht Brennereien veröffentlicht: Ingufu Gin, NBG, Sky Drop Industries, Africana Buffalo, Nopa Company, Roots Investment Group, Rugal Agro-processing Company und Zhonglu Industrial Liability Company.

Die meisten Brennereien stellten Gin her, neben Wodka, Brandy, Whisky und alkoholischen Getränken mit Ingwergeschmack, die zurückgerufen wurden. Zu den Marken gehörten Red Waragi, Royal Castle Gin, King’s Vodka, Churchill Whisky und Moonlight Vodka.

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