Mineralwasser-Konsum wächst deutlich

Verbraucherinnen und Verbraucher schätzen die Natürlichkeit und den Geschmack von Mineralwasser

Verbraucherinnen und Verbraucher schätzen die Natürlichkeit und den Geschmack von Mineralwasser
© VDM Verband Deutscher Mineralbrunnen e.V.
15.02.2023
Quelle:  Firmennews

Auch in Zeiten stark gestiegener Inflation legen die Menschen in Deutschland besonderen Wert auf eine bewusste Ernährung und greifen vermehrt zum Naturprodukt Mineralwasser. Nach den vorläufigen Branchendaten 2022 des Verbandes Deutscher Mineralbrunnen (VDM) haben die knapp 160 Mineralbrunnen in Deutschland im zurückliegenden Jahr 10,1 Milliarden Liter Mineral- und Heilwasser abgesetzt. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet damit der Absatz von Mineralwasser und Heilwasser ein deutliches Wachstum von plus 6,8 Prozent. Auch der rechnerische Pro-Kopf-Verbrauch von Mineralwasser steigt spürbar auf 129,5 Liter an. Damit erreicht der Konsum von natürlichem Mineralwasser wieder das Niveau von vor Beginn der Coronakrise. Der Gesamtabsatz der Mineralbrunnenbranche bezogen auf Mineralwasser, Heilwasser und Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränke stieg um 6,6 Prozent auf insgesamt 13,3 Milliarden Liter.

„Angesichts des heißen Sommers und warmen Herbsts 2022 sowie des gewachsenen Gesundheitsbewusstseins in der Bevölkerung trinken die Menschen in Deutschland auch wieder deutlich mehr Mineralwasser“, sagt Jürgen Reichle, Geschäftsführer des VDM. „Die Verbraucherinnen und Verbraucher schätzen die Natürlichkeit, den Mehrwert für eine bewusste und gesunde Ernährung und den einzigartigen Geschmack von natürlichem Mineralwasser; sie entscheiden sich bewusst für das Naturprodukt, selbst in Zeiten steigender Inflation.“

Nach einer aktuellen, repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag des VDM wirken sich die gestiegenen Lebenshaltungskosten nicht negativ auf den Konsum von Mineralwasser aus. Mit 57 Prozent gibt die überwiegende Mehrheit der Befragten an, ihr Trinkverhalten nicht verändert zu haben. Über 20 Prozent sagen zudem, nun mehr Mineralwasser als Leitungswasser zu trinken. Eine Studie des Meinungsforschungsinstituts Kantar kommt zu dem Ergebnis, dass 91 Prozent der Mineralwasser-Trinker das Naturprodukt konsumieren, weil sie es als gesund erachten. 90 Prozent der befragten Mineralwasser-Konsumenten geben an, Mineralwasser zu trinken, weil es ein natürliches, reines Naturprodukt ist. 85 Prozent stellen den Geschmack als wesentliches Entscheidungskriterium für Mineralwasser heraus.

Die seit dem Frühjahr 2022 anhaltende Energie- und Wirtschaftskrise hat auch die deutsche Mineralbrunnenbranche massiv unter Druck gesetzt. Stark gestiegene Energie- und Rohstoffkosten sowie für Verpackungen und angespannte Lieferketten haben das zurückliegende Wirtschaftsjahr dominiert und sich unternehmensindividuell auf die Betriebe ausgewirkt. Trotz der angespannten Situationen sind keine Lücken bei der Versorgung der Verbraucherinnen und Verbraucher entstanden. „Es gibt eine hohe Nachfrage nach dem Naturprodukt Mineralwasser, die deutlich gestiegen ist und von den deutschen Mineralbrunnen mit ihrem vielfältigen Angebot aus mehr als 500 Quellen auch in schwierigen Zeiten sicher gedeckt werden kann“, betont Reichle.

Natürliches Mineralwasser hat eine besondere Bedeutung für die Versorgung der Bevölkerung. Mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von knapp 130 Litern deckt Mineralwasser statistisch einen Anteil von rund einem Viertel des täglichen Flüssigkeitsbedarfs. Dafür entnehmen die Mineralbrunnen in Deutschland aus dem Grundwasser weniger als 0,1 Prozent des Gesamtvolumens aller Wassernutzer.

Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2058 Personen zwischen dem 30.01. und 31.01.2023 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren. Die repräsentative Erhebung durch das Marktforschungsinstitut Kantar im Auftrag des VDM fand im Zeitraum vom 29.09. bis 5.10.2021 statt. Befragt wurden 1.520 Menschen der in Privathaushalten lebenden deutschsprachigen Bevölkerung in der Bundesrepublik im Alter von 15 bis 65 Jahren.

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